Google+ Hardboiled SCB: Mai 2016

Dienstag, 31. Mai 2016

Die NLA in den Sommerferien

Ja, wieder einmal habe ich minutiös nachgeforscht, um Euch knallharte Infos zu geben. Wie wir alle wissen, sind die Jungs aller Vereine bereits wieder hart im Training. Auf jeder Webseite sieht man Videos der schwitzenden Buben. Da wir in den letzten Playoffs so herrlich mehr Energie hatten als der ganze Rest, müssen wir uns wohl nicht so um dieses Bankdrücken und Hantelstemmen kümmern. Viel interessanter ist doch, mal seriös auf die gemeinsamen Team-Ferien zurückzublicken. Was ging da ab, was haben die Teams unternommen, haben sie gar gesoffen? Fragen, die hier beantwortet werden. Lasst Euch übrigens niemals täuschen von den offiziellen Berichten, die werden verfälscht, da die Teamferien total geheim gehalten werden, da sonst tausende Fans mitreisen würden.

Der SC Bern reiste geschlossen nach Mexiko (sprich: Mechicho). Als Lohn für den Meistertitel kriegten die Jungs in diesem Jahr sogar ein Hotelzimmer, der Zeltplatz der letzten Jahre wurde übergangen. Das Team hatte viel Spass, einmal aber auch Glück, als ein grosser weisser Hai unsere Burschen umkreiste. Aber zum Glück hatten wir Rüfi dabei, nach seiner verbal hochstehenden Attacke zog sich der weisse Hai seine Zähne freiwillig und liess sich die Rückenflosse von allen Spielern unterschreiben. Der Hai kann auf Ebay ersteigert werden, muss aber selber gefangen werden. Eine Fischrute kann bei Marc Lüthi bezogen werden. Gratis, wenn man sFr. 20.- bezahlt.

Bei neu benamsten EHC Kloten war, wie bekannt, Sparen angesagt. Das Team versammelte sich während einer Woche immer auf dem Dorfplatz, in Badehosen und weissen Aargauer Socken. Danach verkündete Lehmann die neusten Lohnkürzungen, worauf man geschlossen auf dem Velo zum Hallenbad Dietikon fuhr. Allerdings schauten die Spieler nur durch die Glasscheibe den Badenden zu, da der Eintritt aus Kostengründen gestrichen wurde.

Ganz edel packte es der HC Lugano an. Frau Schwanzberg öffnete die Schatulle, sie flogen im eigenen Airbus A380 von Zürich nach Mailand. Das Leben dort war dann wie ein Traum. Die Ausländer hatten alle ein eigenes Hotel, während man die Spieler aus Linie 2-4 in ein Massenlager "Gornutto" pferchte. Es soll so weitergehen, wie die Saison beendet wurde. Auch cool. Damien Brunner muste die Woche frühzeitig beenden, da er leichten Sonnenbrand auf der Nase hatte. Lugano will nun die gelbe Scheibe am Himmel sperren lassen. Das Universum wird sicherlich Rekurs einlegen.

Bei unseren Freunden aus Fribourg-Hutzenbrohn war wie jedes Jahr die Hygienewoche angesagt. Das Motto in diesem Jahr war "sandstrahlen bis nur noch die Füsse stinken". Sehr aufopfernd putzten sich die Spieler heraus, auch wenn es sehr schwer war, alles zu erwischen was sich so in einem Jahr angesammelt hat. Man war mit dem Resultat aber mehr als zufrieden. Allerdings ist diese jährliche Waschaktion auch heikel, da man die Identität mit den Einwohnern nicht verlieren will.

Der EV Zug ging zum ersten Mal geschlossen nach Rust in den Europapark. Man wollte das fehlende Vertrauen unter den Mitspielern mit waghalsigen Ritten auf dem Silverstar oder Blue Fire fördern. Was als gute Idee begann, endete aber im Fiasko: weil Matschbirni mit 117 cm Körpergrösse auf keine Achterbahn durfte, musste das Team so Hämmer wie "Märchenbahn mit Plüschhasen und flauschigen jungen Katzen" und ähnliches als ihre Highlights mit nach Hause nehmen. Pech! Zudem schlief Harold Kreis bereits Sekunden nach der Fahrt ein und sitzt heute noch in Wagen 6. Nicht wecken falls ihr zufällig in Rust seid! Er wird sonst grantig!

Der HC Davos reiste auf Tibet, wo ihnen ein Mönch den Kifferlevel in eine höhere Dimension brachte. Arno machte sein Diplom zum tibetischen Grasraucher mit Auszeichnung, während die Spieler allesamt die Abschlussprüfung versemmelten, weil sie zu besoffen waren. Endgültig zum Skandal artete die Exkursion aus, als die Wieser-Brüder sich eine Tibeter-Glatze schneiden liessen. Der sofortige Landesverweis überraschte nicht.

Ambri hatte ebenfalls, wie Kloten, zu wenig Kohle. Aber Not macht erfinderisch, man hatte mit viel Phantasie dann trotzdem einen Adventure-Woche hingekriegt. Die Spieler verkleideten sich als Lugagler-Fans und wurden dann von der eigenen Dorfbevölkerung eine Woche lang durch das ganze Tal gejagt. Trotz 3 Beinbrüchen und 4 Platzwunden schwärmt die erste Mannschaft von diesem Anlass.

Der EHC Biel wollte nirgendwo hin, weil Kevin bei jedem Vorschlag zu weinen begann. Das Team stellte dann die Forderung, man solle analog der Klubfarben in ein Land fahren. Natürlich spekulierten sie mit gelb-rot auf Spanien. Pech nur, dass die sture Klubleitung in rot-blau dachte, so dass man Liechtenstein auswählte. Die 7 Tage Vaduz waren wohl nicht der Hammer, denn Kevin weint noch immer. Und mit ihm das ganze Team.

Genf und Lausanne machten gemeinsam Ferien in Paris, da ihre Coaches  einen Sprachkurs besuchten. Die beiden Coaches hatten den Plausch, die Spieler langweilten sich zu Tode, was durchaus symbolisch ist für ihr Furzhockey. Auf die Frage ob Chris McSorley nun besser Französisch, könne, antwortete er mit "Oui, fuck off" und schmierte dem Reporter einen ins Gefräss.

Die Langnauer verzichtete auf eine Reise, weil sie keine Bank haben, die Ihnen Franken in Euro wechselt. Also blieben sie im Emmental und trafen sich beim Kartoffelsäen. Di Domenico brachte es auch da fertig, den Traktorfahrer zu provozieren. Nach der 4. Schlägerei brach man die Woche vorzeitig ab und entliess den Traktorfahrer, der jetzt die Nachfolge von Damien Brunner als Zamboni-Fahrer in Detroit angetreten hat.

Der ZSC geht erst nächsten Monat auf die Reise, da man auf die Jungs vom FCZ wartet. Da beide Vereine ziemlich unmännlich die Saison vergeigt haben, steht die griechische Insel Lesbos ganz oben auf der Wunschliste.

