Google+ Hardboiled SCB: 2017

Montag, 24. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Ein Marti-Car ist wunderbar

Da unsere Familien-Ferien aus bekannten Gründen storniert werden mussten (meine tägliche Therapie kann nicht unterbrochen werden) suchten wir nach einer Lösung, dass wenigstens die Kids trotzdem eine Woche Ferien machen können. Gut ist, wenn man Verwandte in Riccione (Italien) hat. Meine Frau rief ihre Tante an und schon hatten wir ein Plätzchen für eine Woche für unsere Töchter. Nun stellte sich natürlich die Frage nach dem Transport. Als erstes drängte sich logischerweise der Zug auf. Allerdings, man will ja auf der sicheren Seite sein, war es mir total unsympathisch, dass die beiden Goldstücke dann mitten in der Nacht in Mailand umsteigen müssten.

Ich kenne den Bahnhof in Mailand, der ist ja schon durch den Tag schrecklich. Aber dann erinnerte ich mich auch noch an eine kurze Pressemitteilung: "Lapierre wieder in Lugano". Die Tischbombe aller Amöben ist aus den Staaten zurückgekehrt. Ich weiss als Insider, dass Lugano ihm keine Wohnung mehr anbietet, da man in der Sommerpause all den Dreck nicht putzen kann, den der Steinbeisser hinterlässt. Sie quartieren ihn eben im Bahnhof Mailand ein. Auf Gleis 11 schläft er auf der 3 Bank von Hinten. Wie üblich hat sich das Niveau dank seinem Dasein ins unermessliche gesenkt. Aber dem Bahnhof ist das scheinbar egal. Nicht aber mir. Ich konnte kurz mit Enzo Eroticca reden, dem Bahnhofsvorstand. Er besätigte mir, dass Lapierre dort lebt. Scheinbar recht gut, er findet jeden Tag genügend Abfälle zum Essen. Duschen sei auch kein Problem, er mache das im Lavabo des Personal-WC's.

Wir mussten eine Alternative finden und da bot sich halt Martin-Car an, der auf Riccione fährt. Wir konnten die zwei letzten Plätze buchen und standen pünktlich bereit. Der Car hatte etwas Verspätung, aber irgendwann hörte man das dumpfe Motorengeräusch und wusste: wir stehen am richtigen Ort. Die Überraschung war dann gross, als ich den Car sah. Marti-Car stellte den Spielercar des SCB als Gefährt. OK, die Ferienhungrigen schauten etwas komisch, als ich Meisterlieder zu singen begann. Sofort erkundigte ich mich nach dem Grund der Verspätung. Die Hostesse erklärte mir, dass sie noch aufräumen mussten, der Car sei seit dem legendären Sieg in Zug nicht mehr angeschaut worden. Sie mussten 23 Kisten Bier entsorgen, 12 Flaschen Rotwein, 3 Hockeytaschen, Tristan Schwerweh sass noch drin, das kostete etwas Zeit. Kein Problem.

Der ganze Tessin weinte danach hemmungslos, weil der stolze Car durch ihren Kanton fuhr. Wie wenn Match wäre, das SCB-Zeichen löst dort panische Reaktionen aus. "Wir wollen nicht schon wieder ausscheiden" schreien sie seit dem Samstag bei jeder Gelegenheit. Sie werden bald merken, dass es noch gar nicht um das geht. Allerdings ist nächsten Samstag die Rückreise, da werden sie noch einmal geschockt werden. Die Saison 2017/18 ist für die Lugagler schon jetzt im Arsch. Egal.

Sonntag, 16. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Emanzen-Bewegung "Lochstopf" aus Fribourg

Es ist wirklich fast nicht zu glauben. Die Hutzenbröhne sind ja, das wissen wir inzwischen, nach dem Abgang von Berra etwas in Not geraten. Bald beginnt die Meisterschaft, und in ihrem Tor steht im Moment niemand. Sportchef Dubé gibt seit Tagen alles, um einen Torhüter nach Fribourg zu holen. Scheinbar ist er nun mit einem Kandidaten in engerem Kontakt: Der Kanadier Barry Brust soll ganz oben auf der Liste stehen. Der Kanadier tingelte fast durch alle Ligen dieser Erde und ist im Moment in der KHL bei Slovan Bratislava im Tor und zeigt dort durchaus gute Leistungen.

Dubé ahnte aber nicht, was er schon nur mit seinem Interesse an Barry Brust für eine Welle der Empörung auslöste. Der legendäre Emanzen-Klub "Lochstopf" aus Fribourg läuft gegen diesen möglichen Transfer bereits Sturm. "Es kann nicht sein, dass ein Spieler geholt wird, der heisst wie ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal" meint die Vorsitzende Klarabella Kitzler. "Man stelle sich nur vor, wie sexistisch vor allem dieser unmögliche Hardboiled-Affe auf diesen Namen reagieren wird". Stimmt doch gar nicht, bei mir hiesse er einfach "Timo Titte". Sollte doch kein Problem sein. Die Vorsitzende fährt entgeistert fort "Und dann die Gastfans? Was singen sie, wenn Gottéron wie üblich verliert? "Wir haben die Brust gebumst" oder so? Ne, das geht gar nicht!".

Hardboiled fragt sich, warum man nicht einfach einen Namen als Namen nehmen kann, ohne gleich an Geschlechtsverkehr zu denken? Klarabella Kitzler redet sich in Rage. "Und was kommt dann? Ein Thomas Tampon? Ein Andreas Anal? Ein Hans Hodensack aus der DEL? Oder ein Norbert Nippel? Man muss den Anfängen wehren, basta!".

OK, schlussendlich wird es Dubés Problem sein, die Emanzen zu beruhigen. Aber es ist schrecklich, dass der Sport nicht mehr Sport sein darf. In Lugagel spielt ja auch ein Linus Blasen oder so. "Sie hätten, wenn sie schon einen Vornamen mit gleichem Buchstaben wie der Nachname wollen, es machen können wie der ZSC, die haben den Kevin Klein geholt, da gibts nichts auszusetzen" fährt die Emanze fort. OK, gut, tönt ja wie eine Unterhose für gut bestückte Jungs, aber wenn es um den Mann geht, ist man halt schon toleranter, nicht?

Egal, lassen wir doch einfach den Darmloch Dubé seine Arbeit machen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Rucksack-Walzen

Oh ja, so spät war ich wohl noch nie mit dem "Furzkopf", allerdings ging es auch ein bisschen drunter und drüber, da ich gestern nach relativ langer Pause meine Arbeit wieder aufgenommen habe. Alles gut, nun ist mein ganzer Ablauf wieder im Normalbereich, selbstverständlich wird es gleich wieder ein bisschen erschüttert, da ich ab morgen 30 Tage in Serie die Therapie durchziehen muss. Bestrahlen oder auch Hirngrill genannt plus Chemo. Aber auch das werde ich packen. Zudem ist das ja ambulant und Onkel Martin kann nach diesen 90 Minuten wieder normal leben. Ausser ich habe eine grüne Gesichtsfarbe und singe welsche Lieder.

Da ich wieder viel in den ÖV stehe war die Wahl zum Furzkopf nicht so schwer. Sie fiel ohne Gegenstimme auf die Rucksack-Walzen. Viele tragen am Morgen einen Rucksack. Das ist völlig OK, man muss ja all die Gegenstände irgendwo verstauen und im Sommer hat man wenig an, so dass man das alles unmöglich in die Shorts brettern kann. Also bietet sich ein Rucksack dafür gerade zu an. Ein Aktenkoffer sieht etwas komisch aus wenn man in den Tanga-Badehosen und ärmellosem T-Shirt  umher geistert.

90 Prozent aller Rucksackträger sind absolut unauffällig und stören in keiner Art und Weise. Doch dann gibt es eben die Walzen. Die haben noch nicht ganz geschnallt, dass wegen ihrem Rucksack sie gegen Hinten etwas breiter sind als normal. Sie drehen und wenden sich als ob sie das Teil nicht tragen. Aber bei jeder Drehung hämmern sie dann den unschuldigen Mitpassagieren den Rucksack relativ grob ins Gefräss. Solange nur ein Apfel und eine Zeitung drin ist geht das, es ist zwar lästig aber es bleibt schmerzfrei. Sobald aber Locher, Kaffeetassen und ähnliche Wurfgegenstände drin sind, kann es relativ grob werden.

Heute dreht sich so ein G-20-Verschnitt-Girl wie ein Fidget-Spinner um, der Rucksack fliegt wie eine Bombe leicht verzögert hinterher, WUMM und die Oma hintendran kriegt die volle Dosis Rucksack ins Gesicht, verliert beinahe ihr Gebiss und muss sich danach setzten weil sie wie ein angezählter Boxer nur noch wirres Zeug redete. Die unbewusste Täterin schaute zur Oma und murmelte irgendwie "Die Hitze ist für manche alte Menschen halt etwas zu viel".

Also, immer mitdenken wenn man so ein Teil trägt. Ich schlage mit meinem eleganten Migros-Plastiksack ja auch nicht die Passagiere spitalreif. Gerade in der heutigen Zeit, wo ganz Fribourg noch immer auf einen Torhüter wartet, sollte man Rücksicht walten lassen. Dubé überlegt sich übrigens, da er keinen Torhüter findet, den schlechtesten Feldspieler ins Tor zu stellen. So wie alben in Brasilien im Fussballl. Das Problem ist nur, dass er dann 22 Torhüter hätte. Uha uha uha. Und weiter gehts.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Berner sind gar nicht schadenfreudig wegen Reto Berra, Fribourg!

Ja, kaum lässt man ein paar Sprüche raus, kommen sofort die Behauptungen, dass wir hier in Bern total schadenfreudig seien weil der HC Trottelfon wieder mal einen Transfer für die Geschichtsbücher getätigt hat. Selbstverständlich schmunzelt man darüber, aber anstatt Schadenfreude haben die SCB-Fans fast ein bisschen mitgelitten mit den Hutzenbröhnen. Man muss sich diese Geschichte nur mit unserem Hexergott Genoni vorstellen und schon kriegt man Augenwasser. Ebenso wird der Sportchef Dubé nun in der Presse zerrissen, Grund genug, um zu zeigen, dass in Bern verschiedene Aktionen liefen, um zu zeigen, dass wir Anteil nehmen an diesem Anal-Transfer der jetzt zu einem flüchtenden Furz geworden ist.

Also. Hardboiled SCB hat dem Dubé geschrieben und einen tollen Vorschlag gemacht. Man solle doch trotzdem ein Berra-Gottéron-Shirt zum Verkauf freigeben. Den Entwurf habe ich netterweise gleich beigelegt (s. Bild). Das erinnert doch die Hardcore-Gottéronistis dann noch lange an diesen Transfer. Gleichzeitig ist es nicht verletztend, weil man nicht zu stark belastet wird da das Shirt in dezentem weiss gehalten ist. Dann könnte man ja noch schreiben, dass Berra jedes Shirt selber getragen hat, aber im Vertrag auch eine Auszieh-Klausel drin hatte, so dass er mit bluttem Ranzen nach Anaheim geflogen ist und die Shirts alle in seiner 32-Zimmer Wohnung liegen geblieben sind.

Dann fanden in Bern verschiedene solidarische Aktionen statt. So organisierten ein paar Leute eine Autogrammstunde im Coop Ostermundigen mit Reto Berra. Viele Leute standen an, liefen wortlos an dem leeren Stuhl vorbei und fanden die Aktion total gut. Im Aldi-Bern kam man auf die gleiche Idee, allerdings setzte man dort anstatt Reto Berra (der ja, vielleicht wusstet ihr das nicht, bereits wieder aus Fribourg abgereist ist) einen Roland Burri hin. RB ist RB, Burri ist zudem auch Torhüter bei der Wasserballmannschaft von Krauchthal. Fast niemand bemerkte den Unterschied.

