Google+ Hardboiled SCB: August 2017

Donnerstag, 31. August 2017

CHL: TPS Turku - SC Bern 3:1

Ja da fressen wir also die erste CHL-Niederlage. Gegen die Finnen von TPS Turku (TPS bedeutet "Timer Bostich, also quasi "Zeitgesteurt Blätter zusammenheften") verloren wir verdientermassen trotz einer ultrafrühen 1:0-Führung. Man kann es kurz zusammenfassen: 1.10 Minuten gute Offensive reichen nicht und 40 Minuten gute Defensive eben auch nicht. Da fehlt was zu den geforderten 60 Minuten. Aber wir wollen es nicht dramatisieren. 40 Minuten hatten wir den Käse im Griff wie Stucki Chrigu seine Tangas. Ein schlechtes Schlussdrittel besiegelte unsere Niederlage.

Das Spiel beginnt geil. Vaddi Ehebett läuft von der blauen Linie auf und davon, zwischen zwei Schlafsäcken aus Finnland durch und bezwingt den Flattermann und es heisst nach 70 Sekunden 1:0 für die schönen Mutzen. Die Finnkerzen waren geschockt und wir hatten dann das Spiel im Griff. Ähnlich wie in Bern waren die weissblonden Freunde in der Offensive nicht existent. Aber, das nervte mich dann schon eher, wir eben auch viel zu wenig. Das Defense-First-Verhalten ist sicher OK wenn man auswärts spielt, trotzdem hätte ich mir mehr erwartet vor dem gegnerischen Kasten.

Das zweite Drittel ging dann genau gleich weiter, nur dass wir nicht so unhuren früh einen Ofen machten. Die Finnen suchten den Ausgleich, hatten wohl aber ihre Kontaktlinsen bei Muddi Zuhause vergessen. Kaum Gefahr, kam mal was war Leo da. Wir hatten gegen vorne immer noch keine Durchschlagskraft oder wir waren wirr. Egal dachte ich, noch 20 Minuten so rumeiern und wir haben die 3 Punkte.

Doch das letzte Drittel war dann der Beinschoner ohne Plastik. Ein grober Schnitzer in der Abwehr, ein Fehlpass (ich sage extra nicht wer, sonst ist Moser der Du bist sauer auf mich), ein herrlicher Treffer durch den Zwerg Perrin, schon war die Suppe wieder heiss. Wir waren nun etwas verärgert und geigten nach vorne, doch die Finnen defensivten ebenfalls gut in der defensiven Defensive. Wir öffneten leicht, das gab den Suomi-Lappen mehr Raum, das nützten sie sofort aus und knallten noch 2 Tore ins Netz. Kein Problem, das war es einfach, denn unsere Bemühungen danach waren ungefähr so erfolgsversprechend wie wenn Du aus 10'000 Meter einen Fingerhut wirst und glaubst, Du triffst damit genau den Zeigefinger der Mutti, die im Garten sitzt.

Aber egal, Karl und die Jungs müssen nur die richtigen Lehren aus dem Spiel ziehen. Es war ein nicht schlechter Auftritt, allerdings muss die Balance zwischen "wir machen nichts sondern schirmen den Leo ab" und "hoppel poppel der Onkel Tristan will ein Tor schiessen" viel besser werden. Die Mischung war mir heute zu ungleich verteilt. Als wir nach dem Verteidigen in die Offensive wollten, klappte es nicht, weil wir es ja während dem Spiel nicht geübt haben. Egal. Dann fällt halt jetzt Nottingham wie eine von Biber angeseichte Eiche.

Mittwoch, 30. August 2017

Ich bedanke mich bei ganz vielen Leuten

Ja, es ist glaube ich der rechte Moment, um mich bei ganz vielen Leuten nochmals herzlich zu bedanken. Jetzt wo die Saison vor der Tür steht und der SCB bereits zeigt, dass er erstaunlich flott unterwegs ist. Fast alle kennen meine Geschichte mit dem Arsch im Kopf und die Funkstille, die danach herrschte weil ich in der Insel lag. Nun, 3 Monate später, habe ich mal einen ersten Meilenstein geschafft, die 2 Operationen haben den Arsch ja weggefurzt, danach folgte eine 6-wöchige tägliche Therapie mit Strahlen und Chemo, die ist nun auch vorbei, ohne Nebenwirkungen notabene. Schon für das bin ich dankbar, man liest ja so einiges.

