Google+ Hardboiled SCB: 2016

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Das letzte SCB-Spiel des Jahres in Interlaken

Ja, fast unbemerkt haben sich die beiden Vereine SC Unterseen-Interlaken und SC Bern auf ein Freundschaftspiel am 30.12.2016 um 18.00 Uhr geeinigt. Das Spiel findet im Eissportzentrum Bödeli statt, einer Halle, die dem Namen nach also an das Zeugs erinnert, das alben beim Fondue unten an der Pfanne eingebrannt wird. Schmeckt gut, hoffen wir, dass auch das Spiel so munden wird.

Der SCB holt mit diesem Spiel das nach, was ihm durch die unsägliche Cup-Scheissauslosung verwehrt blieb: Er kann einem ambitonierten 1. Liga-Verein aus der Umgebung nun gehörig die Kasse füllen. So soll es auch sein.

Klar, alles mit Rang und Namen wird bei uns aus bekannten Gründen nicht dabei sein. Trotzdem ist so ein Vor-Silversterspiel nur zu empfehlen. Genau an diesem Tag hat man so richtig die Schnauze voll vom Schunkel-Party-e-ha-e-ha-ho-Eishockey in Davos. Dann doch lieber die eigenen Helden bestaunen gehen.

Ebenfalls ist das Datum ideal, weil man danach so unbeschwert und entspannt in den Silvester steigen kann. Der australische Besuch ist ja immer noch bei mir, ich bin total gespannt, wie sie feiern. Sie haben andere Bräuche, scheinbar wird es eine Unterwäsche-Party geben wo unheimlich viel Weisswein getrunken wird, weil der Weissweinn sie an ihren weissen Strand erinnert. Dann essen sie maximal gut, meistens gibt es gedämpftes Gürteltier an einer Quallensauce, das wird hier leider nicht möglich sein, da uns der Metzger nach der Bestellung von einem Gürteltier (gehäutet) zum Laden rausgeschmissen hat. Was für ein Ignorant, absolut kulturloser Zombie das!

Also, offiziell Treffen wir uns am 02.01.2017, da die ZSC Lions erneut Punkte gegen uns verlieren wollen, wer Zeit, einen Chauffeur und eine fitte Leber hat, soll sich doch das Game reinziehen gehen. So quasi wie "Im Bödeli gibts grosse Hödeli", das muss für Mann UND Frau ein Anreiz sein!

Montag, 26. Dezember 2016

Furzkopf der Woche - Erklärungnotstände mit Australiern

Einen Tag vor dem heiligen Abend haben wir, ihr wisst es, den Krippenverein Trottelfon empfangen. Der Zufall wollte es, das meine rassige Schwägerin, eine wirklich knackige Dame die man auf Mitte Zwanzig schätzt, obschon sie 2 Kinder hat, die 16 und 14 Jahre alt sind. Die Luft in Australien muss gesund sein, wenn man sich so fit präsentieren kann. Natürlich war ein Besuch im Tempel ein grosses Thema. Meine Schwägerin zog auch jahrelang in der Allmend umher, ehe sie so weit weg ausgewandert ist. Aber ihre Kinder waren noch niemals an einem Spiel unseres SC Bern. Das Girl kam ziemlich ohne Vorurteile mit, während der Junge schon etwas heiss auf das Game war. Der Grund: er selber spielt "Australian Football", eine der härtesten Sportarten der ganzen Welt. Er freute sich massiv auf die krachenden Checks und unzähligen Rangeleien.

Nur kurz zum "Australian Football", damit wir alle vom gleichen reden. Also, die Spieler haben nichts an, was ihre Körper schützt. Sie sehen lockerer gekleidet aus als Fussballer, da sie meistens noch in ärmerlosen Shirts spielen. Das Spiel hat viele Grundzüge vom eher bekannten "American Football", aber wie gesagt, im Gegensatz zu Amerika, wo die Jungs massiv geschützt sind, laufen die Australier ohne solche Sachen auf dem Feld herum. Ich will Euch die Regeln nicht erklären, nur folgende kleine Sache: Getackelt werden darf nur zwischen Schulter und Knie, uha, also ein Tackling in den Oberschenkel wird dort als regelkonform angeschaut. Auf dem Bild seht ihr, dass es ab und zu auch ein Foul gibt, weil es etwas schwierig ist, bei dem hohen Tempo und den Sprüngen dann auch abzuwägen, dass man wirklich nicht höher als die Schulter trifft. Das geile an den Jungs ist aber, dass sie Verletzungen einfach mal ignorieren, erst wenn der Oberschenkelbruch lästig wird, deuten sie mal an, dass es vielleicht nicht mehr geht. Knallharte Jungs.

Dann gehe ich an das Spiel, erkläre den Australiern noch, dass die Abos nur geborgt sind und sie sie nicht aufessen dürfen, wenn der SCB verlieren würde. Ist so eine Tradition bei ihnen. Das finden vor allem ihre Klubs cool, da nach einer Heimniederlage umgefähr 20'000 neue Abos verkauft werden. Wir schauen uns das Spiel an, die Schiris pfeifen sich durch das verschärfte Regelwerk und schicken für Stockklopfen die halben Teams auf die Strafbank, dem Buben sein Gesicht wird länger und länger. Was genau soll ich ihm sagen? Er hatte ein NHL-Video gesehen, so als Vorbereitung quasi, der Titel war "Hardest Hits", uha, naja, ich versuchte mich irgendwie rauszureden und sagte ihm, dass sie nicht dürfen, weil doch die Maria trotz fehlendem Geschlechtsverkehr ihren Sohn vor 2016 Jahren in die Krippe gedrückt hat.

