Google+ Hardboiled SCB: Januar 2017

Sonntag, 29. Januar 2017

Furzkopf der Woche - Gottéron vergleicht sich mit King Roger Federer ... Skandal

Hier klicken für das Video: Putin lächelt

Die ganze Schweiz lag sich heute Mittag in den Armen. Was für ein Spiel von Roger Federer, dem grössten Tennisspieler aller Zeiten die waren und die noch kommen werden. Was für ein Fight nach einer 6-monatigen Verletzungspause. Was für ein atemberaubendes Finale gegen einen Nadal, der ebenfalls bewiesen hat, dass er zu den ganz grossen Sportlern dieser Erde gehört. Was für eine Grösse zeigte der Spanier in dem bitteren Moment der Niederlage. Wir haben heute Sportgeschichte erlebt! Federer, der grosse SCB-Fan, ist durch und durch auf dem Boden geblieben, hat eine tolle Familie und hat einmal mehr beweisen: Glaube an Dich und hör NIEMALS auf zu kämpfen. Danke Roger für diese unglaublichen Stunden mit Dir!

Umso betrübter war ich, als ich an der Pressekonferenz vom HC Fribourg-Gottéron war (war als Ehrengast geladen). Gut 300 Plätze waren bereitsgestellt, aber inklusive mir kamen nur 3 Pressefritzen. Da geht da Licht aus, aus den Boxen dröhnt ohrenbetäubend "We are the Champions", das Licht geht an und Larry die Harrasse sitzt an seinem Platz. "Was geht denn da ab?" denke ich. Zur Sicherheit schaue ich nochmals auf die Tabelle. 10 Punkte müssen die Hutzenbröhne aufholen - um dann auf Rang 9 zu sein, der immer noch "Playout" bedeutet. Tönt nicht gut. Aber egal. Der Schock kam danach noch heftiger, als die Harrasse plötzlich sagte, dass der HC Fribourg-Gottéron das Pendent zu Roger Federer sein. Mir jagte es da billige Dosenbier fast aus der Nase. Wie bitte. Larry fuhr fort: "Federer hat 18 Grand Slam, doch Gottéron sitzt seit 80 Jahren im Grand Schlamm". Uha. Sie sollten dringend einen Literaturpapst engagieren, der sich um Larrys reden kümmert. Das geht gar nicht!

Als Strafe poste ich ein Video, dass vom ZDF zu Beginn dieser Saison mit dem Herrn Putin, Präsident von Russland, gemacht wurde. Das Video wurde noch nie veröffentlicht, da das ZDF Angst hatte, man könne die Rüben aus Fribourg mit dem Film verärgern. Nach diesem peinlichen Vergleich breche ich aber nun einen Lanze und zeige das Teil hier live auf Hardboiled SCB. Ein ergreifendes Zeitdokument liegt da vor, Putin wurde übrigens nicht übersetzt, weil seine russischen Worte sehr in die Fäkalsprache abwichen. Aber ist ja auch egal, man kann auch mal als Präsi die Fassung verlieren.

Auch wenn Sonntag ist: Öffnet noch eine Flasche Wein, trinkt auf den grossen Champion Roger Federer, wir haben das absolute Glück, dass wir so einen Menschen live erleben durften. Irgendwann wird seine Karriere zu Ende sein, ich bin so dankbar, dass ich ihn zu jeder Zeit begleiten durfte.

Und wir werden es machen wie der Roger, ohne dass wir eine Pressekonferenz darüber geben. Wir werden in den Playoffs kämpfen, alles geben, an uns glauben und nach jedem einzelnen Spiel mit erhobenen Haupt vom Eis gehen. Keine Frage!

Samstag, 28. Januar 2017

28.01.2017 SC Bern - Lausanne HC 6:3

Doch doch, ein klarer Sieg, 3 saubere Punkte und den Leaderthron wieder bestiegen. Dieser Samstag war nicht schlecht, wenn wir ehrlich sind. Denn es hätte heute auch ganz anders laufen können. Zwar führten wir immer, aber im zweiten Drittel konnten wir uns bei Leo bedanken, dass die Lausanner das Spiel nicht drehten. Absolut fantastisch, was der Hexer da aus der Kiste fischte. Es war genau die Phase des Spiels, wo ein Klassekeeper eben den Unterschied ausmachen kann. Die Leistung heute Abend gäbe bei mir, als saustrenger Ausblildner, die Note -5 und dem Kommentar "können es besser". Aber Dauergenörgel hilft jetzt auch nicht weiter, das Positive war, dass wir endlich wieder Tore schossen, das Negative war, dass wir die Grosschancen der Lasagne-Brüder provozierten, weil wir uns zum Teil grobe Aussetzer leisteten. Es gibt genug Arbeit für Karl Neinonen und Ville die Tonne, aber man kann mit positiver Energie dahinter gehen. Dass es Leo trotz dem klaren Sieg gebraucht hat, zeigt auch die Schussstatistik. Wir ballerten 38 mal auf die Krätze, die Lasagne aber 43 mal, aus nicht ungefährlichen Positionen.

Also, es begann wie immer bei 0:0. Wir haspelten recht gut ab, spielten gefällig, aber dann kamen diese hässlichen Aussetzer. Lausanne kam wie unbefleckte Füdis zu Grosschancen. Nicht weil sie uns überrannten oder so, meistens waren es Herzinfarkt-Fehlpässe von uns. Aber eben, wenn Leo hext, dann hext er, ohne Kompromisse. Donald die Trompente Trump hat ihn vermessen lassen, weil er neidisch ist auf unsere Mauer, die wir selber eingekauft haben. Die Blume knallte uns dann herrlich in Front, das tat unserem Gemüt gut. Wir däseleten weiter über das Eis, kurz darauf zog der Schwerweh ab und es stand 2:0 für unsere Mannen. Man stelle sich jetzt mal das Spiel mit vertauschten Torhütern vor ... uha. Das Drittel hätte noch besser enden können, denn wir durften noch Powerplay spielen. Allerdings erwiesen wir uns da gar keinen Dienst, wie gestern mussten wir einen Kurzhänder fressen, man nervte ich mich. Nicht so wie gestern, aber trotzdem.

Dann kam eben dieses spielentscheidende Drittel 2. Sehr früh schoss unser neuer Mann das 3:1, weil er von Gerber Bidu angeschossen wurde. Doch danach seckelte nur noch die Lasagne aus Lausanne auf das Tor. Es war die grosse Zeit von Leo, der mehrmals den Anschlusstreffer magistral verhinderte. Allerdings war er dann in der 31. Minute machtlos, als ein Getümmeltreffer durch Fradewo den Anschluss brachte. Eigentlich wären wir mit dem 3:2 noch gut bedient gewesen, doch wenn man einen guten Abend hat, passiert es eben dann wie folgt: Maserati Alkoholbeller bediente 8 Sekunden vor Drittelsende den Justin Blumenkohl, der knallte die Scheibe in die Ecke und wir hatten wieder die Zweitoreführung in den Hosen. Ein wichtiges Tor.

Im letzten Drittel ging den Welschen der Schnauf dann langsam aus. 2 Tore aufholen gegen einen Leo in dieser Form? Dann schon lieber dem Lapierre lesen und schreiben beibringen, ist einfacher. Aber nur leicht. Nach 50 Minuten wurde die Partie innert 2 Minuten entschieden. Erst lenkte der Lasche ins Netz ab, oh, ein Powerplay-Tor, mal kein Shorthander reingelöffelt gekriegt, ich jubelte. Noch mehr, als Trüffelnacht stocherig davonzog und herrlich das 6:2 reinbombte. Das wars, auch wenn wir noch den dritten Treffer einstecken mussten. Das interessierte nicht mal mehr die Klofrau auf der VIP-Toilette. Der Rest war ein runterspielen der Zeit, Schluss, aus, wir hatten die 3 Punkte.

Der Neue, der Herr Gewinnon, zeigte einen guten Einstand. Klar, ein Tor im ersten Spiel ist immer geil, er gewann auch fast jedes Bully wenn er sie denn spielen durfte, schauen wir ihm mal weiter gut zu. Die 3 Punkte sind wichtig für uns, die Leistung wird sicher von unseren Finnen kritisch analysiert werden, die Arbeit geht nie aus. Aber immerhin haben wir heute wieder 3 Punkte mehr geholt als der Serienmeister aus Fribourg. Uha uha uha.


27.01.2017 HC Lugano - SC Bern 1:2 nP

War das wieder eine Zangengeburt! Als ob ein Meerschweinchen einen Blauwal durch die Mumu pressen müsste. Das Spiel war keine Offenbarung, aber wir konnten dank einem Treffer von Noro bis wenige Sekunden vor Schluss ein 1:0 halten, die 3 Punkte winkten, die unsere Tabellenführung gefestigt hätte. Aber als wir dann mit einer 4:3-Überzahl wenige Sekunden vor Schluss einen nicht zu glaubenden Shorthander gelöffelt kriegten, drehte ich fast im Roten. Unglaublich sowas. Ebenfalls vergammelten wir in der Verlängerung die danach folgende Immernochüberzahl, so dass wir die 2 Punkte dann immerhin im Penaltyschiessen sichern konnten. Ein verlorener Punkt? Jein. Denn nach dem 1:0 hatten wir ein paar unglaublich gute Chancen, um den Sack zuzumachen, andereseits gerieten wir auch ab und zu gehörig unter Druck, so dass der Ausgleich jederzeit hätte fallen können. Aber so wie das Spiel verlaufen ist - naja, wir wollen ja nicht abweinen, 2 Punkte sind immerhin 2 Punkte mehr als zum Beispiel Gottéron heute geholt hat. Uha uha uha.

Also, Defense first war nach dem Debakel in Zug angesagt. Wir waren sichtlich bemüht, die Lugagels nicht ins Spiel kommen zu lassen, was auch nicht schlecht gelang. Angst habe ich von den Tessinern auch in den Playoffs nicht, denn sie spielen nach wie vor ein reines Qualihockey und können mit Garantie in den Playoffs in den entscheidenden Momenten wieder nicht umschalten. So wie letztes Jahr, als wir ihnen den Meistertitel aus den Nüssen gesogen haben. Bei uns lief im ersten Drittel gegen vorne auch nicht der Hammer, so dass das 0:0 absolut korrekt war.

Im zweiten Drittel kam von uns eine leichte offensive Steigerung, die dann auch durch einen Schlenzer von Noro zum 1:0 führte. Da waren 30 Minuten gespielt, was auch zeigt, dass beide Teams ihre Probleme in der Offensive nicht verbergen konnten. Lugano konnte ab und zu Druck machen, allerdings in Zonen, die kein Mensch interessiert. Mir doch Wurst wenn sie in der Ecke rumbammeln, den Slot hatten wir gut im Griff. Ebenfalls muss erwähnt werden, dass wir diszipiniert agierten und keine Strafenorgie starteten. Das sah mal gut aus, die Führung war nicht unverdient, denn wir versiebten ein paar Hammerchancen, der Alkoholbeller muss mal wieder Zielwasser saufen, dringend!

Das Schlussdrittel wurde dann zum Spiessrutenlauf. Lugano war zu nahe dran, da waren wir selber Schuld, da wir wirklich krasse Dinger im zweiten Drittel versiebt hatten. Alkoholbeller verschoss das leere Tor, dann liefen 2 Berner auf den Iltis von Merkel und versiebten im Doppel, es hätte schon lange 2:0 stehen müssen. Aber Lugagel lebte ab der knappen Führung von uns nun auf und wollte irgendwie ausgleichen. Weinkopf Brunner scheiterte 3 Mal an Leo Geo Tschenoni, so dass er noch mehr weinen musste. Dann eben kam die Strafenflut in den Schlusssekunden, eigentlich war alles klar, 4:3-Powerplaysituation, wir gewinnen sogar das Bully. Aber anstatt die Situation locker durchzuspielen, man hätte nicht mal mehr aufs Tor knallen müssen, semmelten wir einen Füdihodenfurzgagel-Pass, so dass Amöbe Lapierre reinstach und alleine auf Leo ziehen konnte. Auch wenn ich den Kothaufen nicht mag, ich muss ehrlich zugeben, dass er die Scheibe herrlich versenkte.