Spannung, Action, gute Laune - haltet durch, bald geht es wieder ab!

Sonntag, 29. Mai 2016

Furzkopf der Woche - Die Heulsuse Petrus

Die vergangene Woche startete nicht gut. Doch danach wurde es immer besser mit dem Wetter. Am Freitag konnte man seine knackigen Arschbacken nur noch in Shorts bekleidet präsentieren. Der Grill lief auf Hochtouren, das Bier floss, es war durstig warmes geiles Frühlingswetter, dass schon fast ein bisschen am Sommer kitzelte. Am Samstag ging es nicht schlecht weiter, nach ein paar Wolken wurde der Nachmittag ebenfalls gut, es war fast ein da capo vom Freitag, nur dass man mehr Zeit für alles hatte, da die Wurstbude einem ja frei gibt.

Ich fasse mal zusammen: wir hatten genau 3 lauwarme Tage, drei, und was sehen meine Rehaugen dann gegen Samstagabend? Ein Gewitter so weiss wie Schnee, vergessen was isch gscheeeh, uhuu, richtig, ein Göle-Bomber-Gewitter hatte sich souverän platziert. Macht ja nichts, so denkt man, kurz mal runterschiffen und dann wieder abdecken, das reinigt die Luft, es ist dann auch nicht mehr so heiss und die Party geht weiter.

Klar doch. Das Gewitter dauerte nur läppische 8 Stunden, alles wurde kaputt geschifft, am Morgen hatte man wieder diese unsäglichen Kellerschnecken mit ihrer unsäglichen Schleimspur am Boden, jeder Tritt tönte wie im Sumpf - und das Beste: Es pisste einfach weiter! Das Monstergewitter war durch, klar doch muss danach noch ein Landregen kommen, der sich bis Dienstag ab und zu zeigen wird.

Dieser Frühling kann man sich bis jetzt getrost in den Fribourger schieben. Das war bis jetzt wenig bis nichts, durchzogen und ängstlich, quasi die Playoffs der Fribourger als Wetter. Und dann hört man dauernd von dieser Klimaerwärmung, mag ja sein, ich merk nichts, ich sage dem eher Klimaverschiffung. Und gehagelt hat es auch wie die Sau, ich war schnell mit dem Hund draussen und kriegte 3 extremo Treffer auf mein Haupthaar die sehr geschmerzt haben. Und ich stelle mir jetzt AC/DC vor, TNT im Schiff, bald ist Juni, eigentlich unsäglich.

Was mich weiter beschäftigt: wo zum Teufel kommt soviel Wasser her wie es am Samstag runtergehagelt hat? Sämtliche Weltmeere müssten ja verdunstet sein. Irgenwas läuft da nicht mehr nach Bock. Oder liegt es daran, dass bei uns im Westen zuviel schlechte und feuchte Luft aufsteigt wenn sie in Fribourg die Küchen auslüften?

Versteht mich nicht falsch, ich mag unser Klima eigentlich ganz gut, aber diese Extrempisseregenscheisse nervt. Nicht gegen knackige Sturmwinde und herrliche Gewitter, aber mal abröhren und dann fertig. So wie es eigentlich normal wäre.

Petrus, noch eine Chance hast Du, die beginnt ab dem 21. Juni - versau es nicht!

Mittwoch, 25. Mai 2016

Rathgeb in die KHL gedraftet - allerdings zum Damenteam

Ja, die Nachricht hat aber so richtig eingeschlagen. Fribourgs legendärster und einziger Meister-ins-Playout-Bomber Rathgeb wurde neulich beim alljährlichen Draft der KHL doch tatsächlich als Nummer 144 (von 145 Teilnehmern) zu Avangard Omsk gezogen. Die Meldung war leider den Medien kaum eine Schlagzeile wert, aber für Gottéron ist das natürlich eine echte Sensation. Wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird ein Spieler nicht bei ihnen die Karriere vergammelt beenden müssen, weil ihn kein Klub auf der ganzen Erde mehr will. Seltsam ist nur, dass der Herr Rathgeb dieses Angebot nicht schon längst angenommen hat.

Omsk ist eine Millionenstadt in Sibirien, nur 2300 Kilometer von Moskau entfernt. Es gibt kaum fliessendes Wasser, die Leute waschen sich mit Fleischsaft aus der Metzgerei und die Zähne werden nur an Ostern geputzt. Also kaum ein Unterschied zu Fribourg. Klar, im Winter (Durchschnittstemperatur im Januar: - 20 Grad)  könnte es dem Bambi etwas kalt um die Nüsse werden. Aber Opfer muss man bringen. Wer die Meldung des Darftpicks immer noch nicht glauben kann, dem sei gesagt: das ist wirklich wahr. Allerdings war es der Draft der Damen, nur damit wir das richtig verstehen.

Der Damentrainer von Omsk, Michail Dorbrowsk, möchte Rathgeb unbedingt im Team haben. "Frau Rathgeb würde perfekt in unser Team passen, sie würde neben Olga und Svetlana spielen, das steht jetzt schon fest. Einfach in der Härte müsste Frau Rathgeb noch ettwas zulegen, auf den Videos war sie weicher als ein schlapper Schniedel" lacht der Erfolgstrainer (324 Titel in 70 Jahren Trainer). Ihr hasst mich jetzt, aber ich konnte dem sympatischen Russen seinen Traum nicht zerstören. Ich hätte ihm ja sagen können, dass Rathgeb eigentlich ein Mann ist. Aber was solls, eventuell kommt das ja dann bei der medizinischen Eintrittsmusterung aus. Ich gratuliere dem Herr Rathgeb nochmals!

Dann gibt es noch News von Panzerfausthartmann Brunner. Er kann leider noch immer nicht selber einkaufen gehen nach dem Bodenmann-Nichtfoul, seine Lippe schmerzt immer noch bestialisch, er kann seinen Schüttelbecher mit Milch und Ovo immer noch nicht ohne Schmerzen trinken. Und nun droht noch weiteres Ungemach aus Übersee. Die New Jersey Devils wollen Brunner auf 1400 Dollar verklagen. Sie hatten, als der Brunner noch in der NHL rumtotmannte, 10 Fan-Shirts à 140 Dollar anfertigen lassen. Bis heute wurde kein Stück verkauft, sogar als man ein Exemplar an eine Wohltätigkeitsveranstaltung spendete, kam das Teil ungeöffnet wieder retour. Logo wollen die Devils nun Geld vom sterbenden Schwan. Frau Schwanzberg wurde ganz nervös und will die gerechte Forderung mit ihrem Hosentaschenkleingeld nun sofort bezahlen.

Ihr seht, in unsere Liga ist nie Pause. Für uns gab es keine nennenswerte Transfermeldungen, das ist der Grund wieso ich auch mal über die Kloschüssel schaue und im Auffangbecken des Gagels auf Lugagel und die Hutzenbröhne schaue.