Ich finde Korrekturen am Schiedsrichterwesen ganz genial, wenn sie Mitten in der Saison kommen. Das ist ungefähr das Gleiche, wie wenn die Kinder seit Geburt am Tisch gorbsen dürften, Du aber irgendwann aus heiterem Himmel abtobst und den Balg 3 Wochen in den Keller sperrst. Unlogischer Kack ist das. Selbstverständlich bin ich dafür, dass "Halten", "Stockschlag" und andere komische Fouls geahndet werden müssen, aber doch bitte mit Niveau und nicht wie ein Hosenbisler der gerade in die Hosen bislet. Das Problem war einfach, dass man vorher nicht in der Lage war, die richtigen Fouls zu pfeifen, nun setzt man es durch, weil man jeden Gagel abpfeift. So quasi: Pfeift man jede Aktion ab, wo ein Stock im Einsatz ist, wird man jedes Foul bestrafen, OK, man wird dann aber auch jedes "kein Foul" bestrafen. In der gesamten NLA gibt es nur ein Spieler, der diese neue Pfeiferei völlig "gut und geil" findet: Damien Brunner. Uha.

Mein australischer Neffe wird in 3 Wochen nach Hause reisen, und ganz Australien erzählen, dass "Swiss Icehockey" von Mädchen gespielt wird, die so weich sind, dass sie nicht mal die Unterhosen in den Wäschetrockner legen können ohne dass sie weinen weil sie sich etwas die Haut aufgekratzt haben weil noch der Vibi vom Muddi dranhing. Danke für gar nichts, SIHF. Und all die Sportchefs, die diesem Gagel zugestimmt haben, sollen sich doch bitte schnell bei mir melden via Mail. Kackarschgagelscheiss! Uha.

Freitag, 23. Dezember 2016

23.12.2016 SC Bern - HC Fribourg-Gottéron 4:3

OK, das gibt schöne Festtage wenn man als herrlicher Leader abfeiern kann. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass es heute ziemlich glückliche 3 Punkte waren. An Weihnachten ist man immer ehrlich, also sage ich die Wahrheit: wir spielten heute nicht gut. Hat man dann trotzdem drei Punkte, kann den Rest getrost unter den Weihnachtsbaum legen, das interessiert morgen niemanden mehr. Wir spielten zäh, ungenau und irgendwie fahrig, das ist aber kein Vorwurf, wir alle wissen, dass wir doch eine recht strenge Zeit mit 213 Spielen in 7 Tagen hatten. Es sah nach einem Unentschieden aus, bis uns 50 Sekunden vor Schluss der Akrobat Alkoholbeller Maserati mit einem Kurzeckangeltreffer ins Glück schoss. Gottéron, das sich gut verkauft hatte, stand erneut mit 0 Punkten vor der inexistenten Dusche. Das wird kein Päckli geben für die Buben. Wenn die Scheisse mal am Stock klebt ... wir kennen es ja ein bisschen, allerdings sind wir dann doch nie so tief ins Scheisshaus gefallen. Ein Ärgernis heute waren erneut die Schiris mit ihren doofen neuen Regelauslegung, nun sind wir schon soweit, dass kaum mehr ein Spieler hart in einen Zweikampf geht. Viel Vergnügen an der WM, wenn uns die grossen Nationen dann so richtig um die Ohren laufen. Alles war relativ gut vorher, nun haben wir wieder eine Pfeiferei, die man überhaupt nicht durchziehen kann. Heute gab es Strafen für Stockschläge wie ne Moore, aber gleichzeitig pfiff man mindestens genau so viele dann nicht ab. Egal, 4:3 gewonnnen und Bier runter, so gehts ab.

Im ersten Drittel hatte das Spiel eine Intensität eines Bademantels aus dem 19. Jahrhundert. Genau dann ist Gottéron eben nicht zu unterschätzen. Rein mit spielerischen Mitteln kann man ihnen böse in den ungewaschenen Kolben laufen. Unser Powerplay funktionierte zu Beginn gar nicht, man musste bei Leo's Tor eher mehr zittern. Leo, der heute zwar ein paar magistrale Paraden zeigte, wurde dann auch massiv haltbar zur Gästeführung erwischt. Mir schwante böses, aber der Lasche konnte dann einen Abpraller von Sackonen, der deutlich mehr Hals hat als Conz, zum 1:1 über die Linie drücken. Das 1:1 ging in Ordnung, weil Fribourg das berühr-mich-nicht-Hockey besser spielte als wir.

Im zweiten Drittel gagelte es gleich weiter. Ab und zu entwickelten wir jetzt genug Druck, um den Druck so richtig drückig ins Trottelfon-Drittel zu drücken. Aber die Hutzenbröhne glaubten eben je länger je mehr an ihre Chance. Es war dann Marc Reichert, der sein einmillionstes Spiel in der NLA bestritten hatte, der uns in Führung murkste. Nun hätte es besser werden müssen, doch es blieb bei uns zu vieles nur Stückwerk. Um dem Aromat noch endgültig den Pfeffer zu wecken, liess Genoni einen Weitschuss schon ziemlich überraschend über dem Fänger zum Ausgleich zischen. OK, es war eine Granate, aber normalerweise hält Leo den bevor er sich am Morgen duscht. Immer noch war das Resultat verkeilt, mit 2:2 ging es in die letzte Pause.

