Google+ Hardboiled SCB: 2017

Samstag, 23. September 2017

EHC Biel - SC Bern 2:5

Es gibt doch so win-win Abende. Heute war so einer. Wir kanterten Biel auf den Seeboden zurück, oder immerhin fast, Häsu konnte sich die Pfiffe der immer noch enttäuschten Piller-Gemeinde anhören und musste feststellen, dass es gar nicht so weh tat, weil er jetzt ja mit Leib und Seele bei uns dabei ist. Und zu guter Letzt bleibt Biel über dem Strich, tönt fast unglaublich, aber eben, ein totaler win-win Abend. Das Resultat kam zustande, weil wir fast unglaubliche Special Teams zeigten. Genau das, was nicht geklappt hatte in dieser Saison. Nach mir waren es 4 Powerplaytreffer und ein Shorthander. Besser gehts nicht. 5 gegen 5 war es so so la la, Biel machte eine gute Fresse und setzte oft groben Druck auf. Aber egal, für uns ein guter Sieg.

Zu Beginn wurden wir gleich grob geschockt. Aber es war ein Zuckertor. Robbie Ohr spielte brillant auf Rajala, der finnische Elchschädel schloss unhaltbar ab. Nach 3 Minuten gurkten wir mit einem Rückstand durch die Uhren-Arena (Uhren, nicht Huren!! Denkt dran, auch Chiesa liest mit!). Unsere Reaktion hielt sich in Grenzen, denn meistens zitterte ich dass nicht der zweite Ofen von den Pillern fällt. Leo hielt aber dicht und wir kamen nach 9 Minuten zum Ausgleich. Im Maxipowerplay. Schwerweh konnte ein Abhiller von Praller zum 1:1 einnetzen. So endete auch das Drittel. Eher mit einem guten Resultat für uns.

Der Match wurde im zweiten Drittel dann in die für uns richtige Richtung gelenkt. Wieder im Maxipowerplay traf Noro gleich zum 2:1. Das war Bier in unsere leeren Kühlschränke. Als Biel dann Powerplay spielen konnte, verforsterte der Forster eine Scheibe eher kläglich, Pabba Ehebett zog auf und davon und knallte uns 3:1 in Front. Nun kam die Sicherheit in unser Spiel und wir liessen die Piller anrennen, obschon wir sie geschickt in die Arschfurche des Eisfelds (Ecken) abdrängen konnten.

Allerdings musste wir auch noch das Schlussdrittel konzentriert zu Ende bringen. Nur nicht zu passiv werden, tammi nomau! Aber erneut war Pabba Ehebett zur Stelle und schoss für mich haltbar zum 4:1 in die Maschen, natürlich im heutigen Maxipowerplay. Nun war die Mehlsuppe angerührt, McNamara weinte wie einst Kevin, nur das sein Schnauzer die Tränen aufsog und man sie nicht sah. Maserati erhöhte im Maxipowerplay dann noch auf 5:1 und festigte den kleinen Kantersieg. Biel gab immer noch nicht ganz auf und verkürzte durch einen herrlichen Ofen durch Robbie das Ohr auf 2:5. Eben, ein win-win-Abend.

Noch was zu den Pfiffen gegen Haas: Ich würde das nicht überbewerten. Zum einen schmerzt es die Piller halt immer noch, dass er gewechselt hat. Und dann noch zu ihren Lieblingen aus Bern. Uha. Aber: Wir haben ja nur darauf reagiert, dass sie uns dauernd die Backs wegkaufen, Fey, Kreis, jaja. Da sind auch ein paar Berner böse, ich habe heute gehört wie einer laut geschriehen hat "Fey gang hey" und "Kreis Du Viereck". Das gibts überall. Vorallem lächle ich meisten über die Leute, die sich so aufregen. Sie selber wechseln ohne Hemmungen den Job und Arbeit für ein paar hundert Franken mehr im Monat. Aber vom Hockeyspieler verlangen sie ewige Treue. Geht irgendwie nicht auf. Egal.

Freitag, 22. September 2017

SC Bern - Lausanne HC 4:1

Erst würgten wir mit Hängen, dann, als es um die Wurst ging, waren wir besser, um dann schlussendlich zu einem klaren Sieg zu kommen. Allerdings war es überhaupt noch nicht der SCB, den ich sehen will. Aber immerhin war der Wille zum Sieg grösser als die Nüsse von Chiesa. Das erste Drittel war ungefähr so schmackhaft wie eine Mehlsuppe, wo Neubundesrat Cassis seine Eichel drin gewaschen hat und Chiesa mit einem Röhrli reingefurzt hat. Nichts ging, aber dank der Torpermiere von Heim und wichtigen Toren durch Häsu (2 x) und Marylin Manson konnten wir die 3 Punkte nach Hause Semmeln. Gut so. Denn morgen wartet ein topmotivierter EHC Pill der uns noch so gerne schlagen möchte. Wird aber nicht gelingen, weil Häsu 5 x dem Hiller einen setzten wird. Einer von uns, einer von uns ...

Eben, das erste Drittel. Fast noch schlimmer als das letzte Drittel gegen Lugagel. Lausanne powerte uns in die eigene Zone zurück, wir konnten uns weder befreien noch lösen. Wie wenn man verstopft ist. Sehr früh kam die Lasagne-Führung, als wir einen Mann weniger auf dem Eis hatten. OK, dann jetzt aber Powerhour dachte ich. Aber nicht lange. Gegen vorne ging fast nichts, Zufallspässe die nicht ankamen und Schüsse, die meistens daneben gingen. Lausanne vergab wohl in diesem Drittel den Match, den die Chancen zu weiteren Toren waren da. Aber die Constantin-Jünger scheiterten an Leo. Zum Glück.

Im zweiten Drittel wurde ich auch nur schwer unterhalten. Zwar war immer Wille und Kampf da, aber sonst mangelte es an Präzision und Übersicht. Erst als der kline kline Pup Heim aus einem unsäglichen Gestocher heraus eindlich ausglich (bei Spielhälfte) ruckte es wie Rolf Fringer. Dieses Tor löste die Verstopfung dann doch etwas. Nun dominierten wir leicht und konnten geilsten Haasen der Welt im Powerplay in Führung gehen. Herrlich wie er die Lücke sah und hart traf. Lausanne gab noch nicht auf, klar, es war dann unhuren wichtig, dass Marylin Manson kurz vor der Pause zum 3:1 traf. Das war ein Nackenschlag für die Weisswein-Fürze. Gut so.

Nach dem Lugagel-Match ist man aber im Moment nicht mehr sicher, ob das reicht für ins letzte Drittel. Doch Lausanne hat zuwenig Klasse, um so ein Spiel noch zu drehen. Das war klar zu sehen. Nun spielten sie Schrott und hofften auf den Zufall. Geht gegen Leo selten. Es war dann wieder der wilde Häsu der herrlich lanciert wurde, der solo vor Zurkapelle in den Angel traf und das Spiel total entschied. 4:1 und im Takt klatschen, hat auch wieder mal so richtig gut getan.

Das Hauptproblem (ich weiss, ich jammere auf hohem Niveau) ist sicherlich die fehlende Ruhe in der Abwehr, was aber auch kein Wunder ist bei all den Ausfällen nach den schmutzigen Fouls von Lugagel, allen voran der beh .... äh bekloppte Walker. Im Sturm war lange zu wenig los, weil man immer noch zu kompliziert agiert. Wie fielen die Tore? Richtig, durch stochern, durch einen unhuren Hammer (2x) und danach durch einen Kürlauf von Häsu. Morgen in Biel muss es anders abgehen. Ich will 3 Punkte mehr, Gopfertamminomau. Und wir schaffen das. Ich bin Merkel, wer hat meinen BH?

Donnerstag, 21. September 2017

Mehr Toleranz für Zweisprachige!

Ihr habt sicher das Statement von unserem CEO gelesen, als er sich zum Lugagel-Spiel geäussert hat. Wie immer sprach Marc Lüthi Klartext. Guten Klartext. Eindeutigen Klartext. Man darf sich auf die nächsten Partien gegen Nordmarokko freuen. Aber es sagt absolut das Richtige: Auf dem Eis regeln!

Ich habe den gut gelesen und habe bemerkt, dass er auch für etwas Toleranz für Zweisprachige wirbt. Da muss ich ihm noch einmal Recht geben. Ich äussere mich noch einmal dazu, danach ist endgültig Schluss mit der Affaire Rüfi.

Also, ich sitze heute Morgen im Bus. Neben mir eine junge Mutter mit kleinem Kind. So der Typ "Jesus liebte Tiere und war in Wirklichkeit eine Frau". Einen Lamapulli trug sie und Heiland-Sandalen. Alles OK. Und sie roch nach Räucherstäbli. Und auch nach Fischstäbli. Da steigt an der Haltestelle Hessstrasse so ein Chiesa-Typ ein, nur etwas abgedunkelter. Er setzt sich vis-a-vis hin. Nicht unbedingt vom Aussehen her war es Chiesa, aber als er sein Sandwich samt der Alufolie gefressen hatte, waren die Gemeinsamkeiten fast unglaublich.

Das Kind der jungen Lamafrau begann dann zu quengeln. Wir kennen das, die Schreilaute sind ohrenbetäubend und fördern aktiv einen akuten Tinnitus. Die junge Gemüsestude neben mir reagierte aber mit Verständnis für ihren Nervtöter. Sie flüsterte mir zu "ist sicher wegen der Toblerone vis-a-vis. Mohrenkopf darf ich ja nicht mehr sagen!". Uha.

Als Black-Chiesa ausstieg, wendete er sich zu der lebenden Cannabis-Stude zu und sagte: "Sie sollten ihr Kind mal einzeln anfurzen". Die Frau schaute ihn entsetzt an. "Sauhund" sagte sie. "Wie kann man das meinem "Norbert Ernst Heinz Maria" ins Gesicht sagen?". Sie begann zu weinen. Ich hatte den Puck aber schon lange geschnallt. Ich putzte der Gurkenfrau zuerst schnell die Zähne und redete dann mit ihr. "Der Herr der eben ausgestiegen ist, war zweisprachig" sagte ich. Sie schaute mich an und rief entsetzt "Ein Bieler?".  Egal. Ich fuhr fort "es hat hart getönt mit dem "einzeln anfurzen", einverstanden". "Doch da kam ihm die Sprache in die Quere, überlegen sie mal mit ihrer Drogensuppe im Kopf!". Das misslang. Deshalb half ich ihr. "Er wollte nicht sagen dass sie ihr Kind einzeln anfurzen sollen, sondern ZUSAMMEN SCHEISSEN". Sie sollen ihr Kind zusammenscheissen wenn es lauter ist als ein Kampfjet". Die Frau begriff. Sie stieg mit einem Joint im Mund aus, das Kind wurde ihr nachgereicht.

Seht ihr, tiefgründig und trotzdem gab es schlussendlich dann keine Probleme mehr. Weil man die Toleranz immer walten lassen sollte, auch wenn die Frau das Niveau einer Salzkartoffel hatte.

Montag, 18. September 2017

Ganz Lugagel bedankt sich bei Rüfi für die Entschuldigung

Ihr habt es sicher schon gesehen, über SCB-TV sieht man einer-von-uns-Rüfi, wie er sich für seinen Ausdruck nach dem Lugano-Spiel entschuldigt. Verbale Entgleiser können schon mal passieren. Alles OK, für mich "in der Hitze des Gefechts", Schwamm drüber. Warum muss sich eigentlich dann Chiesa nicht entschuldigen, wenn er die Nachbarskinder tritt weil sie zu laut sind? Oder Amöben-Darm Lapierre, wenn er seine Frau "bitchige Bitch" nennt? Das alles live auf Risotto TV? Egal.

Lugano fühlt sich nun besser, das ist auf dem Bild zu sehen. Sie sind im Moment dankbar und demütig, weil sie ernsthaft glauben, dass sie dieses Jahr ihre 91-jährige Misswirtschaft beenden können. Wenn sie weiterhin so zahm und langweilig spielen und dem Lapierre Valium in den Vor-dem-Match-Schnaps kippen, werden bald die eigenen Fans so über sie reden wie der Rüfi.

Aber was solls, leitet besser mal ein Verfahren gegen den behinderten Walker ein, den Kopfcheck an Krüeger muss man untersuchen. Uh, was habe ich gerade geschrieben? Ich entschuldige mich bei allen Leuten für den Ausdruck oben, das geschah halt in der Emotion, zudem bin ich zweisprachig und habe das falsche Wort erwischt. Nicht "behindert" wollte ich sagen, sondern "feiges verpisstes Analloch". So, alles gut. Ihr könnt aufhören zu knien in Lugagel! Weil: irgendeiner furzt gleich. Ich sag aber nicht wer.

Noch ein Tipp: Bald geht es ja gegen Bandis los im Cup. Der Gegner hat nichts mit Alkohol zu tun, man spricht es so aus wie man es schreibt, nicht "Brändi" oder so. Gell Jazzy? Uha uha uha. Und gespielt wird das Spiel ja in Huttwil, wenn ihr akzeptiert werden wollt, sagt der Ortschaft richtig schön Huttu. So wie die Burdlefer oder die aus Chiuprg.