Zuerst bedanken werde ich mich hier bei meiner Frau. Unglaublich was sie trotz der Schreckstarre geleistet hat. Normalerweise bin ich Zuhause der Superchiefadvisor (sie würde mich jetzt gerade erwürgen ;-), es war einfach grossartig wie sie den Laden geschmissen hat. Und täglich bei mir am Spitalbett war. So kann man gesund werden! Ich war dann auch nicht böse, dass sie irrtümlich meine Festplatte am PC formatiert hatte. Nein, nur ein Scherz. Ich würde sie jede Sekunde wieder heiraten, sie ist die 999 Teile die zu meinem Puzzleteil passen. Danke Isa, Du weisst warum!!

Dann gehe ich sofort zu meinen 2 Töchtern. Die waren so stark, dass es mir fast Angst machte. Genau so kann man sich beruhigt ins Kissen legen. Unvergesslich für mich, als ich nach der 6-stündigen Hirn-OP so langsam zu mir kam und mal eine rauchen wollte, dann aber meine 3 Frauen am Bett stehen sah. Dem kann man nicht mal mehr Emotionen sagen, das waren Gigamotionen. Danke für alles Mädels, ich bin unheimlich stolz auf Euch!!!!

Dann komme ich zu all den Kollegen, die mir mit ihren Besuchen die Zeit in der Insel verkürzt haben. Der Support war wirklich grandios und hat für unvergessliche Momente gesorgt. Es tschudderet mich richtig wenn ich an all die herzlichen Momente denke. Das sind Freundschaften, die ein Leben lang halten.

Dann möchte ich mich bei vielen Lesern von "Hardboiled SCB" bedanken, die mir unzählige Nachrichten geschickt haben und mich bis zum heutigen Tag unterstützt haben. Jeder Gedanke von Euch hat mir Kraft gegeben.

Dann sind da noch die Pflegefachfrauen der Abteilung M Neurologie oder so. Engel in Schürzen, genialerweise ebenfalls "Hardboiled SCB"-Leser, ich glaubte es kaum, doch Hardboiled SCB ist überall vertreten! Sie haben zu mir geschaut als wäre ich ihre eigene langhaarige Tochter. Uha. Sie waren mir nie böse, auch wenn sie geschnallt haben, dass ich doch sehr oft total illegal mal eine rauchen ging. Alles gute Leute auf dieser Station!

Ebenso bei der Bestrahlung, auch da eine Hardboiled-Leserin, eine sympatische Österreicherin daneben, hat trotz allem Spass gemacht und wenn man sich so wohl fühlt, dann heilt man sich auch selber!

So, das musste jetzt noch raus, dann geht es mit Vollgas in Richtung Triple. Bin so gut drauf und total fit, ich habe mich soeben für den Match EV Zug - SC Bern vom 23. September 2017 angemeldet. Das Motto wird sein: Zug wird weinen - aber vor Freude wenn Tuni rumleiert.

Liebe Grüsse an Euch alle!

Montag, 28. August 2017

Furzkopf der Woche - Alle Reiseversicherungen dieser Erde

Das ist ein Bild von Gerd Geldsau. Er hat die Reiseversicherungen erfunden und muss halt jetzt symbolisch mit seinem Bild hier büssen. Denn was diese Branche bietet mag auf keine Kuhhaut. Ich werde nie mehr in einem Reisebüro buchen und dann das Kreuz setzten bei einer ach so tollen Reiseversicherung. Ich zitiere "Unbeschwert buchen und versichert sein, wenn etwas dazwischen kommt". Jaja, genau, geldgeiles Pack. Ich war ja leider in die Lage gekommen und musste unsere Familienferien absagen. Nach den Operationen ging es mir sofort gut, ich kämpfte mich schnell aus dem Bett. Danach folgte die Therapie, die duldete keinen Unterbruch, obschon ich im die 8 Freitage kämpfte für die Ferien in Schweden. Noch das "niet" der Ärzte musste ich akzeptieren.

Ich rief sofort das Reisebüro an und anulierte schweren Herzens die Ferien. Mir war völlig klar, dass es nicht mehr die ganze Kohle zurück gab. Das Reisebüro gab das zurück, was sie von den Hotels etc. zurück kriegten. Das Reisebüro wies mich darauf hin, dass ich ja eine Reiseversicherung abgeschlossen habe und dort den Fall melden solle, damit ich mein Geld dann wieder komplett auf dem Konto habe.