Die Verlängerung war dann nicht ganz so spektakulär, am Anfang eben unser Powerplay ohne Erfolg, danach gab es nicht mehr viel Aufregung, so dass das Penaltyschiessen entscheiden musste. Leo hexte und hielt alles und vorne trafen der Lasche und Deckenfrau, so dass wir immerhin 2 Punkte auf das Konto schreiben konnten.

Ein glückliches Ende für einen mühsamer Abend. Es begann ja schon damit, dass das Spiel erst um 21.00 Uhr angepfiffen wurde, da im Gotthard ein Sauhundstau war. Das ist halt das Problem, wenn man in einem Kanton lebt, der nur durch ein einziges enges Loch mit der Zivilisation verbunden ist. Das tönt wie der Dickdarm mit dem Anus spricht. Unsäglich. Und morgen muss jetzt einfach Lausanne fallen!

Freitag, 27. Januar 2017

Bundesamt gibt Warnung für Playout-Tiere aus

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Endlich geht es wieder weiter. Bei uns steht die unsägliche Reise ins Tessin an, wo wir gegen den HC Lugagel unseren Mann stellen müssen. Besonders im Fokus wird natürlich wieder die ziemlich ungebildete Amöbe Lapierre stehen, der aber mit Garantie heute wieder ein Schauspiel liefern wird. Hat er mal 3 Bullys gewonnen, schaut er so wichtig in die Welt als hätte er Schüschu nackt gesehen. Aber es wird ein Härtetest für uns, der Motor muss jetzt langsam aber sicher auf Playoff-Modus gestellt werden. Aber, das ist klar, wir reden über ein Luxusproblem, ob wir Erster oder Dritter werden in der Quali, ist mir relativ egal. Die Leistungen müssen einfach wieder auf einen ansprechenden Level gehievt werden. Aber wenn man sich da andere Klubs ansieht, die um das nackte Überleben spielen, um überhaupt in die Playoffs zu kommen ... sind wir froh, dass die Regular Season so gut gelaufen ist.

Weil auch die Playouts bei gewissen Vereinen (Namen werden bewusst nicht erwähnt wegen Datenschutz) vor der Türe stehen, hat das Bundesamt für Tiere von Playout-Haltern (kurz: BfTPH) eine eindrückliche Warnung herausgegeben. Immer mehr Playout-Fans haben die Saumode angenommen, dass sie Trost bei ihren Haustieren suchen. Wenn man Trost sucht bei seinem Wau-Wauchen, weil der Verein soeben wieder ein kapitales Spiel verlöffelt hat, sei das total OK, meint das Bundesamt. Was aber nicht empfehlenswert ist: Das Tier quasi in die Playouts mit reinzuziehen.

Es gibt tatsächlich Leute, die ihre Tiere aus lauter Trauer um den eigenen Verein dann umtaufen. So ist ein Fall bekannt, wo eine MILF aus Ambri ihrem Hamster anstatt "Backi" plötzlich "Valascia" gesagt hat. Das Tier ist in der nächsten Nacht erfroren. Oder ein Emmentaler Landwirt, der seine dienstälteste Kuh plötzlich "DiDo" gerufen hat. Das Tier gab keine Milch mehr ab, leckte dauernd an der Bäuerin rum und kackte plötzlich wie ein Hund.

Tierpsychologe Wolfram Schredder (der Halbbruder von Schwester Dogge Schredder) erklärt es in verständlichen Worten: "Ein Tier spürt die Leidenschaft seines Besitzers für den Verein. Das führt sogar zu einer kleinen Eifersucht. Spielt nun der Verein wie feuchte Windeln und landet in den Playouts, freut sich das Haustier innerlich über diesen Misserfolg, da es nun wieder die Nummer 1 im Haushalt werden könnte. Umso fataler ist es, wenn dann der Besitzer mit einer solchen Namensgebung (s. Beispiele oben) das Tier so entwürdigt.".

Um das zu demonstrieren, hat sich der fanatische Verlierer Bruno Rotzetter (seit 11 Jahren Gottéron-Fanatiker) bereit erklärt, vor laufender Kamera ein wagemutiges Experiment zu wagen. Ihr könnt dieses bis jetzt geheim gehaltene Video auf Hardboiled SCB natürlich ansehen. Sein Hund, normal mit dem Namen "Nasshaar" gerufen, wird mit der Situation konfrontiert, wenn sein Herrchen nun eben diese absurde Namensänderung durchführt. Sehr eindrücklich!

Aber eben, uns geht das eigentlich alles nichts an. Hauen wir doch einfach die Pastas zu Teig und kommen wieder auf Touren. Unsere Tiere heissen wo wie sie heissen, das ist die Moral von der Geschichte. Weil wir 14-facher Meister sind. BASTA.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Verzögerte Eilmeldung weil ich Sitzung hatte: Aaron Gagnon per sofort beim SCB

Ja, da sitze ich frisch geduscht und schön frisiert an einer Sitzung, da tickert die Meldung über mein Handy, dass der schon lange durch die Presse huschende Aaron Gagnon nun also beim SCB als definitiver Zuzug verbucht werden kann. Aber die leichte Verzögerung macht nichts, dann seht ihr alle, dass ich wirklich neben Hardboiled SCB noch einer geregelten Arbeit nachgehe. Das Thema der Sitzung war übrigens "Molekulare Bit-Strukturen im wechselseitigen Datentransfer in Korrelation mit Prüfspuren in der apokalyptischen Verschlüsselung". Aha. Tönt unhuren wichtig, nicht?

Also, der Aaron. Er spielte seit ein paar Jahren bei Rauman Lukko, einem finnischen Rentierzuchtverein, der nebenbei noch eine Eishockeymannschaft unterhält. Der Kanadier durchlief die uns wohlbekannte Karriere: er war als Junior gut, schaffte es irgendwann auf die Draft-Liste, wurde aber in der NHL kaum eingesetzt, sondern tingelte durch die Farmteams rum, so dass er, wie viele seiner Gattung, dann sein Glück in Europa suchte.

Der rechts schiessende Saubube ist 180 cm gross und hat sich 86 Kilogramm auf die Rippen gepackt. Gehört habe ich diesen Namen noch nie, da bin ich ehrlich mit Euch, ich habe mich jetzt fast kaputt gegoogelt, damit ich ein paar Details rausfinde. Er kann Flügel oder Center spielen, er hat gute Skills am Puck, er hat ebenfalls gute Spielmacherqualitäten, wird aber nicht soooo gelobt wenn es hart auf hart geht. Wohlgemerkt, das sind kanadische Holzfällerkritiken, das hat bei uns hier nicht viel zu sagen. Oder hätte jemand dem Kornacker zugetraut, dass er trotz seiner geringen Grösse so ein giftiger Schatz hätte werden können?

Wie immer warten wir mal ab, eventuell ist er ja bereits am Wochenende spielberechtigt. Somit dürfte auch klar sein, dass der Lasche um seine Position bangen muss, auch wenn er im Moment unser zweitbester Scorer ist. Aber der Karl Neinonen wird schon wissen was er tut. Prost!

Was läuft falsch im Hause Gottéron?

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Mit der gestrigen erneuten Heimniederlage hat sich Gottérons Schicksal wohl für diese Saison wohl besiegelt. Das wird nichts mehr mit Playoffs, im Gegenteil, in der jetzigen Verfassung müssen sich die Schwarzfüsse sogar Gedanken machen, ob denn das reicht, im obersten Haus zu bleiben. Den Hutzenbröhnen bleiben noch 9 Spiele, um nicht weniger als 13 Punkte auf den HC Lugagel aufzuholen. Das funktioniert nicht. Klar, wir hier in Bern schauen mit einer Mischung aus Schadenfreude und noch mehr Schadenfreude auf die serbelnden Buben. Da auf dieser Seite nicht nur unser Götterverein SCB behandelt wird, schauen wir nun mal etwas tiefer in die Kloschüssel Gottéron. Was läuft da alles schief? Eine gute Nachricht gleich zu Beginn: Jim Slater (Genf Servette HC), der von Schilt (Gottéron) einen happigen Open-Ice-Hit einstecken musste, hat sich zum grossen Glück nicht schwer verletzt. Er twitterte bereits aus dem Spital: "So ist das Spiel, einmal teilst Du aus, einmal steckst Du ein". Grandiose kanadische Einstellung!

Der sportliche Bankrott von Trottelfon hat den Ursprung schon beim Sportchef. Da passieren für mich unverständliche Sachen. Darauf komme ich noch genauer. Dubé verschwächt das Team laufend, fällt keine Entscheidungen und geht nötigenfalls zur BCF, um Kohle zu verlangen, damit ein paar Dorfkönige vergoldet werden können. Wenn einer Hockeyspielen kann, muss er sich nicht mehr gross anstrengen, denn der Lohn bei einer Vertragsverlängerung ist happig gut. Für das Salär von Schüschu und Playoutbomber Rathgeb hätte man wohl einen 5er-Block mit jungen, talentierten Spielern transferieren können. 

Die Trainerfrage wurde ebenfalls dilettantisch gelöst. Als Gerd mit den Zehen im Haus sich für die Liebe entschied, wären ein paar Kandidaten bereitgestanden, unter anderem auch der Meistertrainer der letzten Saison, wir kennen ihn. Aber nein, der Sportchef holt seinen Kumpel Larry die Harasse, ein Trainer der meistens 1 gute Saison hat und dann gefeuert werden muss. Kein Mut, das ist die Aussage hinter dieser Verpflichtung.

Ebenso besorgniserregend ist die Situation auf dem Goalieposten. Sorry, Conz war mal ein Talent, aber der versagt jetzt wirklich fast in jedem Spiel. Seine Fangquote ist auf gleichem Level wie wenn man ein Hängebauchschwein ins Tor stellen würde. Das ist aber nicht erst seit dieser Saison so. Hat man reagiert? Nö, man redete sich das Ganze einfach schön und redet über die 2 Paraden, die er pro Spiel zeigt. 

Die Abwehr wurde mit Rathgeb verstärkt. Der ist gut, wird aber noch einen Moment brauchen, um ganz gut zu werden. Ihm passieren noch zu viele Fehler, was aber kein Vorwurf ist. Das wird mit der Erfahrung besser werden. Aber er kann noch nicht der Patron sein, den man sich bei den Hutzenbröhnen wünscht.

Im Sturm ist das nächste Dilemma. Gestern gegen Genf habe ich keinen einzigen Stürmer gesehen, der Dreck fressen wollte. Das sind Schönspieler, inklusive die Ausländer, die auch in den heissesten Situationen lieber die Verantwortung mit einem sinnlosen Pass abschieben, als draufzuhalten. Sie haben gute Techniker und können Tempo machen, aber schlussendlich fehlt die Durchschlagskraft an jeder Ecke. Wir haben Dubé mal verkauft, weil gewisse Hierarchien bei uns neu verteilt werden mussten. Schüschu hätte ich schon lange mal auf den Markt gebracht, das hätte Kohle generiert und Schüschu hätte seine Karriere neu lancieren können. 

Aber eben, so wie man sich bettet, so schnarcht man bis die Morgenlatte zuckt. Wir haben im Moment ja auch ein paar Probleme, allerdings mit gesicherten Playoffs im Rücken. Lausanne HC war gestern in Zug näher am Sieg als wir es je waren, wir brauchen jetzt dringend eine Leistungssteigerung, bereits am Freitag in Lugagel! Ab dem Viertelfinale gibt es keine Wohlfühlzone mehr, auch wenn Du 3331 Punkte Vorsprung gehabt hast! Auf jetzt. SCB!

