Google+ Hardboiled SCB: 2017

Mittwoch, 22. November 2017

Ein paar Dinge, die mehr interessieren als der Cup im Hockey

Natürlich, verlieren will man nie. Im Cup ist eine Niederlage gleichbedeutend mit dem Ausscheiden. Aber es gibt kaum Worte, um zu beschreiben, wie Wurst das dem gemeinen Fan ist. Wie eine Lamawurst aus Tibet. Da Hardboiled SCB mit Euch fühlt weil er selber so fühlt, habe ich ein paar Sachen, die Euch garantiert mehr interessieren als der Schweizer Cup im Hockey.

Fangen wir an mit dem neuen Wellensittich-Duschvorhang aus dem Hause "Nasser Vogel" (s. Bild). Ab sofort ist das Teil wieder bestellbar. Formschön, neuerdings auch wasserdicht. Auch noch interessant: Ein Ornithologe (Vogelkundler) hat mich noch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich Euch sagen soll, dass wenn man zwei Vögel beim Liebesspiel überrascht, nicht sagt "oh die vögeln", nein nein, korrekt und tiergerecht sagt man da "oh, die menscheln".

Eine weiter interessante Story ist die, dass China endlich endlich den grünborstigen Waldwurzkäfer unter Schutz gestellt hat. Der grünborstige Waldwurzkäfer ernährt sich ja hauptsächlich von den Zweigen des Yangjung-Baums. Seine Ausscheidungen braucht der hellgelbe Mauerflieger (sieht fast aus wie ein Wellensittich ohne Wellen) für seine gesunde Ernährung. Packende Story.

Dann ist da noch die Versöhnung der Piller Fans mit Häsu. Freundlich haben sie geklatscht als er als bester Spieler seinen Preis abholen durfte. Für die Medien war das eine Versöhnung, nicht aber für Häsu, der (ich bin Lippenleser aus Passion, drum liebe ich, wenn Frauen Leggins tragen) nun das ganze Bieler Publikum als Hurensöhne betitelte. Egal. Ohne Hiller gewinnt der Piller. Alles gut im Seeland, mal wieder gegen uns gewonnen und noch 2 Siege zu einem Titel. Viele Bieler wissen ja gar nicht, dass man im Eishockey auch etwas gewinnen kann. Noch nie erlebt und so. Nun ist die Chance da! Klar brauchen sie unwahrscheinliches Losglück, aber immerhin!

Und weiter möchte ich noch sagen, dass ich jetzt schon fast kotze wenn ich an die Erstrunden-Cupauslosung von 2018 denke. "Der SCB spielt auswärts gegen den EHC Tägertschiwasser, was für ein Volksfest. Brech Kotz Stöhn Kopfschüttel.


Dienstag, 21. November 2017

Köpp Viertelfinale: EHC Biel - SC Bern 5:3

Wir müssen trauern. Schliesst schnell 1,3 Sekunden die Augen. So genug, Augen auf und durch. Wir sind aus dem Cup raus, weil Biel kämpfte als ginge es um eine neue Brille für MäckDonalds an der Bande. Sie waren spielerisch aber eben eine Spur besser als wir, weil wir erneut die Phase drin hatten "huch, der Puck springt mir 20 cm vom Stock weg". Und zack war ein Bieler dazwischen. Wir konnten ab und zu Druck erzeugen, aber es war irgendwie heute alles verkrampft und verknorzt. Deshalb eine verdiente Niederlage. Und der Cup lebt, so ist es ja gedacht, dass notorisch erfolglose Clubs dann trotzdem um einen Titel mitspielen können. Wenn ich mir nun einen Cupfinal Rappi vs. Biel vorstelle, im Hallenstadion Zürich vor 11 Zuschauern ... OK, das ist halt Cup. Der grosse Mann bei Biel heute war der Perverse Ätti oder wie er heisst, 2 saubere Tore gegen uns. Häsu wäre gleichweit gewesen, ebenfalls 2 Treffer, aber es nützt nichts wenn man auf der Verliereseite sitzt. Das Gute daran: Wir können immer noch das Triple holen, Meisterschaft halt. Der Cup ist Geschichte.

Wir wurden sehr früh gerückstandend heute. Die Piller hatten viel zu viel Platz und nach einer Minute waren wir im Käsekeller. OK, die Antwort kam sofort, erst moserte unser Capitano den Ausgleich rein, kurz darauf ein Traumtor von Häsu, schon führten wir. Danach ein munteres Auf und Ab Spiel, ich sah schon langweiligere Derbys. Bei uns immer mit der unglaublichen Ungenauigkeit, irgendwie wollte es nicht heute. Und wenn der Verteidiger schiessen könnte, spielt er den Pass, und wenn er nicht schiessen sollte, knallte er. Eben. Murphys Law oder wie es heisst. Der Ausgleich von Biel kam im Kraftspiel, unglaublich wie frei der Typ vor Caminada ablenken durfte. Aber wir waren 5 Minuten später, bei Spielhälfte, wieder im Geschäft, weil Häsu erneut für seinen Lieblingsklub traf. 6 Minuten später viel dann für mich die Entscheidung. Wir in Überzahl, fahrig und ungenau, wumm wumm wumm und der Shorthander glich die Partie wieder aus. Anstatt die Führung auszubauen ... tja.

Im letzten Drittel traf dann nach 4 Minuten der MäckFicker herrlich zum 4:3. Das wars dann eigentlich schon, denn unser Anrennen war vergebene Liebesmüh. Wir spielten, als wenn der nervöse Liebhaber mit seiner Angetrauten eine Nummer schieben möchte, vor lauter juflen er aber den Präservativ über die Eier stülpt. Irgendwie OK, aber trotzdem nichts. Wir bremsten uns zu oft selber. Uns als wir Leernetzten, war es dann eben wieder der perverse Ätti der uns endgültig erledigte.

Für Biel der grösste Erfolg seit dem Meisterpokal, der von Napoléon überreicht wurde, oder war es Moses? Egal. Sie wollten, wir hätten wenn es gäbig gegangen wäre. Schwamm drüber, aber diese Angriffsleistungen bringen mich langsam zur Verzweiflung. Ach ja, der Tristan hat noch einen Penalty versemmelt, das wäre dann das "wenn es gäbig gegangen wäre". Gratulation auf Biel. Bei uns alle Kraft auf den Freitag legen, ihr wisst, die Hutzenbröhne warten mit Schaum vor dem After auf uns. Eklig. Aber egal.

Sonntag, 19. November 2017

EHC Kloten - SC Bern 1:2

Draussen gagelt der November im Bitz umher. Also zieht man sich ein paar Lutz zum Spiel rein. Das war aber auch das Einzige, was während 40 Minuten einigermassen die Nüsse wärmte. Wir gewannen heute mit einem annehmbaren Schlussdrittel. Die ersten 40 Minuten kann man abbuchen unter "was sollen wir genau machen im Angriffsdrittel der Sparschweinchen aus Kloten?". Nach 40 Minuten hatten wir legendäre 11 Torschüsschen auf unserem Konto. Der Altrusse Tichonov hätte unsere Jungs in der Drittelspause auf den Üetliberg gejagt. Wir lagen total korrekt mit 0:1 im Rückstand, weil der Tabellenletzte mit viel Speed und auch druckvoll gegen uns antrat. Aber eben, nach 40 Minuten führen meistens die Loser, Kevin weinte schon nach 40 Minuten, weil er trotz Führung ahnte, was da noch kommen würde. Egal, Sieg ist Sieg. Die Konkurenz kann sich Fernrohre bestellen, damit sie uns in der Rangliste noch sehen.

Das Startdrittel ging aber sowas von klar an Kloten. Die rannten, als müssten sie koten. Zwar konnten wir die Gefahr meistens Abwehren, weil Kloten Mühe hatte über die Seite der Spielerbank anzugreifen, weil dort das Eis aufgeweicht war, weil Kevin schon vor dem Spiel weinte ab der zugegebenrmassen geilen Choreo der Klöten. Aber das es dann mal einschlug, war logisch. Beatrice Eglis Bruder schoss eher haltbar zur Führung ein. Verdient. Basta. Und wir mussten froh sein, dass es nur bei diesem knappen Rückstand blieb.

Alles besser im zweiten Drittel? Ja, Kevin konnte seine Tränen stoppen, Kloten war nun männlicher unterwegs. Bei uns ging gegen vorne extrem wenig. Auslösung war meistens nicht so schlecht, doch dann fingen ab der neutralen Zone die Probleme an. Auch weil Kloten gut dicht machte und die blaue Linie akribisch abdeckte. Es war schwer für uns, aber wenn wir uns dann mal freigespeilt hatten, kam ein ungenügender Schuss, der Bolzenkopf konnte auch nach 40 Minuten noch vom Scheisshaus (Shotout) träumen. Und ich nervte mich und frass das Glas vom Lutz.

Das letzte Drittel war für mich so "jetzt oder nie". Und siehe da, wir konnten die bis anhin eher versiffte Partie noch drehen. Das Murkstor des Jahrhunderts brachte uns zum Ausgleich. Häsu, endlich mal wieder, stocherte die Scheibe zum Ausgleich in die Krätze. Nun war ich nicht mehr zu halten und skandierte herrlich wirre Songst wie "Hollenstein hat Zahnstein, sagt seine dicke DH". Dann brauchten wir Schutzengel, als ein Puck der Flughafenjünger an die Lattenunterkante zischte. Aber Klarerweise war es kein Tor. Kevin hatte seinen 21igsten Weinkrampf. Quasi im Gegenzug spielte Häsu dem Anders sein Sohn geil frei, der traf herrlich zum 2:1. So, auf der Siegerstrasse, obschon wir vorher einen Waldlauf für Dachshoden gezeigt hatten.

Den Sieg brachten wir nach Hause, Pflichtaufgabe gelöst, 2 Spiele 6 Punkte, ein gutes Wochenende, von den Punkten mehr. So, jetzt saufe ich in aller Ruhe ein Lutz. Schönen Sonntag noch!

Samstag, 18. November 2017

SC Bern - HC Fribourg Gottéron 5:2

So, da sind wir wieder auf der Siegerstrasse. Nach einer Niederlage reissen wir uns ja meistens sehr kräftig am Riemen. Das war heute gegen ein starkes Gottéron auch nötig. Richtig gelesen, denn die Hutzenbröhne waren heute doch ziemlich nahe dran, Unrat in unser Heimspiel zu bringen. Erst als wir dann endlich umstellten von "der Zuckerpass zum Tor muss so zuckrig sein wie ein Zuckerstock" zum "ich murks die schwarze Gummisau nun einfach rein" konnten wir die lebenden Weichkäsefanatiker in die Schranken weisen.

Das erste Drittel war Leos Drittel. Da hatte Gottéron ein Chancenplus, aber eben, unsere Wand liess sie anrennen. Wenn wir angriffen gab es schon auch gute Szenen, aber eben, wie oben beschrieben, da fehlte irgendwie die Entschlossenheit. Und es fehlten immer Leute vor dem Tor, die die Blaulinienknaller dem Herr Wäeber unsichtbar machten. Es war nicht schlecht zum Zuschauen, auch weil es die gewohnten Scharmützel gab. Ohne dass es zu einer Schlacht ausartete. Klar, der Herr Fockleer führte sich schon etwas doof auf. Aber kein Problem, das ist auch so wenn Du eine Familie aus Fribourg kennen lernst, auch wenn fast alle nett sind, ein Arsch ist immer dabei. Ist halt so. Egal. Also, ein 0:0 Drittel, wir konnten uns nicht beklagen.

Im zweiten Drittel erlöste uns dann der Marylin Manon mit einem herrlichen Powerplaytreffer. Ein Strich, ein Laser, und wir führten. Trottelfon reagierte zwar, wirkte aber übermotiviert und foulte halt fröhlich weiter. So konnte Pirelliölälä im Powerplay auf 2:0 erhöhen. Das tönte zwar gut, war aber noch zu wenig. Wir versiebten noch ein paar aufgelegte Tore, die Schussqualität war heute Abend zu wenig gut. Eindeutig.

Das letzte Drittel war dann Spektakel. Ausgelöst wurde es durch den Anschlusstreffer von Hutzenbrohn. Aber unsere Antwort dauerte etwas mehr als eine Minute, da zog die Blume ab und wir hatten das 3:1 im Sack. 7 Minuten vor Schluss wurde Leo dann komisch erwischt, wieder waren die Sensemurkser dran. Und nun stellten wir eben um und murksten wie wilde Kanibalen vor dem gegnerischen Tor umher. So konnte Trüffelnacht das 4:2 eintopfen, 3 Minuten vor Schluss war das die Entscheidung. Ganz zum Schluss krampfte Arko der Bello noch eine Scheibe ins leere Tor, so dass das (zu) hohe Schlussresultat feststand. Aber troztdem haben wir heute vieles gut gemacht, so dass das Glück auf unsere Kellen gefallen ist, ich finds gut.

Schade fand ich, dass die Zuschauer die Gottéron-Choreo zu Beginn des Spiels nicht beachteten. Wie geil war das denn? Sie wählten das Thema "Toter Blauwal angeschwemmt am Strand". Gut, Ok, war auch etwas schwer zum erkennen, wenn eine Kurve wie ein Kadaver rumsteht. Aber das fantastische war der Geruch, so täuschend echt war das, überwältigend! Und das ist schwer zum imitieren, glaubt mir, da braucht es eine Kurve die zusammenhält und jeder genau im richtigen Moment den richtigen Gestank ablässt. Klasse.

Huch, sehe gerade, dass wir mit 8 Punkten Vorsprung Leader sind. Also so lässt sich gut schlafen. Pfuuset guet. Bis gli!

Mittwoch, 15. November 2017

Nach fast 41 Jahren ist Tuni Hardboiled endlich wieder mal in den Medien

Ja, es ist wieder passiert. Das neue gute Portal "NAU" wollte mal sehen, wie es so abgeht, wenn ich mir den Match reinziehe und danach den Matchbericht schreibe. Ich war erleichtert, denn zuerst dachte ich als sie sagten "wir wollen Dir einfach zuschauen", dass sie mich auch beim Duschen filmen wollen. Wisst ihr, so wie Heidi Klum, ein Duschfoto wo man das Füdi sieht, um dann ein Tag später gleich empört #metoo zu schreien, wenn man am Arsch gegrabscht wird. Aber die beiden Damen beruhigten mich sofort, nur im Wohnzimmer werde gefilmt. Also OK.