Dann wurde Sportchef Dubé eine selber zusammengestellte Liste gefaxt mit Torhütern, die für die kommende Saison noch zu haben wären. Prominentister Name auf der Liste wäre der Nationaltorhüter von Malta, Mykos Kryolson. Ich konnte ihn bei der 1:22-Niederlage gegen den EHC Wadenswil selber beobachten und muss sagen: Ein Topshot!! Bei den Gegentoren war er meistens machtlos, da er auf der blauen Linie den Puck verlor. 

Falls alle Felle den Bach runterschwimmen, soll der Dubé einfach ein paar neue Transfermeldungen raushämmern. So wie "Crosby, Matthews und Laine neu bei Gottéron". Die Aboverkäufe wurden ansteigen ohne Ende, schlussendlich spielt es ja keine Rolle dass die Jungs dann überhaupt nie auf Fribourg kommen. Gewohnheit und so.

Ihr seht, wir kümmern uns immerhin um Gottéron währenddem andere nur lachen!

Liebe Grüsse

Mittwoch, 5. Juli 2017

Der Gestank - Reto Berra zeigt Gottéron den nackten Hintern!

Diese Meldung trifft ganz Fribourg natürlich hart. Zum ersten Mal seit langer Zeit wollte man die kommende Saison mit einem Torhüter in Angriff nehmen, der mehr hält als ein Sack Mehl. Aus diesem Grund verpflichteten die Hutzenbröhne den NHL-Torhüter Reto Berra. Ein richtiger Transfer-Coup. In Fribourg redete man bereits von einer Saison ohne Gegentor. Die Hoffnungen waren riesig. So verkaufte man den halslosen Conz dann auch locker auf Ambri.

Doch nun die Meldung, die allen Nicht-Fribourgern ein leichtes Lächeln auf den Po gezaubert hat. Reto Berra wechselt schon vor der Saison weg von Trottelfon. Ohne je eine Sekunde für sie gespielt  zu haben. Er hatte eine Ausstiegsklausel im Vertrag wenn die NHL anklopft, der Sportchef aus Fribourg gab ihm diese ohne Hemmungen auch schon für die Zeit vor der Saison, da niemand damit rechnete, das Berra nach seiner vergeigten letzten Saison nochmals eine Chance kriegen würde. Doch eben, nun kommen die Anaheim Ducks und machten genau das. Berra ist weg. Uha uha uha.

Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Hardboiled SCB hat selbstverständlich recherchiert und dann doch noch die volle Wahrheit gefunden. Das Angebot aus der NHL kam nur, weil Berra Geld geboten hat, damit ihm jemand ein Angebot schickt. Es gab ein paar Gründe, die Berra quasi aus Fribourg forttrieben.

1. Berra reiste nach Fribourg und hatte einen saumässigen Heuschnupfen.
Seine Nase war wie zubetoniert. Seit 3 Tagen war dieses Problem behoben und Berra konnte wieder riechen. Und was er roch haute ihm die Nüsse quasi durch die Decke. Der madige Geruch von Fribourg war nur auch in seiner Nase. Berra wörtlich: "Es kann doch nicht sein, dass ich Freude hatte wenn ich furzen musste, weil es so etwas frische Luft in die Wohnung gab".

2. Seine zugeteilte Hütte stand auf dem Weideplatz der berühmten Herde "Rinderbomberstaffel Kuhplätter".
Berra dazu: "Natur pur, aber die Kühe liefen durch die Wohnung und kackten mir den Spannteppich voll. Putzen hatte keinen Sinn, war es eingetrocknet hatten wir 3 Milliarden Fliegen in der Wohnung. Als ich mich beschwerte sagten die Mitspieler nur "ca c'est super, ca c'est gottéron".

3. Seine Kindermädchen-Funktion.
Es wurde vertrglich abgemacht, dass Reto Berro die Betreuung von Schüschu Sprunger übernehmen muss, wenn dem seine Eltern nicht da waren. Berra dazu: "Erstens waren die überhaupt nie da und Sprunger lebte quasi in meiner Hütte, zweitens mag ich nicht mit Puppen spielen und drittens weint der Junge mir viel zu viel.

Ihr seht, es braucht immer mehrere Gründe um so überfallartig aus einem Vertrag auszusteigen. Sportchef Dubé will Berra trotzdem zum Ehrenbürger von Fribourg ernennen und sein Leibchen unter das Stadiondach ziehen. "Er hat uns mental unheimlich viel gebracht mit seinem Giraffenhals". OK, faire Geste. Wer steht nun bei Fribourg nächste Saison im Tor? Das wird eine schwierige Aufgabe werden, denn alles ist schon unterschrieben und nix mehr frei. Eventuell ein Nachwuchstalent aus der afghanischen Liga? Fragen über Fragen!

Montag, 3. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die abgesägten Sommerferien

Hallo liebe Freunde. Es ist so schön wenn ich wieder für Euch schreiben darf. Klar, ich versemmle wie üblich den eigentlichen Termin (Sonntagabend), aber lieber spät als nie, yes yes. Der Furzkopf der Woche ist für mich klar, im Eishockey läuft noch nichts, also kommen Gegebenheiten aus dem Alltag nun öfter hier rein. Diesesmal betrifft es meine Sommerferien, die ich schweren Herzens absagen musste. Nicht weil es mir schlecht geht oder so, nein nein, ich fühle mich fit ohne Ende. Ich erkläre es Euch natürlich wie immer sehr ausschweifend in diesem Artikel. Geplant gewesen wären Familienferien in der letzten Juliwoche in Schweden, eine Rundreise im Süden mit Mietwagen und jeden Tag in einem neuen Hotel. Daraus wird nun nichts.

Die Gottchirurgen haben wir ja das Miststück im Kopf vollständig entfernt. Selbstverständlich war mir klar, dass es noch zu einer Therapie kommen wird (Bestrahlen und Chemo). Man will ja kein Risiko eingehen und wirklich alles weg haben. Diese Therapie dauert 6 Wochen und wird täglich durchgeführt, also im gesamten 30 Sitzungen. Meine Ferien fallen genau in diese Zeit. Ich dachte noch: "Ach, wird ja nicht so schlimm sein wegen 8 Tagen Pause". Weit gefehlt.

Die sehr nette Chefärztin erklärte mir, dass das überhaupt nicht gut sei. Uha. Ich solle die Ferien absagen. Aaaaaaaargh. Aber eben, die Gesundheit geht vor. Schweden zog ab diesem Moment sämtliche Fahnen auf Halbmast. Ich hatte einen Klos im Hals, weil ich mit einer solchen Nachricht nicht unbedingt fröhhlich nach Hause fahren würde. Also begann ich kreativ zu werden und machte der charmanten Ärztin diverse Vorschläge, um es doch noch irgendwie hinzubiegen. Ich schlug vor, die ganzen Apparate doch einfach in mein Hotelzimmer in Stockholm zu zügeln. Und wie bei AC/DC könnte ein zweites Team ja bereits auf Malmö jetten und dort für den nächsten Tag alles aufbauen. Diese Topidee wurde massiv abgelehnt.

Also versuchte ich es mit einer Lösung, die ich selbstständig hätte durchführen können. Ich schlug vor, dass ich jeden Tag nach Tschernobil fliege und meine Rübe dort über den immer noch sabbernden Reaktor halten würde. Auch das wurde abgelehnt da die heutigen Bestrahlungen nicht mehr mit radioaktiven Strahlen gemacht werden. Woher sollte ich das wissen?

Es blieb mir nichts anderes übrig, als auf die Therapie so einzusteigen, wie sie für mich angedacht war. Meine Familie hat es locker aufgenommen, denn einmal werden diese 30 Sitzungen vorbei sein und wir holen alles nach. Meine Familie hatte übrigens schon damit gerechnet, nur ich und mein Leierkopf wollten es nicht ganz wahrhaben dass es wohl nix werden wird. Egal, es gibt Momente im Leben wo man nicht Revoluzzer sein kann und sich gegen Anordnungen widersetzten darf. Also ziehe ich es durch wie im Lehrbuch.

Die Nebenwirkungen haben mir die Ärzte erklärt, es ist nicht mehr so schlimm wie noch vor ein paar Jahren, auch dort wurden Fortschritte gemacht. Ich habe die Packungsbeilage artig gelesen. Uha. "Kurze verwirrte Phasen" könne es geben und Übelkeit. Kein Problem sagte ich der Ärztin, das kenne ich wenn ich alben besoffen war und einen unhuren Kater hatte. Auch der Rest ist ertragbar. Also, der Zeitplan stimmt immerhin so, dass ich für die Saison 2017/18 ready sein werde! Liebe Grüsse an Euch alle.

Montag, 26. Juni 2017

EILMELDUNG - Neues schockierendes Video von Bundi Ghandi aufgetaucht

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Sorry das ich mich schon wieder melde, aber die Umstände zwingen mich dazu! Heute habe ich vom Ochsen Bundi Ghandi berichtet, der ja in Fribourg mit relativ groben Methoden für mentale Stärke bei den Junioren sorgen soll, damit man in geschätzten 33 Jahren mal eine Winner-Mannschaft auf dem Eis haben kann. Bundi Ghandi war in Indien ein Experte für Wasserbüffel, der aber auch schon dort mit jungen Viehhirten zusammengearbeitet hat.

In Fribourg hat Bundi Ghandi bereits eifrig mit seiner Arbeit begonnen. Im ist aufgefallen, dass fast alle Junioren mit einem Cup Sprunger auf der Rübe rumfahren. Das passte dem feinfühligen Inder überhaupt nicht. Da er in seinem ersten Bildungsweg sich zum Wasserbüffelschwanz-Dresser ausbilden liess, überlegte er nicht lange und bestellte einen Junior nach dem anderen zu sich ins Büro, wo ein Coiffure-Stuhl bereitstand. Er legte die Schere sofort an und schnitt jedem Buben ruck zuck einen Coup Bykow. Vorne etwas abgefressener Look, hinten verfilzt, Bundi Ghandi wollte fort vom Schüschu-Schnitt.

Allerdings mussten sich die Junioren den Haarschnitt erst verdienen. Sie mussten 18 Stunden in Serie Lauftraining machen, ohne Getränke und Pausen. Natürlich waren die Buben total auf den Felgen als sie dann im Coiffeur-Stuhl sassen.

Ich war bei einem Junior dabei und durfte mit dem Handy filmen. Seht Euch die schockierenden Bilder selber an. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Bundi Ghandi von empörten Eltern angezeigt wird. Er selber sieht hinter seinen Methoden aber nichts abartiges. "Bist Du mit einem Wasserbüffel zu weich, dann kackt er Dir ins Genick". Ein altes indisches Sprichwort scheinbar.

Die ersten Auswirkungen sind bei den Hutzenbröhnen bereits da. Die Eltern müssen die Kinder an einer Hundeleine in die Turnhalle zum Sommertraining zerren. Sie wollen ja nur das Beste für ihre Wonneproppen und können nicht verstehen, warum sie so doof tun. Wer weiss, vielleicht helfen da ja meine Bilder auch nach, ein bisschen die Augen zu öffnen!

Furzkopf der Woche - Fribourgs neuer Mentalcoach für die Junioren

videoJa, die Hutzenbröhne sind einfach nicht unterzukriegen. Trotz fehlendem Erfolg wird für die kommende Saison mächtig investiert. Neben Roland Burri im Tor konnte ich nun aufdecken, dass auch in der Nachwuchsbewegung viel Geld investieren. Das Ziel ist klar: Disziplinierte harte Arbeiter aus den eigenen Junioren in die 1. Mannschaft hochbringen.