Denkste. Ich melde den Fall also an, da kommt auch bald Bescheid. Leider "bla bla bla" habe ich mich erst 3 Wochen vor den Ferien abgemeldet, das gebe auf keinen Fall die restliche Summe. Ich tobte, doch man hat keine Chance, AGB's gelesen, es ist so. Tatsache ist, dass ich nur 50 Prozent meines Geldes nun total zurück habe. Ein Skandal.

Meine Empfehlung, kreuzt die Scheisse nicht mehr an, auch wenn sie Dir das Gelbe vom Ei versprechen. Oder dann die 111-Seiten AGB durchlesen, da stehen ungefähr 2'123 Gründe drin, wann sie eben nicht voll abdecken. Sie lassen sich nicht erweichen, egal was für eine Diagnose man hat. Es war ihnen auch egal, dass ich gar nicht früher abmelden konnte, da ich bis zum Therapieplan zu 100 Prozent fit war, der Therapieplan kam am 29. Juni. Dann musste ich noch Fragen beantworten die mir den Nuggi aus der Brust sprengte. Wann ich gebucht habe und wann ich die Diagnose erhalten habe. Als ob ich mit dieser Diagnose noch Ferien gebucht hätte. Ich bin ja der Volldepp, der das gemacht hätte oder wie? Aber egal, Paragraphen sind Paragraphen.

Wie geil muss es sein, wenn Du im Flughafen stolperst und 1 Stunde vor dem Abflug mit einem gerissenen Kreuzband nicht in die Ferien kannst. Die werden Dir nichts in die Klauen drücken, weil Du Dich viel zu knapp abgemeldet hast. Das sind keine Versicherungen, das ist gedruckte Scheisse auf Scheissdreckpapier. Nie mehr einen Rappen für diese Schmarotzer. Meine hiess so, wie wenn Du kotzen musst und vor dem Strahl noch Luft rauspresst. ERF.

Der Hammer ist dann noch, dass man diese Versicherung noch extra künden muss, weil sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert wird. Sind alles Methoden, die haargenau zu dieser Mafia passen.

Ich habe fertig.


Donnerstag, 24. August 2017

CHL: SC Bern - Nottingham Panthers 5:2

Na, dann ist uns ja mal der Auftakt in die Power-Break CHL geglückt. Der 5:2-Sieg war nie in Gefahr und eigentlich war ja nach 6 Minuten bereits der Mist auf die Gabel gekleckert worden. 2 Powerplaytreffer brachten uns in Front. Erst traf der Noro, dann der Moser der Du bist, unser neuer Capitano. Wenn der SCB Jalonen-Hockey spielte, wurden die Notting aus Ham ziemlich überrollt. Aber, das ist ein kleiner Mahnfinger, wenn wir dann zurückschalteten, kamen die Bolzer von der Insel doch etwas auf. Das geschah ungefähr nach 10 Minuten in diesem Startdrittel. Erschwerend waren dann auch die unkonzentriertheiten in der Abwehr. Leo rettete aber da die Null in die Pause.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels waren wir immer noch etwas schläfrig und schon schellte es bei uns einen rein. Da stimmte die Zuordnung nicht, der Stürmer der Prinz-Charles-Jünger hätte nicht zum Nachschuss kommen dürfen. Nun kippten wir aber wieder etwas Benzin in die Karre und gaben wieder mehr Gas. Wunderschön wie das Häsli dann im eigenen Drittel die Scheibe holte, durchlief und kalt zum 3:1 einschob. Ein Traumtor, in Biel habe ich das oft gesehen, schön dass er es auch hier zeigt. Es kam noch besser, als Dario Meyer eine gute Kombination zum 4:1 abschloss. Per Zufall lernte ich in der Drittelspause seine Mutter kennen, eine sehr sympatische Dame. Noch vor Ende des Drittels wurde ich aus meinem Gähnkramnpf unsanft geweckt, weil der Junghügel in seiner unnachahmlichen Art das 5:1 reinstocherte. Die Engländer zeigten aber Stolz und verkürzten noch auf 5:2 bevor dieses Tontaubenschiess-Drittel vorbei war. Ein satter Schuss schlug hinter Leo ein.

Das letzte Drittel war dann kalter Kaffee, sehr ereignislos und torlos, als wäre man beim Fussball. Das ist nicht negativ gemeint, wir hatten den Sieg in der Tasche und liessen nichts mehr zu, auch gut so. Wie immer ist es noch viel zu früh, konkret an was rumzuleiern. Die Saison ist noch blutjung, warten wir mal ab was da noch kommt, gute Ansätze gab es, verbesserungswürdige Situationen ebenfalls, so wie es eben ist zu Beginn einer Saison.