Den wirklich Oscarwürdigen Bericht findet ihr unter
https://www.nau.ch/sport/dieses-spiel-war-eine-darmgrippe-mit-keuchhusten-65263990

Besonders hervorragend, dass die treffende Aussage zum Gurkenspiel gestern auch als Überschrift erschienen ist. Dann sind noch prägende verbale Äusserungen von mir zu vernehmen. Ist lustig in der Firma, wenn man sich selber aus einem anderen Büro reden hört. Bei uns arbeitet eine massivo-Veganerin. Sogar sie hatte Freude am Beitrag. Die ist so vegan, die betäubt ihre Bananen in Chloroform bevor sie die Dinger schintet, damit sie nicht leiden.

Was war gestern noch wichtig? Ach ja, der Ausraster von Hiller. Unwahrscheinlich wie er während dem Spiel mit seinem Stock auf das Tor drischt. Zaus Klaugg meint, dass es zurecht keine Strafe gab, da es ja nur "seelenloses Metall" sei. Meine veganische Grasschnitte hier klärt mich aber sofort auf, dass Metall auch Gefühle und eine Seele haben. "Quäle nie Metall zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz". OK, viel Spass noch am rohen Gemüseauflauf mit Wassersauce, ich meld mich dann mal ab.

Dass der SCB etwas ausgelaugt wirkt, ist ja kein Wunder. Wir haben sehr viele Spiele auf dem Programm und es werden nicht weniger. Deshalb ist der ausgelutschte Zustand nicht besorgniserregend, das kommt schon wieder. Oder wollen wir es machen wie Lugagel und nur noch Saunulpen einkaufen, die dann nicht zum Kakadu-Cup aufgeboten werden und somit etwas mehr Erholung kriegen? Nein, wir stählern uns jetzt einfach schon für die Playoffs. Die mentale Frische wird auch wieder kommen. Karl Neinonen hat den Deo gewechselt, schon das wird neuen Wind in die Kabine bringen.

So, auf gehts, der Countdown für das zäh riechende Derby ist am Laufen. Immer weiter gehen!

Dienstag, 14. November 2017

ZSC Lions - SC Bern 3:1

Nein nein nein nein nein nein. So gehts natürlich nicht. Gegen die Oberfüdis aus Zürich gewinnst Du so nicht. Wie üblich gilt: Was gut begann, endete mit einer Darmgrippe und Keuchhusten. Niemand wagte es zu Husten, weil sonst die Unterhosen abgefribourgert wären. Zwar führten wir, aber dann war der Saft halt wieder draussen, die Züzis überzeugten ebenfalls nicht gewaltig, aber wenn man sie zum Toreschiessen einlädt, haben sie genug Bolzköpfe, die dann die Tore schreiben. Schade, andererseits ist das eindeutig die Schuld von Massenteetassenkopfarsch Fischer mit seiner Sauhund-Kampagne an diesem unsäglichen Kakadu-Cup. Nein, wir waren selber schuld, das war nicht die Leistung, die es in Zürich braucht. Ganz einfach.

Der Start war ja recht gut. Wir fingen die Zürcher ab und röhrten sofort in die Gegenrichtung. Einmal schlugen wir dann zu, als Noro aus dem Handgelenk abzog und der Fischfänger im Zürcher Tor daneben reckte wie alben meine Coifföse wenn sie mir die Ohren bei meinem bekloppten Vo-Ku-Hi-La rauseiert. Danach wartete ich auf ein Nachdoppeln, denn Zürich war nun doch verunsichert. Aber wir doppelten nicht nach, wir deppelten im Bitz umher wie Wespen die merken das sie sind Lesben. Es fing wieder an zu verwalten, genau der Spielstil, der mir die Magensäure in den Dickdarm drängt. Aber es ging in diesem Drittel noch gut.

Doch dann das zweite Drittel. Irgendwie spürte man, dass es nicht mehr lange gut gehen konnte. Schon vorher hatten wir bei zwei Pfostenschüssen Glück ohne Ende. Doch nun schlug es eben richtig ein. Humpelpumpel und schon stand es 2:1 für die NoBillagJünger. Wir reagierten nicht gut auf den Rückstand, weil wir nun noch komplizierter spielten. Klar, gegen den Z in Rückstand ist nie der Hammer. Sie sind immer gefährlich mit ihren Kontern. Anstatt Offensive war ein bitzeli Angreifen angesagt und grob aufpassen auf ihre Konter.

Kam unser Lauf nun im letzten Drittel? Nö. Wir waren wieder zu fahrig vorne. Gab es eine Chance war der Abschluss wie feuchter Fuchsscheissdreck. Stark riechend und trotzdem leicht zu putzen. Als dann das 3:1 nach einem Schwarzaus von dem Anders sein Sohn fiel, war die Suppe in der Gamelle so richtig am Dampfen. Aber egal, passieren konnte in der Rangliste ja nichts. Trotzdem gehe ich gleich mit einem unhuren Scheisslaun pennen. Ich hasse Niederlagen, aber scheinbar brauchen wir das ab und zu, um dann wieder mit neuem Elan in ein Spiel zu starten. Ich höre jetzt auf, denn die reizenden Damen von "Nau" blenden mich mit ihrer Kamera ohne Ende, ich bin fast blind, aber nicht so blind, als dass ich diese Leistung als "nicht gut" betiteln darf.

Egal, sofort den Tritt wieder finden und dann gehts weiter. Immer weiter. Und bitte das Gaspedal wieder finden!

Montag, 13. November 2017

Furzkopf der Woche: Ach, so vieles, das geht auf keine Kuhhaut

Ja, ab und zu lasse ich den Furzkopf aus, wenn wir zum Beispiel souverän auftreten und sich sonst auch niemand Scheisse benommen hat. Das kann es ab und zu geben. Dann gibt es aber wieder Momente, wo man gar nicht so recht weiss, wo man beginnen soll. So wie jetzt. Aber ich picke nicht einfach einen raus, ich notiere es hier haargenau, Punkt für Punkt.

1. Schweizer Nati-Publikum im Fussball
Ein erregendes Gefühl, wenn 90 Prozent der Zuschauer auf dem Niveau einer Kartoffel sind. Man qualifiziert sich mit Gurkenfüssen für die WM und hat es nötig, einen zugegebenermassen Chancentod hemmungslos auszupfeifen. Oh, der dumme "HoHi"-Mob war wohl nicht zufrieden. Egal ob der Typ während der Gruppenspiele traf, man hat sich in den Barrage-Spiele so richtig auf ihn eingeschossen. Unwürdig. Sie sollen weiterhin ihre Käsehüte und Kuhkostüme anziehen und nach Russland reisen und wenn es geht dort dann Putin beleidigen, dann können sie ihre Verkleidung in Sibirien zur Schau stellen. 12 Jahre lang.

2. Unsägliche Meisterschaftsunterbrüche
Der Winter ist stürmisch in die Schweiz gezogen, nur schade, dass man nicht im Stadion bei einem Schümlipflümli in der Pause darüber ableiern konnte. Da eben ein Unterbruch war, da der Fritz Fischrute  unbedingt an den Kakadu-Cup wollte. Er wollte testen, ob Spieler X ein eventueller Kandidat für die WM wäre. Hat denn dieser Gurkenhans keine Scouts, die ihm das bereits eindeutig ausreden könnten?

3. Unsäglicher Kakadu-Cup
Unser Nationaltrainer jubelte, als er mit seinen Mannen für diesen Cup eingeladen wurde. Oh ja, endlich nicht mehr Spiele gegen Wurstbudenteams wie Weissflussland oder Bettland. Nein, die Grossen gaben sich mit "Naja"-Teams die Ehre. Und die Moral von der Geschichte: Gehen wir doch lieber wieder an Turniere mit Wurstbudenteams. 0 Punkte und das wars. Kommentar überflüssig. Etwas dürftig. Und für sowas pausieren wir unsere Liga ... und der Zaus Klaugg schreibt doch immer., dass wir die zweitbeste Liga nach der NHL haben. Uha. Ich lach mich kaputt.

4. HC Lausanne
Ja, die riechenden Raclette-Würste nerven auch. Nicht weil sie Ville die Tonne Pell zum Chef ernannt haben. Sein Abgang von uns ist eigentlich logisch, er will nach 41 Jahren hinter Karl nun auch mal zuvorderst stehen. Aber die Weissweinn-Deppen nerven aus anderen Gründen. Haben sie nicht zugeschaut, wie es Kloten ergangen ist, als die kanadischen Mümmelschwänze die Lust verloren und ausgestiegen sind? Genau das wird auch in Lausanne passieren. Im Moment kaufen und kaufen und kaufen sie alles, was nach Kufe aussieht. Sie werden sich in den Ruin treiben. Aber ist egal, niemand würde sie vermissen. Doch, vielleicht dann Vill die Tonne Pell.

Endlich geht es morgen weiter mit unserem hochstehenden Klub. Das Warten  hat ein Ende.

Dienstag, 7. November 2017

CHL: EHC Red Bull Mineralwasser München - SC Bern 2:5

Frohe Kunde aus dem Dorf München: Die Weltstadt Bern hat den Heimausrutscher aber so geil korrigiert und mit 5:2 gleich gezeigt, dass man auch mit gelben Shirts gegen München gewinnen kann. Gell BVB? Gut zugeschaut? OK, es war ein geiles Spiel, beide Teams waren unglaublich lange auf absoluter Augenhöhe. München am Anfang mit mehr Schussschwein, die führten 1:0 und 2:1, doch im letzten Drittel zeigten wir dem Hofbräuhaus, wo man idealerweise hinkackt. Mitten ins Tor von München. Nach der Heimniederlage sah man die Felle doch etwas davonschwimmen, denn München ist ganz sicher stärker als Gottéron oder so. Aber heute war der SCB cooler, weil sie sich nie entnerven liessen. Red Bull stand in der Abwehr wie eine Dose, wir hatten keine Entfaltungsmöglichkeiten. Geil Jungs, jetzt ins Viertefinale gegen Waxos Axos Palalälähö oder so.

Also, die Stimmung stimmte, immer wenn die grossen Deutschen gegen die viel flinkeren Schweizer spielen. Wir kamen nur schlecht ins Spiel und mussten Leo haben und aufpassen, weil die Bierbrauer gefährlicher wirkten. Das 1:0 war dann auch herrlich, obschon der Leberkäse die Scheibe wohl nur 1 Mal von 10'000 Versuchen so trifft. Keine Chance für Leo. Uh, nun hatten sie 2 Tore Vorsprung, die Aufgabe wurde nicht leichter. Doch in der gleichen Minute fidelte Schwerweh ab als müsste er dringend pinkeln gehen, sein Hammer war lasergesteuert im Kreuzeck. 1:1 und ab ging die Party.

Im zweiten Drittel dann wieder ein leichter Schock für uns. Ein Fadenhammer der Münchner brachte die erneute Führung. Wir motorten aber nun so langsam aber sicher los. In Überzahl murkste Capitano Moser der Du bist den erneuten Ausgleich hin. Unsere Blume verletzte sich dann leider, nach einem Bandencheck wurde er nicht mehr gesehen. OK, hoffen wir, dass er bald wieder rumblüemelet. 2:2 und ab ins letzte Drittel!

Da machten wir alles klar. Alles. Der totale Sieg und so. Erst ein Traumtor von Hirschhierher, nun war es 2:3 und eine Verlängerung drohte. Aber da man Deckenfrau und stocherte mit extremem Wille die Scheibe zum 2:4 in die Krätze. Nun waren wir weiter. München nun nervös, das Out drohte, ausgerechnet wegen die Weltstadt Bern. Hinten war Genoni nun die absolute Wall, wie immer eigentlich. Und als die Süddeutschen vor lauter Nervosität meinten, sie seien auf RTL im Frühstücksfernsehen, fuhr Pabba Ehebett in einen doofen Pass und zog alleine auf Leggins Enghose Gehängedurchrücker los und schoss souverän das 2:5! Das wars, Jubel und Trubel in der Kurve, fast alle waren nackt, sah geil aus.

So, dann geht die Reise weiter in der CHL, ich mag es dem Team gönnen, geil gekämpft und zeitweise sehr gut gespielt, aber es ist auch ein Triumph von Karl Neinonen und Ville der Tonne. Wir nehmen die CHL ernst und dringen nun zum zweiten Mal unter die letzten Acht vor. Ist OK. Natürlich werden die Brocken nun immer härter, ist fast wie nach einer Darmgrippe.

Samstag, 4. November 2017

SC Bern - EV Zug 2:1

Ja, da ist wieder ein herrliches 6-Punkte-Weekend. Nach dem Kanter folgte heute gegen die Tram-buben ein knorziger Sieg. Das überraschte etwas, denn Zug gewann das letzte Spiel am 4. Dezember 1872. Es war heute Abend wie eine italienische Liebesnacht. Das erste Drittel wie ein feuriges Vorspiel, dem Publikum kam es schon fast. Das war wohl das beste Drittel in dieser Saison vor heimischem Publikum. Doch dann eher italenisch eben, schlaffte das ganze ab. Zug wehrte sich auch besser, und bei uns war der Wurm dann schon etwas drin. Schlussendlich egal wenn es 3 Punkte gibt.

Von der ersten Sekunde an seckelten wir auf dem Eis mit viel viel Spielverständnis umher. Was erkämpften wir uns Scheiben, wie gut griffen wir da an. In Führung gingen wir durch einen Kurzhänder Shorthander von Arko. Zug wusste nicht ganz recht wie ihnen geschah. Nur kurze Zeit später trafen wir in Powerplay, als die wunderschöne Blume abzog und Simon die Deckenfrau zum 2:0 ablenkte. Und in diesem Drittel hätten noch viele Tore für uns fallen müssen. Das Torschussverhältnis war ungefähr geschätzt 121:2. Aber auch die Art und Weise wie wir spielten entzückte das Publikum. Es gab mehrmals "Standing Ovations", weil es wirklich gut lief.

Allerdings änderte sich das dann so langsam. Im zweiten Drittel waren wir zwar immer noch aktiver als die Zuger, obschon die nun doch immerhin ansatzweise zeigten, dass sie nicht nur zum Verlieren auf dem Eis standen. Zudem hielt Suppenkelle Stephan nun ein paar gute Dinger. Und wer sie nicht macht, der kriegt sie, was für eine Sauhund-Phrase, aber sie stimmt eben meistens. Als der Lachskopf hart vor unser Tor passte, lenkte Unti unglücklich in die eigene Krätze ab. Nur noch 2:1 und die Spannung war wieder da, obschon eigentlich schon alles hätte klar sein sollten.