Montag, 23. Januar 2017

Sensation! Es ist bewiesen: Auch Tiere interessieren sich für Eishockey!

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Das sind doch mal gute Meldungen für alle Fans des HC Gottéron. Eine internationale Forschergruppe hat in einer Langzeitstudie nun beweisen können, dass der Schwarzfuss-Pinguin scheinbar stark an unserem Schweizer Hockey interessiert ist. Das ist eine ungeheuer wichtige Entdeckung, da es bis jetzt als ausgeschlossen galt, dass Tiere sich für unsere Hobbies auch nur einen Deut interessieren. Der Versuch war wie folgt angeordnet: 2 Pinguinen wurden Anfeuerungsrufe von allen NLA-Vereinen abgespielt. Die Reaktion der Tiere wurde genau festgehalten und protokolliert. Bei signifikanten Ergebnissen wurde das Resultat sogar auf Video festgehalten.

Nicht bei allen Vereinen war die Reaktion der Tiere eindeutig. Als zum Beispiel das gefürchtete "Ho-Ho-Hopp Langnau" durch die Boxen dröhnten, verloren die Tiere zwar auf einen Schlag alle Federn und flüchteten, aber nur beim Ersten von 10 Versuchen. Ist aber auch klar, denn die Federn konnten sie ja dann nicht mehr verlieren, da sie schon keine mehr hatten. Bei Schlachtrufen des SC Bern zeigten die Tiere eine vermehrte Paarungsbereitschaft, die aber aus Gründen des Jugendschutzes nicht gezeigt werden dürfen. "Die Tiere rammelten wie wilde Karnickel" meinte der norwegische Forscher Bretta Maxiohlson. Kam der hektische "Hopp Biel - klatsch - klatsch - klatsch"-Ruf, explodierten im Nest die frisch gelegten Eier. Aber die Forscher warteten auf ein eindeutiges Verhalten, dass von den Tieren ausging, eine Gefühlsregung, die wiederholbar war.

Am letzten Tag dieses weltbewegenden Versuchsreihe kam dann der HC Gottéron zu seiner Ehre. Ihr könnt das sich immer wieder wiederholende Ergebnis auf dem soeben freigegebenen Video anschauen. Es ist eine Sensation, die für die Wissenschaft neue Zweige erblühen lässt. Was nicht erwähnt wurde ist, dass auch bei den Forschern ähnliche Symptome zu sehen waren, nur reichte es meistens noch auf die Toilette. "Irgendetwas an diesem Namen reizt den Dickdarm explosionsartig" meint Bretta Maxiohlson dazu. "Dass es bei Mensch und Tier aber genau gleich wirkt, ist der Beweis, dass Pinguine sich ebenfalls für das Eishockey in der Schweiz interessieren!". Das ist erstaunlich, da doch die NHL den Tieren eigentlich näher liegen würden.

Der einzige Verein, der nicht auf der Liste steht, ist der HC Lugano. Hardboiled SCB hat da nachgefragt, die Antwort war sehr bedrückend. Die Pinguine stürzten sich, kaum ertönte "Forza Ragazzi" aus den Boxen, freiwillig ins Meer vor eine Horde hungriger Orcas. Nach 110 verlorenen Tieren wurde der Versuch mit Lugano beendet.

Wenn man jetzt das Resultat der Pinguine kombiniert mit den Playoutbomber-Qualitäten von Rathgeb, dann kommt man nur zu einem Schluss: Der Meistertitel geht wie frisch gefurzt nach Fribourg. Ich schaue nur rasch die Tabelle an, Moment, uh, ah .... gut, vielleicht nicht dieses Jahr sehe ich gerade, zu meiner Überraschung sind die ja ganz schlecht drin und werden sich in den Playouts vertörlen, während es für viele Vereine um den Meistertitel geht. Aber egal, es muss ein Trost sein, wenn Pinguine sich mit der ganzen Schweiz solidarisch erklären. Auf diesem Fundament sollte man den Vertrag mit Larry Huras dringend verlängern, bevor er sich ebenfalls für die Liebe entscheidet wie vor ihm der Gerd Zehenhaus.


Sonntag, 22. Januar 2017

Furzkopf der Woche - Die Kinderwünsche von Maxime Lapierre und Johann Morant

Bevor ich über beide Schiess- und Scheissbudenfiguren abwettere, noch ein wichtiger Hinweis, den ich dank einem genialen Buchschnüffler erhalten habe. Mit dem folgenden Link erhaltet ihr eine geniale Übersicht, wo überall ihr das Buch "111 Gründe, den SC Bern zu lieben" bestellen könnt. Das ist eine gute Übersicht, ebenfalls sind die Versandkosten sichtbar, man kann so sehr einfach das für einem beste Angebot auswählen. Hier klicken: Bestellübersicht. Diese Bestellübersicht ist übrigens immer auf www.hardboiledscb.ch abrufbar. Einfach auf das verkleinerte Buch oben rechts klicken.

Dann kommen wir zu unseren beiden Amöben. Aus Insider-Kreisen wurde mir zugetragen, dass sich Lapierre etwas in Morant verliebt hat. Lapierre, der mit einem Staubsauger verheiratet ist, hat offenbar seine Liebe zum Abfall entdeckt. Klar, man könnte sagen, dass das nur eine pubertäre Homophase ist, die mancher junger Bursche und junges Mädel erlebt. Aber die Situation ist scheinbar ernster, da sich beide Turteltauben in der Geburtenklinik Mooshubel im Entlebuch erkundigt haben, wie das denn genau gehe mit einer künstlichen Befruchtung. Die Klinik war zuerst abweisend, da sie immer mit einer Computersimulation das Ergebins dieser Genvermischung kontrollieren. Das Resultat fiel nicht befriedigend aus (s. Bild).

Als die zu erwarteten Teenager-Probleme dann noch aus der Simulation ausgespuckt wurden, schmiss die Klinik die beiden Rosarot-Unterhosenträger hinaus. Das Kind würde mit 11 Jahren nur noch Abfall essen, hätte einen Notendurchschnitt von 1.2 (trotz Spickzettel), würde schon vor dem Ausgang einen Präservativ montieren da er später dazu zu besoffen wäre und hätte von den ersten 21 Lebensjahren genau 18 Jahre in einer Anstalt verbracht.

Das geht wirklich nicht. Die beiden sahen es dann auch selber ein, sie verabschiedeten sich rührend mit einem Faustschlag auf die Fresse und versprachen sich, beim Duschen immer an den behaarten Arsch des Anderen zu denken. Aber die Beziehung ist defintiv beendet. Froh sein können beide, dass man trotz einem Jauchehirn in der Schweiz noch eine Anstellung findet und scheissemässig viel Geld ergaunern kann. Denn was kann Lapierre? Ein paar Bullys gewinnen, immerhin. Was kann Morant? Gar nichts. Ausser Gegner ins Spital bringen. Für das Geld kriegen ... die Schweiz ist ein Paradies.

Nach Morant werden wir Lapierre ja bereits am Freitag treffen, auf Scheisse folgt die nächste Scheisse, so geht es im Leben. Die Trennung wäre allerdings ein Grund für Trüffelnacht, dort wieder mal richtig verbalen Haber zu geben. Go on Boys, das Januarloch werden wir bald gestopft haben!


Samstag, 21. Januar 2017

Dieser Tag darf nicht so negativ enden!


Die Klatsche gegen Zug sitzt tief. Ihr habt sicher auch die gleichen Symptome wie ich: Hängende Rute, trockener Mund, Durst, Tränen im Gesicht. Was ein Jäger als Tollwut diagnostizieren würde, ist in Wirklichkeit einfach das Gefühl, wenn der SCB chancenlos ablutscht. Das tut weh.

Aber wir dürfen in unserer Trauer nicht vergessen, dass es ja Joggelvereine gibt, denen es noch viel schlechter geht als uns. Nehmen wir als Beispiel ... hm ... das ist schwierig ... hm ... hat denn jemand heute ein wichtiges Spiel gegen einen ebenfalls in der Scheisse steckenden Klub verloren ... uh, ah, ja, Trottelfon hat heute ja wieder happig versagt. Eben, das muss unser Gemüt wieder leicht aufhellen.

Damit das gelingt, habe ich einen Filmausschnitt für Euch hervorgekramt. Ihr seht eine sympatische Grossfamilie, typische Trump-Wähler, die sehr emotionell reagieren, als der Bube einen Wunsch äussert. Schaut Euch dieses Meisterwerk immer wieder an, es wird wohl für einen Oscar nominiert werden.

Wenn es nur ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubert, dann hat das Teil seine Pflicht erfüllt!

21.1.2017 EV Zug - SC Bern 6:0

Das war wohl die Klatsche des Tages. Was für ein miserables, vergageltes, abartiges, schlechtes, verfurztes Spiel von uns. Nein, das war nichts heute, wir hatten nicht eine Sekunde eine Siegeschance, das macht mich eben so richtig hässig. Nichts ging. In der Abwehr spielten wir als ob wir gegen die Damenmannschaft vom EHC Scheidenfurz spielen würden. Gegen vorne spielten wir, als ob ein NHL-Allstar-Team gegen uns verteidigen würde. Wir sahen kaum eine Scheibe, spielten kaum einen Pass und schossen wie Windeln. Das ist mal das ganz negative Fazit von dieser Kanterniederlage. Aber, das sage ich auch gleich, wir dürfen uns nicht provozieren lassen. Zug hat einen Lauf, auch im neuen Jahr, wir sind irgendwie tapsig geworden. Angst machen die Brüllaffen aus dem Kirschtortenland mir aber noch lange nicht. Wer erst einen jämmerlichen Meistertitel erreicht hat, ist einfach keine Playoffmannschaft, das wird sich auch dieses Jahr nicht ändern. Ihr Goalie wird ab dem Viertelfinale wieder in die Scheisse greifen, ihr Matschbirni (in der Schweiz ein Star, an WM's eine Pfeife weil die Gegner ihn einfach wegnieten) wir bei einer härterern Playoff-Gangart wieder heulend an der Brust der Mutter saugen. Trotzdem, diese Klatsche heute wäre überhaupt nicht notwendig gewesen.

Eigentlich war ja alles nach 5 Minuten schon vorbei. Zug kam wie die Feuerwehr, wir wie Schneckenschleim, es stand 2:0 für die Zuger bevor wir überhaupt mal ans Angreifen denken konnten. Zug war in dieser Phase einfach eine Klasse besser, so hart muss man es sagen. Keine Ahnung was bei uns los war. Die Abwehrfehler hätten gereicht, um bereits ein 6:0 nach 20 Minuten in den Nüssen zu haben. Der Puck war heute unser Feind, weil wir ihn halt auch so feindlich behandelten. Was für Amok-Pässe, was für Stellungsfehler, es war nicht zum Anschauen. Erstaunlich, wie ruhig das Neinonen Karl zur Kenntnis nahm. Als dieses Drittel vorbei war, blieb nur die Hoffnung, dass man nun den Gang finden würde.

Doch daraus wurde nichts. Wir erhöhten den Druck, aber im Eifer des Gefechtes servierte dann unser Ehebett, der heute durchgeruggt spielte, einen Assist zum 3:0 für Zug. Das war es dann endgültig. Es spielte dann nachher keine Rolle mehr, dass wir an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe versemmelten und Matschbirni alleine vor Leo das 4:0 erzielte. Völlig verdient, denn Eishockey gespielt hat heute effektiv nur Zug. Unser Durcheinander aus Furzpässen, Gagelschüssen und Hodenstellungsfehlern war heute eine zu grobe Darmmischung, um gut zu riechen.