Rüfi, Du bist und bleibst der geilste Rock'n'Roller. Lass Dich ja nicht zähmen! Geile Siech!

Sonntag, 17. September 2017

Furzkopf der Woche - Das mangelnde Vertrauen in unsere Liga

Ja, das muss angesprochen werden. Sicher, im Moment passieren ungeheure Dinge. Biel jammert noch nicht über die Schriris, Lugagel kommt auf Bern, benimmt sich zwar Scheisse wie immer (was für eine geile Antwort von Rüfi heute ... uha uha uha), aber sie benehmen sich zum ersten Mal seit 130 Jahren wie ein Team und drehen einen 1:4-Rückstand noch in einen Sieg um. Und dann die wohl grösste Sensation in der Geschichte des Hockeys: Gottéron führt die Rangliste an. Kein Witz. OK, es ist alles noch zu früh um richtige Schlüsse zu ziehen. Tatsache ist aber, das Timo Titte nun auch zeigt, dass er dichthalten kann wie ein Präservativ, vorne geigt Schüschu die Tore rein, und wer halt viel gewinnt, der führt dann mal die Tabelle an. Alles OK so.

Aber nun Achtung. Als die neue Rangliste weltweit veröffentlich wurde, schalteten sich das FBI, der KGB, MI5 und der Mossad ein. Ihr Verdacht: Manipulierte Spiele. Unglaublich. Niemand glaubt, dass Gottéron irgendwann mal eine Tabelle anführen kann. Sämtliche Spezialisten "Sportwettbetrüger und andere Vaganten" waren im Einsatz.

Leider muss man sagen, dass sie dann eben doch ein bisschen fündig wurden. Auf dem Foto seht ihr die offizielle Tabelle die in die Welt geschickt wurde. Die Namen stimmen, aber man achte sich mal auf das Logo von den Hutztenbröhnen ... das ist Wasser auf die Mühle der Ermittler. Ihre Theorie: Die Rangliste wurde regulär mit Logos erstellt, erst nach dem Manipulieren der Resultate vom Samstag musste man dringend die Namen ändern. Und da passierte es eben, dass der HCD nun bei den Hutzenbröhnen trohnt, weil die Zeit nicht mehr reichte, um eine saubere Fälschung zu machen.

So denkt das Ausland über diese Tabelle. Dabei kann ich als Universal-Experte bestätigen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Nur wurde ich leider nicht als Zeuge geladen. Klar, die Situation ist aussergewöhnlich, wenn Trottelfon die Tabelle anführt. Man ist dauernd in Versuchung, den Bildschirm zu drehen weil man glaubt, die Tabelle wurde kopfstehend abgebildet.

Dabei sollen sie doch einfach Freude an ihrem Platz haben, man muss ja nicht gleich eine Verschwörung wittern. Wir alles wissen ja nur zu gut, wann genau man dann den Meistertitel holen kann und vorallem WIE. Aber der Saisonstart hat doch eines gezeigt: Es ist geil gibts wieder Eishockey und es könnte sein, dass es in der Regular Season schon ziemlich deftig abgehen wird. Unberührt dieser Tatsache wieder einmal die SCL Tigers, die wieder nicht mehr wissen, dass man Punkte holen sollte, um nicht hintenrum zu gurken. Egal, Mocken Ehlers wird schon bald den Atem vom weinenden Kevin im Äcke spüren. Wetten?

Samstag, 16. September 2017

SC Bern - HC Lugano 4:5 nP

Uha, da haben wir uns so ein richtiges Scheisse-Ei ins Nest gelegt. Eigentlich fast unglaublich, dass wir dieses Spiel noch vergeigt haben. 2:0 nach einem Drittel, 4:1 nach 2 Dritteln ... 4:4 nach 60 Minuten und dann im Penaltyschiessen ohne Brot - was für ein trauriger Punkt. Eigentlich sollte man das Reglement ändern und für solche vergeigten Spiele 5 Punkte Abzug geben. Angebahnt hatte sich das ganze zu Beginn des letzten Drittels, als man grob in Führung lag und eine Überzahl aber sowas von ungefährlich versammelte. Das gab den wie immer äusserst unsympatisch auftretenden Marokkanern unheimlich Auftrieb. Man muss ihnen zu Gute halten, dass sie dann endlich mal wie ein Team wirkten und uns in brutale Schwierigkeiten brachten, weil bei uns gar nichts mehr ging. Kein Konter. Nix.

Herrliche Szenen schon vor dem ersten Bully. Rüfi redete mit Klasen, ich wusste nicht das Rüfi Schwedisch kann, es boxte schon leicht ab. Das Spiel lief da für uns gut, weil die Schwalbenkönige aus Lugagel foulten und der Noro uns haltbar in Führung brachte. Das nächste Foul der Weggen nutzten wir herrlich durch Deckenfrau. 2:0 und es ging weiter munter in Richtung Lugagel-Tor. Es boxte sogar ziemlich grob ab. Da muss ich mal eine Lanze brechen für Justin Blumenkohl. Er ist einer, der sofort, aber wirklich sofort dem Gegner aufs Maul gibt, wenn er sich unflätig vor Leo aufführt. Oder es zu einem Tumult kommt. Ich finde es gut.

Im zweiten Drittel kam der Anschluss der Lugagler, ich sah ihn nicht weil der Bierhahn ein Problem hatte und ich unsäglich lange auf meinen Hopfentee warten musste. Als ich wieder artig am Plätzchen sass, waren wir in Unterzahl. Dann der geilste Angriff des Spiels, herrlich wie Unti mit Maserati durchzog und der Alkoholbeller den Shorthander zum 3:1 schrieb. Und als dann Capitano Moser der Du bist noch auf 4:1 erhöhte, war eben diese scheussliche "wir haben es eigentlich ja schon geschafft"-Stimmung da. Es ging nicht mehr viel.

Im letzten Drittel das oben Erwähnte gemüllere. Das war kein Powerplay, das war ein Bauerplei. Als wir dann immer träger  und passiver wurden, foulten wir plötzlich im Bitz umher, was Lugagel zum 4:2 durch Bürgler ausnützte. Sein Vater war doch der Skifahrer. Immer wenn er das Lauberhorn runterstemmbögelte schrie die ganze Schweiz "stürz, stürz, stürz". Aber wir hatten noch nicht genug mit Geschenke verteilen. Zuviele Spieler auf dem Eis, 2 Minuten gegen uns, Lugagel mit inzwischen wieder breiterer Brust, wumm und es stand nur noch 4:3. Meine Flüche wurden derber. Das grosse Zittern war da, aber Linus Oralsex Blasen Klasen schoss dann tatsächlich noch den Ausgleich. Nach dem der Noro das leere Tor verfehlt hatte. Das ist Scheisse pur.

Die Verlängerung war nicht gut, kompliziert geführt und unpräzise, dass das Penaltyschiessen dann ähnlich schwach war, überraschte nicht. Hoffentlich war uns das eine Lehre. Einen Gegner muss man nicht nur 40 Minuten im Griff haben. BASTA.

Und Lugano? Die werden von diesem Sieg leben. Ebenso gibt es gute Nachrichten von Damien Brunner. Ich hatte das Glück mit seiner Frauenärztin reden zu können. Hier also die Infos aus erster Hand: Also, die Cellulite ist fast vorbei. Er wurde noch nicht eingesetzt, weil er nun meint, er leide an einer Blasen-Inkontinenz. Die Frauenärztin erklärte ihm dann, dass es völlig normal sei, wenn er beim Scheissen noch Schiffen muss. Das letzte kleine Problem ist jetzt nur noch, das Brunner seinen Busen zu klein findet. Auch das werden sie lösen, Frau Schwanzberg hat schon 11 Kilogramm Silikon bestellt.

Und wir? Licht und Schatten. Arco schoss endlich sein Tor. Wurde dadurch aber nicht besser. Den Finnen sah ich eigentlich gar nie. Und Noro mit guten Aktionen aber auch vielen Fehlern. Mann des Spiels war für mich der Häsu. Der kann an der Scheibe alles, kann auch einstecken und austeilen und wird uns sicher noch viel Freude bereiten. Ich gehe nun ziemlich gefrustet in die Heia. Gopfertamminomau.

Freitag, 15. September 2017

Genf Servette HC - SC Bern 2:1

Nein, das lief viel zu wenig Rund um in Genf zu punkten. Wir verschliefen den Start, waren schnell 2:0 hinten, konnten immerhin gleich wieder ran kommen und in der Defensive hatte man sich nun etwas gefangen. Aber gegen vorne war es ein Hosenbisler-Spiel, da wollte nichts mehr gelingen. Auch weil man immer die komplizierteste Lösung suchte. Somit endete das Spiel gegen die Grobmotoriker mit einer 2:1-Niederlage - ich muss sagen: ist OK so. Bei uns fehlt im Moment die Leichtigkeit des Toreschiessens, irgendwie bringen wir es fertig, dass sogar Deklu aussieht wie Tretjak. Auch weil unser Maserati und im Moment eben eher Alkoholbeller absolut ein Schatten seiner selbst ist. Was letzte Saison wie auswendig gelernt ausgesehen hat, bleibt im Moment eher finstere Nacht. Von ihm kommt im Moment gar nichts. So wirds nicht mit Goldigoldihelmi diese Saison. Aber warten wir es ab, Bären starten immer schwer, aber wenn sie dann mal rollen dann heulen die Gegner wieder. Immerhin ist Pabba Ebett auf Kurs und Noro trifft sogar. Den Finnen habe ich fast nie gesehen, weil ich meine Finken nicht gefunden habe.

Geheult habe heute nur ich. Als Unti einen Ellenbogen im Gesicht hatte und so hinten fehlte, schiefen wir uns relativ locker zum Rückstand. Nichts zu machen für Leo wenn einer 10 cm vor dem Tor einen Pass einschieben kann. Dann ein eher dümmliches Foul von uns, Genf nutze das gleich zum 2:0, auch weil der Abpraller von 4 Genfern bedrängt wurde und wir uns zuwenig wehrten. Gespielt waren knapp 10 Minuten. Immerhin konnte postwendend der Noro gleich zum Anschluss einknallen, der Schaden war im Rahmen gehalten. Das Kötzliche daran war, dass das bereits das Höchste aller Gefühle war. Aber das konnte man da ja noch nicht wissen. Immerhin rollten wir nun etwas ästhetischer über Eis, aber vor der Krätze der Senfer Servietten war die töteste Hose. Immerhin blieb die Hoffnung.

Das zweite Drittel brachte dann immerhin keinen Fehlstart. Genf war aber irgendwie spritziger, haben wohl einen Schweineporno in der Kabine geschaut. Jetzt wo der McSorbet ihnen nicht mehr alles verbietet. Aber ich bleibe dabei, gegen vorne waren wir heute schlapp, als ob wir Hanteln in den Hosen hätten. Klar, es gab auch viele Situationen wo die Scheibe umsverrecken nicht für uns laufen wollte. Oder 2 cm vor dem Stock noch aufsprang. Das ist aber keine Entschuldigung. Entscheidend war, das Senf uns aus der Gefahrenzone recht gut weghalten konnte.

Im letzten Drittel wurstete es fast gleich weiter. Es wurde von uns her in den letzten 10 Minuten besser, da kam der Druck aus jeder Situation heraus. Wären da nicht die Probleme mit dem letzten Pass gewesen und die Abschlussschwäche, wäre noch alles dringelegen. Aber was solls, ein Selbstläufer in Genf war und wird es nie werden. Die Senfer Senftuben haben neben viel Grobmotorik auch durchaus kleine gute Zauberer auf dem Eis. Schauen wir mal, wie unsere Jungs morgen gegen die Lugagler reagieren. Es gilt viel zu Verbessern, oder auch einfach die Gabe, das Spiel in unsere Bahnen zu lenken.

Schlaft gut. Esst keinen Senf. Das nervt nur! Uha.


Dienstag, 12. September 2017

SC Bern - HC Ambri-Piotta 2:0

Wenn man gegen Ambripiöttel einen guten Leo braucht, um unbeschadet aus dem Spiel zu kommen, sagt das doch schon ein bischen was über das Spiel aus. Ambri war unangenehm, hartnäckig und störte unser Spiel nahezu perfekt. Und hinten, ich hoffe ihm wächst jetzt kein Hals wegen meinem Lob, spielte Gonzo eine gute Partie und verhinderte mit guten Paraden ein paar Treffer, die uns vielleicht etwas anders hätten auftreten lassen. Zum Glück konnte Schwerweh eine Doppelpack schreiben, alle anderen Stürmer versemmelten 60 Minuten lang alles.