Im Schlussdrittel zogen wir den Riemen nun besser an und machten Druck. Wenn ein Team Druck macht, bedeutet dass ja dann neuerdings automatisch, dass der Gegner Strafen fressen muss. Weil eben alles, wirklich jede Scheisse gepfiffen wird. Regeln wie im Betriebshalma für Frührentner. Eines dieser Powerplays konnte Plüsch Ferdu zur Führung einschieben. Danach verknallte der Archenoahbello einen Penalty, der aber auch keiner gewesen wäre. Das passte irgendwie zu diesem zahmen Abend. Es kam aber noch dicker. Pickelkopf erwischte den Leo erneut auf komische Art und Weise, so dass ich schon langsam fluchend auf meinem Schalensitz am Bier nippelte. Alles deutete auf die Verlängerung, aber da stocherte Fribourg, Wirkung zeigend von unserem energischerem Forchecking, so dass eben unser Maserati aller Rennmaschinen ähnlich wie gegen Zürich einen kurz vor Schluss ins Netz fetzte. Das war es dann auch, nur wer solche Spiele noch gewinnt, ist ein wirklich gutes Team. Das ist das Positive. Neben den Geschenken morgen.

Also, bevor ihr hoffentlich schöne Festtage feiern werdet: auch wenn dem Leo mal 3 komische Öfen reinrutschen, haben wir immer noch den Drang, ein Spiel zu gewinnen. Das macht natürlich stark, obschon uns die Pause nun sicher gut tun wird. Es gibt, trotz Leaderposition, doch noch ein paar Sachen, die man verbessern muss. Geniesst die Zeit!

Die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte

Etwas früh, doch die Umstände zwingen mich dazu. Ich kann keine rührende Geschichte mehr schreiben, wenn die Stinker erst mal in unserer Stadt waren. Und heute will der unchristliche Spielplan es so, dass der Anti-Weihnachtsverein Gottéron mit seinen Schmutzlis auf Kufen in unsere festlich geschmückte Stadt kommen. Also, gibt es nur eine Lösung: Die Weihnachtsgeschichte sofort schreiben, so lange es noch geht. Auch als harter Hund, wie ich es ja nachweislich bin, hat man in dieser schönen Zeit seine herzlichen Gefühle. Es gibt nichts schöneres, als wenn an diesem Fest des Kommerzes viele und teure Geschenke unter dem Gummibaum liegen. All diese Gefühle stecke ich nun in eine selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichte, exklusiv für Euch!

Ein kleiner, hässlicher Bube lief durch den dunklen Wald. An jedem Baum waren frische Gagelhaufen, die sich durch die dampfende Wärme langsam in den Schnee frassen. Der Bube hatte schreckliche Angst, durch diesen finstern kalten Wald zu laufen. Plötzlich erschien ihm ein Gnom, der keinen Hals hatte. Der Gnom sagte "lauf weiter, kleiner hässlicher Junge, bis Du ein Licht siehst". Der Bube antwortete "Halt die Fresse, Conz".

Bald sah der hässliche Bube tatsächlich ein Licht. Ein Mann in einem roten Mantel stand davor und onanierte zu einem Videofilm, der abgespielt wurde. "Sauhund" schrie der Bub. Der Mann packte seinen Rüssel sofort weg und sagte "Frohe Weihnachten Du erdhässliches Stück". Der Bube stellte sich vor dem Weihnachtsmann auf und sagte keck "kann ich mir jetzt was wünschen weil ich Dich beim Wichsen erwischt habe?".

"Aber natürlich" antwortete der weissbärtige Mann. "Es muss aber ein realistischer Wunsch sein, sonst hau ich Dir die Faust aufs Maul" sagte der Weihnachtsmann mit tiefer Stimme. "Wenn Du Dir so eine Scheisse wünschst wie der Schüschu gestern, irgendwas von Gottéron mal Meister werden, schlag ich Dir die Zähne ein. Ich kann vieles erfüllen, aber solche Scheisse nicht, klar?". "Ja", hauchte der hässliche Bube.

Der Bube überlegte lange, und sprach dann seinen Wunsch aus. "Ich möchte ein Bild sehen von der Lustgrotte, wo meinem Papi sein Ballermann reinsteckte, als ich gezeugt wurde". Der Weihnachtsmann lächelte und dachte "pubertärer Lustmolch". Geigenmusik setzte ein, und von einer Tanne schwebte wie von Geisterhand ein Foto herunter. Der Bube nahm das Bild, und erschrak. "Warum ist da ein Darm drauf?" weinte er. Der Weihnachtsmann antwortete "Frag Deinen Daddy".

Der Bube lief nun geschwind aus dem Tannenwald, kam aber nicht weit, weil er stolperte und ihn danach ein Bluteichhorn aufass. Das Bluteichorn starb danach an einer Salmonellenvergiftung, so dass der Weihnachtsmann den ganzen Wald sprengte und sich eine schnuckelige 2-Zimmerwohnung in Lugano suchte.

Klicke unbedingt "like", wenn Du ebenfalls weinen musstest, weil diese Weihnachtsgeschichte Dir irgendeine Körperflüssigkeit rausgedrückt hat!

Und jetzt ernsthaft: FROHE WEIHNACHTEN! ICH WÄRE NICHTS, WÜRDET IHR MICH NICHT SO TREU LESEN! DANKE! ICH WÜNSCHE EUCH, EUREN ANGEHÖRIGEN, ALLEN MENSCHEN DIE IHR IM HERZEN TRAGT, GUTE GESUNDHEIT UND VIELE FROHE MOMENTE. UND WENN DIE FEIERLICHKEITEN VORBEI SIND, VERGESST HARDBOILED SCB MIT SEINEM SPEZIELLEN HUMOR NICHT.