Aus diesem Grund wurde in einer Nacht- und Nebel-Aktion der renommierte Inder Bundi Ghandi verpflichtet. Bund Ghandi ist ein hoch angesehener Mann in Indien der den Status eines Wasserbüffel-Flüsterers hat. So wie Cesar Milan, aber eben mit Wasserbüffeln. Ein Historiker aus Lausanne hatte herausgefunden, dass die Mentalität der Wasserbüffel sozusagen identisch ist mit der der Fribourger Einwohnern. Also wird sich Bundi Ghandi sofort eingelebt haben.

Das Problem in Fribourg ist ja, das die Junioren sich logischerweise auch Vorbilder nehmen, aber eben, sie erwischen so halt gezwungeneremassen einen Verlierer. Den Verantwortlichen grault vor Aussagen wie "ich möchte werden wie Schüschu: schöne Seitenscheitel, viel Geld verdienen und niemals einen Titel holen". Mit dem solll jetzt Schluss sein dank Bundi Ghandi. Seine Motivationskünste sollen Sensationell sein. Er brachte zum Beispiel einen Wasserbüffel dazu einen One-Night-Stand mit einer Eidechse zu haben, obschon gleich daneben eine paarungsbereite Kuh lag. Das ist der Weg: nicht immer die bequeme Lösung wählen.

Bundi Ghandi kann in Fribourg sogar die ersten Erfolge vermelden. Vor der Kabine der Jüngsten hört man tatsächlich ein leises "Ho-Ho-Hopp Langnau". OK, das ist auch nicht gerade ein Serienmeister, aber immerhin haben die Emmentaler einen Titel geholt. Bundi Ghandi will aber noch mehr, er will den unbändigen Siegeswillen aus den kleinen herausholen. Bei der ersten Mannschaft sei Hopfen und Malz schon lange in der mit Moos bedeckten Urinade im St. Pissoir zu Fribourg.

Allerdings sind die Methoden von Bundi Ghandi nicht unumstritten. Wenn er in Indien einen Wasserbüffel mit 33 Metern Anlauf in den Hintern getreten hat, störte das genau niemanden. Wenn man aber das Video anschaut und sieht, wie er den herzigen Fribourger Buben zurechtweist, nur weil er sich etwas ins Bild gedrängt hat, könnte ich mir vorstellen, dass diverse Eltern dem Inder bald in die Eier treten werden. Egal, auf jedenfall ein Mann den die Schweiz nicht braucht.

Ich hoffe, Euch geht es allen gut. Geniessen wir das Wetter und freuen uns auf baldige Spiele!

Dienstag, 20. Juni 2017

Der verspätete Furzkopf der Woche: Die knallharten Tessiner Behörden

Hach, ich weiss, ich bin 2 Tage zu spät mit dem Oscarverächtigen "Furzkopf". Es ist aber bewusst passiert, weil ich unbedingt meinen Reissverschluss am Schädel zuerst weghaben wollte. Das ist Gestern passiert und nun kommt der Furzkopf, alles im Lot! Nur noch eine Narbe ist an meinem Schädel geblieben, aber es ist ein Gefühl von Freiheit wenn die Klammern nicht mehr spannen. Klar war es praktisch wenn mein Gehirn gebissen hat und ich einfach den Reisverschluss öffnen konnte und mich kratzen konnte. Aber die Genesung geht immer weiter voran, das ist auch gut so.

Für den Furzkopf musste ich nicht lange suchen. Der ganze Tessin wurde durch die Behörden geschockt (s. Bild). Am schlimmsten traf es jedoch den HC Lugagel. Überall wurden die Schilder aufgehängt, dass man nicht mehr im Stehen knarken darf. Das betrifft auch die Kabine des HC Lugagel. Eine Jahrhundert-Tradition wird so zu Ende gehen. Nun müssen die Leute lernen, ihren Hintern auf die Brille zu drücken, auch wenn vorher Lapierre draufgesessen hatte. Das ist hart und wird Ansteckungen geben.

Die Behörden begründeten ihren Entscheid relativ trocken. Es sei an der Zeit, endlich ins 11. Jahrhundert aufzubrechen. "Niemand lässt mehr im Stehen einen gehen" sei das grosse Ziel. Viel mehr als ein Meistertitel. Präsidentin Schwanzberg zeigte sich begeistert weil ein paar ihrer Pappenheimer das Loch nie getroffen hatten und es so zu Mehrausgaben für das Reinigungspersonal gekommen sei.

Bei uns sind keine Probleme vorhanden. Mason Raymond stösst zu uns, das habt ihr alle mitgekriegt. Ich bin sehr gespannt auf seine Leistungen auf dem Eis. Bis jetzt kann ich nur Positives über ihn berichten, er wohnt ja im Moment noch bei mir. Sein Zimmer ist immer perfekt aufgeräumt und er entsorft das Altglas jeden Abend (ca. 12 Flaschen Bier). Er ist auch sehr kommunikativ und hat mir bis jetzt den Kübel gefüllt als wäre ich ein Tonbandgerät. Ebenso hat er eine Winner-Mentalität. Auf der PS4 hat er gegen mich im NHL 17 verloren und die PS4 dann kurzerhand mit 3 sauberen Handkantenschlägen zertrümmert. Er will immer gewinnen, das imponiert mir, auch beim Abwaschen, da harmonieren wir gut weil ich nicht weiss wie Abwaschen geht.

Sei es drum, schon bald sehen wir unsere Helden wieder auf dem Eis wenn wir die CHL rocken wollen, ich freue mich unsäglich stark auf die neue Saison. Dann wollen wir noch mehr Geschichte schreiben als dass eine Geschichte geschrieben werden kann, ich bin heiss auf den Hattrick. Karl, unser Jalonen wird mit Garantie uns wieder ein Team präsentieren, dass immer alles geben wird.

Übrigens: Danke für Euren unendlichen Support, es hat mir gut getan, jede Zeile von Euch!

Sonntag, 11. Juni 2017

Furzkopf der Woche - Der Hirntumor ohne Humor


So liebe Freunde, endlich kann ich mich wieder ausführlicher äussern zum meiner turbulenten Phase, die ich gerade durchlebe. Ich willl Euch nicht langweilen mit meiner Krankengeschichte, aber ich habe so viele Nachfragen erhalten, dasss es mich richtig dünkt wenn ich hier eine Zusammenfassung schreibe. Wie ihr wusstet wurde bei mir erst eine Depression diagnostiziert, ehe dann letzte Woche der Schock kam. Ich wurde als Notfall in die Neurochirurgie Inselspital eingeliefert. Die Diagnose nach CTG und MRI war dann fertig lustig weil es hiess: ich habe einen Hirntumor und ich muss sofort operiert werden. Fertig lustig aus dem Grund weil das Teil heben Hirn-Tumor heimst und nicht Tirn-Humor. Das ganze war ein Schock und man fühlt sich äusserst verloren. Jeder der schon einen Notfall erlebt hat, kann da sicher mitfühlen.

Danach wurde ich 2 x total 9 Stunden im Hirn operiert und das Teil wurde entfernt. Mein grosses Glück war, dasss ich das Privileg hatte in einem solch grossartigen Komplex wie dem Inselspital operiert werden zu dürfen. Dort sind weltweit führende Hirnchirurgen am Arbeiten, zudem ist man von der ersten Sekunde von den freundlichen Schwestern in einer Profi-Betreung und wird perfekt überwacht. Klar, sie hatten sicher ab und zu einen halben Nervenzusammenbruch ab Tuni weil er unbedingt eine rauchen gehen wollte. Ist noch recht schwierig in einem Spital, aber ich blieb hartnäckig.

Dann brauchte es ganz viel Kampfgeist meinerseits, weil ich so schnell wie möglich wieder auf die Beine wollte. Dieser Drang setzt Kräfte frei, die ich niemals in der Stärke in mir erwartet hatte. Aber es hat geklappt. Nach nur 12 Tagen sitzte ich nun wieder Zuhause und geniesse das Wetter im Kreise meiner Liebsten, die mich so bombastisch unterstützt hatten.

Alle Eure Wünsche und Kraft habe ich immer gespürt, auch dafür möchte ich mich bei Euch bedanken. Es ist so wichtig, dass man in solchen Extremsituationen spürt, dass man nicht alleine ist! Danke, ihr ward grossartig!

Gefreut hat mich ebenfalls JEDER Besuch. Die Zeit wurde angenehm verkürzt und viele Leute kamen mit mir dann auf den Inselplatz, wo man schnell eine tubaken konnte. Unvergesslich auch die von Chief Ulten angeheizte "Malle"-Party, die mir Tränen der Freude in die Augen trieb. Das war grosses Kino und das gibt Energie für die einsameren Stunden. Alle waren grossartig, Göttibub, Kollegen, Freunde Nachbarn, Familie, das waren Momente die sich unauslöschlich in mein Herz gebrannt haben.

Klar muss ich noch weitere Schritte machen, es folgt bald die Therapie, aber eigentlich ist es ja ganz einfach: Augen zu und durch, ohne Kompromiss. Die Bilder sollen Euch zeigen, dasss es trotzdem ganz witzig abgegangen ist. Humor ist wenn man trotzdem lacht.

Montag, 22. Mai 2017

Furzkopf der Woche - das ewige Übersehen der schönen Kleinigkeiten

Ja, liebe Freunde - so ist es - vielleicht fällt es mir in meinem Zustand halt besonders auf - es sind die schönen Kleiunigkeiten, die das Leben so wunderschön machen. Meine Fahne ist leider immer noch auf Halbmast, aber die Tendenz zeigt klar nach oben!!! Das stellt mich auf! Aufgesetllt haben mich am Wochenede auch noch diverse anadere Vorkommnisse. Da war am Samstag ein feines Essen bei richtig guten Freunden - Emotionen pur, bei mir sowieso. Es tut so gut, wenn man aufrichtende Worte hört, es tut so gut, wenn die beiden mir sagen, "dass sie mir nichts anmerken" - Selbsvertrauen pur gibt das!!! Gestern dann stand Grillmeister Tuni selber im Einsatz, und es wurde sooooo fein, alles ist mir geglückt!! Auch positiv für die Laune. Dann natürlch das Wetter! Die güldene Dame am Himmel hebt die Stimmung viel viel mehr als die grauen Schwaden die dann noch regelmässig bislen!

Es sind viel so Kleinigkeiten, die einem neuen Schub grben, nur leider achtet man sich oft kaum mehr an diesen Sachen. Oder motz, weil es schon wieder etwaw zu warm wird. Einzige Rückschläge habe ich den ÖV einstecken müssen. Für alles gibt es einen separaten Türöffnungs-Knopf: Für Leute mit Kinderwagen, für Leute mit Geh-Hilfe, für Schwangere - wo bitte bleibt der "Depro-Knopf"?? Du drückst darauf, die Türe öffnet sich wie normal, aber es ertönt "Happy Hippo"-Sound, so würden auch Leue wie ich schunkelnd im Bus sitzen und Stimmung machen! Egal!

Der Kampf geht weiter, und ich werde immer besser darin!

Geniesst diese Sommerwoche in vollen Zügen! Liebe Grüsse von Tuni Hatdboiled!

Montag, 15. Mai 2017

Furzkopf der Woche - die wohl unromantischste Geschichte zum Muttertatg

Der Muttertag 2017 ist bereits wieder Geschichte. Ein herziger Tag, werden da doch alle Mütter dieser Erde gefeiert - das völlig zu Recht, den Mütter sind das Grosssartigste. was die Welt zu bieten hat! Ihre nie erlöschende Liebe zu ihren Kindern - die Geborgenheit die sie ausstrahlen - unvergleichlich. Man gewöhnt sich als Mann auch daran, dass man am Muttertag x-Mal die Geschichten erneut hört, wie es damals war, als sie Mütter geworden sind . "Ich hatte für die Ältere keine Milch mehr, ich konnte sie nicht stillen" ... "ich erhebe mich und sage "das kenn ich, ist ganz schön lästig, wenn ich am Morgen meinen Kafi rausgelassen habe und ihn aufhellen möchte und es aus der Küche dann heissst "haben keine Milch mehr". Ärgerlich sowas!