Das Spiel beginnt und ich registriere, dass die Temperatur sich langsam nach unten bewegt. Das Bier in den Klauen fror schon fast an. Erwärmen konnte man sich am Spiel allerdings nicht. Ambri forcheckte wie sturme Brämen, und wir bekundeten unsere Mühe. Fast wie das erste Drittel gegen die Hutzenbröhne. Fast alles bei uns beruhte auf "Augen zu und der Pass kommt vielleicht an". Das war von Hinten heraus nicht gut. Dann kamen auch noch ein paar Schnitzer dazu, aber eben, Leo ist Leo. Schlussendlich war ich leicht froh, dass ich in der Pause einen gretteln gehen konnte. Das 0:0 war wohl das Maximum an Hochgefühlen.

Im zweiten Drittel, dann das grosse aber feine Unterschiedchen zu Trottelfon, ging es gleich weiter. Kein Nachlassen von Ambri oder dem Halsi im Tor. Erst als ein 5er-Block der Leventiner wohl eine Pizza Diabolo in den Unterhosen hatten (Kohlenhügel, ex-Berner, erinnerte sich wohl an die tollen Abende mit Schwerweh) konnte Schweweh alleine vor Conz uns in Führung dribbeln. Immerhin. Die Ambriotten reagierten aber für die letzten 13 Minuten des Drittels recht imposant. Wir liessen uns zeitweise einschnüren wie Bondage-Sklaven im Studio "Peitschen-Po". Es gelangen keine Konter, so war ich erneut froh, dass das Drittel durch war.

Im letzten Drittel zitterte ich bis zur 52. Minute, ehe wieder Schwerweh nach einem schuldlosen Abpraller von Conz das 2:0 ins fast leere Tor semmelte. Das war es nun, auch wenn Ambri nie aufgab, aber gegen einen Leo in 8 Minuten 3 Tore schiessen ... naja. Eine kleine Resignation konnte man sehen, weil er einfach wieder mal alles hielt. Das erste Mal hatte ich übrigens nach dem Spiel Recht betreffend "Das schönste Tor des Abends erzielte ..." uha uha uha, war extrem schwer.

Also, 2 Spiele und reines Punktekonto, das ist das, was zu erwarten war nach Heimspielen gegen Trottelfon und Ambrosia. Aber man muss es auch erst erreichen. Positiv ist, dass wir erst ein Gegentor erhalten haben, Leo sei dank. Steigerungspotential ist noch fast überall, aber die Saison ist noch sehr jung. Am Freitag gegen Genf wird es dann aber wohl eine Spur schwieriger werden. Der grosses Vorteil von uns: Das Team bleibt ruhig, auch wenn es nicht läuft, und irgendwie wissen sie, dass sie es irgendwie doch noch holen.

Sonntag, 10. September 2017

Furzkopf der Woche - Nach 2 Runden am resignieren

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Ja, ich kümmere mich zur Ausnahme mal intensiv um Gottéron, den Verein westlich von uns, der noch nicht mal einen Aschenbecher gewonnen hat. Ihr habt die Geschichte mitgekriegt. Da wurde mal Genf vom Eis gehobelt, nur ein Gegentreffer, die Brust war gut. Dann der Auftritt bei uns, dem Serienmeister. Unglaublich wie mutlos die Hutzenbröhne auftraten. Und auch die Brust zeigte mehr Warze als Titte. Er sah nicht unbedingt gut aus bei ein paar Toren. Allerdings ist doch jetzt die Panik völlig fehl am Platz. Klar, der mit dem Meister wird auch dieses Jahr nichts werden, aber eine gute Quali sollten sie mit diesem Team schon hinbringen. Aber wenn natütrlich jetzt schon ein Sturm der Panik durch die Stadt fegt, dann wird es auch mit dem nichts. Ich sage noch einmal: Das Problem ist mental. Zu schnell ist man Dorfkönig. Nehmen wir den Playoff-Bomber Rathgeb. Gestern stand er wohl fast bei jedem Gegentor massiv im Schilf. Schüschu zeigte seine Leistung, wie immer eigentlich. Die Brust wird wohl jetzt erkannt haben, warum Berra sofort wieder abgehauen ist.

Sportchef Dubé, der wohl grösste Murksisiech ever, bastelt seit Jahren an einem Team rum und bringt da ehrlich gesagt nicht viel zu stande. Aber diese Saison ist noch lange nicht vorbei. Zudem der Sportchef ja viel Herzblut für Gottéron zeigt. So stellte er letzte Woche einen Antrag beim Verband. Da ihre Vitrinie immer noch leer ist wie Lapierres Hose, fragte Dubé an, ob sie nicht Kaffeebecher in die Vitrinie stellen dürften. Wie orginell und voller Tatendrang ist denn dieser Sportchef??!!! Man sieht es eben auch in der Goaliefrage. Erst ekelt man Conz raus, dann bringt er Berra für 24 Stunden und 11 Minuten nach Furzburg, um am Schluss dann die Brust zu Angeln. Er sei gut in der KHL gewesen. Ja OK, bloss spielte er dort bei den Senioren, wo besoffene Russen-Opas sich aufs Maul geben. Aber egal.

Wir wissen ja auch noch nicht, wie diese Saison sich entwickelt. Der Start war mal gut, darauf lässt sich sicher aufbauen. Aber es wird weiterhin tägliche harte Arbeit brauchen, um alles wieder noch mehr zu perfektionieren. Aber nach 2 Runden darf man weder abweinen noch losjubeln. Einfach arbeiten und bereits jetzt ALLES für einen Sieg geben. Diese Mentalität kann man nicht einfach in den Playoffs plötzlich so haben.

Samstag, 9. September 2017

SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 6:1

Ja, endlich geht es wieder ab in der Bostpfinanc-Arena. Ausverkaufte Hütte, die Furzburger zu Gast, am Schluss ein doch erwähnenswerter 6:1-Sieg, was will Helga denn noch mehr? Der Auftakt in die Saison 2017/18 mit der Mission Triple oder Tripper ist mal geglückt. Das ist geil. Aber wie gesagt, der Charakter des Teams bleibt bestehen, auch wenn einzelne Spieler gehen.

Der Beginn war allerdings keine Offenbarung. Beide Teams übten sich in der Sportart "wie spiele ich einen Pass so unmöglich, dass der Mitspieler sich eine Leistenzerrung holt, wenn er ihn annehmen wollte". Offensichtlich war, das die Furzburger ein starkes Forecheching betrieben. Die waren ja noch im Saft vom unsäglichen Spiel gestern gegen die Langweiler aus Genf. Wir zeigten Wirkung, auch weil die Blume fehlte, der mit seinen Pässen oft einen gegnerischen Riegel aufreissen kann. Aber das ist kein Vorwurf, alle Jungs, egal ob älter oder blutjung, kämpften wie die Sau. So wurden halt die Angriffe eher schwerfällig vorgetragen, aber Scheissegal. Die ganz grossen Torchancen fehlten, bis dann der Junghügel eine unübersichtliche Situation zur Führung ausnützen konnte. Timo Titte sah da nicht so gut aus, eher so Hängetittenmässig. Nun kam auch Krötenfon zu Chancen, zu guten Chancen, aber eben, Leo braucht keine Titten, der ist einfach auch so sackstark.

Das zweite Drittel begann da viel besser. Kaum begonnen, da schob unser neuer Capitano einen Tittenabpraller zum 2:0 ins Netz. Das war auch die Zündung zu unserer geilsten Phase im Spiel. Fribourg wankte und wir knallten sie nun weg. Da war mal das Tor von Pyroahlah, der ähnlich wie der Junghügel ein Getümmel vor der Titte cool ausnützte. Das 3:0 brachte Hochstimmung in die ausverkaufte Halle. Für mich dann ein grosses Highlight war der Auftritt vom Häsu nur kurze Zeit später. Herrlich wie er das Laufduell gewann, sich auch nicht vom Stochern irritieren liess und absolut kalt zum 4:0 einschob. Lupenreiner Kurzhänder. Und was für ein erkämpftes Tor! Chapeau! Es folgte dann der Anschlusstreffer (oder sagen wir besser der 100'000 Kilometer entfernte Anschluss-Treffer) durch Schüschu. Powerplay. Querpass. Was für ein Hammer vom Mann, der niemals Meister werden wird. Auch wenn ich Witze mache über ihn, nach wie vor sind seine Direktabnahmen oberste Sahne. Ebenso seine Pässe. Er war einer der wenigen Grottenforz-Stürmer, der irgendwas bewirken wollte).

Das letzte Drittel wurde dann auf eine Art ein Abfeier-Drittel. Wurstburg war irgendwie geschlagen, obschon es noch 20 Minuten dauerte. Wir knallten dem Brust noch zwei Warzen in den BH. Ein Traumtor vom dem Anders sein Sohn und ein erneuter lupenreiner Kurzhänder durch Pabba Ehebett brachten uns Problemlos zum Kantersieg. 6:1 und geil.

Also, mal so nach ein paar Bierchen betrachtet: Die Intensität war typisch für ein Saisonstartspiel. Durch unseren Kampf, durch unser Wadenbeissen und Charakter haben wir uns klar durchgesetzt. Schon sehr enttäuscht war ich von Furzburg. Um in Bern zu gewinnen muss man mit deutlich breiteren Schultern antreten. So lange es knapp war, ging es gerade noch, aber dann liess man das Spiel einfach so fahren, das war schlecht. Das wird auch Manfred Frenchfrites aufgefallen sein. Uns kann es egal sein. Sieg ist Sieg! Yes!

Freitag, 8. September 2017

Das mit den Promis war kein Seich im Fall

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Ich weiss, viele Leser haben ab dem unheimlich tollen Artikel gestern "Welche Promis unterstützen welchen Klub" oder so ähnlich gemeint, dass ich wieder den totalen Käse erfunden habe. Die Fribourger haben sich beschwert, dass ich ihnen den Kim Jong Un angehängt habe. Ich sei ein Saubube. Aber, wie immer, bin ich dann auf die Suche gegangen, um Beweise dafür zu finden.

In Nordkorea ist Hardboiled SCB als fast einzige westliche Seite lesbar. Ich habe viele Follower dort. Echt jetzt. Uha. Und einer, der BIN KUNG UN FU DU, hat mir gerade jetzt ein Mail mit einem Video geschickt, das auch die letzten Skeptiker überzeugen wird.

Zu sehen ist Kim Jong Un bei einer ergreifenden Rede. Lasst Euch nicht durch das Berndeutsch irritieren. Er redet im Parlament immer so, da die Muffel eh nicht zu verstehen brauchen, was er genau sagt, da eh keiner den Mut hat, dagegen zu stimmen. Nach der Rede brandet tosender Applaus auf, so dass die Namensänderung als genehmigt gilt.

Und eigentlich muss man als Fribourger ja stolz darauf sein, dass der eigene Verein so weit vertreten ist. Und das total ohne Meistertitel in einem Ferienparadies,  Hut ab! Meine Pre-Season Recherchen sind jetzt abgeschlossen, ab Morgen gehts nur noch ums Eishockey, oder fast, ausser wenn mir langweilig ist. Ich freue mich auf die neue Saison ohne Ende!




Erneut ein Steilpass der "Fribourger Nachrichten" für Hardboiled SCB

Es war ein ganz normaler Morgen heute morgen. Ich sitze ziemlich müde in meinem ÖV-Bus und beobachte die mitfahrenden Leute. Wie immer sehe ich griesgrämige Gringe, weil sie wohl gestern nicht brettern durften. Dann steigt auch noch eine Muddi mit Kind ein. Nach 7 Minuten hat sie sich endlich entschieden, wo und wie sie mit ihrem Wonneproppen sitzen will. Das Kind ist total aufgeweckt und redefreudig, obschon es noch nicht reden kann. Es sagt "Mamma, blioou ga da flgalall!". Muddi schaut das Kind an und sagt "Ja, die Ampel ist rot". Oh, eine Kinderversteherin dachte ich. Das Gelabber kann wohl nur die eigene Mutter verstehen. Alles gut, aber nach der 6. Ampel nervt es dann doch gewaltig. Vorallem weil das Kind immer das gleiche lallt, die Muddi aber immer neue Sätze versteht. "Ja, der Mann der da läuft hat kurze Hosen an" etc. Uha. Nervtötend.

Die Fribourger Nachrichten haben in der gestrigen Ausgabe ein Quiz zum Saisonstart über Trottelfon publiziert. Wäre eigentlich was tolles, aber diese Frage brachte mich zum Lachkrampf (s. Bild). Also nein, wie kann man die Einwohner der ganzen Stadt so kaltblütig zum Weinen bringen? Scheinbar bildeten sich gestern um diverse Container herum Menschentrauben, die sich gegenseitig Trost spendeten und die Abfallbehälter leer gegessen haben. Der ganze Verkehr kam zum erliegen! Die Selbsthilfegruppe "Erfolglos macht auch Spass" verzehnfachte ihre Mit- und Ohneglieder (wegen Frau Pinkhair).

Man hätte doch gescheiter keine Frage gestellt und einfach Felder zum Ankreuzen gegeben ohne Antwort, das wäre schwieriger gewesen als diese unheimliche Frage. Noch schlimmer ist aber, dass 91 Prozent aller Teilnehmer dieses Antwort falsch angeklickt haben. Ich habe es schnell getestet und die Frage nach Aserbaidschan geschickt, dort waren 100% der Antworten korrekt.