Donnerstag, 22. Dezember 2016

22.12.2016 Genf Servette - SC Bern 3:5

Das mein Buch am 1. April 2017 erscheint, ist KEIN Aprilscherz. Der Verlag in Berlin hat das halt so bestimmt. Das was ich heute von den Zebras gesehen habe, MUSS aber ein verfrühter Aprilscherz gewesen sein. Wenn das jetzt unser "neues" Hockey sein soll mit 50 Strafminuten pro Drittel, dann sollte man den Klubs, die das ja scheinbar beschlossen haben, abartig in den Arsch treten. So geht dieser Sport aber sofort vor die Hunde. Ich befürworte, dass Halten, Stockhalten und Struble streng gepfiffen wird, da es Mädchen-Fouls sind. Dass man aber jetzt gleich im Roten dreht, kann ja nicht Sinn der Sache sein. Die Stockarbeit gehört zum Eishockey wie ein Puck. Wenn nun jedes Gestocher dann gleich mit 2 Minuten bestraft wird ... gute Nacht Schweizer Eishockey. Egal. Es hat nur noch genervt heute, es gab kaum Phasen, die 5:5 gespielt wurden, was für ein Quatsch. Das Gute daran war nur, dass wir einen 5:3-Sieg einfuhren, wir sind unstoppbar im Moment, wir führten nach 40 Minuten problemlos mit 5:1, liessen im letzten Drittel aber die Kräfte etwas zu stark an der Bande, so dass Senf ohne Wurst und Sorbet dann noch das Resultat mit Botox behandeln konnte.

Die Grundlage für die über 60 Strafminuten, obschon es ein relativ weiches Spiel war, legten die Zebras schon in den Startminuten. Alles musste raus was Schlittschuhe trug. Kerzenzinn knallte uns in Führung, mit nur 3 Mann kriegten wir dann aber postwendend gleich den Ausgleich. Erneut im Powerplay schoss uns der Lasche dann gleich wieder in Führung. 14 Strafminuten kriegten wir in diesem Drittel, sorry, das ist krank und hat wie gesagt nichts mehr mit Hockey zu tun. IHR SOLLT DIE FOULS PFEIFEN IHR PFEIFEN UND NICHT JEDE KLEINSTE AKTION. Himmelarsch. Diese Führung schaukelten wir dann dank der Wand Leo in die erste Drittelspause.

Im zweiten Drittel kamen dann die Senfer von den Schiris dran, aber so richtig. Die mussten nun Strafen fressen die es gar nicht gab, als Beispiel sei die Strafe erwähnt, als dem Ehebett der Stock brach, der Senfer hatte ihn aber nur leicht touchiert, sowas passiert 200'000 Mal pro Drittel, der Stock brach eventuell auch aus Altersschwäche, der Arm war sofort oben. Dauernd war ein Arm eines Schiris oben. Oder HALT: Waren das Rechtsradikale, die dauernd den Hitlergruss machten? Könnte ja sein. Egal was es war, einfach Scheisse war das. Wir holten uns nun das Spiel, weil wir 2 Powerplays ausnützen durch Plüsch Ferdu und Moser der Du bist, der Letzere traf dann zwischendrin tatsächlich noch bei Vollbestand, so dass wir mit dem oben schon erwähnten 5:1 im Rücken unser Bier saufen konnten.

Weil morgen die Übermannschaft Trottelfon wartet und die Rückfahrt wohl 9 Stunden gehen wird, falls die Genfer Polizisten ähnlich kleinliche Scheisse am Car beanstanden und ihn alle 100 Meter stoppen, steckten wir dann im letzten Drittel deutlich zurück. Da McSorbet bereits die Lederpeitsche in der Garderobe bereitgelegt hatte (ein Geschenk von seiner Oma), rannten die Genfer nochmals gegen den drohenden Kanter an. Bei uns war die Luft draussen, so überraschte es nicht, dass die Holzhände auf Holzkufen mit Holzköpfen und Holzpenis (beim Onanieren haben die Senfer anschliessend Sackmehl an den Händen) dann noch 2 sicherlich verdiente Tore bei uns reinrumsten. Aber eben, so scheissegal war es mir noch selten, wenn Genf im Schlussdrittel zwei Tore schiesst.

Also, 3 Punkte, die Pflicht wurde erfüllt, mehr nicht, es war keine Kür, aber die 3 Punkte sind halt wieder mal geil. Die Leaderposition verteidigen kann nicht jeder, Trottelfon zum Beispiel .... uha, lassen wir das, habe gerade gesehen, dass sie wieder Letzer sind. Uha uha uha. Wissen sie es wohl schon, dass sie Letzter sind?? Rufe wohl noch Rotzetter Samuel aus Düdingen an und sage es ihm. Uha uha uha. Also, schlaft gut, denkt daran, dass morgen um 08.00 Uhr die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte erscheinen wird. Eine Geschichte, die Dir die Sicht auf Weihnachten für immer ändern wird. Uha.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Warum ihr Euch den 1. April 2017 ganz fett markieren müsst!

Ja, nun rollt die Sache aber so richtig an. Am 01. April 2017 wird im Schwarzkopf&Schwarzkopf-Verlag in Berlin ein eindrückliches, tiefsinniges und hochstehendes Buch erscheinen. Ich hatte es Euch bereits angedeutet, meine unwichtige Wenigkeit hatte die Ehre, das Buch "111 Gründe, den SC Bern zu lieben" unter meine Feder zu nehmen. Ich habe mir die Finger fast wundgeschrieben, mein Gehirn hat herrliche Boshaftigkeiten gegen unsere Gegner entworfen, gleichzeitig auch Hymen auf unseren SC Bern. Weil es ein geiler Verein ist, der geile Fans hat. Weil ich ihn liebe, als hätte ich den Klub durch meine männlichen Hüften unter bestialischen Wehen durch den Geburtskanal gepresst.