So langsam geben wir wieder Vollgas. In 107 Tagen kommen uns schon die Tiger plagen.

Sonntag, 22. Mai 2016

Furzkopf der Woche - Kanada

Keine Angst, ich meine das nicht ernst. Klar, man hätte es unserem neuen Manndli an der Bande gewünscht, dass er die Kanadier verräumt und dann als Weltmeister auf Bern gekommen wäre. Wir Meister, er Weltmeister, das wäre ja was gewesen. Aber es hat nicht sollen sein, die Finnen zeigten eine begeisternde WM, spielten bis zum Finale alles an die Wand.

Aber, das ist jetzt der ironische Furzkopf, dann kommt eben Kanada, das Mutterland des Hockeys. Egal was in der Vorrunde passiert ist, egal wie sie ins Finale gekommen sind, in einem Finale sind die Burschen einfach da. Unglaublich imponierend, wie sie die Finnen im Finale total in Schach hielten, ihnen nicht einen Millimeter Platz gaben. Es war kein schönes Finale, aber es war halt wieder eine Demonstration von Winnern auf Kufen. Um Kanadier zu bezwingen braucht es ganz ganz viel Haber im Stall. Und den hatten die Finnen heute nicht.

Für uns ist das aber OK, die Finnen haben jetzt glaube ich 8 Finals verloren, man sagt es ihnen halt schon etwas nach, dass sie in den entscheidenden Moment leicht ablosen. 2 Titel haben sie, aber es müssten eigentlich mehr sein, auch nur schon wenn man ihr attratktives Hockey sieht. Jalonen hat mit der Nati einen guten Job abgeliefert, auch wenn ich persönlich es nicht so gerne gesehen habe, dass er seine 4. Linie in diesem Finale kaum gebracht hat. Er wird seine Gründe gehabt haben, aber wir lassen alle Vorurteile jetzt mal im Senkel und lassen dem Herrn einfach mal Zeit. In Bern ticken die Uhren anders, das wird er schnell merken, ich bin echt gespannt, wie es mit dem Finnen-Duo wird.

Hungrig wird der Coach auf jeden Fall sein, er lechzt nach einem Titel, das wird gut sein für die nötigen Tritte in unseren wohlgeformten Meisterärsche. Er versteht das Eishockey, die grosse und spannende Frage wird sein, wie er mit den Bedingungen in der Schweiz zurecht kommt. Freude wird er sicher haben, dass er mit einer Kanada-Fraktion arbeiten kann, die sind wirklich unglaublich wenn es um die Wurst geht, das haben wir erlebt und das hat man jetzt an dieser WM gesehen.

Nun ist der allerletzte Match der Saison beendet auf unserem europäischen Boden, man kann sich noch die NHL reinziehen, dort gehts auch extrem ab. Wisst ihr was mir aufgefallen ist: Die Schweiz kann läufersich mithalten, auch körperlich, wo wir aber noch massiv arbeiten müssen, ist die Stocktechnik. Die Pässe der Top-Nationen oder in der NHL sind sowas von präzise und werden in vollem Tempo angenommen, da haben wir dann doch noch so unsere Probleme. Aber da kann sich der Fischer Ferdu die Rübe zerbrechen, ich freue mich jetzt einfach auf einen hoffentlich geilen Sommer und den Start der Saison 2016/17. Wo wir ja, die Konkurrenz jetzt bitte mitschreiben, als absolut grandioser Titelverteidiger ins Rennen gehen.


Freitag, 20. Mai 2016

"Face Swap" ist witzig - Hardboiled SCB unterstützt dabei Lugano

Ja, auf der offiziellen Social Media-Seiten des SCB habt ihr es ja sicher schon bemerkt: da werden sogenannte "Face Swap"-Bilder gepostet. Das sind Fotos, bei denen 2 Menschen ein Selfie machen, dabei werden aber mit Hilfe der Software die Gesichter getauscht. Das gibt dann unhuren witzige Bilder, weil der Rest des Schädels bleibt, also quasi Frisur von A und Gesicht von B und umgekehrt. Die Spieler anhand dieser Fotos zu benennen ist dann allerdings grauenhaft schwer. Das nur so als Erklärung für die Leute, die wirklich noch kein Snapchat oder eine entsprechende App haben. Auf jeden Fall ist der Wettbewerb beim SCB ein voller Erfolg, antworten doch tatsächlich so im Schnitt 4 Personen auf die Frage "Wer ist das?".

Lugano hat voller Neid auf die Beteiligung geschielt, bei ihren Social Media-Beiträgen gibt es oft monatelang keine "Gefällt mir"-Klicks. Und wie es so ist, die Vereinsleitung von Lugagel hat nun darauf gepocht, dass bei ihnen ebenfalls so witzige Spiele aufgeschaltet werden. Da Snapchat aber noch nicht auf italienisch erschienen ist, konnte niemand diese App bedienen. Gestern um 07.41 Uhr kam dann der Hilferuf von Frau Schwanzberg an Hardboiled SCB: "Bitte, hilf uns einen Face Swap zu machen". Ich antwortete "Gerne, aber bitte die korrekte Anrede für mich verwenden". Worauf sofort eine SMS kam mit "An den Schweizermeistergrossmeisterschreinermeister Hardboiled SCB". Da wurde ich weich und bin ins Tessin gejettet, um unseren sympatischen Finalverlieren zu helfen.

Allerdings gestaltete sich die Aufgabe relativ schwierig. Wollte man die Foto machen wenn Dogge Schredder drauf war, abendierte das iPhone da es immer meinte, der Filter "Vulkan mit Lava" sei aktiviert. Also ohne die Dogge. Der Elvis Merkeliltis ist trotz lauter Niederlagen immer noch in Moskau, Furrer Fipu liegt bereits an der Aare und isst Berner Rösti, Hirschkuh ist verletzt, es wurde grob schwer geeignete 2 Typen zu finden. Aber schlussendlich ist es geglückt, das Resultat seht ihr auf dem Bild. Und nun kommt natürlich auch hier die Frage: Welche Spieler sind das?

Da wir mit ihren Gnoms nicht so vertraut sind, gebe ich Euch natürlich eine Hilfe. Also, der Spieler links hat einen auf harten Mann gemacht, hat in den gesamten Playoffs glaube ich gerade mal ein mickriges Tor geschossen, wollte der grosse Provokateur sein, wurde aber von Rüfi bereits nach 12 Sekunden durch herrliche Schlämperlige entnervt. Trotz hartem Mann-Image hatte er Angst vor Timo Helbling. Der Mann rechts hingegen ist das pure Gegenteil. Er selber findet sich unheimlich gut, in seiner Jugend war er an der Schauspielschule "Liebhaberbühne Opfikon", er übt seine Stürze oft im Einkaufszentrum "Ragazza del Pizza". In der NHL war er lange Zeit als Zamboni-Fahrer engagiert, wurde aber aufgrund seiner finanziellen Forderungen dann an Lugano verschenkt.