Im letzten Drittel war eigentlich alles kalter Kaffee. Zug konnte erneut durch Matschbirni, der somit einen Hattrick erzielte, das 5:0 machen, und zu guter Schluss traf sogar noch Mocken Helbling zum 6:0. Damit waren wir bedient, die Zuger aber noch nicht, sie drückten noch auf einen Ofen, es kam zu einem harmlosen Gerangel. Ein Gerangel ist dann aber eben nie harmlos, wenn Killer Morant auf dem Eis steht. Der Sohn einer ausgewanderten Pavian-Hure griff wie immer von Hinten an, man kennt es ja nicht anders von diesem Psychopathen für analgeschwängerte Bergziegenscheisse. Aber OK, das Spiel ist durch, die Rosshaar-Arena durfte klatschen, nicht mehr lange, denn eben, spätenstens im Halbfinale können sie dem Harold den Kreis abmontieren.

Noch ein interessantes Experiment für Euch: Lasst einen Hund in den Wald kacken. Wenn jetzt per Zufall eine Amsel im Flug genau auf die Hundekacke kackt, eine Maus in den Doppelkack läuft und etrinkt, danach natürlich verwest und nur kurze Zeit später ein Hirsch darüber ejakuliert, dann sammelt diesen Brei ein, denn ihr habt ein Abbild von Johann Morants Hirnmasse. Die könnt ihr dann in Zug abgeben gehen, einmal pro Woche wird die Witzfigur mit neuer Masse gefüllt. Abgesehen davon müssen wir uns kurz besinnen, denn so geht es wirklich nur gegen Ambri. Und das reicht nicht.

Diese Meldung ist wichtig und macht mich stolz

Entschuldigt mich, ich weiss, ihr liegt sicher noch nackig im Bett und habt leichtes Kopfweh nach dieser unbeschreiblichen Tor-Orgie gestern. Aber ein aufmerksamer Leser hat mir gerade mitgeteilt, dass es auf Weltbild, dem Buchversandhaus Nummer 1 der gesamten Welt, nun einen Link gibt, wo man das geilste Buch aller Zeiten, "111 Gründe, den SC Bern zu lieben", bereits vorbestellen kann. Der 1. April wird dort ebenfalls als Erscheinungsdatum aufgeführt, so dass der letzte und hinterste Mensch es nun schwarz auf weiss hat, dass es kein Aprilscherz ist.

Viel darüber muss ich nicht sagen. Es steckt mehr Herzblut in diesem Buch drin, als Schüschu in seinen Schwellkörpern hat. Ich habe mir den Wolf in die Hand geschrieben und ich hoffe fest, dass mein Werk bei Euch gut ankommen wird. Es ist wie ein Manifest, dass man auch einem "nicht-Berner" in die Finger drücken kann, damit er sieht, dass unser Klub etwas ganz besonderes ist.

Klarerweise ist der "Hardboiled Style" auch in diesen Zeilen vertreten. Ich schreibe einfach wie ich schreibe, ein paar Leute lieben das nicht, aber verdammt viele Leute verschlingen meine Zeilen mit Hingabe, Lust und guter Laune. So soll es sein, das macht das Schreiben selber zum Genuss. Mein erster Brief, den ich geschrieben hatte, ein Liebesbrief, wurde nicht mal von der Auserwählten gelesen, da sie schon der Schrift ansah, dass ich es war. Das war traumatisch. Ihr Leser habt mir aber nun das Gefühl gegeben, dass es Spass macht, mich zu lesen. Dafür möchte ich mich bei Euch allen Bedanken! Über 8'000 Followers auf Facebook sind bereits toll, ein Buch das bald erscheint ist noch toller, und wenn ich 10'000 Followers auf Facebook habe, dann verlange ich von Marc Lüthi persönlich, dass ich vor einem Spiel mit einem Blumenstrauss geehrt werde wie alben der Marc Reichert oder so.

Nun genug gelabert, hier ist der Link zum Paradies: Hardboiled SCB bei Weltbild.

Erzählt es ruhig weiter, wenn das Buch gut läuft und der Verlag mich dann auf die Stufe "Goethe" oder "Schüttelbier" hebt, gibt es ja vielleicht noch weitere Meisterwerke von Tuni, eurem gehardboilten Hardboiler, der nichts so sehr hasst wie Niederlagen.

Ich grüsse Euch alle!

Freitag, 20. Januar 2017

20.1.2017 SC Bern - HC Ambri Piotta 8:1

Oh ja. Diskussionslos. Offensiv mit Fantasie. Hinten zwar noch ab und zu leicht schnodrig, aber schlussendlich hatte man den neuen Tabellenletzten im Griff. Eigentlich kann am Ambri gar kein gutes Zeugnis austellen, von allen Strichkämpferklubs waren die Leventiner der mit Abstand schwächste Gegner. Ihre Defensive glich einer fettigen Mortadella, die seit 3 Wochen vor sich hin stinkt. Offensiv konnten sie nur Akzente setzten, wenn wir, wie schon erwähnt, am Träumen waren und ihnen die Scheiben quasi auflegten. Aber heute gibt es nichts zu jammern, wir haben Tore gesehen, einen dominanten SCB, wir mussten nicht eine Sekunde an irgendwas rumzweifeln.

Bereits im ersten Drittel gaben wir Gas und überforderten die Leckamtiner Indianer hoffnungslos. Der Schaden wurde durch ihren Keeper Zurkapelle im Rahmen gehalten, er hielt ein paar flüssige Kombinationen von uns von seinem Netz fern. Allerdings liess er sich dann in Unterzahl von einem Deckenfrauschlenzer von der blauen Linie eher doof erwischen. Das war unsere verdiente Führung. Danach siebten wir gewaltig auf die Krätze los, schossen aber dann mit zuwenig Druck oder suchten den schönen Pass, was den Ambriotten eher entgegen kam, da man dieses gepfegte Hockey relativ einfach zerstören kann. Da hätten wir das Spiel eigentlich schon holen sollen, aber es kam dann kurz anders. Leo liess einen Puck fallen, die Playouter schoben die Scheibe zum überraschenden Ausgleich rein. Kein Vorwurf an Leo, da machten mehrer Jungs von uns einen Fehler. Es war das einzige Mal, dass Tschenoni hinter sich greifen musste. Aber das 1:1 nach 20 Minuten war eigentlich ein schlechter Witz.

Aber eben, zittern war heute nicht angesagt. Ambri war unter Druck, foulte dann zum Glück, es war kurz nach Beginn des zweiten Drittels der Plüsch Ferdu, der uns im Powerplay die Führung wieder schenkte. Ambri bröchelte nun wie ein Fasnachtskuchen den man alben frisst. Noch nicht krass, aber sichtbar. Ganz schlechte Arbeit machten die Prankenblues in der Defensive. Randensalat und Schwerweh konnten fast identisch einen Abpraller von Zurkapelle ins Netz pfeffern. Mit dem 4:1 war nun ja bereits alles klar, Ambri liess die Ohren hängen wie Kotmann Hans seine Nüsse, da kam das 5:1 durch den unter dem Sand lebenden nicht überraschend. In diesem zweiten Drittel rückten wir die Relationen alle ins rechte Licht.

Erfreulicherweise steckten wir im letzten Drittel nicht grob zurück. Klar, morgen warten die Blindschleichen aus Zug, das wird um einiges härter werden, aber die Jungs zeigten auch im letzten Drittel gegen ein auseinanderbrosmendes Ambri gute Aktionen. Da war um Beispiel der Noro, der kaum gesund nun auch gegen seine ehemaligen Risotto-Kollegen mit dem Bauerntrick dem eingewechselten Ambrifliegenfänger das 6:1 in die Rippen ballerte. Endlich traf dann auch unser Maserati Alkoholbeller mal wieder, das 7:1 war OK, das 8:1 war ein Weltklasse-Handgelenksschuss in den Angel. Ambri war bedient, wir waren happy, ein gelungerer Abend in der eiskalten ProstataFinanz Arena.

Der Weg stimmt weiterhin, das anfängliche Januarloch wir durch unsere aufmerksamen Finnen langsam korrigiert, so dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Klar, morgen in Zug gegen den EV Kirschtorten-Tram werden wir ein paar Sachen noch abstellen müssen (Scheibenverluste in der eigenen Zone ...!), aber ich bin sicher, dass wir in den Playoffs bereits sein werden! Ein guter Abend, ich spüre auch meine Füsse langsam wieder, klar, die Rippe schmerzt noch etwas (habe sie wohl gebrochen aber jammere nicht, bin ich nicht hart wie Blumenkohl??), aber wenn der SCB so abgeht dann vergisst man fast alles! Geil Jungs!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Gottéron mit neuem Klublied

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Ja, da lutscht der Drachen doch am eigenen Po. Trotz dem sportlichen Durchfall, den Gottéron abliefert, haben die Klubverantwortlichen ein neues Klublied schreiben lassen, das zur Feier des totalen Misserfolgs in Kürze vorgestellt wird. Hardboiled SCB kann Euch aber, wie immer, bereits Wochen im Voraus den neuen, ultimativen Hammersong präsentieren. Dank meinen Beziehungen war ich bei der Uraufführung des neuen Klublieds von Gottéron in der ersten Reihe. Wenn ihr gute Nerven habt, dann klickt ihr hemmungslos auf das Video, schliesst die Augen und stellt Euch vor, wie es sein muss wenn man wirklich nicht mal auf der Toilette Erfolg hat. Dann wisst ihr, wie sich ganz Trottelfon im Moment anfühlt.

Es gab Unstimmigkeiten im Vorfeld dieses Liedes. In Fribourg gibt es viele bekannte Gruppen, so zum Beispiel die Sensekacker, oder dann die Patinoirehunde, die aber allesamt übergangen wurden, da sie zu viel Gage wollten. Der umtriebige Sportchef Dubé fand dann aber eher zufällig die "Gallahager Lipsticks of Max", eine australische Acapella-Band aus Brisbn oder wie die Ortschaft heisst. Sie singen in der Sprache der Aborigines, was für unsere Ohren halt etwas fremd tönt, aber das passt ja zum Französisch, ist ungefähr das Gleiche. Der recht einfache Text hat laut Sportchef Dubé zwei Vorteile: Zum einen ist die Fribourger Kurve nicht sehr textsicher und singt meistens falsch ohne Ende, das will man mit diesem Lied nun beheben. Zudem, wenn man es richtig betont (wie im Video) hat das Lied in der Sprache der Aborigines auch Text. Wörtlich übersetzt bedeutet es "Sogar ein Känguru mit einem zugenähten Beutel hat mehr Titel als wir". Sehr tiefsinnig.

Schön zu sehen ist auch, wie Leadsänger "Just Inside" plötzlich den Finger zeigt, weil ihm Dubé in dem Moment den Gottéron-Wimpel vor die Nase hält. Die Backgroundsängerinnen "Ninja Tymian" (links) und "Hull Shortpants" lassen sich davon aber nicht beeindrucken und singen aufreizend und lässig weiter.

Der neue Gottéron-Klubsong wird ab Ende Monat in den Läden sein. Die Originalversion, die fast 21-Minuten dauert, wird 179 Franken kosten. Das war klar, denn irgendwie müssen sie ja den Playout-CHL-Kanterniederlage-Tittellosauflebzeiten-Bomber Rathgeb finanzieren. Das Lied wird garantiert ein grosser Erfolg werden, da es ähnlich tönt wie die Geräuschkulisse in einer Fribourger Hochzeitsnacht. Da die meisten Frauen in Trottelfon unter Quarantäne stehen und die Männer aus Verzweiflung nun schon Astlöcher heiraten wollen, wird dieses Lied den Testosteron-Spiegel wieder auf menschliche Werte bringen.

Der Einzige, der die Aktion nicht gut findet, ist natürlich Larry Huras. ER wollte das Lied singen, ER wollte auf das Video drauf, ER wollte diesen Artikel schreiben und ER wollte einen Spruch über Rathgeb machen. Wie kann man nur das Ego von Larry so ignorieren? Schlussendlich ist ja der Larry ein Erfolgscoach, wenn er die Saison so durchzieht und Gottéron noch in die NLB versenkt, werden ihm unzählige Leute auf die Schultern klopfen. Halt eher Berner, aber egal.