Die Geburt ist an diesem Tag ein zentrales Thema. Ich erkundigte mich bei der Freudin meines verlederten Nachbarns, ob sie mir nicht mal eine realistische Beschreibung der Schmerzen bei der Geburt geben könne. Sie machte es, und ich war beeinduckt. Sie sagte "stell Dir vor, Du gehst auf dieToilette". OK. Du setzt Dich hin und müsstest mun eine Wassermelone aus dem Arsch pressen - ungefähr so fühlt es sich an. Da wurde mir alles auf einen Schlag klar. So gewaltig ist das? Nun verstehe ich auch, warum die liebliche Mumu nach der Geburt aussieht, wie eine gsprerngte Dose Ravioli. Das muss extrem sein was dort für Kräfte wirken!!! En Wunder der Natur!

Trotz dieser sehr nüchternen Beschreibung des Mutterwerdens: Ein Dank an alle Mütter! Ihr seid gossartig. Auch wenn man NIE vergessen darf, dass dank dem gut btetternden Männern es erst möglich ist Mami zu werden. Prost!

Übrigens: woher weiss die Feundin meines Nachbars, wie es sich anfühlt, wenn man eine Melone aus dem Arsch pressen muss? Fragen über Fragen!

Geniesst die Woche!


Donnerstag, 11. Mai 2017

Auch der neue Sommerkatalog von IKEA hilft gegen meine Depression!

Keine Angst, ich will Euch jetzt nicht die ganze Zeit mit meiner Krankheitsgeschichte langweilen. Aber da ich sooo viele "gute Besserung und wie geht es Dir?" PN's erhalte, denke ich mir, dass es am Besten ist, wenn ich hier wie immer die volle Wahrheit hinschreibe - Hardboiled eben.

Also, die Medis zeigen die erhoffte Wirkung. Mir geht es bereits vieeeeeeeeeel besser. Ich fühle mich viel sicherer auf den Beinen. Und das hypersensible ist ebenfalls weg. Ich, bin doch sonst einer "der immer lacht" *sing* doch in letzter Zeit weinte ich ab so vielen Sachen, da reichten schon die selbergemachten, herrlich feinen Eierbrötchen der älteren Tochter. Nun bin ich mental fast wieder der Alte. Immerhin!

Dann blättere ich vorhin durch den neuen IKEA-Sommerkatalog und sehe auf Seite 1931 das Bild oben - ein Lächeln huscht über mein Gesicht.

Der Artikelbeschrieb ist ebenfalls interessant:

Modell Titellos-IKLÄ
Gewinnt ihr Verein nicht mal ein Bingo-Turnier? Dann ist dieses Modell genau das Richtige für Sie! Einfache Montage! Montage-Anleitung mit nur 4 Zeilen. Regale halten bereits durch ablecken! Fabienne F aus O und Marco C aus S. sind von diesem Modell angetan, da beide Gottèronistis sind, bleibt immer genügend Platz zum Nachlecken, wenn einem danach ist, da die Regale auf ewig leer bleiben werden!

Modell Bern-IKLÄ
Ist Ihr Verein sowas wie ein Serien-Meister, dann müssen sie dieses Modell haben! Jeder Meistertitel findet so seinen Platz. Die Montage-Anleitung umfassst 17031-Seiten. Jeder noch so geübte Heimwerker wird in Tränen ausbrechen. Nur für Profis geeignet! Als zusätzlich Montagehilfe braucht man nur einen Presslufthammer und 2 Liter flüssiges Eisen. Das Regal ist unzerstörbar und kann beim Zügeln einfach aus dem Fenster geschmissen werden. Danach ab in den Zügelwagen und in die neue Wohnung (Pokale vorher entfernen!).

IKEA steht hinter TUNI! Je suis Tuni! Danke Ihr Elchköpfe!


Montag, 8. Mai 2017

Furzkopf der Woche - Der unpünktliche Furzkopf

Ja, ich bin zu spät, ich gebe es zu. Sonntagabend ist schon lange vorbei. Ich erkläre es Euch gleich, warum das im Moment halt passieren kann.

Also, ich merkte, dass irgendetwas nicht mehr so ganz Hugo war bei mir. Ich hatte so ein "inneres" Zittern und meine Bewegungen wurden ungelenk. Alle diejenigen, die mich am Meisterumzug gesehen haben, können das bestätigem - ich hatte nicht zuviel getrunken!

Also bin ich zum Onkel Doktor gegangen, man will ja wissen, was da schief läuft. Er ist ein hervorragender Arzt, seine Doktorarbeit (Wenn die Mu-Mu müffelt hilft auch Zahnseide) ist immer noch legendär. Er untersuchte mich und kam zur Diagnoe: Ich bin in eine Depression gerutscht. Ich begriff die Welt nicht mehr ... ICH? Ja, es ist leider so. Es wird ein langer Weg zurükc, trotz Medis. Aber ich habe den Kampf angenommen und werde siegen! Es gab keinen Grund in meinem Leben, privat und beruflich geht es mir sehr gut, der SCB wurde Meister. Ich für mich habe so den Verdacht, dass ich mich übenommen habe in den Playofffs (Buch, Viele Auftritte etc.). Man findet den Grund oft nicht einfach so heraus, zudem kommt dieser Mist schleppend. Also, ich gebe im Moment einfach sehr dosiert Vollgas. Das wird schon wieder!

Ich wünsch Euch allen eine schöne Woche! Liebe Grüsse

Sonntag, 30. April 2017

Furzkopf der Woche - Fribourgs Beitrag zum SHIF-Werbefilm

videoJa, da müssen wir darüber reden. Viele von Euch haben vielleicht dieses Video schon gesehen - egal. Um was geht es? Nun, unser Eishockeyverband wollte von diversen Schweizer Städten einen kurzen Werbefilm - ihr wisst schon, damit sie mit dem Teil dann plöffen können wenn es um einen Vergabe der WM oder so geht. Fribourg wollte erst keinen Film drehen, sie wollten einfach einen Titel dazu liefern "Fribourg die Stadt - die keinen einzigen Titel hat" - das wurde abgelehnt, weil es zu depressiv tönte. Alle Städte haben sich Mühe gegeben (s. Video) und tolle Aufnahmen geliefert- man muss sich einfach fragen, was genau Luzern da zu suchen hat?? Antwort SIHF: Eigentlich wäre das für Biel reserviert gewesen. Aber die Aufnahmen aus Biel waren unbrauchbar, da es wieder mal Nebel hatte. "Es sah aus wie wenn man ein gebauchtes Hakle-feucht abgefilmt hätte. Geht nicht eintschieden die Chefs. Desshalb also Luzern.

Gottéron schien das Motto des Films etwas zu ernst genommen zu haben. Sind das Schauspieler, die da am Fluss sind? Nein, wehrt die Stadt ab! Man muss einfach bei uns an den Fluss gehen und sieht solche Szenen 7 x 24. OK. Könnte auch ein Grund sein, das kaum ein NHL-Boy in die verbotene Stadt wechseln will...


Sonntag, 23. April 2017

Furzkopf der Woche - Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist



Furzkopf der Woche - Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist
Wenn man sich an einem Samstag auf dem Bundesplatz trifft, dann ist es ein Zeichen, dass die Saison nun endgültig Geschichte ist. Auf eine Art macht das traurig, auf eine Art sammelt man sich schon wieder, um ab September den Angriff auf den dritten Titel in Serie zu starten.
Die Fuhre auf dem Bundesplatz war gut, es waren sehr viele Leute da, die unseren Jungs einen würdigen Abschied bereiteten. Was die Boys auf dem Eis geleistet haben, wird uns wohl erst so richtig im Sommer bewusst werden. Ich habe gestern lauter Helden auf der Bühne gesehen. Wir sind die verreckteste Playoff-Mannschaft aller Zeiten! Beweise? Nun, wir standen gegen Zug unter Druck nach 2 Niederlagen stand die Serie 2:2 - und was machen unsere Jungs? Sie gewinnen die 2 nächsten Spiele mit dem Torverhältnis von 11:2 - das braucht keine Worte mehr!
Ich vermisse das Kribbeln im Ranzen schon jetzt. Jetzt geniessen wir alle den Sommer, danach greifen wir wieder an in alter Stärke- abgemacht?

Montag, 17. April 2017

Playoff F 6: EV Zu - SC Bern 1:5 SCHWEIZERMEISTER GOPFERTRAMMINOMAU

Einfach nur stolz dürfen wir sein! Mit einer gnadenlos guten Leistung haben wir heute sämtlichen Zuger Schienen die Weichen auf Absturtz gestellt. Zum ersten Mal seit 2000 Jahren hat ein Verein den Titel verteidigt. Baumeister für diesen Triumph waren für mich Karl Neinonen, der das Team taktisch brilant kutschierte, dann Leo, dann Unti, dann eigenlich jeder in diesem Team. Ganz vorne auch die Trüffelnacht! Was für ein Playoffspieler! Etwas weinen musste ich bei Schlusssirene trotzdem, weil es doch das lezte Spiel der Legenden Schobä und Armert und Plüsch Ferdu war. Tut weh! Aber jetzt wollen wir anständig feiern! Gott wie geil ist das denn!!! Und wir wollen auch die Verlierer aus Zug nicht vergessen: man kann ihnen zu einer grossen Saison gratulieren. Fast hätte es diese Jahr gereicht, der schlimmse Satz komm jetzt: Zweiter werden ist ja auch geil. Uha. Gell EV Zug. Uha.

Also, wie genau holten wir unseren 15. Meistertitel?

Nun, im ersten Drittel hatten wir (auch ich) sehr viel Respekt vor dem EVZ. Die hatten uns ja einiges angedroht mit Tempo und so weiter. Doch wir standen ihnen von der ersten Sekunden an auf den Füssen herum. Einfach gut! Wir kämpften wirklich wie Bären. Das beinduckte scheinbar auch den Gegner. Denn der Lichtbild-Mann Diaz velor nervös vor dem eigenen Tor sie Scheibe sehr stümperhaft an unsere Trüffffelnacht, der in seiner typisch sympythischen Art hervorgrub und eiskalt zum 1:0 abschloss. Wir waren früh auf Meisterkurs! Noch viel mehr, als der Lasch das 2:0 schoss. Von hinter dem Tor erziehlt. Tobi die Ananas schaute wohl gerade "Sponegbob Keiskopf" im TV. Der Lasche sah, dass Steifan doof stand und lupfte ihm die Scheibe an die schwitzende Achsel, von dort fiel der Puck zum 2:0 über die Linie. Das Meisterbier schmecke schon viel viel besser. Die Reaktion der Zuger konntenn wir cool abfedern, so das wir mit einer 2:0-Führung in die Pause konnten. Was für ein geiles Drittel der Boys!!!

Die einheilige Meinung war nun: Zug kommt aber jetzt im 2. Drittel wie die Sau. Es ging so. Nach in paar Sekunden stocherte Moser der Du bist das 3:0 in die Kiste. Jubeln, Hüpfen, kompakt hüpfen! Dann kam die erste Strafe für Zug, es dauerte nur Sekunden, bis Uni abzog und Tobi die Ananas eneut daneben reckte wie ein ausgebildeter Danebenrecker. 4:0!! Zug und das gute Heimpublikum gaben jedoch NIE auf. So wursteten sie uns dann halt das 1:4 in den Kasten. So kindisch im Fall! Aber mit einem 1:4 nach 40 Minuten kann man ja leben, nicht? Uha.