Ich weiss, eine harte Aufgabe, eine Knacknuss, aber mit meinen Tipps solltet ihr die zwei Herren identifizieren können. Da Euch die Namen sicher etwas gruusen, könnt ihr von beiden nur die ersten zwei Buchstaben hinschreiben. Also wenn es zum Beispiel Gaggioli und Gurtner wären, schreibt ihr einfach GaGu hin. Wer den gesuchten Begriff als erster hinschreibt, gewinnt eine Swingerparty auf dem Monte Bre. Gibt eine tolle Party, bis jetzt angemeldet ist niemand.

Viel Glück!

Dienstag, 17. Mai 2016

3 Pfeifen für ein Thriller

Ja, da hat es uns aber gehörig rausgeseppelt. Während nun eigentlich die ganz geile Phase der Hockey-WM beginnt, sitzen wir bereits im Flugzeug und lecken uns die Pferdeäpfel wund. Klar, ich weiss, die Viertelfinalquali dürfen wir nicht als Selbstläufer ansehen. Wir sind in der Weltrangliste die Nummer 7, von da ist es nur ein kleiner Schritt zur Turniernummer 9 oder 10. Aber wir können doch einfach mal getrost sagen, dass wir uns so zwischen Rang 7 und 10 der weltbesten Teams bewegen. Dabei ist es mir egal, ob wir läuferisch eine unheimlich starke Liga haben. International werden uns von diversen Teams die Limiten schonungslos aufgedeckt. Weil die noch besser laufen und dazu noch eine Stocktechnik haben, die einem die Tränen in die Augen treibt. Aber das ist einfach die Realität. Nur mit einer unheimlich guten Struktur und einer noch besseren Taktik können wir die Gegner schlagen - damit meine ich auch die vermeintlich "Kleinen". Ohne Plan geht es nicht. Ich will die WM nicht schlecht reden, im Gegenteil, ich freue mich auf die Viertelfinals, da wird es die ersten wirklichen Kracher geben. Aber es nervt dann halt auch, wenn man irgendwie fast kritiklose Interviews zu lesen kriegt. Ihr kennt Hardboiled SCB ja gut, hier suche ich immer die Wahrheit.

Also, beginnen wir mit den Coaches. Fischer, der Lugano fast versenkt hatte, hat mich überhaupt nicht überzeugt. Warum? Weil er, wie mit Lugano, ein offensives Hurra-Hockey spielen liess und keine Sekunde an defensive Konzepte gedacht hat. Zudem hat er fragwürdig selektiert und von den Finalhelden aus Lugagel und Bern nur gerade 4 Spieler aufgeboten. Jungs, die im Saft waren, die Winnermentalität gezeigt haben. Dann das Boxplay - da ist jeder Kommentar überflüssig. Das war unterirdisch und fast B-Gruppen-Niveau. Mal für mal liess man sich auskegeln, grauenhaft. Auch das Powerplay hat mich nicht vom Sitz gerissen. Ist RvA zuständig für das Boxplay? Entlassen, aber sofort. Und was genau hat Hollenstein für eine Aufgabe ausser bei seinem Sohn zu sein? Nö, diese #swissness ist für mich keine überzeugende Lösung.

Dann die Torhüter. Beide erreichen nicht mal 90 Prozent Fangquote, das ist Lottergoalie-Niveau. Berra zeigte den wohl kapitalsten Bock gegen die Kosaken, das kostete uns 3 Punkte. Mayer spielte dann nicht überragend im nächsten Spiel, war von der Quote her ungefähr gleich wie der Berra - aber warum nur spielt dann Berra alle restlichen Spiele? Mayer durfte nur noch die Türe öffnen ... unverständlich. Schlussendlich muss man sagen: Im Tor haben wir halslos gefribourgert.

Die Abwehr war wie eine Prostata-Erkrankung. Mal spritze es fruchtig ab, mal träufelte es wie Honig aus dem Köpfchen. Die Angriffsauslösung schwankte zwischen "was für ein vergagelter Gnagipass" zu "wow wie toll". Dann waren wir oft unbeholfen wie Bachstelzen auf der Achterbahn, oft foulten wir so richtig dämlich. Und bei unserem Boxplay war das bereits der Untergang.

Im Sturm hatte es ein paar Lichtblicke. Der Hochgaloppreiter war gut, auch der Andersimghetto oder so war gut. Moser scorte, das kennt man von ihm, aber es gab dann auch die Linien wo man am Liebsten das Licht gelöscht hätte. Dann haben wir ein Abschlussproblem, ein Massives sogar. Da kann der Fischer nichts dafür, das zeigt eben nur, wie sehr unsere Liga in den Himmel gelobt wird. Dabei scoren da nach wie vor die Ausländer am Meisten.

Mein Fazit: Spektakel haben wir gesehen, allerdings hätte man gegen die Kosaken, Letten und Dänen einfach mal erst ganz bieder die Pflicht erfüllen müssen. Die Moral war gut, sehr gut sogar, das Team gab nie auf. Aber das habe ich alben auch nicht, wenn ich gegen den Stoller Manfred im 110-Meter Hürdenlauf nach 12 Meter bereits 12 Meter im Rückstand war. Nach dieser WM stelle ich mir einfach folgende Frage: Für was geht man an so ein Turnier? Um Gaudi zu haben oder um eine Medaille zu kämpfen? Da man mit Fischer wohl verlängert, geht es um den Gaudi, die Frage hat sich soeben beantwortet.

Egal, freuen wir uns auf die Knallerspiele im Viertelfinale, ich sage mal als Prognose, das Deutschland wohl nicht Weltmeister wird. Gewagt aber "No risk no fun", ne?

Montag, 16. Mai 2016

Furzkopf der Woche - All die Infos immer

Ja, es ist manchmal schon krass mit all den Infos. Ich komme mir manchmal vor wie eine Telefonzentrale für strickende Hausfrauen, die nebenbei noch Telefonsex machen. Oft habe ich Infos, die ich dann nicht mal weitergeben kann weil sie einfach noch nicht ganz spruchreif sind oder dann noch ein paar Wochen geheim bleiben müssen.

So auch eine Info über Hardboiled SCB. Noch ist es nicht ganz spruchreif, aber ich hoffe, dass ich Euch da bald geile News geben kann, die Euer Herz poppern lässt als ob ihr ein Brennsprit-Kafi auf ex gesoffen habt. Da brauchen wir und ich einfach noch etwas Geduld, aber ich weiss ihr werdet Euch freuen. Wenn ich es denn endlich sagen kann.