Der Verlag hat mir das OK gegeben, nun offiziell dafür zu werben, so wie es ein Autor auch machen würde, der keinen Alkohol trinkt. Uha. Also, dann starte ich mal mit einer kurzen Leseprobe:

"Schwarz. Gelb. Rot. Das sind die drei Farben, die mit dem SC Bern verbunden sind. Schon wenn du als Baby unter deiner Steppdecke liegst, werden dir die SCB-begeisterten Eltern diese drei Farben irgendwo unterjubeln. Sei es als selbstgestrickte Däumlinge oder als bemalter Schnuller. Diese drei Farben, die in der Kombination dieses einmalig harmonisch abgestimmte Bild geben, begleiten dich als Fan immer und überall. Als Anhänger des SC Bern legst du Wert darauf, dass selbst gestrickte Sachen aber auch wirklich mit den Originalfarben übereinstimmen. Bei Schwarz kann man sich nicht groß vertun. Bei Rot (große Farbpalette) schon eher. Die wichtigste Farbe ist aber das Gelb. Ach, wie erbärmlich ist es, wenn die Oma dir einen Schal in mühsamer Strickarbeit fertigt, du dann aber feststellen musst, dass die Gute leider ein Zitronengelb genommen hat. Niemals geht man mit so einem Teil zum Match. Die Farben müssen punktgenau stimmen. Berner sind nicht heikel, in dieser Beziehung aber schon."

Dann ein Beitrag über den Autor, uha, das bin ja ich, das wurde aber erotisch auf das Papier gebracht finde ich, ich fühle mich geehrt, aber ich habe es ja auch selber geschrieben:

"MARTIN MEGERT, geb. 1962, ist seit seinem ersten SCB-Spiel (2. November 1974) großer Fan dieses Vereins. Seit 1978 besitzt er eine Dauerkarte in der heimischen PostFinance Arena und hat in dieser Zeit nur zwei Heimspiele verpasst. Ein Leben ohne den SCB wäre für ihn nicht komplett. Dieses Herzblut steckt er seit Jahren in seinen Blog »Hardboiled SCB« und nun auch in dieses Buch."

Dann kann ich Euch giggerig machen mit 25 von 111 Gründen, warum man den SCB lieben muss:

Weil die Geschichte des SC Bern eindrücklich ist – Weil der SCB jedes Jahr als Titelkandidat gehandelt wird – Weil es Marc Lüthi gibt – Weil den Damen auch fürs Auge was geboten wird – Weil die PostFinance Arena immer beste Sicht bietet – Weil »Hells Bells« nirgendwo schöner tönt als im Tempel – Weil uns kein Gegner mag – Weil niemand den HC Lugano so weggelöffelt hat wie wir – Weil es den HC Fribourg-Gottéron gibt – Weil wir weltoffener sind als die SCL Tigers – Weil wir mehr Meistertitel haben als unsere Erzrivalen zusammen – Weil wir nicht auf Skitouristen angewiesen sind wie der HC Davos – Weil wir nicht in einem Opernhaus spielen wie die ZSC Lions – Weil wir auch (ungewollt) witzige Präsidenten hatten – Weil der SCB »Hardboiled SCB« hat – Weil wir in den Playoffs genauso leiden wie die Spieler – Weil du alles absagen darfst, wenn ein SCB-Spiel ist – Weil die Berner Fans nicht zu stoppen und toppen sind – Weil wir Reijo Ruotsalainen im Team hatten – Weil wir große Torhüter immer mit großen Torhütern ersetzten – Weil wir Renato Tosio im Team hatten – Weil wir Alan Haworth im Team hatten – Weil wir Gates Orlando im Team hatten – Weil wir Roman Josi ausgebildet haben – Weil uns John Tavares die Ehre erwies"

Wie gesagt, es steckt sehr viel Herzblut in diesem Buch. Es wird in einem Taschenbuch-Format erscheinen und der Preis liegt bei 9.99 Euro und umfasst ungefähr 288 Seiten. Das monumentalen Werk wird in Buchhandlungen liegen, kann via Internet auch in Berlin bestellt werden. Dazu liefere ich Euch dann Details. Behaltet die Ankündigungen im Auge, ich habe vorhin gerade ein Kapitel meines Buchs gelesen, Tränen gelacht und mir danach ein Bier bezahlt.

Dienstag, 20. Dezember 2016

20.12.2106 ZSC Lions - SC Bern 1:6

Heute hat mich eine Kegelrobbenfrau im Bus 10 gefragt: "Du Tuni, Du Gott aller Matchberichtschreiber mit Deinem Elefantenrüssel und den überdimensionalen Nüssen, kannst Du nach den tragischen Ereignissen gestern überhaupt noch einen coolen Matchbericht schreiben?". Ja ich kann. Weil das Leben weitergehen muss und genau der Sport mir die Nische bietet, um solche Scheisse zu ignorieren. Dass die Welt abartig geworden ist, muss man nicht mehr gross diskutieren. Selbstverständlich sind meine Gedanken bei den Angehörigen der Opfer. Nicht nur in Berlin. überall in der Welt wo die dümmste Rasse der Erde, der Mensch, meint, dass er mit morden und töten irgendwas erreichen kann und unschuldige Leben vernichtet. Pfui Teufel. Tiere haben harte Naturgesetzte, aber nicht mal eine Amöbe verhält sich so hirnlos wie unsere hochkultivierte Rasse. Selbstverständlich gibt es für mich ein Tabu. Witze oder Ironie oder Sarkasmus werden über solche erschüttertend Ereignissen auch in 100 Jahren nicht auf dieser Seite stehen. Damit komme ich zurück zum Sport. Was für ein Spiel des SCB in der Föhnhalle "Haarschnitt Melchenstuhl für Schwammedinger Buben". Mit 6:1 haben wir den theoretischen Leader ZSC quasi in der Toilette Wasser trinken lassen. Hut ab vor dieser Leistung, das war ganz grosses Kino.