Dienstag, 17. Januar 2017

17.1.2017 EHC Kloten - SC Bern 2:3

Ich gebe es zu, ich habe nach dem Siegestor zum 3:2 vom Ehebett gegigelet als ob ich Gigelisuppe mit dem Gigel eingesogen gehabt hätte. Warum musste ich so lachen? Nun, gegen Biel wartete man bis 2 Sekunden vor Schluss um den finalen Einschuss zu machen, gegen die Kerosintanker aus dem Dorf Kloten waren wir nicht ganz so romantisch und entschieden uns schon 12 Sekunden vor Schluss, den alles entscheidenden Treffer einzumümmeln. Uha! Also haben wir die letzten 6 Punkte quasi in den letzten 14 Sekunden des Spiels geholt, 119 Minuten und 46 Sekunden konnte man getrost Busen-Bilder auf Snapchat anschauen. Was ich natürlich NIE mache wenn der SCB spielt. Uha. Man muss Prioritäten setzten, nicht? Also, der Wurm ist noch nicht ganz abgestorben, er steckt schon noch ein bisschen drin. Wir waren aber besser als in den letzten Spielen, nur waren noch zu viele kurze Konzentrationsschwächen drin und halt das 2017er-Übel: Tore schiessen. Aber eben, als Leader jammere ich ja jetzt garantiert nicht ab. Wir werden uns jetzt bis zu den Playoffs von Spiel zu Spiel steigern.

Gestartet sind wir gut. Mit Druck. Mit Tempo. Eigentlich dominierten wir Kloten in deren Stadion fast wie ein schlechtgelaunter Muni, der gerade bemerkt hat, dass die Kuh vor ihm in Wirklichkeit eine Fribourgerin ist. Wir ratterten ab, mussten die Gegenangriffe der Klotener immer im Auge haben, da sie läuferisch gut sind. Das klappte aber ganz gut, es brauchte Leo nicht zu oft. Die Führung holten wir uns dann in einem Powerplay, als die Blume ein Panzerabwehrraketengeschoss an die Latte von Gerber (also an die aus Metall, tönt schon etwas zweideutig, nicht?) setzte, den folgenden Abpraller versteckte der Ramon unter dem Sand zur Führung im Tor. Nicht unverdient, aber auch nicht sonderlich zwingend.

Im zweiten Drittel furzten wir dann schon etwas komischer umher. Kloten wusste um die Wichtigkeit der Punkte und versuchte nun, den Ausgleich zu erzielen, was ihnen auch gelang. Es blieb aber beim einen Erfolgserlebnis, da Leo dicht hielt. Das Spiel war jetzt ausgeglichener als im ersten Drittel, es gab die Chancen fast im Minutentakt, doch beide Keeper hielten dicht wie eine Dichtung die so dicht ist, dass es die dichteste Dichtung der Welt ist. Wir versiebten durch Trüffelnacht sogar eine glasklare Chance, ich nervte mich sehr, denn ein 2:1 für uns wäre dann schon etwas wie der langweilige Sieg geworden, weil wir die Buben danach sicher mit 33:1 vom Eis gefegt hätten. Uha.

Aber eben, dann kam das turbulente letzte Drittel. Die Airbusse ohne Flügel hatten dann effektiv noch Chancen zur Führung, da war aber Leo total bereit, die schwarze Scheibe abzupflücken. Aber die Nerven wurden nur nach 2 Minuten wieder beruhigt, als der Randensalat uns erneut in Führung bombte. Nun wäre eben der Moment gekommen, um die immer härter angreiffenden Klotener auszukontern. Aber das passierte mir zu wenig präzise. Der Gittarist von Gotthard glich dann eben 10 Minuten vor Schluss noch aus, die Swiss-Schiss Arena klatschte begeistert im Takt. Das wären ganz wichtige Punkte gewesen für Kloten. Und was die danach noch alles versiebt haben! Das reicht für 12 Siege. Aber eben nicht gegen Leo. Als ich gerade mein neues Fass anstechen wollte, furzten unserte Jungs auch wieder mal energisch vor Gerber der Gans herum, Ehebett brachte mich dann eben 12 Sekunden vor Schluss zum Lachkrampf.

Also, alles im Lot, es interessiert nicht heftig, das WIE meine ich, WENN man gewinnt. 3 Punkte und gut ist, selbstveständlich geht uns die Arbeit noch lange nicht aus, ich denke vor allem an ein knackiges Torschusstraining. Und Yoga-Übungen, damit man in hektischen Phasen einfach eiskalt bleibt und sich nicht selber Probleme macht mit Füdipässen. Aber eben, wir haben noch genug Zeit, um beim Playoffstart 100 Prozent bereit zu sein. Huch, sehe gerade, dass wir nun also bereits für die Playoffs qualifizert sind. Das freut vor allem Gottéron, die mit den besten CHL-Halbfinals aller Zeiten mit 1:100 gegen Frölunda augeschieden sind. Uha uha uha. Egal.

Sonntag, 15. Januar 2017

Furzkopf der Woche - Gottérons Personalpolitik


Ja, da bin sogar ich völlig geschockt. Nachdem Trottelfon an diesem Wochenende wieder alles vergeigt hat, was man vergeigen kann, wurde nicht etwa mit dem Team Klartext geredet, nein, wie fast immer mussten wieder Unschuldige harte Arbeiter dran glauben. Diesesmal traf es den geselligen Masseur Juschti Rotzetter, der seit 61 Jahren die Muskeln der Spieler nach jedem Training durchgeknetet hatte. Klar, so top machte er seinen Job in seinem Alter (er wurde letztes Jahr 97 Jahre alt) nicht mehr, die Spieler beklagten sich des Öftern, dass dem Juschti das Gebiss ab und zu auf ihre Pofurche gefallen sei. Aber an den dauernden Niederlagen kann der Juschti Rotzetter wirklich nichts dafür.

Das war aber kein Argument für den umtriebigen Sportchef Dubé Chrigu. Rotzetter bekam nach der Heimniederlage gegen Davos (3:5 nach einer 3:0-Führung) die fristlose Kündigung und wurde mit einem Duschgel als Entschädigung abgefertigt. "Die Spieler waren nach einer Massage von Rotzetter in einem komatösen Zustand" erklärte Dubé mir persönlich am Handy. "Ich musste reagieren, weil die Spieler sonst gestreikt hätten" fährt der Sportchef weiter. Das kennen wir ja noch von Kotmann Hans.

Dubé hat bereits einen neuen Wonneproppen engagiert. Der kanadische Masseur Brett Hulliganer wird bereits am Montag seinen Job beginnen. Hulliganer hat eigene Methoden, um müde Muskeln wieder auf Trab zu bringen. Er war ein begnadeter Schweine-Masseur, was auch in seinem Bewerbungsvideo (s. oben) sichtbar ist. Allerdings war Dubé in der Annahme, dass das auf dem Massagebett Julien Sprunger war, weil er "ähnliche Nippel habe". Man kann sich ja mal irren. Man sieht auf den ersten Blick, dass es sich um Conz handelt. Hulliganer massierte die Schweine so erfolgreich, dass kaum 2 Wochen später jede Sau trächtig wurde. Genau das kann Gottéron jetzt brauchen. Wenn schon kein Spass auf dem Spielfeld, dann doch wenigstens eine Freundin, die eine Empfängnis annimmt. Auch unbefleckt.

Man sieht sofort, wie der Brett Hulliganer mit Freude an der Arbeit ist. Ich habe mit ihm telefoniert und gefragt, ob es denn nicht eine grosse Umstellung sei, von einer Sau zu einem Menschen zu wechseln. "Doch" sagte mir Brett, "aber nicht wenn es Fribourger sind, da ist die Haut fast gleich, weil die Ernährung sehr ähnlich ist". Also hat Dubé neben den glamurösen Transfers (Tabellen Rang 12 ist gar nicht so schlecht, echt jetzt) wohl einen weiteren Glücksgriff gelandet. Einen Lotto-Sechser am Wühltisch gefunden, oder wie man dem sagt.

Trottelfon wird das grosse Saisonziel "Playouts" so ohne Probleme erreichen. Es könnten sich wahrlich ein paar Klubs einen Ringelschwanz an der sportlichen Führung von Gottéron abschneiden.

Samstag, 14. Januar 2017

14.01.2017 SC Bern - EHC Biel 1:0

Folgende Fazits möchte ich Euch in die Ohren labern: Ein Spiel dauert 60 Minuten. Uha uha uha. Hiller hätte den letzten Schuss gehalten. Uha uha uha. Nein, im Ernst jetzt, das war eigentlich nicht ganz richtig, was heute Abend passiert ist. Nach 59:58 Minuten schiesst uns der Moser der Du bist zu den ersten drei Punkten in diesem Jahr 2017. Es war ehrlich gesagt nicht ganz verdient, dass diese Sauerkraut-Partie einem Team 3 Punkte gab und dem anderen gar nichts. Denn die Leistung von uns war nach wie vor nicht das, was ich mir erwarte. Die Piller, überraschenderweise ohne Hiller dem Piller angetreten, wehrten sich gut und hätten es in der Hand gehabt, uns mit einem Gegentreffer ziemlich arge in Nöten zu bringen. Da Leo aber alles hielt, blieb dieses 0:0 auf der Tafel, bis eben der Moser Fritz 1.8 Sekunden vor Schluss die Scheibe ins Tor murkste. Hoffen wir, dass dieser Sieg nun etwas auslöst bei uns und dass das Bademantel-Hockey nun wieder langsam verschwindet.

Das erste Drittel war von uns her eher hilflos. Die Teams stehen gegen uns neuerdings sehr hoch und unterbinden unsere Angriffe viel zu früh. Eine solche Taktik könnte man kaputt machen, wenn der geniale raumöffnende Pass von Hinten kommt, der die hoch stehenden Seebeckenlecker überrumpeln würde. Bei uns ist es aber so, dass wir uns mit den Pässen meist selber überrumpeln. Ich sah nicht viel Gutes in diesem Drittel, vom Powerplay müssen wir gar nicht reden, es gab einen geilen Angriff, der aber von Deckenfrau versemmelt wurde. Der Rest waren so Halbchancen. Die Piller hingegen versagten in einer 5:3-Überzahl, es wurde zwar ein paar Mal heiss vor Leo, doch er hielt alles. Die Fouls waren übrigens alle unsichtbar, scheinbar sind die Schiris mit einem Buzzer ausgestattet, wenn der im Slip virbriert, müssen sie eine Strafe aussprechen, auch wenn es keine war. Unsäglich. Das 0:0 war vom Spielverlauf her OK, nicht aber für mein Gemüt.

Im zweiten Drittel ging es halt ähnlich weiter. Biel schützte die Ritze im Tor, wir unternahmen viel zu wenig um ihn so richtig in Gefahr zu bringen. Bei Strafen gegen Biel war die Chance für erneut einen Shorthander einzukassieren immer grösser, als einen Ofen zu schiessen. Das Schlimme war auch, das niemand weniger schlecht spielte als der Andere, nein, es waren alle Jungs auf dem ähnlichen Trip. Zugegeben, die Scheibe fiel auch niemals für uns, gab es einen Abpraller landete er auf dem Stock eines Pillerbuben. Aber das Resultat machte ihnen natürlich einen breiten Rücken, das gab ihnen Saft in die Nüsse. Wir suchten intensiv nach unserer Dezember-Form, fanden aber nur klägliche Pässe und eine Schussqualität, die einem Aktphoto von einem Pinguin glich. Es war ein Gemurkse ohne viel Niveau.