Etwas über 6'000 Zuschauer waren in der PollenHickanz Arena. Immerhin. Die Halle sah nicht sooooo leer aus. Und die Mitte brachte mit totalem Einsatz sogar Stimmung in die Bude. Am Samstag gegen die IKEA-Fische von TPS Turku wird aber definitiv ein anderer Wind wehen. Ich behaupte, das gegen dieses Nottingham einfach 6 Punkte geholt werden müssen, 3 haben wir ja schon! Pflicht erfüllt!

In dem Sinne: Schön sieht man die Helden wieder im eigenen Stadion. Um in die K.O.-Phase zu kommen, braucht es aber doch gute Leistungen, man muss weiter Punkten, Heimniederlagen sind tödlich. Für mich war es übrigens heute wie Weihnachtsosternkarfreitag. Nach meiner eher doofen Geschichte von Mai bis jetzt war ich so richtig nervös heute wie damals, als ich mit Daddy an ein Spiel gehen durfte. Und das Bier hat unglaublich gut geschmeckt, auch wenn ich die Menge natürlich noch dosiere.

Schlaft gut! Man liest sich!

Dienstag, 22. August 2017

Mein Traum vom gut besuchten CHL-Spiel

Es dauert nicht mehr lange, bereits am Donnerstag startet die Saison so richtig mit dem CHL-Spiel SC Bern - Nottingham Panthers. Eine auf den zweiten Blick doch recht attraktive Begegnung, weil wir sehr sehr selten gegen Inselmenschen spielen. Dann habe ich auf Jutub ein paar Videos angeschaut. Sie werden uns nicht kaputt laufen, aber sie sind sehr schlagkräftig, nach einem harten Check tätscht es sofort. Und aufpassen muss man schon ein bisschen, sie haben gerade einen DEL-Klub geschlagen, also sooooo schwach sind sie dann auch nicht.

Bei uns kennt die Buben niemand. Wir wissen einfach, das Nottingham in England liegt und fertig. Eishockey war in England lange verpönt und sogar verboten, weil der Fanghandschuh des Goalies extrem den Ohren von Prinz Karl gleicht. Majestätsbeleidigung oder so.

Egal, ich hoffe einfach auf eine würdige Kulisse des Zuschauerkrösus SC Bern bei diesem Heimspiel. Kommt eine Gewürzgurkenmannschaft aus der Schweiz nach Bern, dann ist das Stadion voll. In der CHL hapert es da doch schon eher. Das ist schade. Finde ich. Deshalb: Am Donnerstag ab ins Stadion! Animiere Dein Umfeld, sie sollen auch kommen. Sag ihnen, dass Wain Ruuni dort spielt. Und David Beckerham. Schwärm ihnen vor, dass Prinz Williamsbirne und Kate Superpo im Gästesektor anwesend sein werden. Schwafle was von einem Wettbewerb wo der glückliche Gewinner 1'000'000 in bar gewinnen kann. Die Taktik ist klar: Mit Informationen überfüllen, so dass sie alles eh wieder vergessen haben wenn der Match beginnt, aber immerhin sind sie im Stadion!

13'000 Abos sind wieder weg wie warme Semmeln, es wäre geil wenn an diesem Donnerstag die Mehrheit auch einrücken würde. Sonst gorbst der Speaker wieder "Zuschauerzahl 14'500" ins Mik, obschon 4'000 Nasen sich im weiten Rund verlieren. Peinlich. Am Schluss glaubt uns keine Sau, dass wir in der Meisterschaft so viele Zuschauer haben. "Ja wenn sie so zählen, dann ist es kein Wunder" und ähnliche Sprüche werden kommen.

Verhindern wir das! Schauen wir dem SCB und den Engländern zu. Bin gespannt, ob sie immer noch einen Corner spielen wollen wie früher, als sie gerade frisch im Eishockey waren. Da erzielten die Engländer 80 Prozent ihrer Tore per Kopf, verloren aber gleichzeitig 80 Prozent des Kaders wegen blöd.