Wach waren wir schon von Beginn an. Das stellte mich auf, ich sang die ersten Trinklieder. Klar, den Z darf man niemals aus den Augen lassen, da ist zuviel offensive Stärke in den Reihen. Aber wir waren zu jeder Sekunde ebenbürtig. Und als der Z dann das Foulen entdeckte, schlugen wir wie ein Kneipenschläger aus St. Pauli zu. Erst liessen sie dem Maserati aller Akrobaten etwas zuviel Platz, der Ami zog aus dem Handgelenk aber sowas in den Angel ab, dass ich mein halbes Bier im Raum verteilte. Einfach herrlich. Der Z regierte etwas mümmelig zäh, wir liessen uns nicht bitten und stopften ihnen im nächsten Powerplay erneut ein Sackmehlsack in die Hosen. Allerdings glich dieser Ofen eher einem Kontertor, weil der Moser der Du bist alleine auf den Wackelpeter von Zürich zulaufen konnte und wieder herrlich in den Angel traf. 2:0 und die Halle glich einer Kathedrale für Stumme, die so stumm sind das sie Spinnenetze vor den Nasenlöchern haben. Danach reagierte der Z heftiger, aber eben, der Leo war wieder die Mauer. Einfach geil.

Im zweiten Drittel brachten wir die Leistung erneut auf die Kufen. Selbstverständlich musste man die Konzentration hoch halten, was aber auch gelang. Beide Seiten vergaben tolle Chancen, dass bei uns der Goalie hext war normal, beim Z rieben sich die Leute erstaunt die Augen, dass ihr Goalie auch mal brillierte. Aber erneut schlugen wir im Powerplay gnadenlos zu, dem Anders sein Sohn knallte nach einer herrlichen Kombination uns mit 3:0 in Führung. Innerlich bebte ich, denn ich wusste schon da, dass das die 3 Punkte und die Tabellenführung trotz 2 Spielen weniger war. Niemals schiesst ein Verein dann einfach so 4 Tore gegen Leo, das kann man sich abschminken.

Das letzte Drittel war dann fetzig ohne Ende. Wir haberten dem Z den Hafer gleich endgültig ins Poloch. Ehebett traf herrlich in den Angel nach einem zügigen Angriff. Was für ein geiles Tor. Danach konnte Leo seinen Shutout nicht halten, weil ein Puck ziemlich doof abprallte und der Z-Bube einschieben konnte. Aber nun brach nicht Panik aus bei uns, die anschliessende Druckphase überstanden wir dank ein paar guten Paraden von Leo und tadellosem Einsatz des ganzen Blocks. Danach schlugen wir nochmals relativ grob zu, weil der unter dem Sand und der Lasche uns noch den Kantersieg herausbombten.

Also, Auftrag klar erfüllt, wie geil stellt der Neinonen und die Tonne Ville unsere Jungs immer auf solche Spiele ein! Das Rückschlägeli in der CHL interessiert bereits niemanden mehr. Wir sind Leader, stolzer Leader, zeigen geiles Hockey, ich verliebe mich auch nach 42 Jahren SCB immer mehr in den Club. Trinkt was, das Leben geht wie oben erwähnt halt immer weiter, man muss jede glückliche Sekunde im Leben geniessen.

Montag, 19. Dezember 2016

Furzkopf der Woche - Magenjodeln

Oh, ihr müsst mir die Verspätung mit dem Furzkopf der Woche verzeihen. Ich hatte mir fest vorgenommen, meinen Kopf zu leeren noch bevor ich meine Matratze umarme. Meistens gelingt mir das ja problemlos, da ich den Sonntag gepflegt und relativ entspannt verbringe. Doch wie sicherlich auch bei Euch sind jetzt Zeiten angebrochen, die den normalen Rahmen mit grosser Wucht gesprengt haben. Die heillige Zeit naht im Sauseschritt, die Einladungen ebenfalls, es ist viel los, ganz klar sind es fetzige Leute, die einem einen schönen Abend bereiten und herrliches Essen und herrliche Getränke präsentieren, die dann auch restlos vernichtet werden. Es ist die Phase, wo der Magen rebelliert, wenn reines Wasser runtergluckert, da er denkt, dass irgendwas passiert sein muss, da keine Promille im Getränk sind.

Es hätten sich diverse Furzköpfe aufgedrängt. Aber unser CEO, der christliche Marc, hat über ein Thema bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Das mich langweilende Turnier in Biel mit Gegnern, die man effektiv zum 321. Mal spielt, hat mich nicht vom Sitz gerissen. Ebenfalls das Schneckengrün als Trikot. Für den Fisch an der Bande war es sicher ein wichtiges Turnier, hat er doch zum ersten Mal als Trainer 2 Spiele in Serie gewonnen, die Wurst. Dass er dazu Spieler genommen hat, die mit Meisterschaft und CHL körperlich eine grosse Beanspruchung hatten, mag nicht ganz OK sein, andererseits möchte ich unseren Karl Neinonen zitieren, der zu diesem Thema klar sagte: "Das ist halt das Leben eines Eishockeyprofis".  Das ist richtig, mich nervt ja auch mehr, dass ich an diesem Wochenende meinen heiss geliebten SC Bern nicht im Einsatz gesehen habe.