So wurde das letzte Drittel dann zum leichten Zitterdrittel, weil Zug nun wirklich bewies, dass sie nicht zu dumm zum Hockeyspielen sind. Ein paar Mal brauchte es einen Top-Leo, wir im Gegenzug brachten die Scheibe auch nicht mehr rein. Weil der Puck auch nicht mehr für uns gelofen ist. Der Gummi-Hund. Aber dank grossem Kampf holten wir die 3 Punkte trotzdem, und sogar verdient, denn Zug versuchte zu wenig.

Also, viel jammern braucht man nicht, wichtig ist jetzt die Konzentration für den Dienstag, wo wir mit den Münchner Suppenkasparen noch eine Rechnung offen haben. Zug wird irgendwann sicher wieder mal ein Spiel gewinnen, man darf auch nicht vergessen, dass sie viele Verletzte haben und so natürlich schwer aus dem Scheiss kommen.

Ich liebe Wochenenden mit 6 Punkten. Und nur 2 Gegentoren. Der Sonntag ist gerettet. Party on!

Freitag, 3. November 2017

HC Davos - SC Bern 1:6

Wirrrr häben se verrrrrrnächtet. Entschuldigt das Deutsch. Aber wenn man den HCD so vom Eis löffelt, darf man ja mal doof reden, nicht? Wir sahen heute eine gute Leistung, nicht eine perfekte Leistung, aber es reichte, um den Davosern die Unterhosen so richtig über den Löffel zu rühren. Ein 6:1-Sieg im tibetischen Hochland tut immer gut. Davos schämt sich, laut neusten Meldungen haben sich alle Bergziegen als Kegelrobben verkleidet, weil sich auch die Tiere vom HCD distanzieren wollen. Allerdings kamen sie mit der Kegelrobben-Verkleidung doch den Torhütern des HCD ziemlich nahe. Uha uha uha. Auf der anderen Seite erneut ein brillanter Genoni. Wie oft hatte er uns im HCD-Dress mit seinen Paraden genervt. Aber eben, das Leben ist gerecht, nun gibt er es ihnen zurück ohne Ende. Schlussendlich ein problemloser Sieg gegen ein schwaches Davos. Pflichtsieg und so. Uha uha uha.

Also, so richtig gut sind wir nicht in die Partie gestartet. Wir kamen 5 Minuten kaum aus dem Drittel, es brauchte die Wand Leo, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Aber dann begann unser Brennsprit-Motor zu laufen, und wie! Ein geiler Angriff wurde von Rüfi im 2. Versuch zur Führung abgeschlossen. Tja, Effizienz kann man halt nicht mit Höhenscheissluft kompensieren. Da das Spiel noch jung war, verwalteten wir auch nicht, sondern fuhren endlich mal geile Konter. So einer knallte Hodenmann zum 2:0 in die Maschen. Van Hinten Trottelberg reagierte wie ein Mammut. Nicht mächtig sondern ziemlich ausgestorben. Und als Davos wankte, kam dann noch Unti und hämmerte das 3:0 in die Maschen. Was für ein Startdrittel. "Weissfluhjoch geh Gageln" sangen die gut gelaunten SCB-Fans.

Im zweiten Drittel kam von Davos noch weniger als im ersten Drittel. Daran musste man sich zuerst gewöhnen. Dafür war jetzt Senn im Tor. Doch unser Hodenmann machte sich wieder zur Deckenfrau und schoss einen herrlichen Angriff zum 4:0 ins Netz. Endgültig "Senn macht Penn" wurde es kurze Zeit später, als Arko haltbar abzog und der Schlafsack auf Kufen den Schuss passieren liess. 0:5 nach 2 Dritteln, die Lawine war aufgetaut und pflotschnass am Abweisen.

Das letzte Drittel war dann fast ohne Geschichte. Einzig, dass der sympatischere Wieser dem Leo noch den Shutout vermieste. OK, kleine Freude im Bergdorf. Aber auch auf das hatten wir eine Antwort, Moser Capitano der Du bist schoss postwendend das 6:1. Der Kantersieg war Tatsache. Ich sag mal: gut reagiert auf die letzten nicht mehr so überzeugenden Spiele. Mal eben den Tempo-Bündnern die Binde in den Hals gesteckt. Nicht schlecht.

Jetzt morgen gegen Krisen-Tram. Ich hoffe, wir können den Speed behalten und die Kirschtorten ebenso wegnieten.

Mittwoch, 1. November 2017

CHL: SC Bern - EHC Red Bull München 2:3

Uha. Besser spät als nie. Viele Leute haben mich angeschrieben, ob es mir gut gehe, missing Matchbericht und so ... also, ich kann alle Leute (Danke für das "an mich denken") beruhigen. Mir geht es gesundheitlich perfekt, auch hatte ich gestern kein Spiel gemacht "Auf gehts, wer zuerst kotzen muss, muss nochmals einen halben Weissen saufen". Nein nein, das hättet ihr erfahren, wenn meine Tochter erneut einen legendären Eintrag geschrieben hätte. Das ist aber erst 2 Mal passiert. Gestern war der Grund ein einfacher: Ich habe keine Sekunde des Spiels gesehen. Aus arbeitstechnischen Gründen. Ich wollte mich noch retten und flog quasi nach Hause, aber Teleclub via UPC täupelet weiter wie ein Kleinkind und langweilte mit Zug, als dieses Gewurste durch war schaltete man in die mit 13 Personen gefüllte Halle zu Zürich. Vom SCB keine Live-Bilder. Ausser man ist Swisscom TV-Jünger, die durften es sehen. Aber egal. Aber so konnte ich nicht schreiben. Heute geht es, weil ich mit vielen Leuten reden konnte, die mir das ganze Spiel recht brühwarm erzählen konnten.

Vorher war ja noch die Affäre "Bodenmann". OK, Sven muss unheimlich neidisch auf uns sein, jetzt wo er mit den Züzis rumgurken muss. Aber Business ist Business, kein Problem. Der SCB sollte wie mit Jalonen aber jetzt bei allen "Du bleibst"-Spielern Nägel mit Köpfen machen, der Sven will sicher die halbe Mannschaft auf Zürich lotsen, Karl wurde bereits gebunden, ist gut so, denn auch dort wollte Sven bei uns abstauben. Bodenmann weg - OK, schade, aber zu ersetzten. Wie immer, wenn ein Mümmelpeter schon während der Saison bei einem anderen Klub unterschreibt, verliert er bei mir nun den herrlichen Übernamen "Deckenfrau". Ab sofort ist er für mich "Hodenmann".

Nun zum Spiel. Ich habe die Corsi-Statistik von Schwarz Ueli gebraucht, um die Partie fachgerecht zu analysieren. Nun, gescheitert sind wir, da wir fast alles versiebten was es an Torchancen gab, die Deutschen halt, wie man es gewohnt ist von "das Alles ist Deutschland", hatten den Apfel aber immer auf den Schultern und gaben niemals klein bei. Erst drehten sie unsere Führung um, dann kurz vor Schluss rumsten sie uns den Siegestreffer rein. Ist halt so gegen Deutsche. Man nehme nur den Fussball. Auch wenn Du 3 Minuten vor Schluss 2:0 führst, sing noch keine Schmähsongs, denn meistens gleichen sie noch aus und gewinnen dann im Penaltyschiessen.

Natürlich sind unsere Chancen noch da. ABER: Diese Tendenz, die wir im Moment zeigen, sollte schon am Freitag in Davos gestoppt werden. Wir kämpfen, wir sind technisch gut, die Abwehr räumt auf, doch dann verstricken wir uns in Albert-Einstein-Angriffe, die dann noch überhastet und ungenau abgeschlossen werden. Zudem sind die Pfeiler im Team im Moment etwas auf Tauchfahrt. Damit meine ich auch die Ausländer. Arco ist immer noch nicht der Arco vom letzten Jahr, der Marylin Manson reisst nur Leute vom Sitz die Blähungen haben und der Finne brilliert vor allem beim Einlaufen. Aber es sind nicht nur sie, auch allgemein stagnieren wir.

In einer Woche wissen wir ziemlich viel mehr. Davos in den Yeti-Bergen, dann die Heulsusen aus Zug, am Dienstag dann der Kracher in München. Ich bin mal gespannt wie viele Tore der Hodenmann schiesst und so.

Samstag, 28. Oktober 2017

SC Bern - EHC Biel 4:1

Also wenn ich da so die Zeitungen lese ... "Problemloser SCB-Sieg" etc. Nein, das ist so nicht ganz wahr. Problemlos war es nun doch nicht ganz. Das lag zum Einen ganz viel an uns, zum anderen ging Biel der Speed etwas aus, weil wir halt auch ohne zu überzeugen immer vor dem Tor des Gegners rummümmeln, bis die Scheibe dann endlich drin ist. Das Spezielle am Sieg war, dass wir mit Backup Caminada spielten, nicht aus mangelndem Respekt vor Biel, sondern weil er es sich verdient hat, auch vor eigenem Publikum sein Können zu zeigen. Und Leo tut es auch gut, wenn er nicht überforciert wird. Bereits am Dienstag kommt ja Jupp Heynckes mit seiner Mia-sin-mia-Truppe via CHL zu uns.

Biel begann sehr frech auf unserem Eis. Der McNamara zeigte dem Eismeister mehrmals die lange Nase, irgendwie cool. Auch die Spieler frechten herum und waren flott unterwegs. Bei uns geigte es so auf und ab, ein paar Torchancen waren da, herausgespielt sogar, doch viel blieb eine unfertige Synphonie. Biel jubelte himmelhoch, als sie in der 17. Minute nach einen Gestocher mit 1:0 in Führung gingen. Uff, nicht gut, kurz vor der Pause in Rückstand ... doch es gibt eben Pabba Ehebett, der 2 Minuten später nach gutem Nachsetzten von uns den Ausgleich erzielte. Ich glaube, schlussendlich kostete das den Pillern den Match. Das darf nicht passieren, die Führung muss man in die Drittelspause retten. Für uns war es OK.

Das zweite Drittel rumste dann besser ab. Erstens schoss uns Maserati in Front, auch da hatten die Piller den Slot eher im Schlot als im Griff. Das wird Uelis Corsi-Statistik auf MySports schon noch beweisen. Dann wurde uns ein Tor zurecht aberkannt, es war Offside. Dann zeigten wir noch den schönnsten Angriff des Abends, Rüfi traf aber nur den doofen Pfosten. Knapp aber verdient in Führung gingen wir in die Pause.

Das letzte Drittel war denn auch das, was ich erwartet hatte: Auf eine Art eine Zitterpartie, Biel roch das Unentschieden, etwas zu wenig, weil doch der Wetzel so schweiselet und mit dem säuerlichen Geruch alles andere überdeckt. Es war Kämpfer komplett, der uns mit dem 3:1 erlöste. 4 Minuten vor Schluss. Der Goalie-wo-bist-Du?-Ofen von Arvo vollendete den Heimsieg - 4:1 und 3 Punkte.

Also, ein sauberes 6 Punkte Wochenende tut gut, auch wenn man immer noch über ein paar Sachen diskutieren kann. Unsere Angriffsauslösung ist, sagen wir mal ungepflegt wie eine zu fettige Haut. Das gibt Pickel, auch wenn man täglich duscht. Fragt Schüschu wenn ihr mir nicht glaubt. Dann ebenfalls das Powerplay, irgendwie geht da nicht mehr viel, auch wenn wir in der Statistik die beste Billanz haben. Aber heute, das war nix.

Fertig gemotzt, Derby-Sieg, 6 Punkte, Leader und einen geilen Backup, der einen super Job gemacht hat. Was wollen wir mehr?

Freitag, 27. Oktober 2017

Lausanne HC - SC Bern 2:4

Uh, da haben wir ja mal nicht so schlecht auf die Niederlage bei den Affenbrotbäumen reagiert. Nach 20 Minuten war der Mist geführt, weil wir Lausanne von A-Z dominierten und bereits 4:0 führten. Jetzt klappte es auch ungefähr mit dem Verwalten, obschon man den Sackhüpfern nach mir selber den Gnadenstoss hätte geben können. Aber wir kassierten pro Drittel noch ein Tor, richtig spannend wurde es zum Glück nicht mehr. 3 Punkte in Lausanne sind für uns immer gut, so reagiert man auf eine Schlappe nach 10 Siegen in Serie, wie ein Champion eben.

Der Beginn war 10 Minuten lang verhalten. Klar, man wollte nicht wie gegen den Affenbrotbaum früh in Rückstand geraten. Lausanne war gedopt durch 4 Siege in Serie, hatte aber einen höllischen Respekt vor unseren Jungs. In der 11. Minute legten wir aber los. Kämpfer komplett schloss eine herrliche Kombination zum 1:0 ab. Nur 3 Minuten später versenkte Rüfi einen Abpraller vom altersschwachen Huet zum 2:0. Nun dauerte es 4 Minuten, bis erneut Rüfi das 3:0 einlochte. Ich klatschte im Takt, doch es kam noch besser. 30 Sekunden später lenkte Pabba Ehebett zum 4:0 ab. Was für ein Drittel, was für eine Effizienz. Die Karten waren gemischt und ausgeteilt, diese Butter würden wir uns nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Allerdings, inzwischen war Zurkappelle im Tor der Lasagne-Zähkäse-Scheissfädenziehen. Wir brachten die Kontern nicht mehr so hin, wie ich es gerne hätte. Jaja, ich finde immer ein Haar in der Suppe. Da hätte Lausanne fallen müssen. Doch es brauchte immer mehr den Leo Superpo, der dann allerdings in der 38. Minute absolut chancenlos war. Die welsche Fraktion hüpfte als wenn sie soeben Abgestiegen wären, so wertvoll ist ein nicht-mal-Anschlusstreffer also gegen uns. Nun gut.

Im letzten Drittel warteten wir auch wieder einfach ab, was die Saussicons bieten würden ausser einer Hülle aus Schweinedickdarm. Sie kämpften, wir wehrten, so ging es lange gut, bis 30 Sekunden vor Schluss der unsägliche Tschenaggi auf 2:4 verkürzte. Wir frassen im letzten Drittel zuviele Strafen, weil wir nicht mehr so spritzig Schlittschuh gelaufen sind. Aber egal, am Schluss hatten wir die 3 verdienten Punkte, auch wenn die Welschen heulten als wären sie in Wirklichkeit Klotener.