Als ich mich mit Glühwein zu vertörlen begann, rasten unsere Boys im letzten Drittel nun doch etwas besser in das gegnerische Drittel rein. Allerings war viel zu viel auf Zufall aus, ebenso kamen die Pässe kaum an, so dass die Piller kaum je ernsthaft in Gefahr gerieten. Es gab auch hier ein paar Zufallschancen, die aber nicht verwertet wurden weil a) der Schuss 2 Meter neben das Tor ging oder b) der letzte Pass 2 Meter neben den Mitspieler serviert wurde. Egal. Der Wille war da, nur deshalb war es möglich, das letzte Bully zu gewinnen. Plüsch Ferdu machte anschliessend einen Move, der war so movieg dass alle Movies aus Hollywood nun Plüss heissen. Sein Pass vor das Tor wurde dann eben von Moser ins Tor gemurkst. Doch, ich habe gejubelt, brach mir aber dabei beide Füsse, da die abgestorben waren aus lauter Langeweile. Und der Scheisskälte.

Den 3er haben wir geholt, ein bischen war es eine Entschädigung für den verlorenen Punkt gegen die Kerosin-Lecker, aber so richtig zufrieden kann heute niemand sein. Wir bewegen uns meilenweitweg von der Dezember-Form, soooo lange geht es nicht mehr bis zu den Playoffs, dem Neinonen und der Tonne Ville geht die Arbeit ganz sicher nicht aus. Nur noch eine kurze Meldung: Hallo Fribourg, wir sind wieder Leader, oder interessiert es Euch nicht da ihr so brutal Lezter seid? Uha uha uha.

Freitag, 13. Januar 2017

13.01.2017 HC Davos - SC Bern 5:1

Ich bleibe dabei: 2017 haben wir bis jetzt nur flüssige Scheisse gesehen. Aber dass es jetzt in Davos dann noch gleich ein Brechscheissedurchfallgagelfurz werden musste, haut mich doch dann effektiv aus dem Sockel. 5:1-Niederlage, nach einer Minute im Rückstand, keine Siegchance zu keiner Sekunde des Spiels, vergammelte Angriffe, 200 Offsides, ein Powerplay das einer Beschneidung eines Stiers glich, bei dem die Narkose nicht gewirkt hat weil er gerade einen Esel bumst, 2 Pfostenschüsse von Davos, ein verschossener Penalty von Davos, dazu noch 2 Shorthander die wir eingebumst kriegten, innerhalb von 66 Sekunden, das liess mir den Weisswein zu den Ohren raussabbern und die Lutz in den Penis wandern. Was für ein Scheissspiel heute. Das war wirklich schlimm, hätten wir nicht so viele Punkte müsste man aber so richtig abtoben wenn man gegen einen um die Playoffs kämpfenden Klub so jämmerlich am Gagelhaufen riechen muss. Mit dieser Leistung hätten wir Rang 12 verdient, der aber von Gottéron ja leidenschaftlich verteidigt wird.

Der ganze Müll begann bereits ein paar Sekunden nach Spielbeginn. Wie Turnschuhtouristen, die gerade seiken müssen, verteidigten wir den Knarst von Leo. Wumm, es stand 1:0 für die Daffen aus Wos. Eigentlich hätte man, im Nachhinein ist man immer klüger, hier bereits das Spiel abbrechen können und sich die restliche Rattenkacke ersparen können. Aber egal. In diesem Drittel lief nur unsere Darmflora durch den Scheissekanal, aber kein Puck. Nichts ging, kein Pass kam an, Missverständisse wie wenn ein Rocker eine Baletttänzerin triff. Davos war eine Klasse schneller, eine Klasse präziser und eine Klasse siegeswilliger. Die neue Regelauslegung war auch wieder genial, ich hätte heute nicht eine Strafe gepfiffen, aber eben, man darf sich gar nicht mehr aufregen ab dem Scheissdreck. Als wir in Unterzahl waren, knallten die Püntler uns das 2:0 in den Knarst. Verdient. Weil wir heute nichts waren. Gar nichts. Zum Glück versemmelten die Davoser noch einen Penalty in der 4. Minute, sonst hätten wir gotteronistische Züge angenommen. Ein Arschdrittel nach Noten.

Im zweiten Drittel sah man dann eine Reaktion. Die fiel so aus, dass wir nun sehr engagiert ungefähr 201-Mal ins Offside rannten, immerhin jeden 22. Pass zum Mann brachten und die Torschüsse nur noch knapp daneben oder dann deutlich in den Ranzen vom Senn dem Penn gingen. Aber man spürte es zu jeder Sekunde: das war verlorene Liebesmüh. Es lief nichts zusammen. Die Schussqualität ähnlet im Jahr 2017 einem Hamburger, der seine Gurke im McDonalds sucht. Davos stand defensiv gut, das war auch nicht so schwierig gegen unsere Wirrkopfeiersack-Angriffe. Aber sie konterten uns pro Minute mindestens 2 Mal massiv aus, so dass eigentlich das Spiel schon total entschieden hätte sein können.

Das besorgten wir dann selber im letzten Drittel. Bis zur 46. Minute hatten wir uns eben die 2 Shorthander eigefangen, mein Magensaft schrie um "Hilfe" weil ich innerlich so kochte, dass der saure Bruder im Ranzen zu verdampfen begann. Danach knallte Davos total noch 2 Mal aus gefährlichster Lage an den Pfosten, eine Kanterniederlage hätte uns so richtig gut getan. Aber immerhin konnten wir dann stabilisieren, auch weil Davos danach nur noch dem Sennerpenner den Schiessaus retten wollten. Plüsch Ferdu konnte dann den Unehrentreffer noch reinmüllern. Das Ironische daran: Es war ein Powerplay-Tor. Ich lache Tränen ab diesem Satz, ihr auch? SCHEISSDRECK ELENDER.

Also, hoffentlich ist es dem Hinterletzten jetzt klar, dass es so nicht geht. Die Playoffs rücken immer näher, es wäre schon zum empfehlen, dass man sich wieder etwas auf Hockey besinnt. Ich weiss nicht genau, was im Moment im Team diskutiert wird, ob Schwerweh den Sack rasieren soll oder nicht, keine Ahnung, aber auf jeden Fall reden sie zuwenig über "Sinn und Zweck eines Eishockeyspiels". Ich bin jetzt so richtig schlecht gelaunt, habe aber gesehen, dass Fribourg immer noch massiv Letzter ist, jetzt habe ich meinen Lachkrampf doch noch gekriegt. Trottelfon sei dank! Und bitte Herr Neinonen, zeig den Wonneproppen doch wieder, wie man Zug aufs Tor kriegt. Unsäglich!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Skandal! Museum will Jobin und Reichert ausgestopft ausstellen!

Im Moment ist es sehr ruhig in Bern. Klar, die Rangliste beruhigt die Seh-, Hoden- und Muskelnerven ungemein. Wenn ich mir da andere Vereine so ansehe, kriege ich fast ein wenig Mitleid. Nehmen wir mal, hm, einen Moment, hm, also, nehmen wir mal Gottéron Trottelfon als Beispiel. Tabellenletzter, im Cup ausgeschieden und in der CHL gedemütigt, ausgestattet mit Goalis deren Fangquote der einer toten Sau gleicht, da ist Panik pur angesagt. Das schlägt sich dann auch in Transferwirrwarr-Situationen nieder. Wir hingegen können die Saison in Sachen Transfers nun sehr überlegt angehen und bereits für die nächste Saison planen. Darum hat es mich nicht überrascht, dass die Meldung, die ihr alle gelesen habt, über den Ticker rasselte, dass den Urgesteinen Jobin und Reichert kein neuer Vertrag mehr angeboten wird. Natürlich tut es weh, wenn bestandene Jungs Abschied nehmen müssen, aber Schatlä verjüngt das Team und macht den fliessenden Umbau. Alles OK also, auch wenn man sagen muss, dass Jobin in dieser Saison erst 5 Spiele verpasst hat und Reichert mit seinen 8 Scorerpunkten bereits jetzt doppelt so viele Punkte hat wie in der ganzen letzten Saison zusammen.

Auch Legenden müssen einmal aus Altersgründen weichen. Ganz Langnau klatscht sich begeistert in die Finger, da sie ja immer sehr geil sind auf Spieler, die bei uns keinen Vertrag mehr erhalten. Es steht aber noch in den Sternen, ob beide Spieler ihre Karriere überhaupt noch fortsetzten werden. Auch weil dem SCB ein Angebot vom Naturhistorischen Museum aus Bern vorliegt (s. Bild, von Twitter genommen). Das hingegen geht jetzt zu weit, wir als SCB-Fans müssen da nun unser Veto einlegen. Ich will Jobin und Reichert nicht ausgestopft in einem Museum anschauen gehen, egal wie viel Kohle die locker machen würden. Auch transfermässig wäre das schlecht, da kaum mehr ein Spieler zu uns wechseln würde, da er weiss, dass bei einem allfälligen Karriereende ein Tierpräparator kommt und ihn mit Sägemehl ausstopft. 

Es reicht bereits, dass mit Lapierre vom HC Lugagel ein präpariertes Poloch auf unserem Eis umherkurvt. Er wurde in Kanada nicht ganz ausgestopft, sie haben nur sein Hirn in Alkohol eingelegt, um es zu konservieren. Aber sogar das nackte Hirn hat den Alkohol ausgesoffen, so dass das Teil von Baumnuss-Grösse auf Erdnüssli-Grösse geschrumpft ist. Lapierre, der 2 Jahre mit Sägemehl im Schädel spielte, wurde anschliessend das Minigehirn wieder eingepflanzt. Natürlich funktionierte nicht mehr alles ganz optimal, das merken wir ja, aber laut seiner Frau kann er noch selber die Toilettenspühlung betätigen, was er vorher nie gemacht hatte. Das reicht ihr. Sie verwaltet das Salär und stellt ihren Mann über Nacht in den Keller. Was will sie mehr?

Genau deshalb rufe ich alle SCB-Fans nun auf, gegen dieses Angebot vom Naturhistorischen Museum zu protestieren. Spieler sind Menschen, obschon Lapierre eben ein Grenzfall ist. Eine geile Aktion wäre, wenn alle Besucher des Spiels vom Samstag gegen die Brillen aus Pill, die gegen dieses Angebot sind, ein Bier trinken. Je mehr man dagegen ist, desto mehr Bier säuft man. Ich werde SEHR dagegen sein! Prost!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Staatsempfang für Trottelfons CHL-Helden

Ja, der begeisternde Auftritt der Hutzenbröhne im sommerlichen Göteborg hat für Furore gesorgt. Mit der knappen 5:1-Niederlage steht Trottelfon ja quasi mit einem Bein im Finale. Wer zweifelt schon daran, dass die seidigen Stürmer den Schweden nicht mindestens 8 Tore im Rückspiel in die Hucke packen? Wer zweifelt schon daran, dass Conz im heimischen Stadion einen Shutout feiert, sich dabei den Hals etwas wachsen lässt und danach eine Karriere in der NHL starten wird? Ganz Fribourg liegt sich in den Armen. Nur Amateure würden die 5:1-Niederlage als "Kanterniederlage" ansehen, denn die Hutzenbröhne sind im Moment kaum zu stoppen. Der Tabellenrang 12 täuscht da etwas, den Gottéron rockt die NLA wie kaum ein anderer Verein. Das ist auch der Verdienst von Trainergott Huras, der aber schon etwas bleich wurde, als man ihm erklärt hatte, dass nur 8 Teams in die Playoffs kommen. Aber egal.