Dafür kommt ja jetzt eine knüppeldicke Woche. Morgen kommt der ultimative Spitzenkampf in Zürich, am Donnerstag reisen wir zu den Bolzköpfen auf Genf, ehe wir dann am Freitag die CHL-Groupies aus Hutzenbrohn empfangen. Es wird also genug Stoff geben, um sich wieder total auf das Eishockey zu konzentrieren. Die anschliessende Pause wegen den johlenden Skitouristen in Davos nervt mich schon jetzt, aber immerhin gibt es jetzt noch ein geiles Programm.

Die Frage wird sein, wie der Magen das erduldet. Er wird gefüllt sein, weil da Nahrungsmittel und Getränke runterkommen, die er schlichtweg nicht identifizieren kann und sie mal für 3 Tage in einen Nebenraum legt. So wie ich alben, wenn ich nicht weiss, wie ich ein sperriges Teil entsorgen muss, ich stelle es dann mal einfach in den Keller. Aus den Augen aus dem Sinn. Dass man bei jedem Schritt dann gluntscht wie ein halb gefüllter Wasserbottich ist dem Kerl im Bauch egal. Da redet ihm niemand rein. Ab und zu erwische ich das Ding sogar beim Jodeln, was dann darauf hindeutet, dass man eventuell den Krähen rufen gehen muss.

Jedes Jahr geht es gleich ab, aber es macht ja trotzdem Spass, weil man immerhin so 5 Minuten pro Abend leicht besinnlich wird. Danach kommt die euphorische Phase, wo man den Tannenbaum umarmt und ihm die Zunge in die Zweige stecken will, danach folgt die Magenjodel-Phase, die ich oben beschrieben habe. Egal, wir ziehen es durch, wir freuen uns auf 3 hoffentlich geile Auftritte unserer Mannen auf Kufen und packen dieses 2016 noch so richtig am Schopf. Geniesst die Zeit, tragt Sorge zu Euch und gebt mit mir zusammen weiterhin Vollgas für den SC Bern!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Gottéron rockt die CHL - warum freut sich niemand in Europa?

Es war gut für das Schweizer Eishockey, dass mit den Hutzenbröhnen, dem Z und uns, gleich 3 Vereine in den Viertelfinals standen. Es musste mal passieren, dass man Europa zeigt, das man hier nicht nur gut Kohle verdient, sondern auch gut Hockey spielt. Im Halbfinale ist jetzt immerhin ein Team aus der Schweiz noch dabei, Fribourg-Trottelfon hat den Einzug geschafft. Vom Gefühl her hätten es 2 Teams sein sollen, aber der Z und wir hatten uns nach einem Unentschieden im Heimspiel eine zu schwere Ausgangslage geschaffen. Gleichzeitig war bei uns "Pech" im Spiel, unsäglich dass ein Spieler effektiv Lukas Pech heissen darf und uns dann auch noch vor unlösbare Probleme stellte. Es soll sich mal umtaufen in Lukas Glücksarsch oder so.

Was unverständlich ist, sind für mich die Reaktionen in Europa auf die Halbfinalqualifikation von Gott ohne Ron. Selbstverständlich sind sie ausserhalb ihrer Stadt nicht sehr beliebt, aber sie haben mit tadellosen Auftritten in der CHL die Halbfinals geschafft, ohne wenn und aber. Als Beispiel für das Bashing habe ich Euch eine Aufzeichnung von "Jauchesports" (s. Video) beigefügt. Die Sendung wird in Schweden ausgestrahlt, moderiert wird sie von den Ur-Schweden Ngaffa Buschmansson (rechts im Bild) und Plkong Ugaugasson. Scheinbar herrscht in Schweden grobe Enttäuschung darüber, dass die Frölunda Indians aus Göteburg gegen einen Pferdeapfelverein wie Gottéron spielen muss. Der leicht weinende Moderator hat mich heute Morgen angerufen und wollte wissen, wie es möglich sei, dass der abgeschlagene Tabellenletzte der Schweiz in der CHL so weit kommen könne?

Nun, die Hutzenbröhne hatten noch nie ein Problem. wem es gegen spielstarke Teams ging. Sie weicheiern quasi durch solche Spiele, können ein hohes Tempo anschlagen, der Torhüter hat meistens freie Sicht auf den gegnerischen Schützen, was schwer ist wegen dem fehlenden Hals. Aber in der CHL mit diesen Gegnern war es genau das Kaliber, das Gottéron braucht. Die Probleme beginnen erst, wenn ihnen ein Gegner auf die Nüsse steht, sie zerquetscht, dem Torhüter auf dem Arsch rumtritt und den Körper in die Zweikämpfe wirft. So wie es eben in der Schweizer Meisterschaft in jeder Runde passiert, weil auch zum Beispiel Ambri um jeden Punkt kämpft, als gäbe es morgen keine Leventina mehr, weil sie von der EU gesprengt wurde.

Also, lassen wir die Kirche im Dorf. Für uns war die CHL OK, wir haben nur ein Spiel verloren, leider gerade das Wichtigste, aber wir werden unter Neinonen und der Tonne Ville nächstes Jahr erneut Fortschritte präsentieren und einen neuen Versuch wagen. Gottéron steht vor den Toren eines grossen Erfolgs. Allerdings standen sie in der Schweiz auch 4 Mal vor den Toren eines grossen Erfolgs, wurden aber im Playoff-Finale zweimal von uns und zweimal von Kloten relativ grob wieder hinausgeschossenen. Das braucht eine Höllenvorstellung, wenn sie nun gegen den Vorjahressieger der CHL, eben Frölunda, in das Finale eindringen wollen. Da brauchen sie viel Melchfett, um den Knüppel in das Nadelöhr zu murksen.