Sonntag, 20. August 2017

Furzkopf der Woche - Die verschlüsselten Inserate von Gottéron

Ich traute meinen Augen kaum, als ich das Inserat von Trottelfon in der Zeitung sah. Auf den ersten Blick (s. Bild) ist das ein gewöhnliches Inserat. Nur Experten wie ich (jahrelange Ausbildung in sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt) sehen sofort, dass es sich um ein verschlüsseltes Inserat handelt. Das harmlose Inserat trägt in Wirklichkeit eine ganz andere Botschaft in die Welt hinaus. Ich dachte eigentlich, dass diese Zeit vorbei sei seit dem Ende des kalten Krieges, in den letzten Jahren war nur noch ein solches Inserat aufgefallen, von den SCL Tigers, das war aber so verschlüsselt, dass sie selber nicht mehr wussten, was sie eigentlich geschrieben hatten.

Gehen wir das Inserat von Trottelfon Schritt für Schritt durch, ich entschlüssle die Botschaft für Euch. Tönen tut es ja harmlos, doch es wird Euch wie Schuppen vom Fisch fallen, wenn ich es dechiffriere.

Also, habt ihr es gelesen? Nun gut. Punkt 1, Eingangskontrolle. Tönt nach Stadion. Ist aber eine Prüfung der Mumu, der Hintertüre und was es sonst am menschlichen Körper noch für Eingänge gibt. Da checken die neuen Mitarbeiter die Hygiene der Person. Die Toleranzgrenze ist "1 Hirschkäfer und 10 Silberfische die rausschnaagen liegen gerade noch drin". Erfüllt jemand die Kontrolle (wird selten sein) kommt der Punkt 2, die Platzanweisung. Das bedeutet nichts anderes als "wird in einen dunklen Raum geschoben". Eindeutig wird es dann bei Punkt 3, "VERKEHR", ja aber Hallo! Kundenorientiert (wie hättest es Du gerne, Hildegard?) und gutes Auftreten (auch nach 2 Stunden bin ich noch fit im Schritt). Bezahlt werden die Mitarbeiter dann auch noch, dürfen essen und saufen und können als Dank noch das Spiel anschauen. Starker Tabak finde ich. Eishockey sollte doch nichts mit diesem Gewerbe zu tun haben! Das würde dann aber die Lücken auf den Sitzplätzen erklären. Theoretisch sind die Leute schon da, aber der Rotzetter Ruedi macht mit ihnen noch Sackhüpfen.

Ich weiss, "Sex sells" aber das finde ich viel zu offensiv. Unglaublicherweise haben sich bereits 3 Personen für diese Stelle beworben, darunter ein Piller, der aber anonym bleiben will. Vielleicht hilft ja dieser Furzkopf, dass sie ihre Bewerbungen schleunigst zurückziehen. Uha.

Freitag, 18. August 2017

Endlich! SCB-Fans liefern mir endlich Stoff für einen Artikel

Es war gestern, als diese Meldung (s. Bild) über die SCB-Medien durch die Sozialen Medien rasselte. Ich gebe es zu, ich dachte mir zuerst, dass es sich um einen August-Scherz handelte. Ihr wisst doch, am 1. April kommen alben so Meldungen wie "Heute strippt Doris Leuthard auf dem Bundesplatz" und so ähnlich. Unglaublicherweise stehen dann tatsächlich Schaulustige dort, die dann vom Verursacher des Scherzes fotografiert werden um sie dann in der Zeitung so richtig als perverse Lüstlinge darzustellen. Eine Saugadi. Geht so. Das gestern Fans in die PortoBillanz Arena gepilgert sind, in der Hoffnung der SCB spiele gegen die SCL Tigers weil doch SCB - SCL Tigers stand (/der Heimklub steht immer zuerst), wird natürlich von Hardboiled SCB aufgegriffen. Wir stehen zu unseren Fehlern, das macht uns eben so meisterlich.

Aber ich will auch zur Bildung des gemeinen Fans beitragen. Deshalb gibt es einen Crash-Kurs "Wann ist Heimspiel und wann nicht". Gratis. Weil ich alle SCB-Fans mag.

Also, gleich zu Beginn folgendes: Es braucht im Eishockey IMMER einen Heimklub und Auswärtsklub. Das spielt eine Rolle für die Wahl des Dresses und im Spiel dann für das Wechseln. Die Gastmannschaft muss zuerst wechseln, erst danach kann der Heimklub seine Spieler aufs Eis schicken. Wenn also SCB - SCL Tigers steht, wird der SCB als Heimklub geführt, mit den wie oben erwähnten Auswirkungen.