Kommen wir zum grossartigen Empfang am Flughafen. Hier ist bereits die Hölle los, Maria Hümmelhülf und ihre herziger Bube Rotzopoppel Hümmelhülf sind zwar die Einzigen, die bei strahlendem Sonnenschein auf ihre Helden warten. Das sind aber immerhin doppelt so viele Menschen gegenüber dem letzten Empfang nach einen Grosserfolg von Gottéron, weil es noch nie einen Erfolg gab. Die Maschine ist längst da, aber wie immer müssen die Fribourger noch 2 Stunden in Quarantäne bleiben, damit sich niemand bei ihnen anstecken kann. Ebenfalls wurde das Warnschild "Windböen" montiert, da Flugzeuge mit Gottéron als Passagier danach grauenhaft furzen.
Ich hatte das Glück, dass ich trotz Quarantäne mit Steelbodybloodhound Schüschu Sprunger via Handy ein kurzes Gesprach führen durfte. Der grosse Erfolg sei nicht selbstverständlich gewesen, meint ein weinender Schüschu. Beim Hinflug gab es ein Problem, weil niemand auf der Landkarte dieses "Frölunda" gefunden habe. Da landete man halt spontan in Berlin-Frohnau, da es ähnlich tönt. Die Fluggesellschaft "Gottéron Dead Bird (kurz GDB)" habe dann aber einen Bus organisiert, so dass man nach einer 51-stündigen Reise doch noch in Göteborg angekommen sei. Schüschu sagte dann, dass sie sofort auf "Hart" gemacht haben, damit die "schwedischen Elchgagel" aber so richtig Angst gekriegt hätten. So seien sie, empfindliche Leute bitte jetzt nicht weiterlesen, mit -ACHTUNG- nassen Haaren ins Hotel zurückgefahren, obschon es draussen so kalt war. Als Bettflasche habe Schüschu dann den Rathgeb genommen, da er im Bett eine Flasche sei.

Gönnen wir den Fribourgern den grossen Erfolg in der CHL. Das Rückspiel gegen den amtierenden schwedischen Meister und aktuellen CHL-Sieger wird ja nicht mehr als eine Formsache sein - für die Schweden allerdings. Niemand scheidet so elegant aus jedem Wettbewerb aus wie die Hutzenbröhne. Wenn es um die Wurst geht, werden ihre Würstli zu vertrockneten Landjägern, die niemand mehr kauen möchte. Mit Ausnahme von Lapierre.

Montag, 9. Januar 2017

Furzkopf der Woche - Trostversuche nach Fribourg

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Es war ein sehr aufwühlendes Erlebnis, das ich gestern Abend noch erlebt habe. Deshalb kommt der Furzkopf nicht zu spät, sondern nur etwas verzögert. Um 23.17 Uhr läutete es an meiner Penthouse-Wohnung und Bruno Boller stand vor meiner Haustüre. Bruno Boller ist seit Jahrzehnten Gottéron-Fan, was man ihm auch ansieht. In seinem Chomutow-Shirt sieht er richtig Klasse aus, obschon es ihm nur noch bis zum Bauchnabel reicht. Aber egal. Bruno Boller weint. Ich bitte ihn herein und frage, wo der Schuh drückt. "Es ist, heul, es ist, heul, es ist wegen Kotterong" sabbert er auf meinen frisch geputzten Tisch. Doch ich muss sagen: ich hatte schon etwas Mitgefühl mit Bruno Boller. Ich habe ein grosses Herz, wenn ein Fribourger so schluchzen muss. Ich sagte "Bruno, wir reden gleich", ging schnell aufs Klo und lachte fast 30 Minuten mir die Galle aus dem Hals. Schön versteckt, dann war ich bereit für Bruno Boller.

Bruno beschwerte sich weinend, weil wir doch immer gegen Biel und Langnau Punkte liegen lassen, dann aber Trottelfon mit einem sauberen Dreier nach Hause schicken. Ich frage Bruno "Du, aber ist doch egal, oder seid ihr denn Letzter in der Tabelle?". Bruno weinte noch lauter, putzte mit der Zunge die Rotze von der Lippe und sah mich an. "Ja, wir sind Letzter, und Hardboiled SCB macht immer Witze über uns, das ist nicht fair, denn auch der SCB ist froh dass Kotundrong existiert, ich weiss es.". Ich versuche, den total aufgelösten Bruno zu beruhigen. "Schau Bruno", sage ich, "natürlich werdet ihr erneut in den Playouts landen, aber es wird trotzdem eine ganz tolle Saison für Euch werden, da ihr ja in der Champignon- und Eierschwamm-Liga ja im Halbfinale steht. Dort müsst ihr nur noch 4 Spiele absolvieren bis zu eurem grössten Kluberfolg. Klar, wahrscheinlich werdet ihr gegen Frölunda oder wie die heissen mit einem Gesamtscore von 21:2 ausscheiden, aber trotzdem war das doch eine tolle Erfahrung, oder?".

Bruno beruhigt sich etwas. Ich singe spontan "Playouts your body", er klatscht begeistert mit. "Aber warum dann immer die Witze gegen Kottendung" fragt er. "Unser Goalie zum Beispiel ..." Weiter kommt er nicht, weil ich blitzartig auf die Toilette gehe und meinen Lachkrampf erneut dort auslebe. Mein Gott, ich gehe wieder raus und lasse mir nichts anmerken. "Bruno" sage ich, "ihr seid einfach viel zu empfindlich. Gewinnt ihr 2 Spiele in Serie, dann könnte man meinen ihr seid Serienmeister geworden, verliert ihr 2 Spiele in Serie, dann heult ihr rum wie Mädchen, die gerade bemerkt haben, dass die erste Mens leider gerade im Turnunterricht beim Spagatüben in weissen Turnhosen losgerattert ist.".

Bruno putzte sich mit einer Knoblauchzehe kurz die Zähne und danach die Eier und schaute mich schon etwas fröhlicher an. Als absolute Krönung zeigte ich ihm noch das von mir gedrehte Trottefon-Werbevideo, das in Kürze auf Tele Schweissgeruch-Fribourg ausgestrahlt wird. Als Premiere seht ihr es bereits heute. "Das ist Fribourg, Bruno" sagte ich. Und siehe da, Bruno hatte plötzlich wieder diesen Stolz in den Augen, denn man auch bei Schüschu sieht, wenn er alben das Ehrentor zum 1:5 erzielt.

Weihnachten und Neujahr bedeutet auch, dass man die wirklich gnadenlos Erfolglosen wieder auf die Spur des glücklichen Lebens bringt. Ich sah Bruno an, dass er sich nun richtig auf die Playouts freut, da die Chance dort gross ist, das Gottéron auch mal wieder ein Spiel gewinnt.

Sonntag, 8. Januar 2017

08.01.2017 SC Bern - EHC Kloten 4:3 nV

"Wer die Punkte nicht ehrt, ist des Schäferhundschwanzes nicht wert". So sagte alben der Figge Zahnstein es zu seiner Frau, wenn sein kleines Bubi an den Zizen seiner Schäferhunde saugte. Ganz Kloten spart, damit man den Lohn dieser Melkmaschine für Stiere zahlen kann. Grandios. Was für ein herrlicher Mann dieser Denis. Reimt sich übrigens auf Penis. Toller Check gegen Blum. Die Lachnummern im Zebrapenisdress pfiffen aber lieber banalen Scheissdreck, als die Fouls. Kein Problem. Wir gewinnen das erste Spiel in diesem Jahr mit 4:3 nach Urinstein, weil wir in den ganz wichtigen Phasen Leo hatten und schlussendlich wieder der Unter dem Sand lebende Ramon, der uns den Zweier nach Hause brachte. Für mich persönlich waren es aber wieder 2 Drittel Rattenkacke, erst im letzten Drittel ging es etwas ab. Wahrscheinlich haben wir unsere Emotionen in der Dampfhitzesauna von Karl Neinonen verdampft, hoffen wir, dass wir bald wieder auch in den Emotionen zeigen, dass wir MEISTER WERDEN WOLLEN!

Nach den Badehosenspielen gegen die ZSC Tigers und die Langnau Lions starteten wir erneut relativ vergagelt in das Spiel. Bei uns präzisierten wir un, das heisst wir waren unpräzis. Kloten war genauer, aber auch ziemlich verschissener. Die neue Reizfigur nach diesem Drittel kann ja nur Penis Votzenstein heissen, ein Schäferhundsauger wie im Bilderbuch. Als wir dann wirklich einmal zügig waren, knallte der Maserati aller römischen Kathedralen mit 1:0 in Front. Ein herrlicher Treffer. Aber Sicherheit gab das noch etwas zu wenig, auch weil wir am eigenen Unvermögen eine Erhöhung des Resultats vergeigten wie ranzige Salamiweggen.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht soooo viel. Wir geigten zwar ab und zu gut ab, bremsten uns aber meistens selber aus, so wie wenn ein Formel 1-Fahrer keine Bestzeit macht, weil sein eigener Schwanz im Getriebe hängt. Und dann kam es eben so wie es kommt wenn es kommt wenn die Frau die Augen nicht schliesst wenn es kommt: Kloten spritze den Ausgleich hin wie sabbernde pupertäre Furzgagel. Mein Glühwein weinte, anstatt dass er glühte. Nun wogte die ganze Windel wie eine Pampers umher, ohne dass ein Team sich einen Vorteil verschaffen konnte. Allerdings muss man sagen, dass der Zwischenstand nach 40 Minuten (1:1) nicht unverdient war. Für uns. Denn Kloten roch nach Koten und schiss auch zeitweise wie ein Scheisshaus.

Das letzte Drittel riss mir dann fast die Ritze aus der Achselhöhle. Reibt dort nie Aftershave ein, wenn ihr Euch rasiert. Kleiner Tipp. Brennt wie Feuer. Als wir wieder eine Stockschlag-Strafe hatten (obschon die KOTEN aus KLOTEN mehr mit ihren kümmerlich kurzen Stöcken dreinschlugen) erhöhte die Trüffelnacht dank einem Shorthander mit sehr kurzer Hand nach genialer Vorarbeit von Moser der Du bist auf 2:1. Ich jubelte so heftig, dass ich bei meiner Stiefmutter aus Australien die Blase löste. Egal, warm ist warm. Aber so wie wir spielten, war der Ausgleich der Hodensäcke nur eine Frage der Zeit, Drew Barrydusaumore glich aus. Aber Trüffelnacht hatte noch lange nicht genug und bombte uns wieder in Front, obschon die Front kurz vor Leningrad war. Aber wir waren erneut nicht ganz in der Stellung, die ich liebe. Doggystyle. Uha. Der Ausgleich von von Gunten (er soll mal das "von" streichen der Stricher) kam kurz vor Schluss.

Die Verlängerung war dann dramatisch wie ein Strickkurs für Einarmige. Plüsch Ferdu wurde gebüsst, Leo hexte uns vom Söddendeff weg, wir konterten bei Vollbestand geil ab und Untersander schoss mich in mein Glühwein-Delirium, das ich immer noch spüre. Also, 2 Punkte, egal was sonst passiert ist in der Liga, der erste Sieg, nun streichen wir das Kraftraumtraining wieder etwas, dass wir spritzig werden wie mein Rimus-Gutter auf dem Balkon.

Samstag, 7. Januar 2017

07.01.2017 SCL Tigers - SC Bern 4:1

Nein, da kann man nichts beschönigen. Noch viel weniger kann man den Mist schönsaufen, den wir heute geboten haben. Wir brauchen dringend jemanden, der bei unseren Mannen den Reset-Schalter für das Jahr 2017 findet. Nach der Bademantel-Party mit Niederlage gegen die ZSC Lions, immerhin ein Meisteranwärter, verloren wir auch Spiel 2 im neuen Jahr gegen den Schwanzklub aus Langnau mit 4:1. Und eben, völlig verdient, weil wir nicht bereit waren, gegen die Emmentaler Käselieferanten den Kampf und das Wadenbeissen anzunehmen. Genau 120 Sekunden waren gut, danach waren wir schon in Rückstand, glichen aus, überliessen dann das Spieldiktat den Guschtiputzern, die zugegebenermassen von Schweinsmocken Ehlers sehr gut eingestellt waren. Der erste Torschuss gegen uns war ein Tor, nach ein paar Sekunden im zweiten Drittel kriegten wir ein Tor, ein paar Sekunden vor Ende des zweiten Drittels ebenfalls, der vierte Treffer kriegten wir dann auch im letzten Drittel nach ein paar Sekunden. Da erübrigt sich jeder Kommentar.