Also, 3 Punkte sind mal gut wenn man sie in Lausanne holt, da hatten wir auch nicht immer soooo brilliert in der Vergangenheit. Und niemand ist dem Team böse, wenn es so klare Verhältnisse nach 20 Minuten schafft und dann halt eher abwartet und vieles Ausprobiert, das man beim Stand von 0:0 halt nicht kann und darf. Schlussendlich gehe ich mit guter Laune in die Heia und freue mich auf das Derby morgen gegen die hektischen "Hopp Biu"-Pääger. Die Niederlage in Lugagel war ein Betriebsunfall und BASTA! Schlaft gut!

Dienstag, 24. Oktober 2017

HC Lugano - SC Bern 2:0

So, was sich schon etwa länger angebahnt hatte, ist nun passiert. 2:0 verloren, trotzdem kann man ein "na und" aussprechen. Einmal musste es passieren, und unsere Leistungskurve stagniert im Moment wie ein Viagra-Penis. OK, man muss zugeben, dass der Merkelleckiltis heute eine sensationelle Partie spielte. Allerdings, von unseren 41 Schüssen waren ganz viele Schüsse die eigentlich laut Bundesamt für Schüsse gar nicht als Schüsse gelten dürften. Früh waren wir in Rückstand geraten, weil wir die eigene Slotzone da knallhart vergessen hatten. Danach war es ein Hin- und Her Spiel, so quasi der Bumsmatch. Allerdings versiebte bei uns vieles schon in der neutralen Zone, oder dann ganz sicher im Angriffsdrittel. Eine verdiente Niederlage, basta, aber immer noch ein lederner Leader.

Eben, begonnen hat alles nicht sehr gut. Der Fratzenhirni konnte ungedeckt und unbedrängt aus 7 Metern Mass nehmen und bezwang Leo herrlich. Das ist natürlich Käse auf die Lugagel Pizza. Das weinerliche Publikum wartete vergeblich auf knallharte Szenen, alles verlief auf dem Eis anständig. Ist auch gut so, denn Körperverletzer Walker der Stalker konnte so seine Ellbogen nicht gegen unsere Gehirne hämmern. Irgendwie hatte ich in diesem Drittel niemals das Gefühl, dass jetzt bald ein Ofen für uns fallen würde. Auffallend, wie viele Schüsse die Lugagler blocken konnte, weil sie wie bekloppt vor dem eigenen Tor standen.

Das zweite Drittel schepperte gleich weiter. Etwas energischer wurden wir und versuchten nun auch, ein unglaubliches Stochertor zu erzielen. Aber wenn fast nichts geht, dann geht auch das nicht. Kamen wir ins Powerplay, dann war das unbeweglich und leicht auszurechnen. Von der blauen Linie zu knallen ist ja OK, aber dann das Tor treffen, Gopfertramminomau. Als mal kombiniert wurde, traf Moser der Du bist die Scheibe nicht. Eben, es passte fast nichts.

Im letzten Drittel waren wir dann massiv da und schnürten die Maiskolben ein, als ob sie ein Tessinerbraten wären. Doch die richtig grosse Torchance gab es nicht, einfach viele Schüsse, die der Merkelleckiltis aber souverän parierte. Als dann noch ein Powerplay für uns kam, keimte troztdem noch Hoffnung auf. Doch eben, 2-Zeller DerStein entwischte, wollte eigentlich ein Iceing hauen, merkte dann dass er alleine vor Leo war und traf total zufällig zum 2:0. Das wars dann gewesen, auch wenn Deckenfrau den Anschluss hätte machen müssen, aber eben, ein Very very Big Save vom lettischsten aller Letten verhinderte das.

Diese Niederlage wird unsere Köpfe wieder frei machen von "es geht schon irgendwie". Nicht das mir jetzt irgendwer von Krise redet nach 10 Siegen in Serie oder so. Die Art und Weise ist einfach nichxt mehr erfrischend, wie wir spielen. Lösen wir mal schnell aus, dann verlieren wir in der neutralen Zone meistens jedes Tempo und kommen viel zu berechenbar ins das gegnerische Drittel. Die Überraschungsmomente fehlen total, sogar eine Kuhgagel-Abwehr wie Ambri kann sich eher problemlos auf uns einstellen. Teams mit mehr Klasse haben logischerweise noch weniger Probleme. Aber eben, warten wir ab was die Niederlage Gutes bewirken wird. Ich geh jetzt als nach wie vor stolzer Leader pennen. Pfuuset guet. Und morgen möchte ich kein Skandal-Interview lesen ... uha uha uha.

Montag, 23. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Der demoralisierende Cup


Ja, das ist ein Thema. Nicht für uns, da wir im Moment alles gewinnen, was man gewinnen kann. Aber der Retorten-Cup bringt andere Teams in echte Schwierigkeiten. Der Reiz vom Underdog, der auf wundersame Art und Weise den Cup gewinnt, kann man im Hockey ja eh vergessen. Ab und zu kann es eine Überraschung geben, aber was passiert mit den überraschten Teams? Es erhöht die Probleme nur noch mehr, da es meistens Teams sind, die schon in der Meisterschaft spielen wie ausgeleierte Ballettkostüme.

Nehmen wir die ZSC Lions: In der Meisterschaft sind sie ziemlich unter Kritik, weil sie zwar schön spielen, aber von ihren 16 Spielen bereits 9 vergeigt haben. Der Trainer gerät sofort unter Druck. Dann der Auftritt gestern beim NHL-Serienmeister Ajoje. Semmel Semmel weg, ausgeschieden. Klar, so richtig interessiert das nicht, aber die Kritik am elchigen Schwedenfurz an der Bande wird so nicht verstummen, im Gegenteil. Und das alles wegen dem Cup.

Dann auch unsere Titelsammler aus Trottelfon. In die neue Saison sind sie gut gestartet, keine Frage. Doch nun hat der Alltag Einzug gehalten. Klar, man kann wie immer auf die Playoffs hoffen. Aber wir wissen ja, wie es ihnen dort meistens geht. Da geht man im Cup doch dann voll, um wenigstens einmal sowas  wie einen Titel vor der Nase zu haben. Klar, solange wir vom SCB im Wettbewerb sind, würde das nichts werden. Aber das Losglück war für Hutzenbrohn ja da, die SCL Tigers sind ja jetzt nicht gerade unbedingt die Einsteingleichung des überlegenen Hockeys. Meistens verlieren die Tigers auch, wenn gar kein Gegner auf dem Eis ist. Trotzdem schlagen sie Gottéron mit 2:1 und beenden somit alle Träume. Das wird Unruhe ins Tal der melkenden Einwohner bringen, klarer Fall. Und auch Mark Französisch muss sich ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen.

Was mich aber noch mehr beschäftigt: Im Moment könnte ein Cupfinal Rapperswil vs Ajoje drohen. Das Spiel müsste wohl in Ost-Polen stattfinden, da hier höchstens 21 Personen ein Ticket kaufen würden. Aber egal, Cup ist Cup, nimmt man ihn nicht genug ernst, scheidet man halt aus.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Cup: HC Ambri Pieta - SC Bern 3:4 nP

Uha. Unsere Siege gleichen sich langsam wie zwei Hühnereier. Zäh beginnen, dann in Führung gehen und im letzten Drittel sich dann die ranzige Butter vom Brot lecken lassen ... so geschehen auch heute. 15 Minuten vor Schluss hatten wir das 3:1 erzielt, ein Hammer vom Häsu, aber es sollte nicht reichen da die Ambriotten noch ausgleichen konnten. Erst das Penaltyschiessen brachte uns die nächste Runde, weil Deckenfrau wieder als einziger traf und Caminada hexte wie Leo und keinen reingelassen hat. So, die unglaubliche Cup-Party hat begonnen, ich weine vor Freude. So 11 Sekunden sind um, nun interessiert es mich schon nicht mehr. Egal. Die Titelsammler aus Trottelfon sind ja bereits wieder ausgeschieden, ebenso die Nordafrikaner aus Lugagel. Schauen wir mal wen uns die Losungsfee als nächsten Gegner zieht.

Da wir bereits vor 5 Tagen in der Walascha rumgeigten, hoffte man auf ein etwas besseres Spiel als beim 1:0 Sieg. Das wurde aber nicht erfüllt. Ambri ist Zuhause immer für unangenehme Spiele gut. Als sie zu zweit am Marronifressen waren und wir doppelte Überzahl hatten, traf der ungemein tolle Pabba Ehebett zur Führung. Das hielt aber nicht lange, weil noch im ersten Drittel der Ausgleich gefallen ist. Egal. Immerhin schon doppelt soviele Tore wie am Dienstag. Caminada machte einen Top-Job, die Abwehr konnte sich bald sicher fühlen, vorne waren wir aber wieder am Zahnstocher sortieren. Fast unglaublich wie ungenau wir da spielen können.

Im zweiten Drittel tänzelte dem Anders sein Sohn total motiviert im Angriffdrittel rum und knallte herrlich zum 2:1 in die Maschen. Aber das Spiel änderte den Charakter nicht, es gab auf beiden Seite ab und zu explosive Angriffe, die aber versandeten, weil der Zweikampf verloren ging oder der Pass eigentlich ein Schuss war.

Im letzten Drittel hatten wir wieder eine Überzahl, da knallte der Häsu herrlich in den Angel. So, eben, 3:1 und noch 15 Minuten zu spielen. Nochmals eben, es reichte nicht. In der 52. Minute verkürzte die Immerkämpfer aus Ambri, 2 Minuten später stand es bereits 3:3. Deja vu, nicht?

In der Verlängerung hätte der Sack mit einer Überzahl zugemacht werden können, doch eben, immer kann man die 60 Minuten nicht überdecken. Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Da semmelten wir wie abgedunkelte Unterhosen auf das Ambri-Tor, hatten zum Glück einen guten Caminada in der Krutze. Die Deckenfrau versenkte herrlich, das reichte zum Sieg. OK. Nächste Runde wieder der grosse Gähnkrampf, ich freue mich.

So wie die Resultate der anderen Spiele im Moment stehen, nehmen wohl einige NL-Klubs den Cup einfach nicht ernst. Skandal. OK, ein kleines bisschen Veständnis habe ich. Weiter gehts, am Dienstag gegen Lugagel wollen wir die nächsten Punkte aufs Konto löffeln!

Freitag, 20. Oktober 2017

SC Bern - Genf Servette HC 3:2 nP

OK, es ist nichts passiert. Auch wenn 3 Punkte schöner gewesen wären. Aber mit 2 Punkten kann man leben, vorallem wenn der EV Zug zu doof ist, die SCL Tigers zu schlagen. Das heisst, dass wir die Tabelle trotz weniger Spielen sehr imposant anführen. Heute ging das einfach nicht gut, was schon in den letzten Spielen sich etwas angebahnt hatte: Spritzig ins Spiel gestartet, danach mit der Führung einen Gang runtergeschaltet und im letzten Drittel nur noch verwaltet. Genf glich unsere 2:0-Führung in den letzten 5 Minuten noch aus. Aber im Penaltyknallen hatten wir dann halt Leo, der alles hielt, Deckenfrau sorgte mit dem einzigen Treffer für unsere 2 Punkte.

Das erste Drittel gefiel mir gut, da war ich überzeugt, dass wir den 10ten Sieg in Serie holen werden. Spritzig waren wir, mit Zug zum Tor, ein herrlicher Angriff knallte Trüffelnacht ins Netz, danach zog die Deckenfrau auf Mayer mit seinen Rostet-Eier los und versenkte souverän zum 2:0. Wir blieben dran und belagerten die Senftuben weiter, brachten aber nichts mehr in die Krätze. Nun gut, 2:0 und gut im Schuss, eben, Optimismus pur. 

Das zweite Drittel brachte dann unsere Gänge etwas durcheinander. Vom 4. Gang in den 2. Gang, das Getriebe heulte auf, Genf, sehr happig im Forechecking, konnte nun zuviel Druck auf Leo ausüben. Es ging aber noch alles gut. Bei uns wurde vorne auch noch versemmelt, das 3:0 hätte die Partie entschieden, aber irgendwie fehlte halt der totale Biss. In der Drittelspause wusste man nicht was reden, weil ja noch gleichviel war wie nach dem ersten Drittel.

Im letzten Drittel vergeigten wir eine 5:4-Überzahl, da kreiselten meine Gedanken zum ersten Mal so richtig. OK, ich dachte so für mich "wahrscheinlich gleicht Genf noch aus, die Verlängerung wird zum Gähnen doch wir gewinnen 1:0 im Penaltyschiessen". Uha. Na, bin ich ein Expertenhund oder nicht? Die 2 Tore Differenz waren für Genf halt wie ein rotes Tuch, sie spürten, dass es irgendwie noch zu einem Punkt reichen könnte. Dann schlug es eben 2 Mal hinter Leo ein, ich fluchte extrem schmutzig (ich sagte "in Brust we Trust ohne Lust"). Gemein, eh? 

OK, die Verlängerung sabberte wie Babyspucke durch den Bitz. Es ging wirklich nicht mehr viel. Dann halt in die Penaltys. Wir schossen nicht gut, nur Bodenmann traf geil, eigentlich reicht das nicht, ausser Du hast eben Leo im Knarst, der alle Senfer zur Currywurst trieb und jeden Penalty hielt.

Ich weiss nicht so recht, ob eine Niederlage heute nicht besser gewesen wäre. Einfach damit die "Reset"-Knöpfe im Spielerapfel gedrückt werden würden. Im Moment terrorisieren wir die Liga, obschon wir nicht unbedingt gut Spielen, aber immer einen Weg finden, um zu gewinnen. Ist ja auch was. Aber wir müssen unbedingt weniger spekulieren, vor allem mit den Pässen im Sturm, und wieder etwas nüchtern realistisch die Gegner wegballern. 

Trotzdem grosses Kompliment an Karl Neinonen und das Team. 10 Spiele in Serie zu gewinnen ist schon happig geil.

Dienstag, 17. Oktober 2017

HC Ambri Piotta - SC Bern 0:1

3 Punkte. Kantersieg. Uha. Das Einzige was gut war heute Abend: Die Leidenschaft von Ambri. Wir waren wieder sehr sehr kompliziert, fahrig und irgendwie nicht spritzig. Das Spiel war wie eine abgekaltete Fischsuppe mit geschwelten Küngelohren. Erwärmen konnte ich mich nicht, zu keiner Sekunde. Ausser gerade als Pabba Ehebett nach einem schweren Fehler von Ambri herrlich zum 0:1 einlochte. Das war es dann schon. OK, dann noch Leo, der mindestens 21'000 Schüsse abwehren musste. Aber ich will nicht zu lange nörgeln, unsere Siegesserie hält an, in Ambri hatten wir in letzter Zeit zu oft auf den Deckel gekriegt, also 3 Punkte verbuchen und nach diesem Matchbericht nicht mehr an dieses Spiel denken.