Dann ist da die Schweizer Nati, grandios, das Viertelfinale haben wir ja quasi auf sicher. Logo, die Dänen werden wohl die Kosakenstan vom Eis fegen, im Moment steht es dort 4:1, aber das nützt ihnen ja absolut nichts, da wir morgen das Kanonenfutter Tschechien mit einer unhuren Packung wegknallen werden. Ehrlich gesagt waren die letzten Auftritte viel besser als das wirklich fast unsäglich ineffiziente Spiel zu Beginn des Turniers, aber wenn man halt so viele Punkte liegen lässt gegen Aufsteiger und sonstige Seppels ... Mit 3 Punkten mehr wären wir dann ja wirklich bereits sicher im Viertelfinale. Geil auch der Matchbeginn von Morgen, um 11.15 Uhr darf man sich das Game reinziehen, gut arbeitet fast niemand um diese Zeit ... OK, das Phone wird dann halt mal wieder abartig viel Akku brauchen müssen.

Dann beginnt ja bald die Europameisterschaft der Puss ... ähhh ... der Fussballer. Trotz Büne Hubers Rundumschlag, ich stehe dazu: ich schaue mir Fussball unheimlich gerne an. Klar haben wir wohl die härteren Biester auf den Kufen, aber es gibt auch unglaublich harte Jungs auf dem Rasen. Die Schwalbenkultur ist halt dort eine andere, aber wie gesagt, Spass macht es mir trotzdem. Und Hardboiled hat eine geile Idee für Euch: Ladet die App "Tipstar France" aus Eurem App-Shop, dort registiert ihr Euch mit Namen und Passwort und tretet dann der Gruppe "HardboiledSCB" bei. Das Passwort für die Gruppe ist "Rathgeb". Dann sind wir für uns in einer sicher wieder hochstehenden Tippgruppe und tippen um die Wette. Geile Idee, oder? Also, App holen, registrieren und HardboiledSCB beitreten. Zu gewinnen gibt es selbstverständlich nichts, es geht aber um die Ehre. Gewinnt wieder der Sulander aus Zürich wie im Eishockey-Tippspiel? Oder zeigt endlich mal ein Berner, dass wir die wahren Tippgötter sind? Egal.

So, dann packen wir diese kurze Woche an, das Wetter wird auch nicht mehr so abartig biseln wie in den letzten Tagen, in 115 Tagen beginnt die Meisterschaft wieder, bald sind Sommerferien, es schaut doch alles so knuddelig toll aus. Wir hören uns, Hardboiled SCB lässt Euch niemals im Stich!

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ab 09. September gehen wir wieder voll drauf

Ja, da ist eben schon ein bisschen Spielplan durchgesickert. Aber auch nur, weil der SCB Kohle will. Bei den Abo-Rechnungen sind die ersten 3 Spiele der Saison 2016/17, die wir als absolut geiler und hochstehender Titelverteidiger in Angriff nehmen, schön aufgelistet. Deshalb sind auf der Facebook-Seite und auf www.hardboiledscb.ch diese 3 Spiele logischerweise nun auch durch mich sichtbar gemacht worden. Den richtigen Spielplan wird Karl-Hugo Vögtlin ja dann sicher bald auch mal veröffentlichen, himmelarsch wieso dauert das so lange? Wir hier in Bern haben Sehnsucht ohne Ende nach unseren Meisterhelden, ebenso sind wir heiss auf alle Neuen, wie immer. Wenn der Vögtlin seine Wette (Marsch von Zürich nach Bern) genau so lahm angeht, wird er wohl für 8 Jahre von der Bildfläche verschwunden sein. HÜ EMAU! Gopfertramminomau!

Bei der Hockeysucht kann einem die WM nur bedingt helfen. Natürlich bin ich Schweizer, natürlich helfe ich meinen Farben, aber es gibt schon zu denken, dass von einem Meister, der alles in Grund und Boden gestampft hat, nur gerade 2 Spieler im Team sind. Und diese 2 Jungs setzten bereits happige Ausrufezeichen und bringen den Gurken noch Punkte ohne Ende ...! Die Nati spielt übrigens so wie Lugano unter Fischer gespielt hat, gegen vorne ist grosses Potential da, an die Defensive denkt der Coach nicht, das Unterzahlspiel, betreut vom Gnom RvA, ist wohl noch schwächer als das von einem C-Gruppen-Ersatzbankwärmer. Aber egal. Vielleicht gelingt es ja, als nächster Gegner warten die sackschwachen Russen, die müssen sich warm anziehen die Nulpen, auch dieser Ofenschkin oder wie er heisst, er hat wohl die Wiesers noch nie gesehen oder was! Uha. Ebenfalls imposant ist das Schiedsrichterwesen, die Schiris dort machen auch Fehler, logo, wie hier auch, aber sie sind ganz klar in ihrer Ausstrahlung und Gestik, da wird nicht geleiert. Ebenso werden harte Checks (Ambühl) am Video nochmals beurteilt, aber es sind ehemalige Spieler die es beurteilen, nicht verdatterte Auberginen wie hier in der Schweiz. Das nur so als Denkanstoss.

Kommen wir also schnell auf unseren Saisonstart. Zuerst die Tiger, geil, ausverkaufte Hütte, Dildo der sich wieder unartig benehmen wird, wir sehen das erste Mal unsere Neuen im Ernstkampft, wird Spass machen. Zudem müssen wir der Langnau-Kurve ja noch deutlich mitteilen, dass wir zum 14. Mal Schweizer Meister geworden sind, ne? Danach folgt das Bettlerspiel in Kloten, neu heissen sie ja wieder EHC Kloten, passt besser finde ich als dieses doofe Ami-Namensgetue. Kloten ist am Sparen, das Trikot wird von den Müttern der Spieler gelismet, ebenso muss jeder Spieler seinen Pausentee selber mitbringen, der Herr Lehmann räumt dort gewaltig auf, Auswärtsspiele im Car? Für Kloten ist das vorbei, neu gehts mit den ÖV in die Ferne. Zum guten Schluss haben wir dann ein Heimspiel gegen die Ambriotten, die werden ganz fest weinen weil der Noreau ja jetzt bei uns die 300'000 Assists holen wird. Über mögliche Punkte oder so äussere ich mich natürlich noch nicht, meistens sind ein paar Teams ja entsetzlich in einer Frühform, aber mit 2 Heimspielen in den ersten 3 Matches sollte das Punktekonto auf jeden Fall nicht mehr auf "0" stehen. Sonst holen wir sofort die Larsschnitte zurück. Uha.

Also, dann warten wir mal auf den definitiven Spielplan, komplett und sexy, man will ja den September bis und mit April nicht mit Einladungskonflikten bestücken. Match bedeutet FREI, wenn trotzdem eine Einladung kommt, dann ABSAGE. Uha uha uha. Nur so geht das Leben!

Montag, 9. Mai 2016

10 Sofortmassnahmen, um die Nati wieder auf Kurs zu bringen

Ja, es ist halt so, wenn man an einer WM in der A-Gruppe spielt, gibt es nur ein Ziel: Weltmeister werden.Sonst muss man gar nicht antreten. Klar ist auch, dass es für viele Teams reine Utopie ist. Aber wer weiss, eventuell kriegen die Grossen ja irgendwelche russischen Suppen, die ihnen eine Magen/Darm-Geschichte anhängen und so ein Underdog plötzlich auf dem obersten Podest steht.