Egal, ich habe mich köstlich amüsiert. Deshalb hier mein Versprechen: Ich sage dem Barry Brust aka Timo Titte erst " Norbert Nippel" wenn er dann auch eine sichtbare Warze hat. Hardboiled SCB lacht nicht nur andere Vereine aus, sondern ist exemplarisch fair.

Für alle Gottéronistis, die hier mitlesen: Die richtige Antwort oben ist "NOCH NIE". Oder für unsere Amis French: "JAMAIS".  Aber egal, was nicht ist wird auch sicher nie werden. Immerhin hat die Zeitung eine gute Portion rabenschwarzen Humor, ist ja auch was.

Donnerstag, 7. September 2017

Welcher Promi steht auf welchen Klub?

Sie stehen meistens nicht öffentlich dazu, das ist klar, man will sich ja bei der Konkurrenz nicht anschwärzen. Aber auch Prominente fiebern mit unseren Eishockeyvereinen mit. Hardboiled SCB hat nun die Daten, die doch einige Überraschungen enthalten. Mehr dazu in diesem Bericht.

HC Ambri-Piotta: Angela Merkel, Peter Spatzvogel, der Chef der Suppenküche Giubiasca.

HC Lugano: Mohammed der Vierte, König von Marokko. Wegen der geografischen Nähe nehme ich an. Die Katzenberger, weil sie Frau Schwanzberg sexy findet. Michelle Hunziker, wenn sie nicht gerade am gebären ist.

EV Zug: Beatrice Egli, die Schlagergöttin in den sehr engen Hosen. Ist wie der EVZ. Breite Brust, wenn die Musik dann abgehen sollte, ist aber Feierabend. Beatrice Egli wollte rockiger werden und wollte eine deutsche Coverversion vom Sweet-Hit "Wig Wam Bam" singen, bis das Management merkte, dass "Wig Wam Bam" übersetzt "Im Indianerzelt ficken" bedeutet. Kein Problem mit dem Ficken meinte die Sängerin, aber Indianer findet sie doof.

SC Bern: Roger Federer, Barack Obama, Robbie Williams, Tom Cruise, sämtliche Erotikdarstellerinnen der Welt, Tuni Hardboiled.

SCL Tigers: Diverse prämierte Kühe und 3 Munis

ZSC Lions: Donald der einzigartige Trump. Laut, reich und ziemlich verrucht. Passt.

EHC Biel: Bundesamt für Migration, der weisse Hai, die Seeschwalben

EHC Kloten: niemanden gefunden, sind alle Konkurs und wollen anonym bleiben

Lausanne HC: der Laubfrosch, der Springfrosch, der Ochsenfrosch

Genf Servette HC: Ex-Bundesrätin Kalmire. der Waldfrosch, McSorbets Mutter

HC Davos: Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Blocher, halb Holland, Familie Spengler

HC Fribourg-Gottéron: Nach langem suchen fand ich jemanden: Kim Jong Un. Auch wenn er im Liebefeld zur Schule ging, geschaut hat er immer auf Fribourg. Sein Regime in Nordkorea ist jetzt auch die perfekte Abbildung des Kanton Fribourgs. Bewirbt sich seit Jahren als Torhüter bei den Hutzenbröhnen, wird aber immer abgelehnt. Von der Masse her würde es passen (ist 12 kg leichter als Timo Titte), aber er spricht zu schlecht französisch. Heisses Spiel, bis er dann plötzlich auch Fribourg mit der Bombe droht.

Heute Abend geht es los! Schade einfach, dass das wohl unsäglichste Derby weltweit (Frosch gegen Frosch) die Saison eröffnen darf. So ganz richtig starten tut es Freitag/Samstag!

Dienstag, 5. September 2017

Furzkopf der Woche - Die Verletzungssauhexe

Sind wir ehrlich - wir haben Erfahrung mit der unsäglichen Verletzungshexe. In der Lars-Meistersaison fehlten manchmal 11 Spieler wegen Verletzungen, das war krass. Aber kam ja dann, als alle wieder gesund waren, trotzdem gut. Aber in der Regular Season schwanzten wir bis 2 Spieltage vor Schluss massiv in der Playoutgegend herum.

Nun scheint es wieder so ähnlich zu laufen. In der Abwehr bringen wir knapp 2 Paare von strammen Jünglingen hin. Ihr habt es gelesen, ein paar Boys fallen sogar länger aus. Das ist nicht gut. Aber es ist auch kein Grund, jetzt die Hexe an die Wand zu malen. Hockey ist kämpfen, murksen, wegnieten, der Körperkontakt oder das Küssen des Pucks kann sofort eine Verletzung zur Folge haben - wenn man Pech hat. Scheinbar sind wir in einer Pech-Phase. Aber lieber jetzt als im Februar ...!

NIemand kann was dafür, ich mag gar nicht mehr lesen, dass dann die Schuld beim Sommertraining oder beim täglichen Eistraining gesucht wird. Ist die Hexe mal da, muss man sie einfach vertreiben. Der SCB soll das ganze Stadion mit Knoblauch aushängen, damit diese Besensau sofort wieder abhaut. In Lugagel war sie ja auch kurz, ebenso in Fickburg. Ändern kann man es nicht, aber mit einer gesunden Einstellung kann man das Leid etwas lichten.

Die Gesunden müssen jetzt halt schon relativ früh gröbere Eiszeiten abjapsen. Dann werden auch junge Buben mehr Einsätze haben als sonst in einer ganzen Saison. Aber wisst ihr was? Das ist die viel zitierte "Chance nützen, wenn sie kommt".  Der Moment ist jetzt gekommen. Vollgas geben, die Bande krachen lassen und auf den Kufen den Job erledigen.

Nur ein Beispiel aus meinem Leben: In meinem Büro hatten mal 5 von 6 Mitarbeitern massive Magen/Darmgrippe. Also bin ich zum Spass auf die Toilette ob schon ich nicht musste, habe die Türe logischerweise verriegelt und mich so amüsiert, wenn draussen einer verzweifelt dran gehämmert hat. Und siehe da, nach 1 Monat waren alle wieder gesund! Was will uns diese Geschichte lernen? Nun, wer Notkot hat, braucht immer auch einen Therapeuten. So einen wie mich.

Hau ab Du Warzenschädelhexe, nun ist echt genug. Geh woanders hin.

Montag, 4. September 2017

Nicht Trübsaal blasen - bald geht es los!

In 5 Tagen geht es für den SCB los. Danke dem einmal mehr unheimlich bekloppten Spielplan werden andere Vereine schon viel früher starten. Die Rangliste wird bereits ab den ersten Runden schräg sein. Aber egal. Wie oben beschrieben, wir wollen nicht Trübsaal blasen sondern mit Freude auf die neue Saison hingeigen.

Egal, dass in der CHL der Haussegen bei ein paar Schweizer Klubs etwas schief hängt. Klar gegen Engländer oder Waliser zu verlieren lässt einem etwas leer Schlucken, aber jetzt geht es um den Samstag, wo uns Trottelfon gleich die Ehre gibt.

Machen wir eine positive Vorschau auf die Saison 2017/18.

HC Ambri-Piotta: Die Valascia wird auch dieses Jahr überleben. Das ist gut so. Der Neubau kann noch warten. Die Kulthalle hat, das wissen wenige, einen lebensverlängernden Aspekt: Nur noch die Menschen, die sich im flüssigen Stickstoff einfrieren lassen, können erahnen, wie man sich nach einem Match in Ambri fühlt. Wissenschaftler haben nun Bewiesen, dass man 3 Stunden in der Halle steht, aber nur 15 Minuten altert. Wird aber meistens kaputt gemacht durch das Grappa saufen.

HC Lugano: Erneut hat man das Kader eindrücklich verdummt. Amöbe Lapierre fühlt sich immer wohler. Der Ausfall von Brunner wollen sie mit dem Einsatz von Angelina Risotto wettmachen, die zwar ebenfalls Cellulite hat, aber so beinhart ist, dass sie spielt, im Gegensatz zu Damien.

HC Trottelfon: Da gibt es nicht viel Positives. Wollte die Brust erwähnen, aber nun schrumpft scheinbar auch sein Hals. Was holt der neue Trainer Mark Französisch aus dem Team heraus (ausser Schüschus neuem Minislip)?

ZSC Lionerwurst: Bereit zum Zaubern, Playoffs sind ja nicht so wichtig, da darf man ruhig im Viertelfinale die Segel streichen.

SCL Tigers: Wie immer eine grosse Euphorie, die aber nach 5 Runden bereits einen Dämpfer erleiden wird. Trotzdem ein Sympathieträger und immer ein gern gesehener Gast. Weil man doch so gut punkten kann gegen sie

EV Zug:
Der Finallooser will es diese Saison aber ganz doll wissen. Flatterhandschuh Stephan wird zwar niemals ein Playoffgoalie werden, aber ich traue den Innerschweizern schon zu, dass sie nicht absteigen.

EHC Kloten
Immer am Sparen, dafür dann Santala zurückholen, das hat nur funktioniert weil sie irgendwas gegen ihn in der Handhaben (Duschspiele mit Hollenstein heimlich fotografiert ?). Egal. Sie werden wie immer unberechenbar sein.

EHC Rot/Gelb Biel Bienne Jura Weissenstein
Jonas ist geblieben. Also haben sie einen sicheren Wert im Tor. Die Playoffs müssen her, Mein Tipp für das Team: Natürlich lief es unglücklich mit ein paar Schiri-Entscheidungen. Aber es passiert überall. Nur hört man in Biel auch fast mit Eishockeyspielen auf. Es gibt keine Liga-Mafia und Schiris, die mit Absicht ein Team zur Sau machen. Wenn sie mal neutral und ohne Vorurteile in eine Serie starten, wer weiss? Foul ist, wenn der Schiri pfeift, ich fand es krass, wie die Piller-Spieler dann aber einfach stehen blieben. Wie früher alben im Fussball wenn die Abwehr Offside reklamierte. Egal. Sie hätten das Poteintial, um sauber im Viertelfinale auszuscheiden. Uha uha uha.

HC Davos
Wie immer sicher oben dabei, auch wenn Arno von Abstieg und Klubauflösen leiert. Tempostark wie immer, zudem wurde der IQ massiv erhöht, weil Forster ja weg ist. Zu Biel. Lustigerweise hat sich dort jetzt der IQ auch erhöht. Uha uha uah .. win - win also.

Lausanne HC
Langweilig wie ein Pastetli ohne Füllung. Ich kann nichts schreiben über sie, da ich ihre Sprache seit der 5. Klasse ablehne weil ich immer ungenügend war.

Genf Servette HC
Wie gross muss die Angst sein, wenn man Holzfuss Benzin-Motor nochmals verpflichtet? McSorbet wütet nur noch im Hintergrund und beisst dem Trainer regelmässig in den Hals. Schauen wir mal, wohin es die nächsten welschen Langweiler in dieser Saison hinführt.

Last but not least: SC Doppelmeister Titelverteidger SC Bern
Lasst die Kritiker nur Kritisieren wegen den nicht guten Auftritten auswärts in der CHL. Wir wollen dann genüsslich zuhören, wenn wir die Gegner wieder in den Playoffs vom Eis bomben. Ich höre das Geheule schon jetzt. Geil. Alle wollen das Triple. Holen wir es doch einfach. Dieses Jahr muss der Sportchef ein Auge auf der Abwehr haben, ein paar Jungs kommen ins Alter, da brauchen wir jüngeres und gutes Blut. Eventuell schafft ja ein Nachwüchseler den Durchbruch? Wenn nein, dann stellt unserer Wand halt einen eingekaufte Buben vor die Nase.

So, dann steht mein erster Matchbericht schon fast vor der Türe. Ich freue mich und ich hoffe, ich kann nur Gutes schreiben.

Freitag, 1. September 2017

Benjamin Conz startet in Ambri voll durch

Der Saisonstart rückt immer näher und alle Klubs tummeln sich mit Freundschafts- oder CHL-Spielen durch die Gegend. Klar ist, dass auch hinter den Kulissen einiges läuft. So melden Trottelfon und Lugano bereits gröber verletzte Spieler. In Freiburg ist es ein Ausländer (Cervenka), in Lugano der Stell-Body Damien Brunner. Beide hat es böse an der Schulter erwischt. Bei Brunner muss man allerdings vorsichtig sein. Laut meinen Insider-Inormationen wurde die Schulterverletzung nur angegeben, weil es männlicher tönt. In Wirklichkeit leidet der leicht fallende Stürmer an Cellulite.

Erfreuliches gibt es aus Ambri zu berichten. Die haben ja für die neue Saison meinen Liebling Benjamin Conz verpflichtet. Der Torhüter, der neben dem Tor hüten auch noch ein fanatischer Gärtner ist. Conz wechselte auf Ambri, weil er "sich auch persönlich mal verändern will".  Gut, nach den ersten Mannschaftsbildern scheint das nicht ganz geglückt zu sein. Aber es kann ja noch werden. Der Kopf scheint einfach immer noch zu nahe an den Schulter sein.