Das Ambri bereit war, merkte man schon nach ein paar Sekunden. Der Lugga Tschereda hat ihnen ein System verpasst, das nun völlig auf den Halslosen abgestimmt ist. Und siehe da, der spielt in Ambri jetzt richtig gut. Schon komisch, wenn ein Torhüter Trottelfon verlässt, wird er dann ziemlich besser. Naja, war schon ein paarmal so. Bei uns war hinten zwar alles dicht, doch gegen vorne versuchten wir oft, die Gesetzte der Pysik ausser Kraft zu setzten. "Der Pass wird sicher ankommen, obschon er die vierfache Erdbeschleunigung haben sollte um präzise zu sein" und so weiter und so fort. Zudem standen wir uns bei Angriffen gegenseitig mehr im Weg als das wir kombinierten. Wir waren wie ein Bulldogge, der das Füdi zugenäht hat (hinten dicht) und im Maul Parodontose hat (vorne ohne Bisskraft). Das 0:0 nach 20 Minuten war sowas von logisch.

Im zweiten Drittel, man denkt ja immer "jetzt wirds besser", wurde der gleiche Trott gefahren. Der Wille war da, und wo ein Wille ist, fehlt oft die Brille. Torchancen waren Mangelware, wäre dann mal eine da gewesen, dann trifft man die Krätze nicht oder scheitert am guten Goalie. Auf beiden Seiten. Unser Powerplay durften wir auch testen, allerdings liess der Karl Neinonen wohl mit Augenbinden spielen, so fludderig und ungenau waren wir diese Saison noch fast nie. Ambri lebte natürlich von diesem Resultat und setzte alle Hoffnungen in das Schlussdrittel.

Pech halt nur, wenn man den einzige Fehler genau in diesem Schlussdrittel macht. Was für ein vertendeln der Scheibe, Kämpfer komplett kam seitlich an die Scheibe, bewies Übersicht und bediente den Pabba mustergültig. Der angelte die Scheibe sowas von geil ins Netz. 1:0 und das wars auch schon, auch wenn Ambri alles versuchte. Unsere Konter versifften alle, warum? Siehe oben. Egal, Leo's zweiter Shutout in Serie brachte uns den Sieg. Das Sumpfdotterblumen-Spiel war endlich durch.

Die letzten 2 Auswärtsspiele waren keine Offenbarung, aber 6 Punkte und 3:0 Tore, sehr geil und minimalistisch. Eben, jammern dürfen andere. Wir gewinnen, auch wenn es lange nicht danach aussieht.

Montag, 16. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Die fehlende Phantasie der Schwanzklubs

Ja, das ist tatsächlich Furzzkopfwürdig. Es ist ja schon unangenehm, wenn man weit hinten in der Tabelle sitzt und auch nicht mehr hoch kommt. So wie der EHC Kloten und die SCL Tigers. Allerdings kann man auch aus dieser beschissenen Situation das Beste machen. Das Marketing muss umgestellt werden, damit der Klub trotz Dauerniederlagen attraktiv bleibt. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

EHC Kloten:
Sofort umtaufen in EHC-RMS Kloten-Titanic. Die parallelen sind sooo offensichtlich, warum muss immer der Tuni Hardboiled darauf kommen? Antwort: Weil ich es kann. Uha. Also, die Titanic muss man niemanden erklären, wohl alle haben den Film gesehen. Kloten ist doch genau gleich. OK, die Titanic rammte einen gewaltigen Eisberg, bei Kloten genügte halt schon ein Eiswürfel. Aber egal. Die Hauptdarsteller sind ebenfalls schon gegeben. Die Kate Winslet wird durch das Publikum gespielt, da sie ja auch 60 Minuten lang winseln wie die Kate. Der di Caprio wird durch Denis Hollenstein besetzt, auch er sieht blendend aus und versinkt am Schluss. So bleibt man im Gesrpäch und generiert Kino-Fans als neue Zuschauer. Wird niemand merken, da die Kloten-Heimspiele ungefähr gleich viel Stimmung generieren wie wenn man im Kino einen Neudeutschen Problemfilm schaut (Meine Katze mobbt mich).

SCL Tigers
Ganz klar, sie müssen die neuen Technologien ausnützen. Das Internet hat im Emmental Fuss gefasst, es gibt sogar Applikationsentwickler die geniale Apps für das Smartphone programmieren können. Allerdings muss jetzt dort eine App rauskommen, die einschlägt wie dem Rüfi sein Hammer zum 2:0. Oh, ich will nicht die Wunden erneut mit Salz bestreuen. Es müsste eine App sein, wo stolz "Sponsored by SCL Tigers" druntersteht. Mein Vorschlag: Wir kennen alle Tinder. Das ist eine App für Halbperverse, die ihr Ofenrohr dort zu finden hoffen. Eben, SCL Tigers, rattert es schon wie bei mir?? Die App sollte nicht "Tinder" sondern "Rinder" heissen. Der Bezug zum Emmental wäre genial. Und wer als Anwender einen "match" hat (er mag die Kuh die auch ihn mag), darf als Belohnung mit Mocken Ehlers auf Dänemark reisen.

Klar, aus mir sprudeln die Ideen nur so, da wir mit dem SCB so souverän schön ganz oben stehen. Das beschleunigt die Denkprozesse. Das liegt aber nicht jedem Klub so gut wie uns, man sehe sich nur Gottéron an, was aus ihrer ehemaligen Tabellenführung nun geworden ist ... naja.

Ich liebe das Frotzeln. Geniesst die Woche!

Samstag, 14. Oktober 2017

SCL Tigers - SC Bern 0:2

So, dann kommen wir wieder zu 3 Punkten. Es war ein eher armes Derby, erfreulich war immerhin, dass kein Langnauer Spieler dem Leo die Schoner zerschneiden wollte, nicht so wie gestern der Zürcher Foulisiech. Wie immer taten wir uns relativ schwer im Tal der bumsenden Iltise, hatten aber die Abgebrühtheit, dass wir 2 Fehler der Guschtiputzer zu 2 Toren ausnützen konnten. Erst traf Schweweh, im zweiten Drittel dann Rüfi, alles andere versiebten wir, wie auch die Langnuller. So ging ein ereignisarmes Spiel mit einem Shutout für Leo zu Ende. Auch weil Langnau in der Offensive zaghafter war es Ruedi Heugabelhammer als er das erste Mal ins Puff gehen sollte.

Aber eben, auch wenn Langnau gerade zu unglaublich schlecht platziert ist in der Rangliste: Im Vergleich mit Kloten spielen sie 1 Klasse engagierter, hatten Herz und kämpften bis zum Schluss. Sympathisch und trotz Rang Senkloch: NLA-würdig. Im ersten Drittel war es primär mal ein verkeiltes Spiel wo sich irgendwie alle weigerten, ein Zeichen zu setzten. Das passt alben dem Schwerweh  nicht so. Auf ein Abpraller von Pummeliltis reagierte der "einer von uns" am schnellsten und knallte uns in Führung. Das lupfte den Tigern fast die Merrängge aus dem Vollbart. Aber als Heimteam sollte man schon etwas mehr Druck erzeugen. Das Tor brachte aber keinen Spielwandel, es ging weiter im Zaggihung-Modus. Sirene und in Führung, immerhin war meine Laune gut.

Im zweiten Drittel versuchten es die Tiger immerhin und kamen dann doch zu 2 guten Chancen die sie aber nicht an Leo vorbeibrachten. Sie wurden übermütig und wurden dann folgerichtig von uns eiskalt abgeduscht. Als die Tiger zu offensiv standen, entwischten Rüfi und Schwerweh. 2 alleine gegen den Goalie, was macht man da? Nun, man macht es wie Rüfi. Man zieht einen herrlichen Handgelenker in den Angel. 2:0 für die sexy Bären. Und irgendwie spürte es man deutlich: Das wars irgendwie schon. Bei Spielhälfte. Langnau glaubte nicht mehr richtig daran. Zudem waren wir unglaublich in Sachen "Block den Schuss und mach kein Stuss". 30 blockierte Schüsse standen am Schluss auf dem Statistikblatt, das ist Klasse, zeigte aber auch, dass man sich nie in Ruhe auf die Schlusssirene vorbereiten konnte.

Das letzte Drittel war dann, wie es zu erwarten war, ein runterspielen bis die Schlusssirene kam. Marylin Manson hatte dann noch etwas Pech mit 2 Pfostenschüssen innerhalb von 5 Sekunden. So liess die endgültige Enscheidung halt auf sich warten, die kam dann mit der Schlusssirene. Der Sieg war verdient, weil unser System wieder haargenau gegriffen hatte und die Tiger immer in die Ecken drängte. Und von dort auf Leo schiessen ist ungefähr so sinnvoll wie eine Rakete bauen und sie mit Salatöl zu betanken.

Also, 5 Punkte sind OK, wir sind wieder Leader, ist eigentlich egal aber trotzdem OK. Die Jungs machen im Moment sehr viel Freude und ich bin überzeugt, dass das bis Ende Saison so weitergeht.

Freitag, 13. Oktober 2017

SC Bern - ZSC Lions 4:3 nV

Oder, es ist doch so, gewonnen hat man erst, wenn man gewonnen hat. Das Spiel war temporeich, allerdings ungefähr so flau wie ein Waschhudel mit Nivea-Creme drauf. Der ZSC präsentierte sich gut bei uns und war für mich eigentlich das bessere Team. Weil sie uns nicht zur Entfaltung kommen liessen, die neutrale Zone im Griff hatten und immer wieder mit dem gleichen Trick Erfolg hatten: Schnell über den Flügel, dann ein Pass auf einen aufrückenden Füdigagel der dann im Slot freie Schussbahn hatte. Aber, das war dann das erfreuliche, irgendwie schaffen wir es immer noch. Allerdings hebe ich meinen ästhetischen Zeigefinger energisch in den Himmel, so wie alben der Klassenlehrer wenn ich anstatt französische Verben holländische Fluchwörter konjugierte. Im Moment versiffen wir das Startdrittel meistens, biegen es dann in extremis noch hin. Heute war es krass, da der Z in der Verlängerung den Siegestreffer schoss. Alles klar, ein paar Leute gingen schon nach Hause. Aber die Zebragötter schauten sich das Video an. Da sah man gut, das mit einer gewaltigen Attacke der Leo sowas von behindert wurde, dass er Zürcher gleich noch 5 Minuten hätte kriegen sollen. Uha uha uha. Nein, Quatsch, also da waren die Schiris schon sehr sehr sehr streng. Aber eben. Ich erinnere an das Meistertor damals, irgendwie war es eine leichte Revanche heute. Die Verlängerung lief weiter, und dann schoss die wiedergenesene Blume uns zum Sieg. Regulär, auch wenn die Zürcher Presse jetzt da eine Berührung an Füller oder wie der heisst erfinden will.

Im ersten Drittel waren wir einfach noch nicht ganz wach. Der Z hatte ein Chancenplus und ging folgerichtig durch Schongrün in Führung. Der Rückstand hätte noch deutlicher sein können. Wenn wir ehrlich sind. Und genau das hasse ich, wenn man mit einem 0:1 noch dankbar sein soll. Egal, ich hoffte auf das zweite Drittel.

Und da waren wir wieder effizienter als ein Uhrwerk der reonomierten Marke "Warum verliert Gottéron gegen jeden starken Gegner". Erst füdelete Schweweh ab wie ein Brennstab im AKW und erwischte Füller für mich haltbar zum Ausgleich. Knappe 5 Minuten später lancierte Unti den Moser der Du bist klassemässig, der coole Fighter versenkte die Scheibe herrlich. 2:1 und alles gut? Nein. Zürich war heute Abend jederzeit für einen Treffer gut. Das hat ihnen der Svänn beigebracht, ich bin mir sicher. Der Ausgleich war schnell wieder da. Das wurde dann dem Pabba Ehebett zuviel. Sein herrliches Zuspiel vewertete die Trüffelnacht zur erneuten 3:2-Führung.

Das letzte Drittel war noch blutjung, als Heering schon wieder ausglich. Eigentlich von der Torfolge her ein Spektakelspiel. Aber es lief zu wenig rund, als dass man ins schwärmen kam. So, dann Verlängerung, eben, die oben beschriebene Szene mit dem Schlittschuh des Züzis in Leos Schoner, der Treffer zählte nicht. Nun war der Häsu so sauer, dass das Game noch nicht beendet war, er lief durch wie ein Beserker, scheiterte am Füller, doch die Blume war da und knallte uns zum sehr glücklichen Sieg. Egal. 2 Punkte. Basta.

Ich bin ja mal gespannt auf Morgen, wenn im Tal der windenden Fürze es gegen die SCL Tigers abgeht. Da brauchen wir mehr 2. Drittel wie heute!


Dienstag, 10. Oktober 2017

CHL: SC Bern - Mountfield HK 5:2

Wenn die Spunte "Kappenkäse" in Melchseefrut Freinacht ausruft, dann ist in Bern etwas passiert. Wir haben uns für die Playoffs der CHL qualifiziert, das ist doch was! Jetzt hoffen wir auf einen geilen Gegner, mein Favorit wäre der ALK Geysir aus Nordisland. Das wäre der Hammer. Kurz zusammengefasst verlief die Partie heute so: Im ersten Drittel fuchtelte ich auf dem Sitzplatz rum und dachte "die Tschechen sind halt nicht so unsägliche Würste wie der EV Zug oder HC Trottelfon". Im zweiten Drittel änderte ich die Meinung und dachte "das sind ja die noch grösseren Würste als der EV Zug oder HC Trottelfon". Wir haben heute den Job gut gemacht und den nötigen Sieg eingefahren.

Eben, in den ersten 20 Minuten kamen wir nicht so richtig in das Game. Kennen wir ja langsam. Mountfield konterte brutal schnell und stand 2 x alleine vor Leo, der aber parierte und uns im Spiel hielt. Das 0:1 konnte er aber auch nicht verhindern, das war wirklich geil gespielt der Tschechen. Klarer Fall, ein 0:2 hätte mir den Magensaft in die Kehle getrieben. Aber wir hielten hinten dicht und vorne dichteten wir von Hinten. Das war zu wenig kernig.