Dann wechsle ich kurz zum Fussball. Nehmen wir an, YB qualifiziert sich irgendwann für den CL-Final. Bereits vor dem Wettbewerb weiss man, dass der Final z.B. in Wien stattfinden wird. Wenn dann Plakate hängen "YB - Sparkasse neue Zeitung Dornbirn" ist das Spiel trotzdem in Wien. Genau so wie gestern im Hockey. Das Turnier war in Langenthal, ebenso das Spiel um Platz 3. Jaaaaa, jetzt fällt der Groschem, nicht?

Logo lachen jetzt die anderen Vereine über uns. Easy, immerhin muss man sagen, dass auch wenn kein Spiel in der Allmend ist, mehr Leute anstehen als beim Rest der Schweiz wenn sogar ein Spiel ist. Zudem demonstriert es den Hockeyhunger, der in unserer Stadt halt herrscht. Und noch ein Hinweis: Das CHL-Spiel von nächster Woche findet in Bern statt, es soll niemand auf Langenthal fahren! Uha!



Mittwoch, 16. August 2017

SKANDAL - Gottéron schmückt sich mit fremden Federn - Hardboiled deckt auf!

Allen war bekannt, dass Greg Mauldin keinen Vertrag mehr in Trottelfon erhalten wird. Er hatte für den Sportchef scheinbar zuwenig Brust. Uha uha uha. Egal. Mauldin sucht sich also einen neuen Klub und wird beim ERC Ingolstadt in der DEL fündig. Allerdings waren sich die Deutschen nicht wirklich sicher, ob der Mauldin der richtige Mann für sie sei. Gottéron war alarmiert, der Transfer drohte zu scheitern. Da Timo Titte sehr teuer ist, braucht man dringend Kohle.

Da preisen sie halt den Greg Mauldin in den höchsten Tönen an. Schaut Euch das Bild an. Die Statistiken stimmen, die von Ingolstadt übernommen wurden. Dass aber Gottéron als "viermaliger Schweizer Meister" angepriesen wird, liess mich beinahe in Ohnmacht fallen. Sofort setzt ich mich hin und schrieb einen offenen Brief an den DEL-Verein:

"Liebe Ingolstädter

ich, Tuni Hardboiled, mag Euch den Transfer von Greg Mauldin von Herzen gönnen. Mit grossem Interesse habe ich ihre Anzeige gelesen. Die Statistiken haben sie artig und korrekt abgeschrieben. Allerdings kommt dann der Lapsus des Jahrhunderts: wie können sie den Dauerverlierer Gottéron als "vierfachen Meister" erwähnen. Der Verein gewinnt nur das letzte Spiel der Saison, wenn sie in den Playouts rumgurken. Der grösste Kluberfolg war, als vor 3 Jahren ein Kammerjäger sämtliche Tiere töten konnte, die in der Eishalle fröhlich rumbumsten und sich vermehrten, weil sie ideale Bedinungen vorfanden. Gewonnen hat dieser Verein gleichviel wie der SC Bananenblatt - rein gar nichts. Bitte stellen sie das noch richtig, weil alle Eishockeyexperten in der Schweiz am Weinen sind. Oder ist dieser Text von den Hutzenbröhnen geschickt worden? Dann verklagen sie die. Oder sie haben gesagt wo sie 4-facher Meister sind? Falls sie "Hochspannungsleitungen lecken" oder "Stacheldraht tätowieren" angegeben haben, dann stimmt das sogar. Dann müssten sie das aber in ihrem Artikel auch erwähnen. Im Eishockey ist bei den Erfolgen ein grosses schwarzes Loch, damit ist nicht der Hintern von Schüschu gemeint."

Ich bedanke mich für die eingesendeten Photos diverser Leser, die mich auf diesen wirklich skandalösen, schandhaften, unmenschlichen, menschenverachtenden Fehler aufmerksam gemacht haben.

Egal, in 8 Tagen sitzte ich in der PornoFranz Arena und buhe Nottingham Forest aus und singe Anti-Robin Hood-Lieder. Lieber CHL als Saisonstart als Greg Mauldin ohne Bart. Uha.


Sonntag, 13. August 2017

Furzkopf der Woche - Designer-Chef von Gottéron

Ich kann wirklich nichts dafür, dass mir die Trottelföhne immer wieder einen Steilpass liefern. Da ist mal der Carchauffeur, der wie Sledge Hammer (vertrauen Sie mir) parkiert und regelmässig unschuldige Gebüsche rammt (s. Bericht von Gestern). Da denkt man, es sei nun Ruhe, aber nein, dann präsentiert der erfolglose Klub sein neues Logo.