Aber das war nur ein Handicap bis gestern. Denn nun hat Conz einen Top-Deal mit einem Sponsor abschliessen können. Die allseits beliebte Reiseversicherung ERV (kenn ich doch irgendwie!) hat Conz als neue Trägerfigur engagiert. Ich habe die Tschumpel der Versicherung gefragt warum. Weil Conz soviel reist mit Ambri? Wurde verneint. Weil Conz immer in die Ferien geht im Sommer? Wurde ebenfalls verneint. Also fragte ich direkt nach. Die Antwort war dann sowas von einleuchtend:

WEIL WIR HALSABSCHNEIDER SIND UND DAZU STEHEN

Passt doch, oder? Geniale Idee. Ich konnte meine Wünsche dann dem Pressechef der ERV auch noch mirgeben: GEHT KONKURS. WERDET FRIBOURGER. Vaganten-Bande.

Ach, übrigens: unsere Boys müssen dringend wieder lernen, dass wir uns meistens ins eigene Fleisch schneiden, wenn wir ein Resultat vewalten wollen. So wie gestern. Man nehme das Beispiel des legendären Meistermatches in Zug. Früh in Führung, danach jedoch unzählige Messerstiche gesetzt und den Gegner vom Eis gekantert.

Aber eben, man muss sich die Form und vieles mehr erst wieder erarbeiten. Kommt schon gut

Donnerstag, 31. August 2017

CHL: TPS Turku - SC Bern 3:1

Ja da fressen wir also die erste CHL-Niederlage. Gegen die Finnen von TPS Turku (TPS bedeutet "Timer Bostich, also quasi "Zeitgesteurt Blätter zusammenheften") verloren wir verdientermassen trotz einer ultrafrühen 1:0-Führung. Man kann es kurz zusammenfassen: 1.10 Minuten gute Offensive reichen nicht und 40 Minuten gute Defensive eben auch nicht. Da fehlt was zu den geforderten 60 Minuten. Aber wir wollen es nicht dramatisieren. 40 Minuten hatten wir den Käse im Griff wie Stucki Chrigu seine Tangas. Ein schlechtes Schlussdrittel besiegelte unsere Niederlage.

Das Spiel beginnt geil. Vaddi Ehebett läuft von der blauen Linie auf und davon, zwischen zwei Schlafsäcken aus Finnland durch und bezwingt den Flattermann und es heisst nach 70 Sekunden 1:0 für die schönen Mutzen. Die Finnkerzen waren geschockt und wir hatten dann das Spiel im Griff. Ähnlich wie in Bern waren die weissblonden Freunde in der Offensive nicht existent. Aber, das nervte mich dann schon eher, wir eben auch viel zu wenig. Das Defense-First-Verhalten ist sicher OK wenn man auswärts spielt, trotzdem hätte ich mir mehr erwartet vor dem gegnerischen Kasten.

Das zweite Drittel ging dann genau gleich weiter, nur dass wir nicht so unhuren früh einen Ofen machten. Die Finnen suchten den Ausgleich, hatten wohl aber ihre Kontaktlinsen bei Muddi Zuhause vergessen. Kaum Gefahr, kam mal was war Leo da. Wir hatten gegen vorne immer noch keine Durchschlagskraft oder wir waren wirr. Egal dachte ich, noch 20 Minuten so rumeiern und wir haben die 3 Punkte.

Doch das letzte Drittel war dann der Beinschoner ohne Plastik. Ein grober Schnitzer in der Abwehr, ein Fehlpass (ich sage extra nicht wer, sonst ist Moser der Du bist sauer auf mich), ein herrlicher Treffer durch den Zwerg Perrin, schon war die Suppe wieder heiss. Wir waren nun etwas verärgert und geigten nach vorne, doch die Finnen defensivten ebenfalls gut in der defensiven Defensive. Wir öffneten leicht, das gab den Suomi-Lappen mehr Raum, das nützten sie sofort aus und knallten noch 2 Tore ins Netz. Kein Problem, das war es einfach, denn unsere Bemühungen danach waren ungefähr so erfolgsversprechend wie wenn Du aus 10'000 Meter einen Fingerhut wirst und glaubst, Du triffst damit genau den Zeigefinger der Mutti, die im Garten sitzt.

Aber egal, Karl und die Jungs müssen nur die richtigen Lehren aus dem Spiel ziehen. Es war ein nicht schlechter Auftritt, allerdings muss die Balance zwischen "wir machen nichts sondern schirmen den Leo ab" und "hoppel poppel der Onkel Tristan will ein Tor schiessen" viel besser werden. Die Mischung war mir heute zu ungleich verteilt. Als wir nach dem Verteidigen in die Offensive wollten, klappte es nicht, weil wir es ja während dem Spiel nicht geübt haben. Egal. Dann fällt halt jetzt Nottingham wie eine von Biber angeseichte Eiche.

Mittwoch, 30. August 2017

Ich bedanke mich bei ganz vielen Leuten

Ja, es ist glaube ich der rechte Moment, um mich bei ganz vielen Leuten nochmals herzlich zu bedanken. Jetzt wo die Saison vor der Tür steht und der SCB bereits zeigt, dass er erstaunlich flott unterwegs ist. Fast alle kennen meine Geschichte mit dem Arsch im Kopf und die Funkstille, die danach herrschte weil ich in der Insel lag. Nun, 3 Monate später, habe ich mal einen ersten Meilenstein geschafft, die 2 Operationen haben den Arsch ja weggefurzt, danach folgte eine 6-wöchige tägliche Therapie mit Strahlen und Chemo, die ist nun auch vorbei, ohne Nebenwirkungen notabene. Schon für das bin ich dankbar, man liest ja so einiges.

Zuerst bedanken werde ich mich hier bei meiner Frau. Unglaublich was sie trotz der Schreckstarre geleistet hat. Normalerweise bin ich Zuhause der Superchiefadvisor (sie würde mich jetzt gerade erwürgen ;-), es war einfach grossartig wie sie den Laden geschmissen hat. Und täglich bei mir am Spitalbett war. So kann man gesund werden! Ich war dann auch nicht böse, dass sie irrtümlich meine Festplatte am PC formatiert hatte. Nein, nur ein Scherz. Ich würde sie jede Sekunde wieder heiraten, sie ist die 999 Teile die zu meinem Puzzleteil passen. Danke Isa, Du weisst warum!!

Dann gehe ich sofort zu meinen 2 Töchtern. Die waren so stark, dass es mir fast Angst machte. Genau so kann man sich beruhigt ins Kissen legen. Unvergesslich für mich, als ich nach der 6-stündigen Hirn-OP so langsam zu mir kam und mal eine rauchen wollte, dann aber meine 3 Frauen am Bett stehen sah. Dem kann man nicht mal mehr Emotionen sagen, das waren Gigamotionen. Danke für alles Mädels, ich bin unheimlich stolz auf Euch!!!!

Dann komme ich zu all den Kollegen, die mir mit ihren Besuchen die Zeit in der Insel verkürzt haben. Der Support war wirklich grandios und hat für unvergessliche Momente gesorgt. Es tschudderet mich richtig wenn ich an all die herzlichen Momente denke. Das sind Freundschaften, die ein Leben lang halten.

Dann möchte ich mich bei vielen Lesern von "Hardboiled SCB" bedanken, die mir unzählige Nachrichten geschickt haben und mich bis zum heutigen Tag unterstützt haben. Jeder Gedanke von Euch hat mir Kraft gegeben.

Dann sind da noch die Pflegefachfrauen der Abteilung M Neurologie oder so. Engel in Schürzen, genialerweise ebenfalls "Hardboiled SCB"-Leser, ich glaubte es kaum, doch Hardboiled SCB ist überall vertreten! Sie haben zu mir geschaut als wäre ich ihre eigene langhaarige Tochter. Uha. Sie waren mir nie böse, auch wenn sie geschnallt haben, dass ich doch sehr oft total illegal mal eine rauchen ging. Alles gute Leute auf dieser Station!

Ebenso bei der Bestrahlung, auch da eine Hardboiled-Leserin, eine sympatische Österreicherin daneben, hat trotz allem Spass gemacht und wenn man sich so wohl fühlt, dann heilt man sich auch selber!

So, das musste jetzt noch raus, dann geht es mit Vollgas in Richtung Triple. Bin so gut drauf und total fit, ich habe mich soeben für den Match EV Zug - SC Bern vom 23. September 2017 angemeldet. Das Motto wird sein: Zug wird weinen - aber vor Freude wenn Tuni rumleiert.

Liebe Grüsse an Euch alle!

Montag, 28. August 2017

Furzkopf der Woche - Alle Reiseversicherungen dieser Erde

Das ist ein Bild von Gerd Geldsau. Er hat die Reiseversicherungen erfunden und muss halt jetzt symbolisch mit seinem Bild hier büssen. Denn was diese Branche bietet mag auf keine Kuhhaut. Ich werde nie mehr in einem Reisebüro buchen und dann das Kreuz setzten bei einer ach so tollen Reiseversicherung. Ich zitiere "Unbeschwert buchen und versichert sein, wenn etwas dazwischen kommt". Jaja, genau, geldgeiles Pack. Ich war ja leider in die Lage gekommen und musste unsere Familienferien absagen. Nach den Operationen ging es mir sofort gut, ich kämpfte mich schnell aus dem Bett. Danach folgte die Therapie, die duldete keinen Unterbruch, obschon ich im die 8 Freitage kämpfte für die Ferien in Schweden. Noch das "niet" der Ärzte musste ich akzeptieren.

Ich rief sofort das Reisebüro an und anulierte schweren Herzens die Ferien. Mir war völlig klar, dass es nicht mehr die ganze Kohle zurück gab. Das Reisebüro gab das zurück, was sie von den Hotels etc. zurück kriegten. Das Reisebüro wies mich darauf hin, dass ich ja eine Reiseversicherung abgeschlossen habe und dort den Fall melden solle, damit ich mein Geld dann wieder komplett auf dem Konto habe.

Denkste. Ich melde den Fall also an, da kommt auch bald Bescheid. Leider "bla bla bla" habe ich mich erst 3 Wochen vor den Ferien abgemeldet, das gebe auf keinen Fall die restliche Summe. Ich tobte, doch man hat keine Chance, AGB's gelesen, es ist so. Tatsache ist, dass ich nur 50 Prozent meines Geldes nun total zurück habe. Ein Skandal.

Meine Empfehlung, kreuzt die Scheisse nicht mehr an, auch wenn sie Dir das Gelbe vom Ei versprechen. Oder dann die 111-Seiten AGB durchlesen, da stehen ungefähr 2'123 Gründe drin, wann sie eben nicht voll abdecken. Sie lassen sich nicht erweichen, egal was für eine Diagnose man hat. Es war ihnen auch egal, dass ich gar nicht früher abmelden konnte, da ich bis zum Therapieplan zu 100 Prozent fit war, der Therapieplan kam am 29. Juni. Dann musste ich noch Fragen beantworten die mir den Nuggi aus der Brust sprengte. Wann ich gebucht habe und wann ich die Diagnose erhalten habe. Als ob ich mit dieser Diagnose noch Ferien gebucht hätte. Ich bin ja der Volldepp, der das gemacht hätte oder wie? Aber egal, Paragraphen sind Paragraphen.

Wie geil muss es sein, wenn Du im Flughafen stolperst und 1 Stunde vor dem Abflug mit einem gerissenen Kreuzband nicht in die Ferien kannst. Die werden Dir nichts in die Klauen drücken, weil Du Dich viel zu knapp abgemeldet hast. Das sind keine Versicherungen, das ist gedruckte Scheisse auf Scheissdreckpapier. Nie mehr einen Rappen für diese Schmarotzer. Meine hiess so, wie wenn Du kotzen musst und vor dem Strahl noch Luft rauspresst. ERF.

Der Hammer ist dann noch, dass man diese Versicherung noch extra künden muss, weil sonst der Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert wird. Sind alles Methoden, die haargenau zu dieser Mafia passen.

Ich habe fertig.