Im zweiten Drittel folgte dann die grosse Wende. Auch weil Rüfi sich elegant von einem deckenden Welpentschechen entledigte, danach frei war und herrlich einschoss. Nun ging es endlich ab. 5 Minuten später demonstrierten unsere Jungs das eben so siegbringende Selbstvertrauen. Eine Scheibe kurvte gefährlich an der blauen Linie herum, ein Konter drohte, doch mit viel Risiko kam der Pass zu Unti, der sofort schoss und herrlich traf. 2:1 und Bier ab! 6 Minuten später schlenzte Noro vor die Krutze (die Tschechen brachten übrigens eigene Tornetze mit, aus Eselshaar, ist so Tradition dort), der Pyro Älä lenkte zum 3:1 in die Maschen. Nun wollte Mountfield aber zeigen, dass die in Tschechien nicht umsonst "Verein der furzenden Rinder" genannt werden. Sie drückten auf Leo wie rammlige Karnickel. Dann konterten wir ab, Pabba Ehebett servierte mustergültig auf Schweweh und der hämmerte das 4:1 in die Kiste. Geiler Ofen!

So wurde das letzte Drittel noch Formsache. Auch weil nach 44 Minuten der herzallerliebste Häsu wieder pfannenfertig auf Schwerweh assistierte, erneut traf der Junge herrlich zum 5:1. Nun klatschte das Stadion im Takt, das wars, die Achtelfinals können kommen. Der Treffer von Mountfield zum 5:2 kommentiere ich extra nicht, weil er arschhässlich war. Schlusssirene. Vielen Leuten laufen Tränen über die Schwabelbacken. Das sind Emotionen, das ist die CHL! Uha.

So, volle Konzentration nun auf Freitag und Samstag. Erst kommen die Lionerwürste aus Zürich, danach fahren wir in das Tal der scheidenden Fürze und müssen uns den SCL Tigers präsentieren. Minimalziel erreicht in der CHL, nun will ich aber mal wieder nur über die Meisterschaft sprechen. Man bin ich geil auf die 2 folgenden Spiele!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Schüschus Choreo

Ja, klar, das Motto heute Sonntag war logischerweise "Weine nicht, wenn Dich der Arko sticht, tam tam, tam tam". Ein echter Gassenhauer. Wir auch in Furzburg laut gesungen, ein Lied zieht quasi von der Zvilisation in die Klobrille. Doch wie überrascht war ich, als es heute Mittag an meiner Wohnung klingelte. Besuch am Sonntag? Pfarrer oder so? Ich öffnete, begrüsste den Herrn und rief zu meiner Familie "Hey, hat jemand von Euch eine Fischrute bestellt, die Koteletten trägt wie die Hauptdarsteller im Schulmädchen-Report Teil 21?". Da sagte der Herr "Sprunger ist mein Name". Huch. Ich schloss sofort die Zimmertüre von Manson ab, der ja immer noch bei mir wohnt. Nur keine Konflikte! Doch Schüschu hatte einen anderen Wunsch. Du Tuni, also das Lied von Arko ist der Hammer, hättest Du was dagegen, wenn ich zu dem Lied eine Choreo aufführe, gleich hier in Deinem edlen Wohnzimmer?". Ich hatte nichts dagegen. Schüschu freute sich. Ich legte ihm eine Maske an, weil seine fludderigen Koteletten sonst gegen meine Kameralinse gepinselt hätten.

Freudig legte Schüschu den Soundtrack auf. Da folgte die erste Enttäuschung. Die Melodie von meinem Lied wäre ja "Marmor, Stein und Eisen bricht", erste Strophe oder so. Und Schüschu bringt mir Ghostbusters mit, aber egal, ist die einzige CD die er Zuhause hören darf.

Schüschu tanzt also ab, ich versuche immerhin noch mein Lied mit dem Text dazu zu singen. Das Ergebnis ist das wohl legendärste Schüschu-Video aller Zeiten. Und trotzdem der Furzkopf der Woche. Ist nicht hart gemeint, sondern wie immer nett, weil sie doch gestern 3:0 geführt hatten und trotzdem untergingen wie die Titanic. Wo die Kate doch so Winslet weil der Leo angefroren war und sie in löste und er versoff dann endgültig. War aber wohl froh, denn so wie die Frau Winslet kurz vorher in die Pfeife geblasen hatte, hätte er sie wohl eh nie geheiratet.

Egal. Geniesst den Schüschu.

HC 3:0 in Front und trotzdem Ablutschen - SC Bern 4:5 nV

Ja, da bin ich doch endlich ein meinem trauten Heim angekommen. Absolut chaotische Zustände herrschten in Fribourg, sämtliche Taxifahrer weigerten sich zu fahren, weil sie zuviele Tränen in ihren Augen hatten. Verständnlich. Denn was war passiert. Da führen die Weggen gegen uns nach 24. Minuten mit 3:0, das ganze Stadion steht Kopf, alle klatschen in ihre schwieligen Melkfinger und jubeln, als hätten sie das gewonnen, was sie nie gewinnen. Doch es gibt doch ein Sprichwort: Wer zuletzt lacht hat ästhetische Eier. Das traf heute ein. Weil wir auferstanden sind, das Spiel in die Verlängerung brachten und dann dort durch Arko entschieden. Einer der geilsten Siege ever in Furzburg. Neues Lied, Nummer 1 in den Sense-Charts: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Und jetzt alle mitsingen, auch Timo Titte, bitte. Furzburg stürzt nach dieser Niederlage vom Leaderthron auf Rang 5, ist etwa so tief wie damals der Baumgarnter aus dem Ballon vom Mond auf die Erde oder so.

Also, ganz ehrlich überraschte mich der Karl Neinonen wieder mal krass. Er stellte Caminada in die Krätze, was die Demütigung für Fribourg noch geiler macht. Nicht dass Caminada schlecht wäre, nein nein, er zeigte ein paar geile Saves, aber einfach so mal den Backup in Furzburg aufstellen ist cool. Klar war, das Kari nach dem Trainingsspiel gestern die Jungs auf Empfang drehen wollte. Schlussendlich muss man sagen: Alles richtig gemacht, Karl!

Gespielt haben wir lange weit unter unseren Möglichkeiten. Hinten trug man Sorge zum Backup, aber gegen vorne lief lange nichts. Brust warzte sich die Titten weil er fast nichts zu tun hatte. Fribourg war in dieser Phase immer eine Spur gefährlicher, es dauerte bis zur 17. Minute, bis es bei uns einschlug. Schüschu, das Kotelettegesicht, traf abgelenkt zum 1:0. Nicht fluchen dachte ich. Wir gewinnen ja eh. Und alle, bitte auch in Fribourg: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Ich würde sagen "gut bedient" als es in die Pause ging.

Das zweite Drittel war noch jung, da führten die Hotzenplotzen aus Grottenkotzen dann eben mit 3:0. Ich fluchte immer noch nicht, da ich wusste, dass wir ja eh gewinnen. Bitte richtig laut jetzt, auch in Fribourg: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Es war dann eben der Arko, der in Überzahl zum 1:3 verkürzte. Wir singen das Lied jetzt extra nicht, weil es ja dann noch toller kommen wird. Rüfi doppelte nach, und wir waren wieder dran. Drittelspause.

11 Minuten vor Schluss knallte Rüfi einen unhuren Hammer in den Angel, so dass wir das 3:3 hatten. Und Fribourg war geschockt. Jetzt waren wir endlich so richtig gefährlich. Aber, das kann Gottéron halt perfekt, nach dem Heulen über die 77 verpassten Meistertitel, bubentrickte der Rossi 5 Minuten vor Schluss den Kamin-Ade und sie führten wieder. Sie jubelten. Hätten sie nur da schon gewusst, dass (alle laut, wirklich laut, auch in Fribourg) "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam". Denn so richtig geil wurde ich, als Marylin Manson ohne Torhüter zum 4:4 ausglich. Brust war noch mit der Warze dran, aber die ist so spöde, dass sie bei der Parade abgefallen ist.

Es ging in die Verlängerung. Die war so kurz, ich sage ihr Kurzlängerung. Eben, da kam der ganz geniale Auftritt von Arko. Was für ein Tor zum 5:4. ALLE JETZT: "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam".

Nervte ich mich 25 Minuten lang leicht ab unseren Jungs, muss ich meinen Hut jetzt aber sowas von ziehen. Was für eine Teamleistung als es um alles ging. Was für ein Fight. Berner geben niemals auf, gut merken in Fribourg, Fribourg gibt meistens schon auf wenn eine Fliege in der Kabine ab dem Gestank Suizid macht und in Schüschus Nase fliegt. 6 geile Punkte an diesem Wochenende, das gibt einen geilen Sonntag. "Weine nicht, wenn der Arko sticht, tam tam, tam tam".


Freitag, 6. Oktober 2017

SC Bern - EHC Kloten 9:2

Huch. Noch selten hat mir ein Gegner die Schamröte ins Gesicht getrieben. Klar, allgemein passiert das schon mal, wenn zum Beispiel Lugagel oder Trottelfon einläuft. Aber Kloten hat es eigentlich bis heute noch nie geschafft. Eben, bis heute. Was für ein desolater Haufen lief uns denn da heute entgegen und liess sich völlig willen- und kampflos abschlachten wie ein Opfer? Wenn man nach 29 Minuten bereits 0:7 in Rückstand ist, sollte man eventuell einfach in die Kabine gehen und so wegen Forfait nur 0:5 verlieren. Freude hatte ich natürlich schon an unserer Jungs, die bis aufs letzte Drittel recht imposant die Gegroundeten in ihre Einzelteile zerlegten. Dass im letzten Drittel etwas Gas weggenommen wurde ist total OK, denn schliesslich fahren wir morgen als Leader in die unhygienische Stadt und wollen doch Frisch sein für die hängende Titte im Tor.

Gestartet sind wir schnell und gut, auch weil die Klotener zu keiner Sekunde an den Sieg glaubten. So treten die totalen Verlierer auf. Die wahren ungefähr so überfordert, wie wenn man einen Schimpansen eine Schreibmaschine vor den Apfel stellt und hofft, dass aus dem Tastendrücken dann per Zufall ein Roman entsteht. Deckenfrau, nach herrlichem Pass vom Chüngu, schoss uns relativ haltbar in Front. Nach 5 weiteren Schüssen führten wir bereits 2:0 und der Sacktonne wurde durch Bolzenkopf ersetzt. Der hielt am Anfang immerhin ein paar Schüsse, war aber wegen seinen Würsten vornedran meistens dann eben auch auf verlorenem Posten. Der Kämpfer komplett und Pabba Ehebett bombten uns zum 4:0 nach 20 Minuten. Es hätte auch leicht höher stehen können, soviel zur Nichtleistung der Flieger.

Im zweiten Drittel ging das Tontaubenschiessen gegen den tauben Ton weiter. Noro, Rüfi und 2 x Kämpfer komplett schossen uns auf das 8:0 nach 40 Minuten. Kämpf damit mit einem Hattrick, grossartig gemacht! Die gefährlichste Aktion von Kloten war ein Weitschuss, der dann allerdings ein Iceing wurde. Uha. Symbolisch für das ganze Team war folgende Szene: Ein Prell-Puck landete 6 Meter vor Genoni auf dem Eis, der Klotener schoss einen unhuren Schläpper. Doch Kamm der Zinn warf sich furchtlos in den Schuss. Grossartig. Das beim Stand von 6:0! Das ist ein TEAM Gopfertamminomau!

Im letzen Drittel erhöhte Schwerweh sofort auf 9:0, so dass das Stängeli eigentlich hätte kommen sollen. Aber wir wissen ja alle, dass der schütze des zehnten Treffers dann unheimlich viel Kohle abladen muss, weil der der ganzen Kabine Bier bezahlen muss. Nun steckten wir etwas zurück, was Kloten dann noch zu 2 Toren brachte. 9:2 und fertig, das Resultat alleine sagt noch viel zu wenig aus. Sorry, aber in Kloten sollte man sich überlegen, ob man nicht einen richtigen Neuanfang wagen sollte, eine Liga tiefer und dann wieder volle Kraft voraus. Sogar Brandis hat im Cup mehr Gegenwehr gezeigt, das kann ja eigentlich nicht sein. Egal. 3 Punkte und Leader, Kantersieg und viele schöne Tore ... man hat sich gut unterhalten heute in der Allmend!

Und morgen der Brüller gegen Trottelfon und Timo Titte, ich bin ja gespannt wie ein Tiefschutz aus Kloten auf diese Partie. Nehmen wir einfach den lockeren Abend heute mit ins Bett und geben morgen wieder brutal Vollgas!

Mittwoch, 4. Oktober 2017

CHL: Mountfield HK - SC Bern 5:4

Was für eine elegante Niederlage in diesem komischen Wettbewerb. Immer reicht ein geiles Schlussdrittel dann halt nicht, logo, er EV Wurstundgurkensuppe Zug konnten wir überrollen, aber auf internationalem Niveau gelingt das meistens eben nur "fast". Wir waren aber in diesem Spiel halt einfach zuwenig an den Dachsen aus Tschechien dran. Eine zeitlang meinte man, dass wir schon jubeln dürfen, wenn wir mal über die blaue Linie kamen, die verteidigten äusserst geschickt und waren gegen vorne halt dank ihrern schnellen Läufern (ausser Bednar) immer gefährlich. Der bald 100-jährige Bednar schoss die Tscheckies dann auch in Front. Möff elender. Die zweite Krutze folgte sogleich. Es waren beides so ähnliche Tore wie damals am Samstag beim EV Tram. Dank einem Ablenker von Randensalat kamen wir nochmals ran, doch das 3:1 besiegelte dieses Drittel. Die Tschechen liefen schneller als wenn die Russen wieder hinten ihnen her wären. Verdient.

Im zweiten Drittel bimmelten die Glocken endgültig einen Samenwalzer, als wir in Unterzahl das 4:1 schlucken mussten. Was solls, irgendwie ging es bis zu diesem Moment einfach nicht. Erst ab jetzt setzten wir die Angriffe präziser ab und konnten durch Druck erzeugen zweimal scoren, Moser der Du bist und Kämpferanzug komplett schossen uns wieder heran.

Im Schlussdrittel waren Chancen da zum Ausgleich, bei den Kontern rettete Leo 2 x magistral. 6 Minuten vor Schluss meinte das verwöhnte Publikum (sitzen seit dem Mauerfall nicht mehr auf Korbstühlen aus Eselshaar) es sei gelaufen. Das 5:3 brachte uns aber noch nicht ganz zu Boden, weil die Deckenfrau herrlich nochmals verkürzte. 5:4 und dann Leo raus, unser Druck war da, und Unti hätte fast noch ausgeglichen, aber der Zwerg im Goal spreizte seine Pouletscheichen extrem (man hörte die Eier stöhnen) und weg war die Chance.