Im letzten Drittel schaute man eigentlih fast nur noch auf die Uhr. Zum Glück das Team nicht. Die gaben weiterhin alles, ohne Pause und Bier. Und sie schossen nach einem wunderbaren Angriff durch das Ehebett die Entscheidung. 1:5 und Tränen in den Augen! Der Titel war da, das wusste man jetzt. Was für eine Party! Was für ein geiler Support der Berner Kurve! Ich bin heute unglaublich stolz , SC Berner zu sein!!! Das bin ich immer, aber das war heute wirklich von A-Z geil!!!!

Sonntag, 16. April 2017

Playoff F 5: SC Bern - EV Zug 6:1

Liebe Leser. Nein, nur ein Scherz, ich hatte mich heute souverän im Griff und kann noch scheiben, ist ja auch was! Der SCB hatte es ebenfalls im Griff. Merke: Scheinbar läuft es bei mir gleich wie bei den Buben auf dem Eis. Stürze ich fadengerade ab, stürzt auch der Verein ab. Also, die Leistung heue war souverän, wir fegten Zug dank einem geilen Startdrittel 6:1 aus der Halle und können also am Ostermontag in Zug Meister werden. Der Sieg heute war natürlich enorm wichtig - nun können wir mit dem nächsten Sieg den Sack aber so richtig zu machen. Achtung, das Spiel am Ostermontag findet erstaunlicherweise erst um 20.15 Uhr statt! Nicht dass ihr dann zu früh in diese furchtbare Stadt anreist, gelle?

Also, ich mag Playoffspiele, die bereits im ersten Drittel die Geschichte geschrieben haben - vorausgesetzt, WIR schreiben die Geschichte. Das ist heute passiert, und drum bin ich so glücklich! Wir rannten und kombinierten, hielten die Zuger in Schach und skorten endlich auch demensprechend. Die Trüffelnacht brachte uns früh im Powerplay in Führung. Ich habe so laut Tor geschriehen wie ein Wasserbüffel auf Drogen. 4 Minuten später knalle die Deckenfrau eine Scheibe aber sowas von geil in den Angel. Zug wirkte fahrig und arbeitete in der Defensive schlecht. Das nützten wir nochmals aus, als wir in der 10. Minute herrlich konterten, und die Müllere affengeil in den Angel traf. 3:0 und Party on! Das Stadion klatschte so heftig im Takt, dass sogar ich mitmachte, obschon mir mein Bier so natürlich leicht überschwappe. Egal. Was für ein geiles und dominantes Drittel von uns!

Zur Spielhälfte schoss die Trüffelnacht im Powerplay herrlich und ein Zuger lenkte die Scheibe an Tobi der Ananas vorbei und wir führten 4:0. Was für ein fröhliches Eierfärben! OK, Zug murkste dann bald einen rein zum Anschluss. Danach hatten die Innerschweizer kurz etwas Oberhand, bis dann Arco der Beller entwischte und herrlich zum 5:1 einschoss - 2 Minuen später. Nun war die Suppe geleckt. Man wusste es: das geben wir nicht mehr her. Gut war, dass wir am Drücker blieben, und nicht zuviel auf "Verwalter" machten. Am Schluss hatten wir eine Schussbilanz von 41:16 erreicht - wir waren aktiver! Geil so!

Im letzetn Drittel konne man ohne überheblich zu sein so richtig geil abfeiern. Unti knalle nochmals im Powerplay das 6:1 hin. Der Matchpuck war da. Aber eben, er ist erst da, holen müssen wir ihn noch. Das letzte Drittel schrieb keine Geschiche mehr.

Die grosse Hoffnung ist nun natürlich: Können wir diesen Schwung auch am Montag in Zug so dominant aufs Eis bringen?? Denn dann fetzten wir den EwouZätt aus der Halle und kommen mit dem Pott nach Bern!! Aber wir wissen es, das braucht eine Top-Leistung über 60 Minuten. Aber egal: Entweder triff tman sich zum Feiern oder dann zum Spiel 7 ... es gibt schlimmere Ausgangslagen. Ich mag kaum auf den Montag warten, es fehlt ein letzter grosser Schritt! Machen wir den doch einfach! Come on SCB!

Freitag, 14. April 2017

Playoff F 4: EV Zug - SC Bern 3:2 nV

Als erstes muss ich mich bei meiner Tochter bedanken, die zum zweiten Mal die Meldung "Pabba fühlt sich nicht so gut" gepostet hat. Jetzt, nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wieder fit. Habe vorhin gerade einen Halbmarathon gemacht. Alles grün wieder. Uha. Nicht wirklich. Aber egal, Playoffs sind Playoffs. Manchmal gibt es dann halt auch Playouts, nur bei mir. Also, so wie wir gestern gespielt haben, werden wir in dieser Serie kaum noch ein Spiel gewinnen. Das war, ganz ehlich gesagt, ein bisschen Loser-Hockey. Das war sicher auch der Grund, dass der Weisswein so grob bei mir eingeschlagen hat. Ich  in sehr sensibel, wenn etwas nicht so ist, wie es sein müssse, dann reagaiert mein wunderschön geformtes Mägeli halt so trotzig.

Also, das Spiel beginnt, ich sitzte frisch geschminkt auf meinem Stammplatz. Klar kam mir die schwarze Scheibe etwas schnell vor. Was ich jedoch noch haargenau gesehen habe: Zug war wild und entschlossen. Die hatten dieses "ich hau jetzt mal einfach drauf"-Gen im Blutkreislauf, während wir meistens am Verhindern waren, kaum am Agieren. Wenn wir was reissen wolleten, war es dann wirklich fast so kompliziert wie ein Schnittmuster aus "Meyers Modeblatt". Eben, diese wilde Entschlossenheit, wo ist sie? Oder hat uns jetzt Zug so gut im Griff? Wir waren 2:0 in Rückstand, es drehte schon leich in meinem Schädel.

Doch noch einmal kriegten wir eine Chance im zweiten Drittel. Plüsch Ferdu wurstete die Scheibe so vor das Tor, dass die Zuger ihn selber reinlöffelten. Nun waren wir wieder dran. Aber nach wie vor reichte es nicht. Schlussendlich muss man nur auf die Schussstatistik gaffen. 42:33 für den EV Zug. Also sind die Fragen schon mit dem fast beantwortet. Klar, dieser unsägliche Pfosten hat in letzter Zeit massiv etwas gegen uns.

Im lezten Drittel konne Moser der Du bist tatsächlich noch ausgleichen. 2:2 und nun gopfertammmi hätte das Spiel einfach für uns kippen müssen. Das einzige was nun kippte war aber mein Magen.

Die Verlängerung kriegte ich nicht mehr mitt, weil ich seit Minuten die Schüssel anstarrte. Auch Kult, das gibt ganz neue Perspektiven, meine Bindung zum Klo ist nun sehr intensiv geworden. Ich höre den Fluch meiner Frau und wusste: "wir haben es erneut versammelt". Dem entscheidenden Tor der Zuger ging eine Fehlerkette von uns voran. Zug nützt im Moment alles sehr brutal aus, was wir halt falsch machen. Endlich konne ich dann mein Magen-Gefängnis verlassen. Die Laune war dahin. Logo, auch meine Bewegungskoordination. Im dritten Versuch plumpse ich endlich in mein Bett und nicht auf den Boden. Das ist eben noch Kampfgeist, nicht?

Also, wir bauchen nun dringend den "Reset-Knopf". So werden wir das Finale verlieren, ganz klar. Unbegreiflich, wie man nach einem sooo souveränen Heimauftritt und dem anschliessenden Break nun die Serie nicht mehr im Griff hat. Jä nu, es läuft nicht immer wie im Trickfilm. Verloren ist noch nichts, wir brauchen nur noch 2 Siege, aber wir müssten nun dringend mal einfach den ersten der Beiden holen.

Dann werde ich mich jetzz mal auf den Weg machen und das Altglas entsorgen gehen. Die Sauhund-Weissweinflaschen werde ich mit soviel Entschlossenheit in den Container hämmern, dass das ganze Quartier auf dem Bett stehen wird. Egal. Was weg muss, muss weg. Wir treffen uns morgen in der Allmend, was für ein wichtiges Spiel! Sehen wir wieder Playoff-Hockey made by SCB oder kurven wir weiterhin rum eine Skischule alben einen Hoger runterrutscht? Fragen über Fragen. Mann habe ich eine Scheisslaune! Bitte SCB, bing mich wieder auf die Höhe! Morgen! Keine Diskussion!

Mittwoch, 12. April 2017

Genonis Fanghandschuh wird rechtsmedizinisch untesucht

Da sieht man doch, dass der SCB die Niederlage gegen den EV "Tram im Schlamm" nicht einfach so hinnimmt. Da ich überall in der Stadt meine Spitzel habe, kriegte ich soeben die Info, dass der Fanghandschuh von Leonardo Genoni in die Gerichtsmedizin Bern überführt wurde. Die zuständigen Forensiker sollen dort prüfen, ob mit dem Teil wirklich alles in Ordnung gewesen sei. Ihr wisst ja noch, der Schuss von Liliput Matschbirni hätte Leo sonst eigentlich im Schlaf gefangen. Doch gestern rutschte im die Scheibe ins Tor.

Die ersten Befunde aus der Rechtsmedizin deuten dann auch auf Sabotage hin. Es wurde eine grosse Dosis Salatöl am Fänger gefunden. Das gleiche Salatöl, dass Matschbirni alben baucht, wenn er keine Schmerzen will, wenn der Josh ... aber lassen wir das, es lesen ja auch Kinder mit. Aber die Sache stinkt zum Himmel, also die mit dem Fanghandschuh, nicht das wo der Matschbirni sich sonst das Öl hinschmiert. Aber uns egal, wir leben mit dem und kommen nur noch stärker in die Serie.

Zug nutzt einfach jedes Mittel, um dran zubleiben. Mehr haben sie ja trotz dem Sieg gestern nicht erreicht. Auch bei Johann Morant hat der Seelenklempner Miller ganze Arbeit geleistet. Der Johann litt ja sehr darunter, dass ihn nicht mal die eigene Mutter mag, obschon sie ihn bis 21 gestillt hatte. Miller meldete Morant nun auf "Tinder" an, wer kennt sie nicht die Dating-App für Notgeile. Wochenlang gab es aber keinen "match" für Morant, so dass der Rüpel immer depressiver wurde. Doch gestern dann das Wunder: Morant hatte unmittelbar vor dem Spiel einen "match". Er schaute mit zittrigen Fingern nach ... und es stimmte! Jemand interessierte sich für Johann! Er weinte vor Freude! Er weinte noch viel mehr, als er sah, dass sich ein Heuballen für ihn interessierte. Wegen der gleichen Frisur und so. Morant schnallte, dass das nur ein Psychotrick von Miller war und haute ihm einen auf die Nuss, deshalb sah man die verwirrenden Bilder vom Psychologen gestern mit zerschlagener Brille.

Morant hat sich inzwischen beruhigt und hat nun eine Beziehung mit dem Heuballen. Beim Küssen fühle es sich an wie wenn er seine Tante küssen würde, es steche ähnlich.

Aber wir dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nichts ist gestern passiert, ausser das wir nicht gut gespielt haben. Die Psychospiele der Zuger werden bald zu Ende sein. Wir brauchen eine Steigerung, klar, vor allem der Sturm sollte mehr Gas geben können. Zug unter Druck ist wie Johann mit Magen/Darmgrippe: irgendwann hängen die Unterhosen bis in die Kniekehle.

Ich bin nun noch überzeugter, dass wir Meister werden. So ein Spiel wie gestern wäre für ein labiles Balettteam schwer zum Verdauen. Aber wir sind Berner Gopfertamminomau!!! Es gab schon viel bitterere Niederlagen in den Playoffs. Im schlimmsten Fall ist die Serie jetzt dann unentschieden, im besten Fall holen wir uns die ersten Meisterpucks. Wir haben (noch)  nichts zu verlieren, echt jetzt! Also geben wir alles und noch ein bisschen mehr! Und unsere Kurve muss sowas von kompakt hopsen, dann kommt es gut!!