Donnerstag, 24. August 2017

CHL: SC Bern - Nottingham Panthers 5:2

Na, dann ist uns ja mal der Auftakt in die Power-Break CHL geglückt. Der 5:2-Sieg war nie in Gefahr und eigentlich war ja nach 6 Minuten bereits der Mist auf die Gabel gekleckert worden. 2 Powerplaytreffer brachten uns in Front. Erst traf der Noro, dann der Moser der Du bist, unser neuer Capitano. Wenn der SCB Jalonen-Hockey spielte, wurden die Notting aus Ham ziemlich überrollt. Aber, das ist ein kleiner Mahnfinger, wenn wir dann zurückschalteten, kamen die Bolzer von der Insel doch etwas auf. Das geschah ungefähr nach 10 Minuten in diesem Startdrittel. Erschwerend waren dann auch die unkonzentriertheiten in der Abwehr. Leo rettete aber da die Null in die Pause.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels waren wir immer noch etwas schläfrig und schon schellte es bei uns einen rein. Da stimmte die Zuordnung nicht, der Stürmer der Prinz-Charles-Jünger hätte nicht zum Nachschuss kommen dürfen. Nun kippten wir aber wieder etwas Benzin in die Karre und gaben wieder mehr Gas. Wunderschön wie das Häsli dann im eigenen Drittel die Scheibe holte, durchlief und kalt zum 3:1 einschob. Ein Traumtor, in Biel habe ich das oft gesehen, schön dass er es auch hier zeigt. Es kam noch besser, als Dario Meyer eine gute Kombination zum 4:1 abschloss. Per Zufall lernte ich in der Drittelspause seine Mutter kennen, eine sehr sympatische Dame. Noch vor Ende des Drittels wurde ich aus meinem Gähnkramnpf unsanft geweckt, weil der Junghügel in seiner unnachahmlichen Art das 5:1 reinstocherte. Die Engländer zeigten aber Stolz und verkürzten noch auf 5:2 bevor dieses Tontaubenschiess-Drittel vorbei war. Ein satter Schuss schlug hinter Leo ein.

Das letzte Drittel war dann kalter Kaffee, sehr ereignislos und torlos, als wäre man beim Fussball. Das ist nicht negativ gemeint, wir hatten den Sieg in der Tasche und liessen nichts mehr zu, auch gut so. Wie immer ist es noch viel zu früh, konkret an was rumzuleiern. Die Saison ist noch blutjung, warten wir mal ab was da noch kommt, gute Ansätze gab es, verbesserungswürdige Situationen ebenfalls, so wie es eben ist zu Beginn einer Saison.

Etwas über 6'000 Zuschauer waren in der PollenHickanz Arena. Immerhin. Die Halle sah nicht sooooo leer aus. Und die Mitte brachte mit totalem Einsatz sogar Stimmung in die Bude. Am Samstag gegen die IKEA-Fische von TPS Turku wird aber definitiv ein anderer Wind wehen. Ich behaupte, das gegen dieses Nottingham einfach 6 Punkte geholt werden müssen, 3 haben wir ja schon! Pflicht erfüllt!

In dem Sinne: Schön sieht man die Helden wieder im eigenen Stadion. Um in die K.O.-Phase zu kommen, braucht es aber doch gute Leistungen, man muss weiter Punkten, Heimniederlagen sind tödlich. Für mich war es übrigens heute wie Weihnachtsosternkarfreitag. Nach meiner eher doofen Geschichte von Mai bis jetzt war ich so richtig nervös heute wie damals, als ich mit Daddy an ein Spiel gehen durfte. Und das Bier hat unglaublich gut geschmeckt, auch wenn ich die Menge natürlich noch dosiere.

Schlaft gut! Man liest sich!

Dienstag, 22. August 2017

Mein Traum vom gut besuchten CHL-Spiel

Es dauert nicht mehr lange, bereits am Donnerstag startet die Saison so richtig mit dem CHL-Spiel SC Bern - Nottingham Panthers. Eine auf den zweiten Blick doch recht attraktive Begegnung, weil wir sehr sehr selten gegen Inselmenschen spielen. Dann habe ich auf Jutub ein paar Videos angeschaut. Sie werden uns nicht kaputt laufen, aber sie sind sehr schlagkräftig, nach einem harten Check tätscht es sofort. Und aufpassen muss man schon ein bisschen, sie haben gerade einen DEL-Klub geschlagen, also sooooo schwach sind sie dann auch nicht.

Bei uns kennt die Buben niemand. Wir wissen einfach, das Nottingham in England liegt und fertig. Eishockey war in England lange verpönt und sogar verboten, weil der Fanghandschuh des Goalies extrem den Ohren von Prinz Karl gleicht. Majestätsbeleidigung oder so.

Egal, ich hoffe einfach auf eine würdige Kulisse des Zuschauerkrösus SC Bern bei diesem Heimspiel. Kommt eine Gewürzgurkenmannschaft aus der Schweiz nach Bern, dann ist das Stadion voll. In der CHL hapert es da doch schon eher. Das ist schade. Finde ich. Deshalb: Am Donnerstag ab ins Stadion! Animiere Dein Umfeld, sie sollen auch kommen. Sag ihnen, dass Wain Ruuni dort spielt. Und David Beckerham. Schwärm ihnen vor, dass Prinz Williamsbirne und Kate Superpo im Gästesektor anwesend sein werden. Schwafle was von einem Wettbewerb wo der glückliche Gewinner 1'000'000 in bar gewinnen kann. Die Taktik ist klar: Mit Informationen überfüllen, so dass sie alles eh wieder vergessen haben wenn der Match beginnt, aber immerhin sind sie im Stadion!

13'000 Abos sind wieder weg wie warme Semmeln, es wäre geil wenn an diesem Donnerstag die Mehrheit auch einrücken würde. Sonst gorbst der Speaker wieder "Zuschauerzahl 14'500" ins Mik, obschon 4'000 Nasen sich im weiten Rund verlieren. Peinlich. Am Schluss glaubt uns keine Sau, dass wir in der Meisterschaft so viele Zuschauer haben. "Ja wenn sie so zählen, dann ist es kein Wunder" und ähnliche Sprüche werden kommen.

Verhindern wir das! Schauen wir dem SCB und den Engländern zu. Bin gespannt, ob sie immer noch einen Corner spielen wollen wie früher, als sie gerade frisch im Eishockey waren. Da erzielten die Engländer 80 Prozent ihrer Tore per Kopf, verloren aber gleichzeitig 80 Prozent des Kaders wegen blöd.




Sonntag, 20. August 2017

Furzkopf der Woche - Die verschlüsselten Inserate von Gottéron

Ich traute meinen Augen kaum, als ich das Inserat von Trottelfon in der Zeitung sah. Auf den ersten Blick (s. Bild) ist das ein gewöhnliches Inserat. Nur Experten wie ich (jahrelange Ausbildung in sämtlichen Geheimdiensten dieser Welt) sehen sofort, dass es sich um ein verschlüsseltes Inserat handelt. Das harmlose Inserat trägt in Wirklichkeit eine ganz andere Botschaft in die Welt hinaus. Ich dachte eigentlich, dass diese Zeit vorbei sei seit dem Ende des kalten Krieges, in den letzten Jahren war nur noch ein solches Inserat aufgefallen, von den SCL Tigers, das war aber so verschlüsselt, dass sie selber nicht mehr wussten, was sie eigentlich geschrieben hatten.

Gehen wir das Inserat von Trottelfon Schritt für Schritt durch, ich entschlüssle die Botschaft für Euch. Tönen tut es ja harmlos, doch es wird Euch wie Schuppen vom Fisch fallen, wenn ich es dechiffriere.

Also, habt ihr es gelesen? Nun gut. Punkt 1, Eingangskontrolle. Tönt nach Stadion. Ist aber eine Prüfung der Mumu, der Hintertüre und was es sonst am menschlichen Körper noch für Eingänge gibt. Da checken die neuen Mitarbeiter die Hygiene der Person. Die Toleranzgrenze ist "1 Hirschkäfer und 10 Silberfische die rausschnaagen liegen gerade noch drin". Erfüllt jemand die Kontrolle (wird selten sein) kommt der Punkt 2, die Platzanweisung. Das bedeutet nichts anderes als "wird in einen dunklen Raum geschoben". Eindeutig wird es dann bei Punkt 3, "VERKEHR", ja aber Hallo! Kundenorientiert (wie hättest es Du gerne, Hildegard?) und gutes Auftreten (auch nach 2 Stunden bin ich noch fit im Schritt). Bezahlt werden die Mitarbeiter dann auch noch, dürfen essen und saufen und können als Dank noch das Spiel anschauen. Starker Tabak finde ich. Eishockey sollte doch nichts mit diesem Gewerbe zu tun haben! Das würde dann aber die Lücken auf den Sitzplätzen erklären. Theoretisch sind die Leute schon da, aber der Rotzetter Ruedi macht mit ihnen noch Sackhüpfen.

Ich weiss, "Sex sells" aber das finde ich viel zu offensiv. Unglaublicherweise haben sich bereits 3 Personen für diese Stelle beworben, darunter ein Piller, der aber anonym bleiben will. Vielleicht hilft ja dieser Furzkopf, dass sie ihre Bewerbungen schleunigst zurückziehen. Uha.

Freitag, 18. August 2017

Endlich! SCB-Fans liefern mir endlich Stoff für einen Artikel

Es war gestern, als diese Meldung (s. Bild) über die SCB-Medien durch die Sozialen Medien rasselte. Ich gebe es zu, ich dachte mir zuerst, dass es sich um einen August-Scherz handelte. Ihr wisst doch, am 1. April kommen alben so Meldungen wie "Heute strippt Doris Leuthard auf dem Bundesplatz" und so ähnlich. Unglaublicherweise stehen dann tatsächlich Schaulustige dort, die dann vom Verursacher des Scherzes fotografiert werden um sie dann in der Zeitung so richtig als perverse Lüstlinge darzustellen. Eine Saugadi. Geht so. Das gestern Fans in die PortoBillanz Arena gepilgert sind, in der Hoffnung der SCB spiele gegen die SCL Tigers weil doch SCB - SCL Tigers stand (/der Heimklub steht immer zuerst), wird natürlich von Hardboiled SCB aufgegriffen. Wir stehen zu unseren Fehlern, das macht uns eben so meisterlich.

Aber ich will auch zur Bildung des gemeinen Fans beitragen. Deshalb gibt es einen Crash-Kurs "Wann ist Heimspiel und wann nicht". Gratis. Weil ich alle SCB-Fans mag.

Also, gleich zu Beginn folgendes: Es braucht im Eishockey IMMER einen Heimklub und Auswärtsklub. Das spielt eine Rolle für die Wahl des Dresses und im Spiel dann für das Wechseln. Die Gastmannschaft muss zuerst wechseln, erst danach kann der Heimklub seine Spieler aufs Eis schicken. Wenn also SCB - SCL Tigers steht, wird der SCB als Heimklub geführt, mit den wie oben erwähnten Auswirkungen.

Dann wechsle ich kurz zum Fussball. Nehmen wir an, YB qualifiziert sich irgendwann für den CL-Final. Bereits vor dem Wettbewerb weiss man, dass der Final z.B. in Wien stattfinden wird. Wenn dann Plakate hängen "YB - Sparkasse neue Zeitung Dornbirn" ist das Spiel trotzdem in Wien. Genau so wie gestern im Hockey. Das Turnier war in Langenthal, ebenso das Spiel um Platz 3. Jaaaaa, jetzt fällt der Groschem, nicht?

Logo lachen jetzt die anderen Vereine über uns. Easy, immerhin muss man sagen, dass auch wenn kein Spiel in der Allmend ist, mehr Leute anstehen als beim Rest der Schweiz wenn sogar ein Spiel ist. Zudem demonstriert es den Hockeyhunger, der in unserer Stadt halt herrscht. Und noch ein Hinweis: Das CHL-Spiel von nächster Woche findet in Bern statt, es soll niemand auf Langenthal fahren! Uha!



Mittwoch, 16. August 2017

SKANDAL - Gottéron schmückt sich mit fremden Federn - Hardboiled deckt auf!

Allen war bekannt, dass Greg Mauldin keinen Vertrag mehr in Trottelfon erhalten wird. Er hatte für den Sportchef scheinbar zuwenig Brust. Uha uha uha. Egal. Mauldin sucht sich also einen neuen Klub und wird beim ERC Ingolstadt in der DEL fündig. Allerdings waren sich die Deutschen nicht wirklich sicher, ob der Mauldin der richtige Mann für sie sei. Gottéron war alarmiert, der Transfer drohte zu scheitern. Da Timo Titte sehr teuer ist, braucht man dringend Kohle.

Da preisen sie halt den Greg Mauldin in den höchsten Tönen an. Schaut Euch das Bild an. Die Statistiken stimmen, die von Ingolstadt übernommen wurden. Dass aber Gottéron als "viermaliger Schweizer Meister" angepriesen wird, liess mich beinahe in Ohnmacht fallen. Sofort setzt ich mich hin und schrieb einen offenen Brief an den DEL-Verein:

"Liebe Ingolstädter

ich, Tuni Hardboiled, mag Euch den Transfer von Greg Mauldin von Herzen gönnen. Mit grossem Interesse habe ich ihre Anzeige gelesen. Die Statistiken haben sie artig und korrekt abgeschrieben. Allerdings kommt dann der Lapsus des Jahrhunderts: wie können sie den Dauerverlierer Gottéron als "vierfachen Meister" erwähnen. Der Verein gewinnt nur das letzte Spiel der Saison, wenn sie in den Playouts rumgurken. Der grösste Kluberfolg war, als vor 3 Jahren ein Kammerjäger sämtliche Tiere töten konnte, die in der Eishalle fröhlich rumbumsten und sich vermehrten, weil sie ideale Bedinungen vorfanden. Gewonnen hat dieser Verein gleichviel wie der SC Bananenblatt - rein gar nichts. Bitte stellen sie das noch richtig, weil alle Eishockeyexperten in der Schweiz am Weinen sind. Oder ist dieser Text von den Hutzenbröhnen geschickt worden? Dann verklagen sie die. Oder sie haben gesagt wo sie 4-facher Meister sind? Falls sie "Hochspannungsleitungen lecken" oder "Stacheldraht tätowieren" angegeben haben, dann stimmt das sogar. Dann müssten sie das aber in ihrem Artikel auch erwähnen. Im Eishockey ist bei den Erfolgen ein grosses schwarzes Loch, damit ist nicht der Hintern von Schüschu gemeint."