Egal, wir spielen ja noch Zuhause gegen die Bierbrauerei auf Kufen. Noch liegt die Quali für die CHL-Playoffs drin. Wenn wir denn überhaupt so richtig wollen.

Gute Nacht zusammen, ärgert Euch nicht, denkt daran, dass bereits morgen niemand mehr weiss wo Tschechien genau liegt. Und ich hoffe sehr, dass die mitgereisten SCB-Fans nicht in einem Nachklubfeiern, wo ihnen grosstittige Damen so Tropfen ins Getränk leeren und sie dann erwachen und nur noch Unterhosen im Hotelzimmer haben.

Am Freitag gehts weiter gegen KLO ten, das interessiert doch schon etwas mehr, nicht?

Montag, 2. Oktober 2017

Furzkopf der Woche - Das Alter der Weisen

Nein, keine Angst, ich tobe nicht ab, weil ich schon fast ein Greis bin mit meinen 55 Jahren. Trotzdem gibt es Momente, wo sogar ich schon dran denke, wie es früher war. Früher war nicht alles besser, darum geht es mir schon gerade gar nicht. Aber auf dem geilen Auswärtstripp nach Zug konnte ich tolle vergleiche mit meinem Adonis-Body machen mit früher, wo ich ja an jedes Spiel jettete. Und auch ab und zu soff wie eine Kamikaze mit Brüsten.

Also, der Start auf der Schütz zu Bern war angenehm pünktlich. Erster Zwischenhalt war Füdlispalt, uha uha uha, nein, wir fuhren die Familie Ultan der Sultan an. Die Getränke waren schnell verladen, auch weil Luca die Hälfte schon zum Zmittag gesoffen hatte. Uha uha uha. Danach weiter weiter, immer weiter, für mich nach Jahren wieder mal die Erfahrung wie es ist, wenn man nur noch Alkohol trinkt. Daheim nehme ich ja ab und zu einen Kamillentee. NICHT!! Ein Zwischenhalt gab es in einer Brauerei, die lieber anonym bleiben möchte. Feines Bier war das! Alles ging dann gut bis nach Zug, wir waren sauber und pünktlich da. Bis das Spiel beginnt, trinkt man ja dann aus Langweile noch ein paar  Bierchen, während dem Spiel der elegante Übergang zu den affeneilen Cafi Lutz. Dazwischen sah ich das wohl geilste Schlussdrittel des CEBE seit langer Zeit. In der Quali. Nach dem Spiel die pünktliche Heimreise, natürlich mit Bier.

So, dann war ich Zuhause, schrieb artig meinen Matchbericht, erwachte auch immer wieder rechtzeitig, um das Teil fertig zu schreiben. um 03.00 Uhr ins Bett. Der Schlaf des Weisen. Um 06.00 Uhr war Tagwache, so geil. Aber egal. Senile Bettflucht sagt man dem. Aber egal, der Hund freute sich unglaublich, dass er nicht zeitverzögert in den Wald konnte. Früher, da hatte ich meistens einfach einen Mega-Kater, der erst am Montag weg war. Und nun, als halb-Greis?? Nun es ging erstaunlich gut. Aber, das hat mich dann noch mehr genervt als Kopfweh und Kotzen, war ich den ganzen Tag neben den Schuhen. Ich gab dem Hund Katzenfutter, trank eine Milch mit Cola drin und Frühstückte Hackbraten mit Currysauce.

Danach kriegte ich 2 Schreikrämpfe, weil der Telefonanschluss bei der UPC nicht funzte und ich nicht telefonieren konnte und man auch nicht anrufen konnte. Ich analysierte alles, nervte mich immer mehr, bis ich endlich sah, dass das Telefon nicht eingesteckt war. Weltklasse.

Kurz und gut: Es war ein guter Trip auf Zug, wenn die Celà jetzt nicht noch so unglaublich laut und falsch singen würde, wäre mein Tinitus sicher schon weg. Uha uha uha. Gute Leute im Car, der Roland war besonders nett, er hat immer geschaut, dass ich mich im Car nicht verirre und war auch im Stadion ein richtiger Warmmacher. So sagt man! Uha uha uha.

Kurz und gut: wäre ich 41 Jahre jünger, würde ich nicht so über den Samstag leiern sondern wäre schon lange wieder am abfeiern!

Sonntag, 1. Oktober 2017

EV Zug - SC Bern 3:6

Uha, ich finde sogar die Tasten noch, also bin ich ein beiharter Mensch. Soviel Eigenlob muss sein. Ein turbulenter Spitzenkampf konnten unsere Jungs mit 6:3 für sich entscheiden. Was für ein Spiel!!! Erst waren wir am Drücker, danach liessen wir uns von der Hektik anstecken und wurden kurz überrollt, um dann im letzten Drittel aber so richtig den Hammer auszupacken und mit 4 Toren den 6:3-Sieg herauszukommen. Und dies gegen das wohl weinerlichste Publikum der ganzen Welt. Jedes Heimpublikum versucht mit abtoben den Schiri zu beeinflussen. Das ist normal. Nicht mehr normal ist es, wenn es so abgeht wie in Zug, wo Leute auf die Toilette rannten, nach ihrem Durchfall kamen sie analgeschädigt aus der Kabine und heulten. Nicht weil sie gerade getönt haben wie eine scheissende Kuh, nein, weil der Schiri doch ach so böse ist. Unsäglich. Ein weiteres Indiz: Heulvereine werde niemals mehr Meister. Dazu braucht es harte Jungs auf dem Eis und Zuschauer, die hart im Nehmen sind.

Also, das Spiel beginnt mit einer Amok-Aktion von Forellen-Kopf Grossmann. Der Zuger wollte unseren Arko wohl in den Rollstuhl checken. Sauhund das. Die 5 Minuten-Strafe war eher noch eine Belohnung für den Torfkopf. Wir waren danach emisg am powerplayen und schossen durch Deckenfrau und Capitano Moser der Du bist eine führe 2:0-Führung hinaus. So weit, so gut. Doch das heulende Publikum, voll im Pampers-Look, brachte dann eben doch diese Hektik ins Spiel, die uns nicht gut tat. Bis zum Dirttelsende führten die Beatrice-Egli-Jünger plötzlich mit 3:2. Was war passiert. Wir frassen Strafen, Zug knallte und hatte das Glück plötzlich auf dem Stock. Leise fluchte ich vor mich hin. Ein Rückstand in Zug ist nie gut.

Allerdings haben wir mehr Charaktier im Team als Zug Nüsse in den Unterhosen. Im zweiten Drittel waren wir wieder gefestigter, aber es war ein zähes Ringen mit den Kirschtorten. Tore gab es keine, dafür unzählige Zweikämpfe. Das Spiel unterhielt mich besser als der besoffene auf der Herrentoilette, der in der Urinade gerade sein Haar wusch und dazu "Hopp Zug" schrie. Ekelerregend. Aber Zug halt.

Im letzten Drittel gab es für uns nur eine Lösung: Ausgleichen und den Semmelweggen aus Zug die Monatsbinde in den Schlund stecken. Das gelang uns fast perfekt. Erst glich der Häsu für uns aus, die Kurve tobte sowas von geil. Dann war es wieder der wunderschöne Capitano, der uns sogar in Führung bombte. Das Spiel war jetzt heiss wie Lava im Füdi, bis dann der Vornamen-Torhüter Stephan (Übername: die Flatterhand mit Zitterkrampf) wieder mal seine ganze Klasse bewies. Herrlich wie er Pabba Ehebetts Versuch von hinter dem Tor selber ins Tor löffelte. Sehr wurstige Aktion er Dauerwurst. Nun waren wir auf der sicheren Seite, auch wenn Zug niemals aufgab. Klar doch, sonst hätte das Publikum noch lauter geweint. Aber es war dann erneute Häsu, der mit dem Leernetzer die Partie zu den Eierglocken läutete.

Turbulent, 3:6 Auswärtssieg, neuer Leader, meine Comeback in fremden Stadien hätte nicht geiler ausfallen können. Danke Boys auf dem Eis und danke der besinnlichen Klicke im Car, die immer Kirchenlieder sang und fast nicht soff. Uha uha uha. Geiler Abend!

Freitag, 29. September 2017

SC Bern - HC Davos 3:2

Doch, Siege gegen Davos sind besonderer als irgend ein Sieg gegen eine Gewürzgurkentruppe. Vor Davos hat man Respekt, weil doch der Hansdieter Kurto dort so lange und so erfolgreich seine Grasdampfmaschinen laufen lässt. Allerdings war das Spiel kein Kracher, für beide Teams ist es offenbar noch zu früh in der Saison. Wir spielten nicht schlecht aber noch lange nicht gut, Davos war ebenfalls nicht das, was einem so vorschwebt. Bei Davos ist es mir Furzgagel-egal, bei uns kann man immerhin die 3 Punkte ins Körbchen legen. Einwandfrei war der Einsatz, die Jungen stellten ihren Mann, dann hatten wir mit Schwerweh wieder einen Antreiber, und Marylin Manson zeigte eine gute Partie, Häsu und Moser zeigten viel Power, schlussendlich schoss uns Andersson zum Sieg, darf er ja auch mal machen.

Das Spiel begann mit grober Verspätung, weil wir unseren Bulldozer Marc Reichert noch ehrten und sein Leibchen hängten. Verdient, seine Karriere bestand vor allem aus harter Arbeit. Solche verlederte Typen muss man ehren, das treibt sogar einem alten Haudegen wie mir ein Bier in den Magen. hat Spass gemacht.

Dann ging es auf dem Eis los. Allerdings waren wir die Säure und Davos die Lauge. Es neutralisierte sich auf dem Eis und roch nach Schwefelfurz. Wie alben im Chemie-Unterricht wenn man illegales Zeugs gepanscht hat. Es brauchte ein Powerplay um in Führung zu gehen. Das Tor war dann aber schon das Eintrittsgeld wert. Unglaublich, wie nach einem zähen Gewurste der Arko die Übersicht hatte und einen Zauberpass vor das Tor spielte, wo Capitano Moser der Du bist (er hatte 22 Meter vor, neben und unter sich keinen Gegenspieler) sofort zum 1:0 einlenkte. Gut so. Die restlichen 5 Minuten gaben eine kurze Reaktion von Davos, wir schaukelten die Führung aber in den Pausentee.

Das zweite Drittel gab dann etwas mehr Hektik. Ich kam fast nicht mehr nach mit trinken. Als wir im Play boxen mussten, Manson der Rockstar sass auf der Bank, traf Nilpferdgen oder so aber herrlich zum Ausgleich für die Murgängigen. Nichts zu machen für Leo. Gar nichts. Gut, ich hätte ihn wohl gehalten, will ja nicht blöffen. Uha. Nein, nicht wirklich. Aber 10 Minuten später füdelete Schwerweh ab wie ein angeschossener Dachs, herrlich wie er uns alleine vor Sennentuntschi wieder in Führung brachte. Die Halle jubelte, noch mehr als unser Pabba Ehebett herrlich lanciert wurde und das vermeindtliche 3:1 erzielte. Alles klar? Mitnichten. Arno nahm dieses unsägliche bekloppte Koutsch-Tschälleinsch-Gegagel, so konnten die die Blindschleichen ihre Meinung revidieren und gaben den Ofen nicht. Ehrlich gesagt konnte ich es nicht erkennen ob richtig oder falsch. Da der Treffer so schön war, nehmen nur ganz bekiffte Gegner-Coaches eine Challenge, ist meine Meinung. Lasst doch dem Pabba sein Ofen, Gopfertamminomau.

Das Volk war nun heiss, wurde aber leicht abgeduscht, als Mineralharrasse Walserwasser gleich zu Beginn des Schlussdrittels ausglich. Uha, kippte das Spiel jetzt? Nein, den Davos war viel zu zahm, um noch eine nachzulegen. Es brauchte dann eben dem Anders sein Sohn, der nach einer herrlichen Kombination 11 Minuten vor Schluss das 3:2 reingeigte wie alben der Mozart wenn er den Betthafen seine Harfe zeigte. 3:2 und noch ein paar Zittermomente, die aber meistens von Unti bereinigt wurden. Sieg!

Morgen gegen den Leader Zug, die ja Gottéron völlig vorgeführt haben bzw. lächerlich gemacht haben, wird es ein hartes Stück Büetz werden. Bei uns braucht es vor allem in der Offensive einfach noch den gewissen Kick, da zu viel Stückwerk blieb und die komplizierten Pässe nie ankommen wollten. Egal. Da ich morgen auf Zug fahre, wird der Matchbericht etwas später erscheinen (wenn ich die Tasten noch finde), egal, dafür habt ihr eine geile Sonntagmorgen-Lektüre. Lektüre hat übrigens nichts mit Lecken zu tun. Nur so. Uha.

Montag, 25. September 2017

Furzkopf der Woche - Warum immer die Eltern?

Bereits tickern wieder Storys über News-Headlines weil der Häsu in Biel nicht gerade freundlich empfangen wurde. Nach dem Boxkampf Constantin vs Fringer also bereits wieder so ein Nebenschauplatz, dieses Mal aber im Eishockey. Häsu selber wurde beleidigt, was allerdings auch zu erwarten war. Zu tief sitzt der Dorn in Biel immer noch, dass ein talentierter Bursche das Ziel hat, mal einen Pokal zu stemmen und nicht dauernd gegen die Playouts anzurennen. So wie Schüschu zum Beispiel. Aber das ist Sport und Fan, eigentlich nicht so ein Problem. Warum aber die Eltern beleidigt wurden, ist dann doch etwas komisch. Die stehen ja immer noch mit ihrem Schaffen total für Biel ein. Oder glaubt wirklich jemand, dass sie den Transfer hätten verhindern sollen und dem Häsu den Wechsel hätten verbieten sollen? Uha.

Aber jetzt mein Appell: Lasst doch einfach mal die Eltern aus dem Spiel. Nehmt doch endlich mal einen Onkel oder eine Tante wenn schon was gegen die Familie gesabbert wird. Der Verband "Unbeledigte Tanten und Onkel" (UbTuO) bestätigt meine Gedankengänge. "Ja, es stimmt, Onkel und Tanten kommen oft schadlos aus solchen Geschichten heraus. Das ist einfach nicht richtig, denn sie gehören auch zur Familie, haben aber etwas einen breiteren Rücken".