Dienstag, 11. April 2017

Playoff F 3: SC Bern - EV Zug 1:2 nV

Nein, auch dieser Abend erschüttert mich nicht. Es sind meine 29igsten Playoffs, und glaubt mir, solche Spiele wie heute Abend habe ich schon viele erlebt. Eigentlich war alles parat für einen erneuten Sieg, doch dann löffelten wir uns selber in den Abgrund. Aber wenn wir es nüchtern betrachten, ein bisschen verdient war die Niederlage. Der EV Zug war weder gross und mächtig, auch wenn ihr das bald in den Online-Zeitungen lesen werdet. WIR WAREN HEUTE EINFACH NICHT GUT GENUG UND BASTA. Ihr kennt mich, in den Playoffs hasse ich jedes Gegentor wie Gift, Niederlagen schieben mir die gesamte Woche in den Arsch. Aber man muss es akzeptieren. Wir waren heute in der Offensive ein laues Lüftchen, auch wenn wir trotzdem das Spiel hätten holen müssen. Im letzten Dirttel versiebten wir 3 x das siegsichernde 2:0 ... und kriegten dann einen Ofen, über den ich nicht weiter diskutieren müssen. Aber, ehrlich jetzt, eigentlich ist nichts passiert heute. Wir haben das Break wieder abgegeben, das wir gar nicht brauchen. Nach wie vor haben wir es auf den Stöcken. Und wenn beim Gegner nun die Euphorie ausbricht, weil sie zum ersten Mal seit Christi Geburt ein Playoff-Finalspiel gewonnen haben, soll es uns nur recht sein. Wir sind die perfekte Euphorie-Bremse, das werden wir schon am Gründonnerstag beweisen.

Begonnen hat es eben viel zu zahm das Ganze. Die Leichtigkeit war nicht mehr da, wir mussten uns jeden Furzpuck in ihrem Drittel erknorzen wie ein Alpöhi, wenn er mit seiner Lieblingskuh schmusen will. Dann liessen wir Zug mit viel zu viel Tempo immer wieder in unser Drittel eindringen. Etwas war einfach anders als in den 2 Spielen zuvor. Zug foulte sich dann selber in die Scheisse, den verdienten 5-Minüter gegen sie nutzten wir dann durch unser Ehebett zur Führung. Das Stadion stand auf den Sitzen, aber wir hockten auf dem Eis herum ... da kam einfach zu wenig. In dieser Phase hätten wir normalerweise nachgedoppelt. Doch heute Abend sollte und wollte es nicht sein.

Das zweite Drittel besserte nicht gross. Zwar hatten wir irgendwann immer wieder sowas wie eine Chance, aber mir fehlte der wilde Blick um dieses 2:0 zu schiessen. Das war Wasser auf die Mühle der Zuger. Sie hielten sich mit dem knappen Resultat einfach zu lange am Leben. Ein ereignisloses Drittel aus unserer Sicht. Aber eben, für Zug war es wie Balsam auf Morants brüchige Haare.

Dann, im letzten Drittel, kam so eine Art vibrieren für Vibratoren ohne Batterie in die Halle. Grösssere Chancen zum 2:0 kann man ja fast nicht versieben. ... aber eben, wenn es nich läuft, dann läuft es einfach nicht. Krass war die Mosere. In Zug traf er aus 60 Meter ins leere Tor, heute traf er aus 60 cm nur den Pfosten. Was habe ich da geflucht. Und irgendwie ahnte man ja da schon fast, was kommen würde. 5 Minuten vor Schuss liess man Matschbirni zu lange laufen, sein Schüsschen fiel ins Tor, wuff, und ich war wieder nüchtern. Aber kein Vowurf an Leo, dass kann auch ihm passieren. So blieb es beim 1:1 und es ging in die Verlängerung.

Das passierte es dann halt bei uns, ein abgelenker Weitschuss bachte den Zugern den nicht unverdienten Sieg. So steht die Serie nur noch 2:1 für UNS. Noch 2 Heimsiege fehlen theoretisch, aber da müssen wir ganz anders auftreten als heute Abend! Egal, in jeder Serie darf man einen Gagel-Match einfahren, ich hoffe, der ist jetzt passiert. Egal, morgen keine Zeitung kaufen, keine Online-Berichte lesen, keine Fragen beantworten in den ÖV (was heisi gmacht gestern??). Normale Antwort wäre ja da: Friss Gift. Aber egal, die Chance zur Revanche kommt ja bald, ne?

Meine  Bitte an die Berner Kurve in Zug: Ihr müsste kompakt hopsen, das wird das Motto sein müssen! Kompakt hopsen! Weitersagen!!

Shit happens, aber wir sind gut im putzen und werden ganz sicher eine bessere, inspiriertere Leistung zeigen in Zug. Ich weiss es. Vertraut mir!

Montag, 10. April 2017

Beide Playoff-Finalisten-Trainer bei Tuni zu Besuch!

Wenn ich rufe, dann kommen sie. Gestern klingelte es an meiner Haustüre, da standen Harold Kreis und Karl Jalonen vor meiner Haustüre. Eine grosse Ehre, ich habe die beiden freundlich empfangen, aber einzeln ins Gespräch genommen, das war hochinteressant.

Zuerst redete ich mit Harold Kreis. Das Gespräch verlief eher schleppend. Ich wollte ihn etwas aus der Reserve locken und fragte ihn, wie er sich denn fühle. Hat doch die Stadt Zug einen Kreisvortritt offiziell in "Harold-Kreis-Vortritt" unbenannt. Erst zwei Mitgliedern des EV Zug kommt diese Ehre zuteil. Eben jetzt dem Harold, vor einem Monat wurde ein Feldweg, wo die meisten Zuger Einwohner ihre Hunde kacken lassen, in Johann-Morant-Allee getauft. Harold überlegte lange und hat mir bis heute keine Antwort gegeben. Dann fragte ich ihn, was er machen würde, wenn er in der Küche steht, und er bemerkt, dass ein Bier jetzt gleich auf den Küchenboden fallen wird. Er überlegte gut 3 Stunden und sagte dann "ich würde zu weinen beginnen". OK. Alles klar. Tschüss Harold! Er schlurfte ins Treppenhaus.

Karl war etwas spontaner. Ganz zuerst schnappte er sich mein Meisterwerk "111 Gründe, den SC Bern zu lieben" und signierte das Teil (s. Foto). Mal angenommen, der SCB wird Meister, wie wertvoll ist dieses Buch dann geworden? Karl war sehr spontan und beantwortete meine Fragen oft schon, bevor ich sie überhaupt gestellt hatte. Ich riskierte es und fragte ihn ebenfalls die hochstehende Frage mit der Küche und dem Bier, das runterfallen wird. Nun, Karl antwortete so, dass er sofort ein Kissen auf den Boden legen würde, daneben noch eins, damit die drohende Gefahr abgefedert wird. Und Ville die Tonne müsste daneben liegen und das springende Bier auffangen. OK. Geniale Taktik wie auf dem Eis! Und ich bohrte weiter, "was wenn die Flasche trotzdem kaputt ginge?". Karl schaute mich an und sagte "dann kaufe ich eine neue Wohnung!". So liebe ich es eben. Ich verabschiedete mich nun ebenfalls vom Finnen. Er ging gut gelaunt ins Treppenhaus, wo er noch den Harold überholte, der scheinbar seit einer Stunde mit einer Treppenstufe ein Gespräch führte.

Also keine Panik EV Zug, wenn der Harold heute im Training fehlt, er ist unterwegs und wird sicher im Verlauf dieser Woche in Zug eintreffen. Ich habe ihm zur Vorsicht noch einen Zettel auf den Rücken geklebt "Bitte in Zug abliefern". Falls er im Bahnhof Bern einschläft. Die SBB und der EV Zug haben das Heu ja nicht mehr auf der gleichen Bühne. Der EV Zug ist sauer auf die SCB. Erst lassen sie Züge entgleisen, nun singen die gegnerischen Fans natürlich immer dieses "Zug entgleist"-Lied. Dann sagt die SBB auch noch, dass sie neue Weiche brauchen, und bieten dafür Morant auf, weil er so weich sei. Egal, morgen geben wir wieder Vollgas!

Sonntag, 9. April 2017

Furzkopf der Woche - Die vewirrte Presse

Der Playoff-Final SC Bern - EV Zug hat offenbar dazu geführt, dass die schreibende und filmende Zunft einen totalen geistigen Halbrenner-Modus hervorgerufen hat. Was muss man da nicht alles für Schrott lesen. Sogar SRF blendet beim F1-Training die folgende Einblendung ein (s. Bild). Uha. Also, was ist dann an den Kommentaren, die wir überall lesen müssen: Primär ist es mal der blanke Neid, dass unser Verein auf gutem Weg ist. Alle hätten sich die Hände gerieben, wenn die Serie 2:0 für Zug stehen würde. Weil das nicht passiert ist, werden wir nun als "Langweiler" betitelt. Wir? Eigentlich meinen sie wohl den EV Zug, er in 2 Spielen noch sehr wenig gezeigt hat.

Also, Spiel 1, ein geiler und sackstarker SCB fegt die Zuger wie ein Bademantel aus dem Stadion. Dann Spiel 2, alle wussten: Zug wird reagiern und anders kommen. Das geschah dann auch. Dank Minigolf -Regeln gerieten wir oft in Unterzahl, und der Lichtbildprojektor Ferien-Diaz schoss den EVZ in Front. Was aber dann passierte, war Klasse. Das Konzept von Karl Neinonen passte wie die Faust aufs Auge. Zug wollte tanzen, aber wir standen ihnen so was auf den Füssen rum, so wie ich alben wenn ich Walzer tanzen sollte mit der Klara Pommelpo. Mit einem perfeketen Konzept erhudelten wir die Zuger in ihrem kurzen Mütchen und drehten das Spiel und führen 2:0 in der Serie!

Wir haben den stärksten Torhüter der Schweiz, wir haben Unti, der sowas von gut ist, allgemein die Abwehr: so verteidigt man einen Meisterkübel. Bidu Gerber hat mehr Schüsse geblockt als ich Bier gesoffen hatte. Das heisst dann was! Und im Sturm schiessen wir dann die Tore, wenn es sie braucht. Alles passt.

Langeweile im Finale? Ja, vielleicht weil der Gegner nicht ganz mithalten kann. Mit dem offensiven Wuschi-huschi-Hockey wird Lugagel ja seit 30 Jahren Serienmeister ... Also, wir ziehen es einfach weiter, immer weiter, eine Stadt, ein Team, eine Mission! HIER KOMMT BERN! Die Brust wird stolz ab diesen Phrasen!

Weiter so SCB, langweile die ganze Schweiz, mir geil egal, 17'031 sind regelmässig in Ekstase wegen Dir, das reicht, die Pressetribüne muss nicht mitklatschen. Wer im Finale steht und noch KEIN  Auswärtsspiel verloren hat (!) ist von einem anderen Stern! Der Zeit voraus! Go on SCB! Hard! Fast!