Ich bedanke mich für die eingesendeten Photos diverser Leser, die mich auf diesen wirklich skandalösen, schandhaften, unmenschlichen, menschenverachtenden Fehler aufmerksam gemacht haben.

Egal, in 8 Tagen sitzte ich in der PornoFranz Arena und buhe Nottingham Forest aus und singe Anti-Robin Hood-Lieder. Lieber CHL als Saisonstart als Greg Mauldin ohne Bart. Uha.


Sonntag, 13. August 2017

Furzkopf der Woche - Designer-Chef von Gottéron

Ich kann wirklich nichts dafür, dass mir die Trottelföhne immer wieder einen Steilpass liefern. Da ist mal der Carchauffeur, der wie Sledge Hammer (vertrauen Sie mir) parkiert und regelmässig unschuldige Gebüsche rammt (s. Bericht von Gestern). Da denkt man, es sei nun Ruhe, aber nein, dann präsentiert der erfolglose Klub sein neues Logo.

Dass sie mit dem Drachen ihr Fabeltier, dass es niemals gab auf dieser Erde, behalten haben, war abzusehen. Aber irgendwie wollten sie nun ganz poppig werden und haben sich überlegt, ob man den Drachen nicht noch einrahmen könne. Der Designer-Chef von Gottéron, der 9-jährige Rotzan Rotzetter, machte sich sogleich an die Arbeit und präsentierte nach 12 Wochen Entwicklung nun den Entwurf, den ihr links im Bild seht. Die GV in Triebburg klatschte begeistert in die Hände.

Nicht so das Strassenverkehrsamt. Der Sachbearbeiter, der denn 112. Schaden des Mannschaftscars mit schlechter Laune am Bearbeiten war, stockte der Atem, als er das neue Logo von Trottelfon sah. Ein ganz klares und eigentlich verbotenes Plagiat. Wir alle kennen das Schild "Kein Vortritt", das wir links im Bild sehen. Dieses Schild ist urheberrechtlich geschützt.

Das Strassenverkehrsamt schrieb gerade die Anzeige gegen den Huddel-Verein, als die gesamte erste Mannschaft von Trottelfon weinend vor dem Büro stand. Der Beamte hörte sich das Geplärre mit stoischer Ruhe an und drückte dann ein Auge zu. Ihm wäre zwar lieber gewesen, wenn sie das "Halten verboten"-Schild geklont hätten, schön durchgestrichen der Drache und so.

Aber die Begründung von Gottéron leuchtete ihm ein. Seit es sie gibt, haben sie nirgendwo Vortritt. Auf dem Eis lassen sie insbesondere in den Playoffs (falls sie mal drin sind) dem Gegner hemmunglos die Vorfahrt. Das seien eben die "Copains" wurde dem Beamten erklärt. Der versuchte noch einmal, die Bande Trottelfon umzustimmen. "Warum nehmen sie nicht ein Stopp-Schild, die haben gerade Aktion?". Das wollte Gottéron aber nicht, weil sonst der, ich zitiere, "Hardboiled-Möff sich jahrelang lustig machen würde mit "STOPP Gottéron" und so". Würde ich doch nicht. Man sieht es ja schon bei Timo Titte, dass ich kurz einen Spruch über die Brust im Tor mache, dann aber nach spätestens 3 Jahren ist der Spass vorbei. Der SCB akzeptiert, dass er am 08. September auf ein weibliches Geschlechtsorgan ballern muss, um das geht es ja.

Die Busse wegen dem Plagiat sollen laut Gottéron die Fans zahlen. Der Kassier meinte "dass die ja für jeden Schrot Kohle hergeben, siehe das Kader 2017/18". Uha uha uha.

Samstag, 12. August 2017

SCB ohne Chance gegen Migros Budget Energy Drink München - 7:2 Brause

OK, kein Grund zur Panik, es war das erste Spiel, ein Furzcup in Gantrisch Göttikapellen, den nur Rosi Mittermaier interessiert, die alte Skisau. Abhaken und vergessen, es interessiert wirklich nur am Rand. Wichtig war, dass man durch Rüfi immerhin noch gezeigt hat, dass man immer noch gut in die Waden beissen kann, wenn es nicht läuft. Heute gehts weiter, Spiel um Platz 3 oder so. 

"Hat der SCB jetzt die Schweiz blamiert?" fragen sich sicher viele Leute. Nein, denn zum Glück gibts noch Gottéron. Wir sind gesund in Garmisch angekommen, spielten dann nicht gut und gehen bald wieder nach Hause. Alles "grün" also. Gottéron war ebenfalls eingeladen, an einem Turnier teilzunehmen. Der EHC Tortellini lud zum 12-tägigen Bestehen renomierte Teams ein, die ebenfalls Probleme mit der Kerichtentsorgung in der Stadt haben. Das Turnier sollte in Lecce stattfinden, so dass sich die Fribourger Schar gut gelaunt in den Mannschaftscar setzte. 

Bereits vor der Raststätte Gunzgen meldete sich Schüschu, der unbedingt mal den kleinen Mann entwässern musste. Der Chauffeur versuchte, den Parkplatz zu treffen und rammte unglaublicherweise ein paar in der Gruppe stehende Büsche. Was für ein Blindgänger sitzt denn da am Steuer? OK, der Restalkohol spielte da sicher eine Rolle. Schaut Euch das Bild gut an und entscheidet dann, wer genau denn die Schweiz etwas ins lächerliche zieht. Trottelfon konnte nicht nach Lecce reisen, da ein Anti-Terrorkommando den Car stürmte und alles verhaftete, was stank.

Trost für Trottelfon: Das Spiel EHC Tortellini vs. Gottéron endete 0:0, nicht gefahren und trotzdem einen Punkt, das ist ja mal ein Ansatz. Fraglich ist nur, wie Timo Titte dieses doch eher amateurhafte Verhalten goutieren wird. Er hatte sich so auf das Turnier gefreut und seine Verwandschaft nach Lecce eingeladen, sein Schwager Paul Penis, sein Onkel, der Peter Prostata und wie sie alle heissen.
Nun gut, schon bald startet die CHL gegen Nottingham Forest wo doch alben der Peter Shilton im Tor war als sie alben gegen Liverpuul gespielt haben. 

Endlich naht die Saison nicht mehr in kleinen Schritten sondern im Sauseschritt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Sonntag, 6. August 2017

Furzkopf der Woche - Keine Lesben sondern die Scheiss-Wespen

Doch doch, ich bin tierlieb. Aber bei Viechern, die scheinbar nur erfunden wurden um uns Menschen in den Wahnsinn zu treiben, hört es bei mir auf. Da sind mal die Zecken, ein Sauhund, und eben die Wespen, ein Arschloch mit Flügeln. Am Samstag lud Ulten zum gemütlichen Beisammensein ein, es war eine herrliche gesellige Runde, die im Garten sass.

Ungefähr nach 15 Sekunden kam bereits die erste gelbschwarze Gagelkuh geflogen, was für erste Panikattacken sorgte. Ulten reagierte sofort und rüstete sich und seinen Sohn mit einer Fliegenklatsche aus. Beide prügelten mit grober Entschlossenheit auf den Plaggeist ein. Bloss: Das Problem war nur temporär behoben. Ab diesem Moment kamen wahre Staffeln (wie Luftschlacht um England oder so) angeflogen. Schlimmer wurde es noch, als eine herrlich kalte Platte als Vorspeise serviert wurde.

Die Dinger sind so doof und fliegen Dir auch ins Gesöff rein. Dann landen sie dauernd auf den Fresswaren. Wir hatten Glück, das Ulten und Lucka sich als herrliche Abfangjäger erwiesen. Beide haben einen höllische Respekt vor den fliegenden Nervensägen, was ab und zu durch laute Schreie bewiesen wurde. Aber dann knallte die Fliegenklatsche mit ungeheuerer Energie auf die Plagegeister. Am Schluss des Abends hatten sie 39 Wespen plattegemacht. Und plattgemacht kann man wörtlich nehmen, sie waren wirklich nur noch ein paar Millimeter hoch da sie mit 3 Tonnen Wucht getroffen wurden. Die Abfangjäger in der Einzelkritik:

Ulten: Sehr treffsicher, hämmerte die Dinger ein paar Mal souverän aus der Luft. Der Nachteil war, dass dann eine verschlagene Wespe irgendwo im Essen lag. Aber kein Problem. Eine kritische Situation gab es, als so ein Ding dem Ulten ins Ohr eindringen wollte. Da aber Ulten zum Glück Schlee im Haar hatte, prallte der Affe ab. Ulten gab ihm dann mit 21 Schlägen den Rest.

Lucka: Hämmerte auch nur beim kleinsten Wespen-Verdacht wie ein Beserker drauflos. Traf ab und zu seinen Sitznachbarn, was Karl aber mit einem Lächeln wegsteckte. Er schlug auf das erledigte Insekt ein auch wenn es nur noch 1 Millimeter breit war. Sicher ist sicher. Die kritische Situation war bei ihm, als er glaubte eine Wespe habe ihn gestochen. Er sagte was von "habe einen Buckel, genau hier" ehe in Karl aufklärte, dass das seine Brustwarze sei.

Dank unseren Abfangjägern konnten wir den Abend trotzdem perfekt geniessen. Die Wespen suchten den Infight, wurden aber souverän zurückgedrängt. Wie nervig die Dinger sein können, zeigt auch folgende Szene (ich bin ja ein bekannter Wespen-Flüsterer): Ich blieb total ruhig als so ein Brummer um mich zischte. Als Dank stürzte sich der Affe in meine Cola und machte was auf ertrinken. Wie doof kann man sein. Liebe Wespen, geht in den Wald und fresst Zecken, dann lobe sogar ich euch.

Geniesst die Woche! Liebe Grüsse

Montag, 31. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die viel zu frühen Mannschaftspräsentationen

In Ambri ist es passiert, in Lugagel, in Trottelfon. Obschon der Juli Vollgas gibt, wurde dem wartenden Pöbel bereits die Mannschaft für die Saison 2017/18 vorgestellt. In Ambri wurde es ein Volksfest, in Lugano musste die Präsentation mehrmals unterbrochen werden weil die Zuschauer auch an diesem Anlass alles aufs Eis schmissen was sie finden konnten. In Fribourg latschten die Spieler wie bei einem Viehaufzug durch die Stadt. Drachenradio zeigte Bilder davon, man sah auch den neuen Hexer, den Timo Titte. Nüchtern war er nicht mehr, denn er laberte was von einer schönen Stadt, der klare Beweis dass er vernebelt war wie ich alben in den Playoffs. OK, lassen wir den Fans den Spass, mir gibt aber etwas anderes zu denken.

Die Klubs gaukeln dem zahlenden Zuschauer so nämlich vor, dass man effektiv das Kader für die Saison 2017/18 live erlebt. Dabei wissen wir doch inzwischen, dass es Sportchefs gibt, die Ausstiegsklauseln einbauen, die auf keine Kuhhaut passen. Es gab doch da mal einen Fall mit einem NHL-Torhüter, ich weiss gerade nicht mehr wer es war und welchen Verein es betraf. Uha uha uha. So viele Spieler haben Ausstiegsklauseln, dass man damit rechnen muss, dass noch ein paar Kummerbuben das Weite suchen. So soll es Spieler geben, die aus dem Vertrag wegkönnen wenn die Eltern bemerkt haben, dass der Saubube nicht mehr Zuhause schläft. 

Da werden bis zu 25 Spieler präsentiert, von denen noch fast jeder abhauen kann. Am Schluss sieht man dann ein Mannschaftsfoto wie oben im Bild. Deshalb mein Tipp an all die vorzeitigen Ergiesser: Wartet doch zumindest bis relativ kurz vor der Saison oder bis alle Daten für einen Vorzeitigen Ausstieg abgelaufen sind.

Gottéron konnte den Schaden in zwischen ja etwas beheben, der Timo Titte wird sicher besser halten als der Halslose, zudem hat er es in einer Saison schon auf 100 Strafminuten gebracht weil er auch eine relativ kurze Zündschnur hat und gerne boxt. Und trotzdem weint der Trottelfon-Fan vis-à-vis der Strasse immer noch jeden Morgen und singt Klageleider wegen dem Berra. Trottelfon ist es inzwischen egal wegen dem Goalie-Puff. Der Berra-Effekt hat gewirkt, anstatt wie bisher 12 Saisonkarten stieg der Verkauf auf legendäre 22 Saisonkarten. Da die Dinger nicht zurückgegeben werden können, reibt sich der Kassier die Hände und nicht den Hals.