Wir sind ja mit grossen Worten in dieses Turnier gestartet, mit ziemlich angeberischen T-Shirts, mit einer Mannschaft die niemals die besten Spieler der Schweiz stellt, aber laut Fischer "unheimlichen Charakter" hat. OK, alles klar, aber guter Charakter ist nicht alles im Hockey. Irgendwie sollte man es dem Fischer sagen, bevor er nach Lugano und der Schweiz dann bald noch ganz Europa versenkt. Die Medien sind dazu verantwortlich. Es ist so wie Dein bester Freund zu Dir nach Hause kommt und sagt, dass seine Frau einen Kollegen hat mit dem sie 12 mal die Woche Sex hat. Seine an Dich gerichtete Frage: "Ist sie mir untreu?". So, was antwortest Du? Falls DU der Bumskollege bist sicher mit einem lautstarken und mit Highfive begleiteten "NEIN, NIEMALS". Falls Du nicht involviert bist, logischerweise mit einem "JA DIE SAUNUDDE".

Hardboiled SCB ist unabhängig neutral, niemand kann mich beeinflussen, deshalb kann ich auch frei Schnauze reden. In minutiöser Arbeit habe ich 10 Punkte erarbeitet, die ich dem Fischer gefaxt habe. Der Fax geht ja erst zum Pollenstein, der prüft ob es ein wichtiger Fax ist, dann geht er zu von Arsch, der prüft ob er wirklich für Fischer ist, erst dann kriegt ihn Fischer in die Hände. Egal, folgende Zeilen können die Herren seit 15 Minuten lesen:

1. Bietet Rathgeb auf. Der knallte schon Bern ins Playout obschon Bern dann Meister wurde, wäre doch gelacht wenn er das nicht auch mit Schweden kann.

2. Hört sofort auf, am Schiri rumzugrännen. Sie machen auch Fehler, pfeifen aber an der WM dominant und gut. Ich wiederhole mich: Nur die ganz jämmerlichen Verlierer klagen über das Zebra.

3. Bietet noch Brunnschwiler Egon auf, Torhüter beim EHC Saggersalzbach (er ist Tibet-Schweizer). Der hat noch nie ein Tor aus 45 Meter reingelassen. Und falls doch mal, wird er nicht nach billigen Ausreden suchen.

4. Uns fehlt ein Brecher in der Niederlage. So wie Schüschu Sprunger. Ist man in Rückstand, müssen die Jochbeine der Gegner nur so gebrochen werden. Kanada hätte sicher Angst wenn Schüschu einläuft. Er ist nur nicht an der WM, weil Pabba im gesagt hat, das Muddi gestern ihre Tage hatte.

5. Stellt den NHL-Hype ab. Falls es noch niemand bemerkt hat: Sogar West-Hawai hat NHL-Spieler. Als ob es die universelle Lösung wäre wenn einer drüben spielt ... ein paar Jungs sind gut, ein paar noch wie Fremdkörper.

6. Verbietet endlich, dass Fige Hollenstein den Denis Hollenstein immer mit "mein Sohn" anspricht und Hand in Hand mit ihm aus dem Stadion läuft.

7. Kauft für das Trainertrio bei einem Online-Scharlatan unbedingt gefälschte Leistungsausweise und prästentiert die ziemlich schnell, damit der Gegner nicht immer wieder in Lachkrämpfe ausbricht wenn er die Originale liest.

8. Macht für die nächste WM ein Kader bereit, das aus Playout-Spielern besteht. Die wissen immerhin wie man gegen den Fall nach unten kämpft. Playoff-Loser sind hingegen pomadig und ja scheinbar nicht so tragend gewesen für den Klub. Sonst wären sie ja Meister. Wie wir zum Beispiel. YES! 14 Mal jetzt sogar!

9. Nehmt dem Jan Billeter die Pilze weg, bevor er sich ans Mikrophon setzt. Sitzt Du auf der Terasse und hörst das Spiel nur, hast Du das Gefühl dass die Schweiz mit 8 Toren Vorsprung führt. Dieses "unkritisieren" nervt. Die erste Frage an Fischer müsste nach 2 abgelutschten Spielen gegen Mümmelmannschaften sein: "Wann treten sie endlich zurück sie Versager?". Oder mit einem Dogge Schredder-Bild die Stimmung etwas anheizen.

10. Bittet die Vodka-Mannen der Turnierleitung inbrünstig, die Nationalhymne wie bei den Playoff-Finals schon vor dem Spiel abzuspielen, damit wir wenigstens einmal mitbrüllen können.

10 Punkte, 10 Lösungen, ausführen, gewinnen und Weltmeister werden! Hardboiled SCB spricht das an, was andere im Nastuch haben.

Sonntag, 8. Mai 2016

Furzkopf der Woche - Selektionen ohne Erektionen

Bevor ich loswettere, möchte ich erstmal allen Müttern dieser Erde zum Muttertag gratulieren. Die Mutter ist ein ausergewöhnlich wichtiger Mensch im Leben aller. Die Frauen nehmen viele Opfer auf sich, um uns herzige Buschis zu gebären, das darf man nie vergessen. Und schlussendlich stellen sie uns auch immer wieder herrliche Hockeyjungs auf die Welt. Sie werden schwanger, sie kämpfen mit dem immer grösseren Bauch, sie werden logischerweise etwas unleidig, sie gebären unter doch eher groben Schmerzen. Und wir Männer? Wir halten das Händchen im Gebärsaal, logo, aber sonst? Klar, wir pudern sie maximal gut durch damit sie überhaupt schwanger werden, aber sonst? Danke Frauen, danke Mütter!

So, dann kommen wir nun zu unserem Furzkopf. Es ist keine bestimmte Person, es ist eine ganze Überlegung die ich gewählt habe. Ich habe es mir angetan und die zwei ersten Spiele der Nati gegen die Weltnationen Kosakenzahn und Mordwegen angeschaut. Ich musste fast ein bisschen erbrechen. Was da manche Leute noch als "gut gespielt" definieren können, ist mir ein Rätsel. 4-6 Punkte hätten diese Spiele bringen müssen, doch wir stehen mit 2 Niederlagen und 2 Punkten im Schilf wie alben die SCL Tigers beim Saisonstart. Wir schossen in beiden Spielen wie die Wahnsinnigen aufs Tor, aber meistens ungefährlich wie die Piller alben. Dann kriegen wir haltbare Öfen wie die Senfer, spielen ungenau wie die Hutzenbröhne und versemmeln Torchancen wie die Davoser. Merkt ihr was?