Dass sie mit dem Drachen ihr Fabeltier, dass es niemals gab auf dieser Erde, behalten haben, war abzusehen. Aber irgendwie wollten sie nun ganz poppig werden und haben sich überlegt, ob man den Drachen nicht noch einrahmen könne. Der Designer-Chef von Gottéron, der 9-jährige Rotzan Rotzetter, machte sich sogleich an die Arbeit und präsentierte nach 12 Wochen Entwicklung nun den Entwurf, den ihr links im Bild seht. Die GV in Triebburg klatschte begeistert in die Hände.

Nicht so das Strassenverkehrsamt. Der Sachbearbeiter, der denn 112. Schaden des Mannschaftscars mit schlechter Laune am Bearbeiten war, stockte der Atem, als er das neue Logo von Trottelfon sah. Ein ganz klares und eigentlich verbotenes Plagiat. Wir alle kennen das Schild "Kein Vortritt", das wir links im Bild sehen. Dieses Schild ist urheberrechtlich geschützt.

Das Strassenverkehrsamt schrieb gerade die Anzeige gegen den Huddel-Verein, als die gesamte erste Mannschaft von Trottelfon weinend vor dem Büro stand. Der Beamte hörte sich das Geplärre mit stoischer Ruhe an und drückte dann ein Auge zu. Ihm wäre zwar lieber gewesen, wenn sie das "Halten verboten"-Schild geklont hätten, schön durchgestrichen der Drache und so.

Aber die Begründung von Gottéron leuchtete ihm ein. Seit es sie gibt, haben sie nirgendwo Vortritt. Auf dem Eis lassen sie insbesondere in den Playoffs (falls sie mal drin sind) dem Gegner hemmunglos die Vorfahrt. Das seien eben die "Copains" wurde dem Beamten erklärt. Der versuchte noch einmal, die Bande Trottelfon umzustimmen. "Warum nehmen sie nicht ein Stopp-Schild, die haben gerade Aktion?". Das wollte Gottéron aber nicht, weil sonst der, ich zitiere, "Hardboiled-Möff sich jahrelang lustig machen würde mit "STOPP Gottéron" und so". Würde ich doch nicht. Man sieht es ja schon bei Timo Titte, dass ich kurz einen Spruch über die Brust im Tor mache, dann aber nach spätestens 3 Jahren ist der Spass vorbei. Der SCB akzeptiert, dass er am 08. September auf ein weibliches Geschlechtsorgan ballern muss, um das geht es ja.

Die Busse wegen dem Plagiat sollen laut Gottéron die Fans zahlen. Der Kassier meinte "dass die ja für jeden Schrot Kohle hergeben, siehe das Kader 2017/18". Uha uha uha.

Samstag, 12. August 2017

SCB ohne Chance gegen Migros Budget Energy Drink München - 7:2 Brause

OK, kein Grund zur Panik, es war das erste Spiel, ein Furzcup in Gantrisch Göttikapellen, den nur Rosi Mittermaier interessiert, die alte Skisau. Abhaken und vergessen, es interessiert wirklich nur am Rand. Wichtig war, dass man durch Rüfi immerhin noch gezeigt hat, dass man immer noch gut in die Waden beissen kann, wenn es nicht läuft. Heute gehts weiter, Spiel um Platz 3 oder so. 

"Hat der SCB jetzt die Schweiz blamiert?" fragen sich sicher viele Leute. Nein, denn zum Glück gibts noch Gottéron. Wir sind gesund in Garmisch angekommen, spielten dann nicht gut und gehen bald wieder nach Hause. Alles "grün" also. Gottéron war ebenfalls eingeladen, an einem Turnier teilzunehmen. Der EHC Tortellini lud zum 12-tägigen Bestehen renomierte Teams ein, die ebenfalls Probleme mit der Kerichtentsorgung in der Stadt haben. Das Turnier sollte in Lecce stattfinden, so dass sich die Fribourger Schar gut gelaunt in den Mannschaftscar setzte. 

Bereits vor der Raststätte Gunzgen meldete sich Schüschu, der unbedingt mal den kleinen Mann entwässern musste. Der Chauffeur versuchte, den Parkplatz zu treffen und rammte unglaublicherweise ein paar in der Gruppe stehende Büsche. Was für ein Blindgänger sitzt denn da am Steuer? OK, der Restalkohol spielte da sicher eine Rolle. Schaut Euch das Bild gut an und entscheidet dann, wer genau denn die Schweiz etwas ins lächerliche zieht. Trottelfon konnte nicht nach Lecce reisen, da ein Anti-Terrorkommando den Car stürmte und alles verhaftete, was stank.