Montag, 24. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Ein Marti-Car ist wunderbar

Da unsere Familien-Ferien aus bekannten Gründen storniert werden mussten (meine tägliche Therapie kann nicht unterbrochen werden) suchten wir nach einer Lösung, dass wenigstens die Kids trotzdem eine Woche Ferien machen können. Gut ist, wenn man Verwandte in Riccione (Italien) hat. Meine Frau rief ihre Tante an und schon hatten wir ein Plätzchen für eine Woche für unsere Töchter. Nun stellte sich natürlich die Frage nach dem Transport. Als erstes drängte sich logischerweise der Zug auf. Allerdings, man will ja auf der sicheren Seite sein, war es mir total unsympathisch, dass die beiden Goldstücke dann mitten in der Nacht in Mailand umsteigen müssten.

Ich kenne den Bahnhof in Mailand, der ist ja schon durch den Tag schrecklich. Aber dann erinnerte ich mich auch noch an eine kurze Pressemitteilung: "Lapierre wieder in Lugano". Die Tischbombe aller Amöben ist aus den Staaten zurückgekehrt. Ich weiss als Insider, dass Lugano ihm keine Wohnung mehr anbietet, da man in der Sommerpause all den Dreck nicht putzen kann, den der Steinbeisser hinterlässt. Sie quartieren ihn eben im Bahnhof Mailand ein. Auf Gleis 11 schläft er auf der 3 Bank von Hinten. Wie üblich hat sich das Niveau dank seinem Dasein ins unermessliche gesenkt. Aber dem Bahnhof ist das scheinbar egal. Nicht aber mir. Ich konnte kurz mit Enzo Eroticca reden, dem Bahnhofsvorstand. Er besätigte mir, dass Lapierre dort lebt. Scheinbar recht gut, er findet jeden Tag genügend Abfälle zum Essen. Duschen sei auch kein Problem, er mache das im Lavabo des Personal-WC's.

Wir mussten eine Alternative finden und da bot sich halt Martin-Car an, der auf Riccione fährt. Wir konnten die zwei letzten Plätze buchen und standen pünktlich bereit. Der Car hatte etwas Verspätung, aber irgendwann hörte man das dumpfe Motorengeräusch und wusste: wir stehen am richtigen Ort. Die Überraschung war dann gross, als ich den Car sah. Marti-Car stellte den Spielercar des SCB als Gefährt. OK, die Ferienhungrigen schauten etwas komisch, als ich Meisterlieder zu singen begann. Sofort erkundigte ich mich nach dem Grund der Verspätung. Die Hostesse erklärte mir, dass sie noch aufräumen mussten, der Car sei seit dem legendären Sieg in Zug nicht mehr angeschaut worden. Sie mussten 23 Kisten Bier entsorgen, 12 Flaschen Rotwein, 3 Hockeytaschen, Tristan Schwerweh sass noch drin, das kostete etwas Zeit. Kein Problem.

Der ganze Tessin weinte danach hemmungslos, weil der stolze Car durch ihren Kanton fuhr. Wie wenn Match wäre, das SCB-Zeichen löst dort panische Reaktionen aus. "Wir wollen nicht schon wieder ausscheiden" schreien sie seit dem Samstag bei jeder Gelegenheit. Sie werden bald merken, dass es noch gar nicht um das geht. Allerdings ist nächsten Samstag die Rückreise, da werden sie noch einmal geschockt werden. Die Saison 2017/18 ist für die Lugagler schon jetzt im Arsch. Egal.

Sonntag, 16. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Emanzen-Bewegung "Lochstopf" aus Fribourg

Es ist wirklich fast nicht zu glauben. Die Hutzenbröhne sind ja, das wissen wir inzwischen, nach dem Abgang von Berra etwas in Not geraten. Bald beginnt die Meisterschaft, und in ihrem Tor steht im Moment niemand. Sportchef Dubé gibt seit Tagen alles, um einen Torhüter nach Fribourg zu holen. Scheinbar ist er nun mit einem Kandidaten in engerem Kontakt: Der Kanadier Barry Brust soll ganz oben auf der Liste stehen. Der Kanadier tingelte fast durch alle Ligen dieser Erde und ist im Moment in der KHL bei Slovan Bratislava im Tor und zeigt dort durchaus gute Leistungen.

Dubé ahnte aber nicht, was er schon nur mit seinem Interesse an Barry Brust für eine Welle der Empörung auslöste. Der legendäre Emanzen-Klub "Lochstopf" aus Fribourg läuft gegen diesen möglichen Transfer bereits Sturm. "Es kann nicht sein, dass ein Spieler geholt wird, der heisst wie ein sekundäres weibliches Geschlechtsmerkmal" meint die Vorsitzende Klarabella Kitzler. "Man stelle sich nur vor, wie sexistisch vor allem dieser unmögliche Hardboiled-Affe auf diesen Namen reagieren wird". Stimmt doch gar nicht, bei mir hiesse er einfach "Timo Titte". Sollte doch kein Problem sein. Die Vorsitzende fährt entgeistert fort "Und dann die Gastfans? Was singen sie, wenn Gottéron wie üblich verliert? "Wir haben die Brust gebumst" oder so? Ne, das geht gar nicht!".

Hardboiled fragt sich, warum man nicht einfach einen Namen als Namen nehmen kann, ohne gleich an Geschlechtsverkehr zu denken? Klarabella Kitzler redet sich in Rage. "Und was kommt dann? Ein Thomas Tampon? Ein Andreas Anal? Ein Hans Hodensack aus der DEL? Oder ein Norbert Nippel? Man muss den Anfängen wehren, basta!".

OK, schlussendlich wird es Dubés Problem sein, die Emanzen zu beruhigen. Aber es ist schrecklich, dass der Sport nicht mehr Sport sein darf. In Lugagel spielt ja auch ein Linus Blasen oder so. "Sie hätten, wenn sie schon einen Vornamen mit gleichem Buchstaben wie der Nachname wollen, es machen können wie der ZSC, die haben den Kevin Klein geholt, da gibts nichts auszusetzen" fährt die Emanze fort. OK, gut, tönt ja wie eine Unterhose für gut bestückte Jungs, aber wenn es um den Mann geht, ist man halt schon toleranter, nicht?

Egal, lassen wir doch einfach den Darmloch Dubé seine Arbeit machen.

Dienstag, 11. Juli 2017

Furzkopf der Woche - Die Rucksack-Walzen

Oh ja, so spät war ich wohl noch nie mit dem "Furzkopf", allerdings ging es auch ein bisschen drunter und drüber, da ich gestern nach relativ langer Pause meine Arbeit wieder aufgenommen habe. Alles gut, nun ist mein ganzer Ablauf wieder im Normalbereich, selbstverständlich wird es gleich wieder ein bisschen erschüttert, da ich ab morgen 30 Tage in Serie die Therapie durchziehen muss. Bestrahlen oder auch Hirngrill genannt plus Chemo. Aber auch das werde ich packen. Zudem ist das ja ambulant und Onkel Martin kann nach diesen 90 Minuten wieder normal leben. Ausser ich habe eine grüne Gesichtsfarbe und singe welsche Lieder.

Da ich wieder viel in den ÖV stehe war die Wahl zum Furzkopf nicht so schwer. Sie fiel ohne Gegenstimme auf die Rucksack-Walzen. Viele tragen am Morgen einen Rucksack. Das ist völlig OK, man muss ja all die Gegenstände irgendwo verstauen und im Sommer hat man wenig an, so dass man das alles unmöglich in die Shorts brettern kann. Also bietet sich ein Rucksack dafür gerade zu an. Ein Aktenkoffer sieht etwas komisch aus wenn man in den Tanga-Badehosen und ärmellosem T-Shirt  umher geistert.

90 Prozent aller Rucksackträger sind absolut unauffällig und stören in keiner Art und Weise. Doch dann gibt es eben die Walzen. Die haben noch nicht ganz geschnallt, dass wegen ihrem Rucksack sie gegen Hinten etwas breiter sind als normal. Sie drehen und wenden sich als ob sie das Teil nicht tragen. Aber bei jeder Drehung hämmern sie dann den unschuldigen Mitpassagieren den Rucksack relativ grob ins Gefräss. Solange nur ein Apfel und eine Zeitung drin ist geht das, es ist zwar lästig aber es bleibt schmerzfrei. Sobald aber Locher, Kaffeetassen und ähnliche Wurfgegenstände drin sind, kann es relativ grob werden.

Heute dreht sich so ein G-20-Verschnitt-Girl wie ein Fidget-Spinner um, der Rucksack fliegt wie eine Bombe leicht verzögert hinterher, WUMM und die Oma hintendran kriegt die volle Dosis Rucksack ins Gesicht, verliert beinahe ihr Gebiss und muss sich danach setzten weil sie wie ein angezählter Boxer nur noch wirres Zeug redete. Die unbewusste Täterin schaute zur Oma und murmelte irgendwie "Die Hitze ist für manche alte Menschen halt etwas zu viel".

Also, immer mitdenken wenn man so ein Teil trägt. Ich schlage mit meinem eleganten Migros-Plastiksack ja auch nicht die Passagiere spitalreif. Gerade in der heutigen Zeit, wo ganz Fribourg noch immer auf einen Torhüter wartet, sollte man Rücksicht walten lassen. Dubé überlegt sich übrigens, da er keinen Torhüter findet, den schlechtesten Feldspieler ins Tor zu stellen. So wie alben in Brasilien im Fussballl. Das Problem ist nur, dass er dann 22 Torhüter hätte. Uha uha uha. Und weiter gehts.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Berner sind gar nicht schadenfreudig wegen Reto Berra, Fribourg!

Ja, kaum lässt man ein paar Sprüche raus, kommen sofort die Behauptungen, dass wir hier in Bern total schadenfreudig seien weil der HC Trottelfon wieder mal einen Transfer für die Geschichtsbücher getätigt hat. Selbstverständlich schmunzelt man darüber, aber anstatt Schadenfreude haben die SCB-Fans fast ein bisschen mitgelitten mit den Hutzenbröhnen. Man muss sich diese Geschichte nur mit unserem Hexergott Genoni vorstellen und schon kriegt man Augenwasser. Ebenso wird der Sportchef Dubé nun in der Presse zerrissen, Grund genug, um zu zeigen, dass in Bern verschiedene Aktionen liefen, um zu zeigen, dass wir Anteil nehmen an diesem Anal-Transfer der jetzt zu einem flüchtenden Furz geworden ist.

Also. Hardboiled SCB hat dem Dubé geschrieben und einen tollen Vorschlag gemacht. Man solle doch trotzdem ein Berra-Gottéron-Shirt zum Verkauf freigeben. Den Entwurf habe ich netterweise gleich beigelegt (s. Bild). Das erinnert doch die Hardcore-Gottéronistis dann noch lange an diesen Transfer. Gleichzeitig ist es nicht verletztend, weil man nicht zu stark belastet wird da das Shirt in dezentem weiss gehalten ist. Dann könnte man ja noch schreiben, dass Berra jedes Shirt selber getragen hat, aber im Vertrag auch eine Auszieh-Klausel drin hatte, so dass er mit bluttem Ranzen nach Anaheim geflogen ist und die Shirts alle in seiner 32-Zimmer Wohnung liegen geblieben sind.

Dann fanden in Bern verschiedene solidarische Aktionen statt. So organisierten ein paar Leute eine Autogrammstunde im Coop Ostermundigen mit Reto Berra. Viele Leute standen an, liefen wortlos an dem leeren Stuhl vorbei und fanden die Aktion total gut. Im Aldi-Bern kam man auf die gleiche Idee, allerdings setzte man dort anstatt Reto Berra (der ja, vielleicht wusstet ihr das nicht, bereits wieder aus Fribourg abgereist ist) einen Roland Burri hin. RB ist RB, Burri ist zudem auch Torhüter bei der Wasserballmannschaft von Krauchthal. Fast niemand bemerkte den Unterschied.

Dann wurde Sportchef Dubé eine selber zusammengestellte Liste gefaxt mit Torhütern, die für die kommende Saison noch zu haben wären. Prominentister Name auf der Liste wäre der Nationaltorhüter von Malta, Mykos Kryolson. Ich konnte ihn bei der 1:22-Niederlage gegen den EHC Wadenswil selber beobachten und muss sagen: Ein Topshot!! Bei den Gegentoren war er meistens machtlos, da er auf der blauen Linie den Puck verlor. 

Falls alle Felle den Bach runterschwimmen, soll der Dubé einfach ein paar neue Transfermeldungen raushämmern. So wie "Crosby, Matthews und Laine neu bei Gottéron". Die Aboverkäufe wurden ansteigen ohne Ende, schlussendlich spielt es ja keine Rolle dass die Jungs dann überhaupt nie auf Fribourg kommen. Gewohnheit und so.

Ihr seht, wir kümmern uns immerhin um Gottéron währenddem andere nur lachen!

Liebe Grüsse

Hardboiled Archiv