Das Problem ist einfach, dass Spieler, die nach der Saison ein Interview geben, sehr emotionell, dabei erwähnen, dass sie irgendwann mal wieder beim Stammklub spielen werden, sich das wohl im Kopf gestrichen haben, wenn sie so empfangen werden. Ist ja gut für uns. Es soll nur eine Anleitung für Biel sein, damit sie die Spieler nicht immer erst im greisen Alter wieder zurück in Biel haben.

In Bern ging es bei diversen Spielern gut, ohne negative Reaktionen obschon sie zur groben Meisterschaftskonkurrenz gewechselt haben. Einfach bei der ehemaligen Nummer 6, Voisard, sah ich das gleiche Verhalten von unserer Seite. Sein Wechsel zu Lugano erzürnte ein paar Fans krass, die netten Eltern, die vorher sich immer in die Fans als Zuschauer gemischt hatten, wurden sinnlos angemacht. Etwas gerettet wurden sie, dass sie fast nur französisch verstehen konnte und Ausdrücke wie "Gäudsöi sittr" zwar vom Tonfall her als negativ werteten, aber nicht richtig verstanden, was die Gemeinde genau zurief.

So, nun hoffen wir, dass auch die Onkeln und Tanten bald in den ihnen zustehenden Status aufrücken.

Samstag, 23. September 2017

EHC Biel - SC Bern 2:5

Es gibt doch so win-win Abende. Heute war so einer. Wir kanterten Biel auf den Seeboden zurück, oder immerhin fast, Häsu konnte sich die Pfiffe der immer noch enttäuschten Piller-Gemeinde anhören und musste feststellen, dass es gar nicht so weh tat, weil er jetzt ja mit Leib und Seele bei uns dabei ist. Und zu guter Letzt bleibt Biel über dem Strich, tönt fast unglaublich, aber eben, ein totaler win-win Abend. Das Resultat kam zustande, weil wir fast unglaubliche Special Teams zeigten. Genau das, was nicht geklappt hatte in dieser Saison. Nach mir waren es 4 Powerplaytreffer und ein Shorthander. Besser gehts nicht. 5 gegen 5 war es so so la la, Biel machte eine gute Fresse und setzte oft groben Druck auf. Aber egal, für uns ein guter Sieg.

Zu Beginn wurden wir gleich grob geschockt. Aber es war ein Zuckertor. Robbie Ohr spielte brillant auf Rajala, der finnische Elchschädel schloss unhaltbar ab. Nach 3 Minuten gurkten wir mit einem Rückstand durch die Uhren-Arena (Uhren, nicht Huren!! Denkt dran, auch Chiesa liest mit!). Unsere Reaktion hielt sich in Grenzen, denn meistens zitterte ich dass nicht der zweite Ofen von den Pillern fällt. Leo hielt aber dicht und wir kamen nach 9 Minuten zum Ausgleich. Im Maxipowerplay. Schwerweh konnte ein Abhiller von Praller zum 1:1 einnetzen. So endete auch das Drittel. Eher mit einem guten Resultat für uns.

Der Match wurde im zweiten Drittel dann in die für uns richtige Richtung gelenkt. Wieder im Maxipowerplay traf Noro gleich zum 2:1. Das war Bier in unsere leeren Kühlschränke. Als Biel dann Powerplay spielen konnte, verforsterte der Forster eine Scheibe eher kläglich, Pabba Ehebett zog auf und davon und knallte uns 3:1 in Front. Nun kam die Sicherheit in unser Spiel und wir liessen die Piller anrennen, obschon wir sie geschickt in die Arschfurche des Eisfelds (Ecken) abdrängen konnten.

Allerdings musste wir auch noch das Schlussdrittel konzentriert zu Ende bringen. Nur nicht zu passiv werden, tammi nomau! Aber erneut war Pabba Ehebett zur Stelle und schoss für mich haltbar zum 4:1 in die Maschen, natürlich im heutigen Maxipowerplay. Nun war die Mehlsuppe angerührt, McNamara weinte wie einst Kevin, nur das sein Schnauzer die Tränen aufsog und man sie nicht sah. Maserati erhöhte im Maxipowerplay dann noch auf 5:1 und festigte den kleinen Kantersieg. Biel gab immer noch nicht ganz auf und verkürzte durch einen herrlichen Ofen durch Robbie das Ohr auf 2:5. Eben, ein win-win-Abend.

Noch was zu den Pfiffen gegen Haas: Ich würde das nicht überbewerten. Zum einen schmerzt es die Piller halt immer noch, dass er gewechselt hat. Und dann noch zu ihren Lieblingen aus Bern. Uha. Aber: Wir haben ja nur darauf reagiert, dass sie uns dauernd die Backs wegkaufen, Fey, Kreis, jaja. Da sind auch ein paar Berner böse, ich habe heute gehört wie einer laut geschriehen hat "Fey gang hey" und "Kreis Du Viereck". Das gibts überall. Vorallem lächle ich meisten über die Leute, die sich so aufregen. Sie selber wechseln ohne Hemmungen den Job und Arbeit für ein paar hundert Franken mehr im Monat. Aber vom Hockeyspieler verlangen sie ewige Treue. Geht irgendwie nicht auf. Egal.

Freitag, 22. September 2017

SC Bern - Lausanne HC 4:1

Erst würgten wir mit Hängen, dann, als es um die Wurst ging, waren wir besser, um dann schlussendlich zu einem klaren Sieg zu kommen. Allerdings war es überhaupt noch nicht der SCB, den ich sehen will. Aber immerhin war der Wille zum Sieg grösser als die Nüsse von Chiesa. Das erste Drittel war ungefähr so schmackhaft wie eine Mehlsuppe, wo Neubundesrat Cassis seine Eichel drin gewaschen hat und Chiesa mit einem Röhrli reingefurzt hat. Nichts ging, aber dank der Torpermiere von Heim und wichtigen Toren durch Häsu (2 x) und Marylin Manson konnten wir die 3 Punkte nach Hause Semmeln. Gut so. Denn morgen wartet ein topmotivierter EHC Pill der uns noch so gerne schlagen möchte. Wird aber nicht gelingen, weil Häsu 5 x dem Hiller einen setzten wird. Einer von uns, einer von uns ...

Eben, das erste Drittel. Fast noch schlimmer als das letzte Drittel gegen Lugagel. Lausanne powerte uns in die eigene Zone zurück, wir konnten uns weder befreien noch lösen. Wie wenn man verstopft ist. Sehr früh kam die Lasagne-Führung, als wir einen Mann weniger auf dem Eis hatten. OK, dann jetzt aber Powerhour dachte ich. Aber nicht lange. Gegen vorne ging fast nichts, Zufallspässe die nicht ankamen und Schüsse, die meistens daneben gingen. Lausanne vergab wohl in diesem Drittel den Match, den die Chancen zu weiteren Toren waren da. Aber die Constantin-Jünger scheiterten an Leo. Zum Glück.

Im zweiten Drittel wurde ich auch nur schwer unterhalten. Zwar war immer Wille und Kampf da, aber sonst mangelte es an Präzision und Übersicht. Erst als der kline kline Pup Heim aus einem unsäglichen Gestocher heraus eindlich ausglich (bei Spielhälfte) ruckte es wie Rolf Fringer. Dieses Tor löste die Verstopfung dann doch etwas. Nun dominierten wir leicht und konnten geilsten Haasen der Welt im Powerplay in Führung gehen. Herrlich wie er die Lücke sah und hart traf. Lausanne gab noch nicht auf, klar, es war dann unhuren wichtig, dass Marylin Manson kurz vor der Pause zum 3:1 traf. Das war ein Nackenschlag für die Weisswein-Fürze. Gut so.

Nach dem Lugagel-Match ist man aber im Moment nicht mehr sicher, ob das reicht für ins letzte Drittel. Doch Lausanne hat zuwenig Klasse, um so ein Spiel noch zu drehen. Das war klar zu sehen. Nun spielten sie Schrott und hofften auf den Zufall. Geht gegen Leo selten. Es war dann wieder der wilde Häsu der herrlich lanciert wurde, der solo vor Zurkapelle in den Angel traf und das Spiel total entschied. 4:1 und im Takt klatschen, hat auch wieder mal so richtig gut getan.

Das Hauptproblem (ich weiss, ich jammere auf hohem Niveau) ist sicherlich die fehlende Ruhe in der Abwehr, was aber auch kein Wunder ist bei all den Ausfällen nach den schmutzigen Fouls von Lugagel, allen voran der beh .... äh bekloppte Walker. Im Sturm war lange zu wenig los, weil man immer noch zu kompliziert agiert. Wie fielen die Tore? Richtig, durch stochern, durch einen unhuren Hammer (2x) und danach durch einen Kürlauf von Häsu. Morgen in Biel muss es anders abgehen. Ich will 3 Punkte mehr, Gopfertamminomau. Und wir schaffen das. Ich bin Merkel, wer hat meinen BH?

Donnerstag, 21. September 2017

Mehr Toleranz für Zweisprachige!

Ihr habt sicher das Statement von unserem CEO gelesen, als er sich zum Lugagel-Spiel geäussert hat. Wie immer sprach Marc Lüthi Klartext. Guten Klartext. Eindeutigen Klartext. Man darf sich auf die nächsten Partien gegen Nordmarokko freuen. Aber es sagt absolut das Richtige: Auf dem Eis regeln!

Ich habe den gut gelesen und habe bemerkt, dass er auch für etwas Toleranz für Zweisprachige wirbt. Da muss ich ihm noch einmal Recht geben. Ich äussere mich noch einmal dazu, danach ist endgültig Schluss mit der Affaire Rüfi.

Also, ich sitze heute Morgen im Bus. Neben mir eine junge Mutter mit kleinem Kind. So der Typ "Jesus liebte Tiere und war in Wirklichkeit eine Frau". Einen Lamapulli trug sie und Heiland-Sandalen. Alles OK. Und sie roch nach Räucherstäbli. Und auch nach Fischstäbli. Da steigt an der Haltestelle Hessstrasse so ein Chiesa-Typ ein, nur etwas abgedunkelter. Er setzt sich vis-a-vis hin. Nicht unbedingt vom Aussehen her war es Chiesa, aber als er sein Sandwich samt der Alufolie gefressen hatte, waren die Gemeinsamkeiten fast unglaublich.

Das Kind der jungen Lamafrau begann dann zu quengeln. Wir kennen das, die Schreilaute sind ohrenbetäubend und fördern aktiv einen akuten Tinnitus. Die junge Gemüsestude neben mir reagierte aber mit Verständnis für ihren Nervtöter. Sie flüsterte mir zu "ist sicher wegen der Toblerone vis-a-vis. Mohrenkopf darf ich ja nicht mehr sagen!". Uha.

Als Black-Chiesa ausstieg, wendete er sich zu der lebenden Cannabis-Stude zu und sagte: "Sie sollten ihr Kind mal einzeln anfurzen". Die Frau schaute ihn entsetzt an. "Sauhund" sagte sie. "Wie kann man das meinem "Norbert Ernst Heinz Maria" ins Gesicht sagen?". Sie begann zu weinen. Ich hatte den Puck aber schon lange geschnallt. Ich putzte der Gurkenfrau zuerst schnell die Zähne und redete dann mit ihr. "Der Herr der eben ausgestiegen ist, war zweisprachig" sagte ich. Sie schaute mich an und rief entsetzt "Ein Bieler?".  Egal. Ich fuhr fort "es hat hart getönt mit dem "einzeln anfurzen", einverstanden". "Doch da kam ihm die Sprache in die Quere, überlegen sie mal mit ihrer Drogensuppe im Kopf!". Das misslang. Deshalb half ich ihr. "Er wollte nicht sagen dass sie ihr Kind einzeln anfurzen sollen, sondern ZUSAMMEN SCHEISSEN". Sie sollen ihr Kind zusammenscheissen wenn es lauter ist als ein Kampfjet". Die Frau begriff. Sie stieg mit einem Joint im Mund aus, das Kind wurde ihr nachgereicht.

Seht ihr, tiefgründig und trotzdem gab es schlussendlich dann keine Probleme mehr. Weil man die Toleranz immer walten lassen sollte, auch wenn die Frau das Niveau einer Salzkartoffel hatte.

Montag, 18. September 2017

Ganz Lugagel bedankt sich bei Rüfi für die Entschuldigung

Ihr habt es sicher schon gesehen, über SCB-TV sieht man einer-von-uns-Rüfi, wie er sich für seinen Ausdruck nach dem Lugano-Spiel entschuldigt. Verbale Entgleiser können schon mal passieren. Alles OK, für mich "in der Hitze des Gefechts", Schwamm drüber. Warum muss sich eigentlich dann Chiesa nicht entschuldigen, wenn er die Nachbarskinder tritt weil sie zu laut sind? Oder Amöben-Darm Lapierre, wenn er seine Frau "bitchige Bitch" nennt? Das alles live auf Risotto TV? Egal.

Lugano fühlt sich nun besser, das ist auf dem Bild zu sehen. Sie sind im Moment dankbar und demütig, weil sie ernsthaft glauben, dass sie dieses Jahr ihre 91-jährige Misswirtschaft beenden können. Wenn sie weiterhin so zahm und langweilig spielen und dem Lapierre Valium in den Vor-dem-Match-Schnaps kippen, werden bald die eigenen Fans so über sie reden wie der Rüfi.

Aber was solls, leitet besser mal ein Verfahren gegen den behinderten Walker ein, den Kopfcheck an Krüeger muss man untersuchen. Uh, was habe ich gerade geschrieben? Ich entschuldige mich bei allen Leuten für den Ausdruck oben, das geschah halt in der Emotion, zudem bin ich zweisprachig und habe das falsche Wort erwischt. Nicht "behindert" wollte ich sagen, sondern "feiges verpisstes Analloch". So, alles gut. Ihr könnt aufhören zu knien in Lugagel! Weil: irgendeiner furzt gleich. Ich sag aber nicht wer.

Noch ein Tipp: Bald geht es ja gegen Bandis los im Cup. Der Gegner hat nichts mit Alkohol zu tun, man spricht es so aus wie man es schreibt, nicht "Brändi" oder so. Gell Jazzy? Uha uha uha. Und gespielt wird das Spiel ja in Huttwil, wenn ihr akzeptiert werden wollt, sagt der Ortschaft richtig schön Huttu. So wie die Burdlefer oder die aus Chiuprg.

Rüfi, Du bist und bleibst der geilste Rock'n'Roller. Lass Dich ja nicht zähmen! Geile Siech!

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