Die Selektion der Nationalspieler kann ich nicht ernst nehmen. Es kann nicht sein, dass man Playoff-Verlierer in die Nati holt, sie 5 Wochen trainieren lässt und dann im Kader behält. In diesem Team müsste es von Luganesi und Berner wimmeln, da die noch ziemlich im Rhytmus sind und vor allem: die WINNERMENTALITÄT haben. In diesem Team spielen glaube ich 4 Finaljungs, der Rest sind alles Playoff-Verlierer. Das funktioniert für mich nicht.

Ich will nicht alles schlecht reden. Selbstverständlich hoffe ich immer noch auf die Wende, obschon das Spiel heute 40 Minuten lang grottenschlecht war. Die Spieler, einzeln betrachtet, haben alle ihre Klasse. Ausser ein paar Würste. Auch gebe ich dem Weggu Fischer noch ein paar Chancen. Allerdings habe ich meine Zweifel, ich habe es mehrmals erwähnt, er versenkte Lugano fast in die NLB, bis die Dogge Schredder kam. Zahnstein hat als Trainer ebenfalls nichts gewonnen und Reto von Astloch muss seine Rolle wohl erst noch finden.

Ich sage einfach: Willkommen in der Realtität, die beste Liga ausserhalb der NHL (konnte man oft lesen) hat dann wohl einfach ein bisschen den Husten und muss sich eher gegen unten orientieren oder was? Ich vermisse die Energiespieler die auf Teufel komm raus absecklen und Scheiben ausgraben bis zum Geht-nicht-mehr. Wir müssen nun einfach ein bisschen aufpassen, dass die #swissness nicht zum Hodensalat wird.

Freitag, 6. Mai 2016

Schweden verhängt Einreisesperre für Doug Shedden - Brunner nominiert für Schauspielpreis "Eber"

Ja, es geht doch immer was. Die Liga hat nun tatsächlich noch unseren Bodenmann für 2 weitere Spiele gesperrt. Lugagel hatte ja Rekurs eingelegt gegen die 1-Spiel-Sperre, obschon Bodenmann weder ein Foul gemacht noch irgendwelche Absicht zu erkennen war. Aber egal, es stört uns nicht, wir sind immer noch am Meister feiern, es ist eine Randnotiz, die aber halt trotzdem unerträglich dämlich ist. Ein Zusammenprall gibt 3 Spielsperren, der Jochbeinhammercheck von Schüschu geht straffrei aus ... aber eben, egal. Mein Wunsch für den Verband ist nun ziemlich einfach: Steigt aus der A-Gruppe mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 2:31 in die B-Gruppe ab ihr Schalenhanswürste.

Dann gibt es eine interessante Meldung über die Dogge Schredder: Scheinbar hat das Königreich Schweden eine 10-jähirge Einreisesperre über den Kanadier verhängt. Direkt namentlich ist Doug nicht erwähnt worden, aber ihm Erlass steht "Röd päron med blomkål hår", was ungefähr "rote Birne mit Blumenkohl-Haar" bedeutet. Und das kann ja nur der Doggie sein, ne? Schweden ist massiv sauer auf ihn, da er seine 3 schwedischen Buben in den Playoffs dermassen ausgekotzt hat, dass sie noch heute unter dem Sauerstoffzelt liegen. Das wäre noch gegangen, aber dass die Dogge dann nach dem vergeigten Finale die Ausländer quasi als Sündenböcke hingestellt hat, liess das Fass überlaufen. Dem Lapierre ist es egal, der begreift das eh erst in 3 Monaten, aber die hochsensiblen Schweden kauen schwer an dieser Aussage. Der Pettersson hat ja bereits reagiert und in der KHL unterschrieben, mit weniger Lohn und einer Wohnung ohne See- und Dattelbaum-Blick. In eine Liga, wo man für Auswärtsspiele oft stundenlang fliegen muss, ab und zu einen Zwischenstop einlegen muss weil ein Triebwerk abgefallen ist. Völlig logisch, dass die schwedische Regierung sich das von Schredder nicht bieten lässt.

Aber es gibt auch erfolgreiche Nachrichten vom Finalverlierer. Domina Brunner, die Latex-Puppe im Lugano-Dress, wurde für den angesehenen Schauspielpreis "Eber" nominiert. Die Akademie "Deutsche Problemfilme für Leute mit depressiven Katzen" hat die Auszeichnug ins Leben gerufen. Es sollen Schauspieler aus dem tägliche Leben gewählt werden, so will es die Akademie. Weg von den Hollywood-Magermenschen zum Otto Normalo. Brunner wurde in der Kategorie "Waldfroschsterben im Hochmoor" nominiert. Scheinbar ist man begeistert von seiner Leistung in Spiel 3, als er nach einem Stockschlag gefühlte 2 Sekunden später den Stock wegwirft als hätte er Hundegagel am Schaft gesehen. Eine perfekte Leistung, die nicht mit der Vibrationsverzögerung des Stocks erklärt werden kann. Perfekter kann man nicht spielen! Die defintive Nominierung erhielt Brunner dann aber nach dem Kopftreffer von Bodenmann. Er wurde getroffen, es wurde ihm wohl schwarz vor den Augen, aber nur er bringt es fetig, dass er ohne Bewusstsein noch den sterbenden Schwan markrieren kann. Das ist eingebrannte Schauspielkunst, das ist schauspielern mit dem Kleinhirn und Rückenmark, das beherrschen nur ganz wenige Leute. Man vergeliche ja unseren Kolbensu, er kriegte einen massiven Schlag beim Vorbeifahren (von einem Schiri!!), er schüttelte die Rübe und fuhr zur Spielerbank, dort kam dann das viel zu frühe Saisonende. Schon deshalb hat der Brunner den Preis verdient.

Dann habe ich noch die Meldung, dass was grosses in der Pipeline ist, aber ich darf da noch nichts sagen, falls es klappen wird, werdet ihr alle Tränen in den Augen haben, meinen Namen laut schreien, euch Hardboiled SCB-Tattoos auf alle 4 Backen stechen ... wartet es ab, bald gibt es eventuell da die News dazu! 

Und nun: Auf gehts, Gas geben, die Sommerpause schön trinken! Und etwas trainieren damit wir die Kondition von Josi Roman haben. Uha.




Montag, 2. Mai 2016

Unfassbar: Biel kriegte Hiller wegen Wortspielen

Ja, manch einer war etwas erschrocken als die Meldung durch die Blätter schwebte: "Der EHC Biel holt Jonas Hiller". Biel war bis jetzt nicht unbedingt als Transferkrösus bekannt. Klar, mit dem neuen Stadion und der verbesserten Infrastruktur werden jetzt den kaufkräftigen Sponsoren die Kohle auch vermehrt aus der Tasche gesogen. Trotzdem wäre der Hiller nicht einfach so nach Biel gegangen. Es brauchte dazu fast unglaubliche Wortspiele, die dem Agenten von Hiller dann das Zugeständnis abgerungen haben. Es ist übrigens wohl fast noch niemandem aufgefallen, dass schon Biel alleine ein Wortspiel ist. Dreht mal das Wort um ... dann ensteht der EHC Leib. Das funktioniert nur bei Ihnen, denn aus Lugano würde Onagul (tönt wie ein wichsender Mogul) werden, aus uns Nreb oder aus Gottéron Essiehcs. Nur Biel kann man quasi von Vorne und von Hinten. Die Dreilochstute aus dem Seeland. Uha.