Samstag, 8. April 2017

Playoff F 2: EV Zug - SC Bern 2:4

Der Capo schreit: "Wozu sind wir bereit?". Dahinter, 800 Berner in schönen 8-er Reihen, im Chor: "Wir sind im immer bereit zu einem Break. Shake! Shake!". Dazu schütteln die Adonis-Fans des SCB ihre herrlichen Hintern. Yes Yes Yes, wir haben heute Abend das Break geschafft! Göttlich! Wir sind in den Playoffs 2016/17 auswärts noch unbesiegt. Sagenhaft. Das Break heute ist wichtig, weil Zug doch eine etwas andere Falle machte als am Donnerstag. Mann des Spiels für mich war heute der unter dem Sand lebt. Ein legendärer Ofen  und mindestens 31 Abschlüsse der Zuger in höchster Not verhindert. Der 2:4-Erfolg in der Rosshaar-Arena bringt uns in eine gute Position ... nicht mehr und nicht weniger. Besonders gefreut hat es mich heute, dass nach dem geilen Kurmann am Donnerstag heute endlich wieder nach Minigolf-Regeln gepfiffen wurde. So muss es sein! In Spiel 1 darf man fast alles, in Spiel 2 dann nichts mehr. Top. Und erneut hatten wir den besseren Goalie, denn Leo sah beim 2:2 nicht glücklich aus, die Scheibe wurde aber noch abgelenkt, aber der Tobi die Ananas Steiffan überbot sich dann wieder selber, als er das 3:2 selber in die Kiste stüpfte. Uha. Pech. Aber egal.

Also, Zugoslavia kam wirklich besser aufs Eis als am Donnerstag. Gut, das war ja auch nicht besonders schwer, einfach mehr bewegen als ein Bewusstloser hiess das. Wir waren unter Druck, ist auch klar wenn man fast das ganze Drittel in Unterzahl spielen muss. Zu spät hatten die Spieler erkannt, dass eben heute andere Regeln galten als am Donnerstag. Dumm haben wir gefoult. Mit zwei Mann weniger schoss dann die Fotokopie (so sagt man doch den Diaz aus den Ferien, nicht?) die Zuger in Front. Meine Laune senkte sich. Obschon ich wie das Team NIEMALS aufgebe. Wir hatten eine grosse Chance, als der Schweweh in Unterzahl meinen Puls hätte beruhigen können. Aber was soll, nach dem ersten Gegentor gegen Zug ging ich halt mal mit einem Rückstand in die Pause. Mit einer Scheisslaune.

Aber dann kam das zweite Drittel. Und ich hüpfte im Chor. Kann man das? Egal. Wir spielten Powerplay. Ein Laser-Angriff. Unti auf Rüfi, der hart auf unleashed Läsch, ein wunderschöner Ausgleich! Erneut im Powerplay kam dann der grosse Auftritt von Unit. Er lief über das ganze Feld und schoss geil ein. Der Puck war tatsächlich drin. Genoni hätte, wenn er im Zuger Tor gewesen wäre, wohl noch einen Schluck gesoffen und dann die Scheibe locker mit der Stockhand abgewehrt. Aber egal. Tobi die Ananas, ab Morgen überall dort, wo es gute Spiele gibt! Das 2:1 hielt aber nicht lange, da Zug in Überzahl sofort ausglich. Ein Schuss, ein Furz lenkte vor Leo ab, die Scheibe kullerte über die Linie. Egal, sah haltbar aus. War aber schwerer zum Halten, als es wir betrunkene Jungs warhaben wollen! 2:2 nach 40 Minuten, ich hatte bessere Laune, nicht mehr in Rückstand und so ...

Im letzten Drittel dann der Hiobs für Zug. Die prächtige Blume semmelte einen gefährlich vor das Tor, total unübersichtlich, erst in Zeitlupe sah man, dass Tobi die unglückliche Ananas Steiffan die Scheibe schlussendlich selber ins Tor gelöffelt hat. Uha uha uha. So geil. Aber keine Schadenfreude jetzt! Ich bitte Euch! Uha uha uha. Tooooooooor!!! Danach war Zug 4 mal sehr nahe am Ausglich, Meine Hoden schrumpften fast auf Kokosnuss-Grösse! Echt jetzt. Sekunden vor Schluss, Zug ohne Goalie, gewannen wir das wichtigste Bully des Abends, und die Mosere schoss aus 60 Metern in den leeren Knarst! Mein Torjubel war so penetrant, dass ich jetzt Rayonverbot in der Innerschweiz habe. Aber ist egal.

Also, Zug hat heute gezeigt, dass die Serie immer noch länger dauern könnte, als wir uns alle erhoffen. Sie waren viel besser als am Donnerstag und haben sich heute ein bisschen selber in die Scheisse gelöffelt. Bei uns ist die Gewissheit da. auch wenn es nicht ganz rund läuft, sind wir immer für einen Sieg gut. Und diese Gewissheit, ist unbezahlbar!

Man sieht sich Dienstag, die Halle muss beben, hudeln, vibrieren! Schlaft gut!

Donnerstag, 6. April 2017

Playoff F 1: SC Bern - EV Zug 5:0

Du, Onkel Maaaaaatin, warum kommt der Matchbericht denn eher spät heute? Bist Du wieder knüllebrülle voll? Nein Du Saubube, das liegt an der 20.15 Uhr Anspielzeit. Zudem hat es gleich vorhin noch an meiner Tür geklingelt. Da standen zwei Zuger. Tobi die Ananas Steiffan und Johnannes Morant gaben sich die Ehre. Ihr Goalie wollte noch Polonaise tanzen, Johann Morant liess sich die Haare brechen bei mir, er kann sie nicht schneiden weil sie so trocken sind. Aber egal. Was für ein Spiel vom SC Bern! Ihr wisst, in den Playoffs hasse ich Gegentore wie Gift, noch viel mehr eine Niederlage. Wie glücklich bin ich jetzt! Ihr könnt es erahnen! Der SCB war heute einfach nur sackstark, das ganze Team, logo stach der Maserati aller Alkbeller heute noch etwas mehr hinaus. 3 Tore in einem Finale, affentittengeil! Und hinten wieder ein Shotout für den Leo, ich klatsche immer noch! Wir waren heute "on fire", und nicht zu knapp. Zug wusste nicht recht, wie ihnen geschah, aber ist egal. Wir führen in der Serie nach einem Kantersieg. Geil.

Das erste Drittel war sowas von stark von uns. Es war auch Janlonens Taktik, die einfach wieder mal massgeschneidert auf den Gegner gepasst hat. Wir kamen schnörkellos, mit viel Tempo und bolzten im Bitz umher, als gäbe es kein morgen mehr. Klasse! Eine Traumkombination leiteten die Arcobello-Festspielel ein. Was für ein geiler Ofen! Danach rumorte es in der Halle, wir waren heiss und geil. Strafe gegen uns? Kein Problem, wenn man Plüsch Ferdu auch "on fire" auf dem Eis hat. Ganz grosse Klasse, wie er eine Scheibe nicht aufgab, sich vor das Tor murkste und den schwarzen Kobold dann noch reinhebelte. 2:0 und man war schon etwas beruhigt. Weil auch von Zug fast nichts kam. Kein Aufbäumen - oder sagen wir es so: wir liessen sie nicht aufbäumen, wir sassen ihnen im Genick. Überall störten wir sie und nervten sie, so wie ich es eben mag in den Playoffs.

Etwas nervös war ich vor dem zweiten Drittel trotzdem. Schon oft haben wir in diesem zweiten Drittel uns die Butter vom Brot lecken lassen. Nur leckte Zug heute wie ein alter Ackergaul. Wir hielten das Tempo hoch und überfoderten die Innerschweizer. Nach etwas mehr als einer Minute schlug Arco zum zweiten Mal zu. 3 Minuten später vollendete Justin Maradonna Messi Krüeger eiskalt zum 4:0 - nun war Party angesagt in der Allmend. Zug war geschlagen - nach 25 Minuten ... das hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber Arco hatte noch nicht genug. Sein dritter Treffer liess das 5:0 auf der Anzeige aufleuchten.  Träumte ich? Nein, wir waren in absoluter Playoff-Laune!

Das letzte Drittel war dann noch ein Schaulaufen, Zug versuchte nun härter zu kommen, doch wir wichen dem relativ geschickt aus. Schade, dass wir die Powerplays nicht nutzen konnten. Aber ich will das abgebrochene Haar von Morant jetzt nicht in der Suppe suchen gehen. Es war eine eindrucksolle Leistung unserer Jungs. Wir führen in der Serie!

Aber am Samstag wird ganz sicher ein anderer EV Zug in der heimischen Spiess-Hegglin-Arena auf das Eis kommen. Allerdings werden wir auf alles vorbereitet sein, was sie zaubern wollen. "Hard work" wird angesagt sein. Heute konnten wir genug tanzen, nun ruft bald wieder die Arbeit. Ich hoffe, dass unser Steigerungslauf am Samstag erneut noch einen Level höher geschaltet werden kann.

Der SCB hat mir heute so eine Freude gemacht, ich bin mir echt am Überlegen, ob ich die Nacht gleich durchfeiern will. Das wäre aber viel zu früh, noch fehlen 3 Siege. Aber so kann es weitergehen! Tagelang! Nächtelang! Drittellang!

Mittwoch, 5. April 2017

Das finale Orakel ist da!

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Pünktlich bin ich wie immer. Auch wenn dieser Dreh mich fast an meine Grenzen gebracht hat. Mit Tieren zu drehen ist immer sehr spannend, weil man nie weiss, was genau passiert. Das Resultat ist aber so eindeutig, ohne Betrug, denn Tiere können nicht betrügen. Schaut Euch das Video an und tobt ab! Im Chor! Auf dem Balkon!

Man sieht sich morgen! Auf gehts, SCB!!!!

Warum eine Prognose für den Final soooo schwierig ist

Gestern ist es schon wieder passiert: Ich sitze entspannt vor dem TV, Telebärn, da tobe ich plötzlich ab "was ist denn das für ein Affe", die Familie beruhigt mich uns sagt "das bist doch Du ...". Ups. Egal. Man sieht sich nicht gerne selber im TV, ich war empört und sagte "Gott, wie Scheisse sehe ich eigentlich aus, ein Profil wie ein Nasenbär". Ich erwartete nun, dass die Familie sagt "Ach komm, Du siehst gut aus". Doch die Antwort "Du siehst immer so aus" war nicht förderlich für mein Selbstvertrauen. Aber davon habe ich ja sonst genug. Alles im Lot also.

Nun steht das Finale vor der Tür. Prognosen abzugeben, ist echt sinnlos. Man kann nur Hoffnungen abgeben, die man als "Prognose" verkauft. Es bringt auch nicht viel, denn die Geschichte der Playoffs ist unberechenbar. Was ich aber schon jetzt sagen kann: Die Tasse (s. Bild) wird in Bern nicht ein einziges Mal verkauft werden. Ist klar, wer will schon den Namen eines Bolzenschneiders auf Kufen vor seinem Gesicht haben?

Für mich gibt es KEINEN Grund, warum wir das Finale nicht gewinnen sollten. Wichtig wird sein, dass wir in diesem Artikel das letzte Mal über Johann geredet haben. Er will den Gegner aus dem Konzept bringen, das darf ihm nicht gelingen, also ignorieren wir den Rummelplatz-Boxer einfach. Wir ziehen Neinonens Plan durch, mir ist es egal ob das wenig Spektakel verspricht oder nicht, am Schluss wollen wir einfach die 4 Spiele gewonnen haben. Auch wegen Plüsch Ferdu, der heute gleichalt geworden ist wie ich. Was wäre das für ein krönender Abschluss seiner Karriere beim SCB!

Falls der Johann sich schlecht aufführt, haben wir ja noch unsere Trüffelnacht. Er wird dann den Johann sicher fragen, wie es seiner Familie geht (obschon das scheinbar nur Reagenzgläser sind). Wir werden für alles vom EV Tram eine Antwort bereit haben.

Bald gehts los, ich habe jetzt schon Krabben im Bauch (Schmetterlinge kann ich nicht sagen, das kitzelt, aber jetzt ist dieses herrlich nervös-klemmende Gefühl da!). Und ich muss nervös sein vor einer Serie, sonst kommt es nicht gut! Auch hier: alles im Grünen!