Der Start liess einem die Brust ja noch anschwellen wie der Mümmel vom Hauptdarsteller im Film "Elisabeth bückt sich dauernd die Sau". Da überrollten wir die Kätzchen fast, hatten aber wieder einen Schussqualität wie das Melchfett von Bauer Ramseier, wenn er seine Alte einfettet weil es wieder mal Kinder geben soll. Danach folgte der erste so richtige Konter der Langnauer, wumm, Leo griff daneben und schon waren wir in Rückstand. Es gab noch den Ausgleich zu bejubeln, allerdings war der eher zufällig zustande gekommen, Schwerweh traf irgendwie dem Katscho zwischen seinen tiefen Hoden hindurch. Danach spielte fast nur noch Langnau, Leo konnte dann ein paar Mal hexen, irgendwie war die Schussstatistik nach diesem Drittel auf 15:5 für die Tiger, ich kochte innerlich.

Dann fängt das zweite Drittel an, wie immer denkt man: "jetzt wird alles besser". Ja genau, ihr Finne Elo Porno oder so schoss sofort das 2:1. Was kam nun von uns? Fast nichts. Zwar waren wir bemüht, den Ausgleich zu schiessen, aber Langnau gewann doch gopfetramminomau fast jeden Zweikampf wenn es um die Wurst ging. Ebenso seppelten wir jedes Bully in die Unterhosen, es lief nicht, die Scheisse klebte am Stock wie das Melchfett am Hintern von Frau Ramseier. Es gab eine einzige Situation, wo der Match hätte wenden können: Aber unser Alkoholbeller vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Ich konnte nicht mal richtig toben, da mir vom Silverster her immer noch schlecht ist. Fast gekotzt hätte ich, als Randensalat Sekunden vor der Pause noch einen Schlenzer zum 3:1 in unseren Knarst versorgte. Ach wie geil, ein Kater im Ranzen und das Spiel schon fast im Arsch, das macht echt Spass.

Im letzten Drittel waren erneut nur Sekunden gespielt, als der Althügel in seinem eher hässlichen Shirt dann das Spiel entschied. Ein 4:1 wäre zwar gegen einen Schwanzklub noch zu holen, aber nicht mit unserer Leistung. Langnau hatte uns nun dort, wo sie halt gut sind weil der Schweinsmocken Ehlers mit ihnen das Defensivverhalten um Klassen gesteigert hat. Unsere Angriffe verpufften wie ein Luftballon in einem Puff das so ein Puff ist, dass die Damen sich puffen lassen. In Gefahr gerieten die Tigers aber gar nie mehr, im Gegenteil, ein 5:1 schien mir wahrscheinlicher als das 4:2. Aber egal, diese Leistung heute genügte nicht, von keinem, von niemandem.

Wir haben sympatische Entwicklungshilfe geleistet, die Tiger dürfen weiter träumen, aber das ist mir sowas von egal, ich will immer gewinnen. Hoffen wir auf den Reset-Schlalter, ich glaube der ist bei Blumenkohl, 12 cm im Dickdarm, vom Füdi aus gesehen. Irgendwer muss sich da wohl opfern. Morgen wartet mit Kloten der nächste Strichklub, der um alles-oder-nichts kämpft, ich bin ja mal gespannt ob wir die Wohlfühlzone nun wieder verlassen können. Was für ein beschissener Jahrestart. OK, Leader sind wir ja noch, aber troztdem ...

Montag, 2. Januar 2017

02.01.2017 SC Bern - ZSC Lions 1:2 nV

Nichts ist passiert. Die Niederlage ist kein Beinbruch, höchstens ein wunder Arsch nach 4 Tagen Dauerdurchfall. Der Z setzt sich in der Lotterie "Penaltyschiessen" schlussendlich durch, was uns einen Punkt brachte, was mich trotzdem in gute Stimmung versetzt, da ich eine zeitlang Angst hatte, das es einen Nuller gibt. Mit diesem Punkt kann ich leben, aber ein paar Sachen müssen hier angesprochen werden. Weil diese Seite niemals ein Blatt vor den Mümmel nimmt, auch wenn wir immer noch stolzer Leader sind. Das Spiel heute war für das Auge attraktiv, allerdings war die Intensität einer WC-Ente entsprechend. Aber ist ja auch klar, die Spieler meiden die Zweikämpfe nach der bekloppten "Null-Toleranz-Fischer-Reiber-Scheisse" nun fast, da es ja meistens gleich eine Strafe gibt wenn es etwas knebelt in der Ecke. Es soll mir echt niemand erzählen, dass an einer WM eine solche Scheisse gepfiffen wird. Aber egal. Alle Teams werden ja gleich verarscht.

Also, das erste Drittel musste ein paar Minuten warten, bis es in die Gänge kam. Ist klar, auch Spieler sind nur Menschen, auch die sind wie ich am Silverster mit 2,1 Promillen nackt bei -11 Grad im Handstand morgens um 4 durch den Garten stolziert. Das dauert immer eine Weile, bis man die Leistung abrufen kann. Als es dann langsam schneller wurde, sah man tolle Spielzüge auf beiden Seiten. Der Z kann Hockey spielen, da müssen wir nicht drüber diskutieren. Ebenfalls haben sie keinen Aftermann im Team wie Lapierre oder früher Heins bei Trottelfon, dier Dir die Hormone auf Sonnendistanz gejagt haben. Ein Glückstor der Löwenfüdis brachte uns dann in Rücklage, weil unsere 5 Pappenheimer einen Löwen 10 Zentimeter vor Leo vergassen. Der Puck rutschte doof durch, aber eben, wäre ein Back an Ort gestanden, hätte es wohl anders ausgesehen.

Im zweiten Drittel hunterten wir dann gegen den Rückstand an, waren aber für meine Begriffe einfach zu verspielt. Alles was hätte gefährlich werden können, wurde durch einen "ich spiel erneut ein Abspiel obschon das Abspiel sehr schwer ist und ich eigentlich hätte schiessen können"-Mist unterbunden. Für mich fehlte der Tordrang, das ekelhafte Spiel vor ihrem Goalie, das Stochern, das Sicht verstellen. Kaum jemals war ein Berner in dieser Zone, wo der Goalie nur noch den formschönen Po des Berners im Gesicht hat. Gleichzeitig hatten wir auch Glück, dass Leo mit einem "Bigger Save than the biggest Pigger" das 0:2 verhinderte. Das war Klasse. Wir waren immer bemüht, aber einfach zu unentschlossen. Das zeigte sich auch in den Powerplays, der Aufbau klappte gut, dann war es aber ein Geschiebe ohne Abschluss.

Im letzten Drittel mussten wir dann auf das Ehebett warten, der zudem noch Geburtstag hat. Er machte sich das Geschenk gleich selber, sein Hammer in den Angel war das Eintrittsgeld alleine wert. Nun wären wir bereit gewesen, um das Spiel noch zu kippen, aber es war ein Tick zuviel Stückwerk heute. Nicht vergessen darf man, dass der Z regelmässig massiv Druck aufsetzte und auch zu seinen Chancen kam. Schlussendlich war das 1:1 nach 60 Minuten OK. Die Verlängerung brachte trotz Grosschancen keinen Ofen mehr, im abschliessenden Penaltyschiessen waren die Züzis dann einfach besser. Basta. Ich hoffe schwer, dass Leo Geo sich nicht verletzt hat, er schien mir nach dem 3. Penalty der Zürcher irgendwie leicht angeschlagen.

Also, Schwamm drüber, am Samstag werde ich nicht so gallant reden wenn die Käserinden uns schlagen, also SCB, nun wieder einen Gang hochschalten und dem Puck mehr Chancen geben, ins Tor zu fallen und nicht immer noch DEN Pass suchen. Aufgefallen ist mir heute, dass unsere Abschlüsse oft mangelhaft sind, da muss der Herr Neinonen ein paar Videos vom Assi Ville die Tonne zeigen. Der schoss wie ein Laser. Wir im Moment wie ein altes Katapult. Egal, sie werden das ebenfalls erkannt haben. Ach, noch was: Lapierre hat seiner Frau zu Weihnachten eine Nutte geschenkt. Die Frau schaute verwundert und sagte: "Maxime, ich bin doch nicht lesbisch ...!". Worauf Lapierre sagte "uh, sorry, dann brettere halt ich sie im Bitz umher". Schlimm. Nun blicken wir auf Langnau. 3 Punkte müssen her.

Sonntag, 1. Januar 2017

Furzkopf der Woche - Katzen ohne Kater

Als erstes wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr. Ich hoffe, dass ihr den Kater inzwischen etwas im Griff habt und nicht mehr alle 21 Sekunden 2 Liter Mageninhalt in die Schüssel werfen müsst. Ich selber hatte einen tolle Feier mit BF's en masse, speziell war, dass eben die australische Schwägerin mit ihren 2 australischen Kindern mitfeierten. Es war gediegen, das Fondue war Klasse und der Alk rutschte runter wie alben der Damien Schnapsnasenkopf Brunner übers Eis. Wir lernten unheimlich tolle neue Arten, wie man das Jahresende verbringen kann, australisch eben. So becherte der Sohn meiner Schwägerin unheimlich toll Shot um Shot runter, um dann wirklich absolut hochstehend auf einem Bein abzureihern. Das war Kunst pur. Die Aussies, normalerweise ziemlich trinkfest, müssen sich aber nicht sorgen um ihren Nachwuchs, da der Bursche erst süsse 16 ist. Das wird mit ein bisschen Training schnell besser werden.

Als ich heute morgen um 08.00 mit dem Hund in den Wald gestochen bin, bei gefühlten - 231 Grad, machte ich mehr Schritte auf diesem Spaziergang als sonst, da nach 2 Schritten geradeaus immer der Ausfallschritt nach links kam. Ich torkelte wie ein Gnom durch den Wald, musste bei jedem Schritt aufpassen, dass mir der kostbare Weissweinn nicht hochkam. Ich atmete schnell und hechelnd, ich hätte den Soundtrack für ein Gebärzimmer liefern können. Dann diese hämmernden Kopfschmerzen, die sich durch die Bewegung nur noch vestärkten, grauenhaft.

Doch dann erblickt man Menschen, die ebenfalls die Gedärme und Blase des Hundis leeren gehen. Eigentlich erwarte ich dann Leidensgenossen, die ebenfalls mit der Elleganz eines an Durchfall leidendes Nilpferds durch das Unterholz walzen. Aber nein, auf mein gepresstes "Ollo" (nüchtern heisst das "Hallo") kommt eine Antwort mit Melodie und Fröhlichkeit, so ungefähr "Ach guten Morgen Du Adonis aller Hulligers, oh stehen Dir die Hosen aber gut, dass da alles drin Platz hat ist unglaublich da sie doch so eng sind Du Hengst, ich wünsche Dir ein tolles 2017 und würde Dir gerne jetzt noch die Geschichte erzählen, wie mein Mann mal was mit meiner Mutter hatte und den Unetschied erst merkte, als meine Mutter nackt war". Das Gehirn kann diese Informationen gar nicht aufnehmen, meistens gluckst man und läuft weiter.

Meine Frage: Warum gibt es Menschen, die nach einer Silvesterparty aussehen, als wenn sie gerade aus einer Schlaffarm entlassen worden wären? Haben die eine Monsterleber, die sich vom Hals bis zu den Zehen erstreckt? Oder mögen die einfach bechern bis zum Umfallen und spüren trotzdem nichts? Werden die gar nicht richtig betrunken? Sind das medizinische Wunder? Alkoholresistente Übermenschen? Ausserirdische?

Oder noch viel schlimmer: Haben diese Würste den ganzen Abend Schwarztee getrunken und "Sissi"-Filme gegafft? Egal. Sie nerven, schon aus dem Grund bin ich froh, dass ich schon bald wieder in unserem Tempel stehe, weil ich unheimlich viele bleiche Gleichgesinnte treffen werde. Geniesst das 2017, jede Sekunde, geniesst das Leben, lest Hardboiled SCB und freut Euch auch an kleinen Sachen, die viel zu oft übersehen werden. Go on!

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