Trost für Trottelfon: Das Spiel EHC Tortellini vs. Gottéron endete 0:0, nicht gefahren und trotzdem einen Punkt, das ist ja mal ein Ansatz. Fraglich ist nur, wie Timo Titte dieses doch eher amateurhafte Verhalten goutieren wird. Er hatte sich so auf das Turnier gefreut und seine Verwandschaft nach Lecce eingeladen, sein Schwager Paul Penis, sein Onkel, der Peter Prostata und wie sie alle heissen.
Nun gut, schon bald startet die CHL gegen Nottingham Forest wo doch alben der Peter Shilton im Tor war als sie alben gegen Liverpuul gespielt haben. 

Endlich naht die Saison nicht mehr in kleinen Schritten sondern im Sauseschritt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Sonntag, 6. August 2017

Furzkopf der Woche - Keine Lesben sondern die Scheiss-Wespen

Doch doch, ich bin tierlieb. Aber bei Viechern, die scheinbar nur erfunden wurden um uns Menschen in den Wahnsinn zu treiben, hört es bei mir auf. Da sind mal die Zecken, ein Sauhund, und eben die Wespen, ein Arschloch mit Flügeln. Am Samstag lud Ulten zum gemütlichen Beisammensein ein, es war eine herrliche gesellige Runde, die im Garten sass.

Ungefähr nach 15 Sekunden kam bereits die erste gelbschwarze Gagelkuh geflogen, was für erste Panikattacken sorgte. Ulten reagierte sofort und rüstete sich und seinen Sohn mit einer Fliegenklatsche aus. Beide prügelten mit grober Entschlossenheit auf den Plaggeist ein. Bloss: Das Problem war nur temporär behoben. Ab diesem Moment kamen wahre Staffeln (wie Luftschlacht um England oder so) angeflogen. Schlimmer wurde es noch, als eine herrlich kalte Platte als Vorspeise serviert wurde.

Die Dinger sind so doof und fliegen Dir auch ins Gesöff rein. Dann landen sie dauernd auf den Fresswaren. Wir hatten Glück, das Ulten und Lucka sich als herrliche Abfangjäger erwiesen. Beide haben einen höllische Respekt vor den fliegenden Nervensägen, was ab und zu durch laute Schreie bewiesen wurde. Aber dann knallte die Fliegenklatsche mit ungeheuerer Energie auf die Plagegeister. Am Schluss des Abends hatten sie 39 Wespen plattegemacht. Und plattgemacht kann man wörtlich nehmen, sie waren wirklich nur noch ein paar Millimeter hoch da sie mit 3 Tonnen Wucht getroffen wurden. Die Abfangjäger in der Einzelkritik:

Ulten: Sehr treffsicher, hämmerte die Dinger ein paar Mal souverän aus der Luft. Der Nachteil war, dass dann eine verschlagene Wespe irgendwo im Essen lag. Aber kein Problem. Eine kritische Situation gab es, als so ein Ding dem Ulten ins Ohr eindringen wollte. Da aber Ulten zum Glück Schlee im Haar hatte, prallte der Affe ab. Ulten gab ihm dann mit 21 Schlägen den Rest.

Lucka: Hämmerte auch nur beim kleinsten Wespen-Verdacht wie ein Beserker drauflos. Traf ab und zu seinen Sitznachbarn, was Karl aber mit einem Lächeln wegsteckte. Er schlug auf das erledigte Insekt ein auch wenn es nur noch 1 Millimeter breit war. Sicher ist sicher. Die kritische Situation war bei ihm, als er glaubte eine Wespe habe ihn gestochen. Er sagte was von "habe einen Buckel, genau hier" ehe in Karl aufklärte, dass das seine Brustwarze sei.

Dank unseren Abfangjägern konnten wir den Abend trotzdem perfekt geniessen. Die Wespen suchten den Infight, wurden aber souverän zurückgedrängt. Wie nervig die Dinger sein können, zeigt auch folgende Szene (ich bin ja ein bekannter Wespen-Flüsterer): Ich blieb total ruhig als so ein Brummer um mich zischte. Als Dank stürzte sich der Affe in meine Cola und machte was auf ertrinken. Wie doof kann man sein. Liebe Wespen, geht in den Wald und fresst Zecken, dann lobe sogar ich euch.

Geniesst die Woche! Liebe Grüsse