Selbstverständlich wird heute Abend das unheimliche Orakel zu diesem Finale exklusiv hier erscheinen. Wir wollen ja die Traditionen nicht vernachlässigen! Selbstverständlich wird es NICHT etwas mit "Zug entgleist" zu tun haben, das liest man jetzt überall, ist auch gut, aber Hardboiled kommt immer mit eigenen Ideen zu Euch!


Sonntag, 2. April 2017

Furzkopf der Woche - Bunners Rüsselgriff

Ja, wir haben Lugagel aus den Playoffs geknallt. Für den Emmentaler Steve Hirschi war es zugleich sein Ende der Karriere. Logo musste er Interviews geben, solche Momente sucht die Presse. 

Hirschi gibt also in seiner gewohnt sachlichen und sympatischen art Auskunft. Alles wäre OK. Im Hintergrund ist unserer Blume zu erkennen, und auch Frau Brunner. Sie blödeln etwas herum, auch das ginge noch.

Das Problem ist nur (schaut Euch das Video an), dass der Brunner sich plötzlich und überfallartig vor laufender Kamera an sein Gehänge greift, und den Gartenschlauch rumplampen lässt. Ich bin immer noch geschockt, solche Gesten kennt sonst doch nur von der deutschen Bundeskanzlerin. Oder vom Bundestrainer? Egal.

Wollte Brunner beweisen, dass der zu Unrecht von "Hardboiled SCB" als Miss Schweiz betitelt wird? Denn ehrlich gesagt, bewegt er geschätzt einen ausgewachsenen Zitteraal nach oben. Aber ich glaube, dass er sich den Slip mit Socken ausgestopft hat.

Ist auch Wust, so etwas macht man einfach nicht. Höchtens in der Kabine, da würde Chiesa dann auch ganz laut klatschen. Hier ist der Link (Warnung, eng gebaute Leute sollten nicht draufklicken):

Rüsselgriff, hier klicken

Freitag, 31. März 2017

Lugano ist ausgeschieden - und ich bin schuld! Aber ist egal.

Also, dann haben wir einfach das Finale erreicht. Nach Biel haben wir nun auch Lugano mit 4:1 gefressen. Für das Spektakel waren wir in beiden Serien nicht zuständig. Aber wir liefen mit der perfekten Taktik von Karl Neinonen auf und stehen im Finale. Kritisieren kann man vieles. Aber wir haben gestern ja deutlich gesehen, was passieren kann, wenn wir die neutrale Zone nicht abschotten und offensive Läufe starten wollen. Unser Fundament ist nun mal die Weltklasse im Tor dank Leo und ein "ersticken" des Gegners. Lugano konnte selten den offensiven Wirbel starten. Schussendlich haben wir alles richtig gemacht und die Serie beendet. Kult! Lugagel wird der nächste Klub sein, der sich aus den Playoffs zurückziehen wird, wenn wir ebenfalls drin sind. Was haben wir die Tessiner in den Playoffs schon abgewatscht ... unglaublich. Spielerisch waren sie wohl besser als wir, aber das interessiert nicht mal die Blattlaus in meinem Garten, die gerade einen Marienkäfer bumst. Mistviech elendes.

Eigentlich war es fast unglaublich, wie wir die Rückstande immer wieder ausglichen. Das Penaltyschiessen war Dramatik pur gestern. Der Brunner, der so gut ist, dass er als Zug ein Güterzug wäre, weil er so gut ist, brachte Lugano in Front. Mir war aufgefallen, dass der Merkellecktiltis sein Handy auf dem Netzdach hatte und dort scheinbar, getarnt als ob er an seiner Grappaflasche nuckeln würde, auch regelmässig Facebook-Meldungen las, ob ihn denn auch ganz viele Leute Weltklasse finden. Das war meine Chance. Da ich die Telefonnummer sämtlicher Eishockeyspieler der Schweiz in meinen Kontakten habe, sah ich da eine Möglichkeit. Bei den ersten 3 Penaltys war ich noch fair, doch als dann Krüeger sich bereit machte, schrieb ich dem lettischen Letten eine SMS: "Elvis, wenn der Bolzen, der jetzt auf Dich zuläuft, mit dem Stock aufs Eis klopft, bedeutet das: ich schiesse mitten aufs Tor. Beweg Dich einfach nicht.". Schwupps, das Ding war geschickt, Merkellecktiltis griff kurz vor dem Penalty zum Handy ... OK, ich hatte danach ein etwas schlechtes Gewissen.

Dann kam Arco, ich entschuldigte mich bei Elvis, "Sorry wegen vori Du Schnorri, bei Arco musst Du einfach Deine Beine zusammenhalten wie alben wenn Du mit Lapierre per Zufall unter der Dusche stehst. Er schiesst immer zwischen den Beinen durch". OK, Arco knallte ins Lattenkreuz, komisch war nur, dass Elvis kaum reagierte. Mein SMS halt. Aber egal, Lugano wirkte müde, wir sind finalgeil ohne Ende, also ist es besser wenn wir um den Titel spielen dürfen.

Die Heimfahrt der Lugagler war dann scheinbar ein voller Erfolg. Party pur, auch die Panne im Grauholz konnte die Stimmung nicht brechen. Zwar sind sie ausgeschieden, aber sie "nonmollarenmai" halt gegen uns immer. Probleme gab es nur mit Lapierre, der den Chauffeur K.O. schlug, weil der ihn gefragt hatte, wie es seiner Familie geht. Danach hatte Greg Eierland aber genug. Die Eigentorpfeifen mussten vor dem Gotthard aussteigen, Lapierre ebenfalls, und Brunner hatte man in Bern extra vergessen, weil er so gut war, dass er sogar Bern besser gemacht hatte. Stand ja nur allen Toren von uns auf dem Eis. Uha uha uha.

Damit die Lugano-Fans trotz dem erneuten Ablutschen gegen uns einigermassen gute Laune haben, habe ich hier ein Lied für den Südtessin gefunden, das die Stimmung sicher auf den IQ von Tischbombe Lapierre bringt: Lugano-Party, hier klicken!

Playoff HF 5: SC Bern - HC Lugano 4:3 nP

Jaaaaaa! Wir sind Finalgeiljungsfighterrocker! Was haben wir heute da für ein Spiel gewonnen? Sind wir ganz ehrlich, so ein Spiel gewinnt man alle 100 Spiele genau einmal. Wir spielten mit einer "Low Intensität", ackerten uns mehr schlecht als recht über das Spielfeld und wurden von Lugagel geschockt, weil die Frechdachse erst 2:0 führten, dann noch 3:2, aber irgendwie murksten wir das Unentschieden halt noch hin. Die Verlängerung war dann Herzinfarkt-Hockey, das Penaltyschiessen begann ebefalls nicht gut, doch Maradonna Krüger und Messi Arcobello holten uns diesen wichtigen 4. Sieg gegen ein starkes Lugano. Wir sind etwas ein Albtraum für die Tessiner geworden, immer wenn sie meinen "dieses Jahr packen wir es" kommen wir und semmeln ihnen ihre Träume in den Hintern rein. Egal, so ist halt der Sport. Es war für mich heute auch ein Sieg des Publikums, dass die Jungs auch dann unterstützte, als es nach einem erneuten Break roch. Werden wir jetzt auch so gerühmt wie die Lugagler am Dienstag? Da schmeissen sie mal ihre Wohnung nicht aufs Eis und singen trotz Niederlage, dann heisst es schon "Weltklasse" und so weiter. Dann waren wir alle heute "Universum-Klasse". Geil, und nun warten wir auf unseren finalen Gegner. Danke SCB!!

Das erste Drittel riss mich nicht vom Sitz. Es war erstaunlich, mit wie wenig Körper wir angriffen. Lugano hatte uns relativ gut im Griff. Allerdings muss man es dann auf das gesamte Spiel betrachten: Als wir hemmungslos nach vorne spielten, konterte Lugano uns noch hemmungsloser aus. Das Spielsystem war von dem her OK, aufpassen hinten, ist ja recht, aber gegen vorne lief viel zu wenig und nur aus den Zonen, die den Merkellecktiltis nicht beunruhigen konnte. Auswärts juble ich ab einem 0:0 nach dem ersten Drittel, in einem Heimspiel ärgere ich mich. Doch ich dachte an die Worte von meinen ungarischen Onkel Hegedüs, ein Schnapsbrenner aus Budapest. Er sagte immer: "Wenn Du nach einer Flasche Schnaps erbrechen musst, trink noch eine Zweite, denn dann hast Du die unhygienische Kotze in Deinem Hals gleich wieder desinfiziert. OK, alles gut.

Dann, im zweiten Drittel, passierte der halbe Hiobs. Lugano schloss durch Barbara Lapierre einen Angriff zur Führung ab. Uha. Nicht gut. Noch weniger gut war, dass auch noch das 2:0 fiel. Irgendwie wollte es heute einfach nicht auf unsere Seite kippen das Spiel. Doch dann brachte uns Lugano wieder ins Geschäft. Ein Bully in ihrer Zone, sie gewannen es energisch, doch ein Lugagler lenkte die Scheibe dann ins eigene Tor ab. Uha. Das war irgendwie witzig, aber nur für uns. Kurz darauf liess Merkellecktiltis einen Schlenzer abprallen, der unleashed Lasche traf zum Ausgleich, und die Arena vibrierte zum ersten Mal so richtig gewaltig. Doch die Party konnte noch nicht starten, da die Tessiner erneut zügig angriffen und erneut in Führung gingen. 2:3 nach 2 Drittel, meine Laune war dort, wo sonst die Nahrung durchrutscht.

Auch im letzten Drittel kam der Druck nicht so, wie ich es liebe. Aber eben, der Karl Neinonen wusste, dass Lugano nur auf das gewartet hatte. So war es die schönste Blume der Welt, der mit einem tollen Schuss den Ausgleich erneut bewerkstelligte. Dabei blieb es, das Drama durfte in die die 20Min-Verlängerung. Da waren wir dann irgendwie entschlossener. Aber es gelang nicht, den Sack zu schliessen. Es folgte die 5Min-Verlängerung 3 vs 3. Und da holte uns Leo zum ersten Mal den Match, als er mirakulös rettete. Die Scheibe war doch eigentlich schon drin ... Uff. Auch wir hatten den Matchpuck auf der Kelle, aber es wolle nicht passieren.

Dann die Penaltys. Lugano führte früh, bis dann Justin Maradonna Pelé Krüeger anlief und mit seinem "Stockaufdenbodenhau-Trick" ausglich. Danach hielt Leo dicht. Arco lief dann an und versenkte die Scheibe herrlich, Leo parierte, und mir flossen Finale-Tränen über mein feines Gesicht! Was für eine Willensleistung, was für ein Sieg! Finale Ooooooo-hoooo!

Wenn ich mir vorstelle, dass mein Wecker in 4 Stunden schon wieder abfurzt, könnte ich heulen, aber andererseits ist es so geil, wenn man erneut um den Schweizer Meistertitel spielen kann - da muss der Schlaf auch mal hinten anstehen! BASTA! So, dann freuen wir uns auf irgendwer, unsere Playoffs gehen noch weiter, das ist einfach nur geil! DANKE SCB!

Mittwoch, 29. März 2017

Ich will ja nicht aufdringlich sein, aber das muss noch raus!

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Da komme ich heute total kaputtgearbeitet nach Hause, und was sehen meine Rehaugen? Post aus Berlin. Mein Herz popperte wie wild. Ich will es Euch natürlich nicht vorenthalten, denn nur wegen Euch ist dieser historische Moment überhaupt möglich geworden. Weil ihr mich so toll lest. Ich danke Euch und ich bin im Moment gerade mächtig stolz! Schaut Euch das Video an, ihr werdet mich verstehen!

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