Wie kam nun dieser Transfer von Hiller zustande? Nun, am Tag der Entscheidung trafen sich Sportchef Steinegger und Coach Schläpfer im ersteren seinem Büro. Auf dem Tisch eine Harasse serbokroatischer Vodka (ist biller als der Russische).

Steinegger: Nimm Platz, Kevin!
Schläpfer: (setzt sich hin, rückt die Kravatte gerade) Danke Stoney!
Steinegger: (dreht den CD-Player an und schenkt Vodka ein) So, nun starten wir.
Schläpfer: (leicht irritiert) Stoney, was machen wir genau?
Steinegger: Wir schauen uns alle Gegentore der Saison 2015/16 an.
Schläpfer: Scheisse, wird lange dauern ...
Steinegger: Ja, 2,5 Stunden, und bei jedem haltbaren Gegentor saufen wir einen Vodka auf ex.
Schläpfer: Hossa!

Gesagt und getan, nach exakt 150 Minuten ist die CD durchgespielt und die Harasse Vodka leer. Schläpfer steht nur noch in den Unterhosen im Büro, Stoney hat Lachkrämpfe ab gar nichts. Besoners als Kevin zum Fenster rausbiselt haut es Stoney fast vom Stuhl.

Schläpfer: Schtoumi, uha, hicks, wachsen da unten Pilze?
Steinegger: Uha, gorbs, nö, nö, alle neu hier, nix Pilze
Schläpfer: Uff, rüüüülps, dann habe ich jemandem auf dem Schirm geseikt ...
Steinegger: Uhhhhhaaaaa uhaaaaaa uhaaa, hör auf, hör auf.

In dem Moment klingelt das rote Transfertelefon. Der NHL-Agent der Bieler ist dran, Stoney muss trotz 3,6 Promillen den Anruf annehmen, sonst haben sie für die Saison 2015/16 so schlechte Ausländer wie die Hutzenbröhne. Kevin setzt sich, kämmt sich und beginnt zu weinen, während Stoney das Telefon abnimmt.

Steinegger (in seinem seeländer Chlatsch-Englisch): Hällo Missdr Eitschent
Agent: Hello
Steinegger: Hau did jur weif or not? Gorbs.
Agent: What??
Steinegger: Äi äm sou sorry, batt i häve a grande Hiller in the head.
Agent: Hiller? Ok. How long?
Steinegger: Äi will be nüchtern in tri iirs. Glucks.
Agent: OK, Hiller for 3 years. And the sold?
Steinegger: Äi häf gsoffen 700'000 bucks of Fodcka.
Agent: Hiller, 3 years, 700'000 bucks, DEAL!
Steinegger: DEAL? Are ju Roman Kilchenberger?
Schläpfer: Or Larsschnitte? Uha uha uha.
Steinegger: Chevin, bidde!

Am Tag darauf tickert diese Meldung dann durch die Newsportale. CEO Villard lag minutenlang weinend am Boden (Hiller koster mehr als alle Biel Fans zusammen saufen können). Lustig war, dass in den Zeitungen dann was von "langfristige Verhandlungen" und "taktisches Geschick" zu lesen war. Hardboiled SCB kennt die Wahrheiten auch aus fremden Betten!

Die Saison 2016/17 ist definitiv lanciert. So eben hat auch Schüschus Mutter für ihren Sohn massiv verlängert, die Teams kriegen langsam ein Gesicht. Wäre nicht nur diese elende Pause, ich würde schon wieder die Hockeyfanhosengelismeteausgabe tragen.

Sonntag, 1. Mai 2016

Furzkopf der Woche - Fischer-Wurst

Nein, sie geht mir nicht so richtig unter die Haut, unsere Eisgenossen-Bande. Die Vorbereitung auf die WM in Moskau war zwar nicht grundsätzlich schlecht, aber auch nicht gut. Ein paar Herren müssen sich da noch dringend steigern, falls das irgendwas werden sollte. Umso überraschender kommt jetzt der Entscheid von "Lugano-in-den-Keller-coachen" Fischer, dass er unter anderem den Schwerweh und den Unter dem Sand nach kaum einer Woche nun bereits wieder aus der Nati entlässt. Für mich ist das nicht nachvollziehbar, auch wenn es mir klar ist, dass es nicht für jeden reichen kann.

Aber: Was sind denn das für Aussagen wie "die Spieler wachsen zusammen, ein Vorteil ist schon wenn man von Anfang an im Camp ist" oder ähnlich? Dann soll man also Freude haben wenn man früh ausscheidet in den Playoffs, denn dann kann man länger um den Nati-Platz kämpfen? Dabei sollte es genau umgekehrt sein, die Würste die nicht mal die Viertelfinals überstehen müssen kämpfen wie Pajassen da danach immer erfolrgreichere Spieler nachrücken werden. Aber wie gesagt, der Trainer entscheidet, Fischer hat ja in Lugano bewiesen, wie erfolgreiches Coaching aussieht. Auch Fige. Uha uha uha. Und Reto hat noch gar nie gecoacht. Lassen wir uns überraschen.

Schwerweh habe ich irgendwie geahnt, ich sehe den Nati-Staff quasi vor mir wie sie sich fast übergeben wenn sie dem Schwerweh zuschauten, als er den 14. Meistertitel vom SCB feiert. Betrunken, ausgelassen, voll auf Alk, aber das mag ihm jeder Mensch gönnen. Klar, das internationale Niveau ist hoch, aber gerade Schwerweh ist einer, der den Speed und den Körper in ein Spiel legen kann und so das Team aufweckt. Aber OK.

Völlig unverständlich ist es bei mir wegen Untersander. Der hat Playoffs gespielt wie ein Traum wo man träumt dass man im Traum einen Traum hat und in dem Traum dann träumt. Er war Produktiv, er war hart, er kämpfte wie ein Held. Klar, es gab auch Schwankungen bei ihm, aber im Grossen und Ganzen waren das affengeile Playoffs von ihm. Wenn ich denn sehe, was da für Gnoms auf Russland fahren dürfen, bin ich schon etwas überrascht, dass ein solcher Spieler nach einer Woche Trainingslager mit 2 Testspielen dann schon wieder gehen darf.

Aber wie schon gesagt, ich werde dem ganzen Treiben entspannt zuschauen, ich bin happig gespannt wie die neue Swissness-Kacke einschlagen wird. Besser als der letztjährige Woody Allen sollten wir schon abschneiden, ich meine nicht vom Rang her, aber vom Spiel. Tempo, Härte und Chancenverwertung ... mal schauen was das werden soll!