Wir tanzen nur noch auf einer Hochzeit, wie gesagt, es stört mich nicht so heftig. Dann weiss man wenigstens, welche Braut man begatten muss. Die Querverbindungen (ist man dort gut, ist man auch hier gut) stimmen ja eh nicht, das zeigt das Beispiel der Hutzenbröhne deutlich.

Dienstag, 13. Dezember 2016

CHL: 13.12.2016 HC Sparta Prag - SC Bern 4:1

Das wars. Stört mich nicht. Trotzdem war es schade, dass wir heute genau das gemacht haben, was wir laut den Interviews vor dem Spiel nicht machen wollten. Wir waren zu wenig kaltblütig, verpassten zu Beginn die Führung, agierten dann zu fehlerhaft und scheiterten nach den Gegentreffern im 2. Drittel dann an den tschechischen Weichbechern, die sich bei jedem Körperkontakt fallen liessen, als wären die Russen erneut einmarschiert. Klar, zum Schluss frusteten wir mit Fouls durch den Bitz, aber da war bereits alles Scheissegal. Abhaken, die CHL interessiert mich ab dieser Sekunde aber nicht mal mehr einen feuchten Schiss. Durch ist durch, mit dem Viertelfinale haben wir das Minimalziel erreicht, immerhin, ab jetzt zählt nur noch die Meisterschaft. Auf eine Art ist es schade, auf eine andere Art ist in Peking gerade ein Reissack umgefallen. In der Tschechei hat man nur 2 Berufsmöglichkeiten, entweder man verkauft seinen Hintern für Geld oder man wird Hockeyspieler. Schwamm drüber.

Für mich war das erste Drittel bereits die Entscheidung in diesem Wurstspiel. Deckenfrau und Trüffelnacht hätten uns die Führung holen müssen, doch wir scheiterten, einmal auch am sicher zu dicken Pfosten. Man kennt ja die Handwerkskünste dort. Handgelenk mal Pi. Aber egal. Aber immerhin konnte man stolz abtoben und sagen: "Wir waren aktiver als die Riesenbabys".

Im zweiten Drittel viel dann unser Kartenhaus zusammen. Die Führung der Grubenarbeiter konnten wir nur Sekunden später durch Schwerweh (der später wirklich einem Gnom schwer weh tat) ausgleichen. Alles wäre wieder im Lot gewesen, aber dann kassierte Leo einen doofen Ofen, nicht genung, die Heubühnen für dicke Kühe schossen in diesem Drittel auch noch das 3:1. Wir waren dezimiert durch Strafen, unglückliche Strafen. Unser CHL-Traum schwand so langsam aber sicher in die Kloschüssel. Es waren wie gesagt kleine Details, die halt die Tschechen richtig machten, wir aber nicht.

Das letzte Drittel wurde dann zum Gemurkse. Wir versuchten, scheiterten aber zu oft, kriegten in einem Powerplay einen jämmerlichen Shorthänder durch einen massiv vergammelten Gagel aus Prag. Das war es dann. Der Rest war nur noch Frustbewältigung, der Check von Schwerweh war eben zu hart gegen die Rübe, alles andere war eine Theatervorführung der Prager Pfeifensauger. Sie selber teilen aus, setzten ihre radioaktiven, durch Genversuche auf 2.22 Meter herangezüchteten Körper ein wie Kampfmaschinen in einem Zombiefilm, kriegen sie mal was ab, dann jaulen sie laut auf, schütteln die Pfoten wie ein Hundewelpen wenn es scheissen gehen muss, der Schiri pfeift konsequent alles ab, so dass man, glaube ich, gar nie mehr gleichviele Spieler auf dem Eis hatte. Egal.

Also, die CHL ist vorbei, schade aber egal, der Z versemmelte es auch gerade, nur die Hutzenbröhne werden wohl in den Halbfinal vorstossen, damit sie ihre Kräfte dort in den Sand setzten und letzter der Liga werden. Auch egal. Aber immerhin halten sie die Ehre der Schweiz hoch. Dann haben wir jetzt mal Pause und konzentrieren uns auf das nächste Meisterschaftsspiel. Der Support, was am TV zu sehen war, war einmal mehr genial, ich wünsche den Prag-Fahrern eine feuchtfröhliche Nacht, passt auf die Getränke auf, sonst erwacht ihr morgen mit den Hosen im Knieäcken und ohne Portemonnaie.  Spiess-Hegglin und so.

Montag, 12. Dezember 2016

Ein Tag wie jeder andere

Ja, heute Morgen war es wieder einmal soweit. Ich bin aufgestanden und habe als erstes die Hardboiled SCB-Seite aufgerufen, um zu lesen, was genau ich gestern geschrieben habe. Das ist meistens das Zeichen, dass die Sonntagsparty mit sehr viel Alkohol geschwängert wurde. Das Schreiben des Matchberichts und des Furzkopfs war die Hölle. Nicht weil mein Hirn leer war, nein nein, da ist immer genug Unfug drin, aber meine Finger gehorchtem dem drehenden Hirn nicht, die Autokorrektur trieb mich zum Wahnsinn, obschon sie total Recht hatte. Ich wollte schreiben "unhuren", auf dem Bildschirm konnte ich, als ich die Drehung gestoppt hatte, aber "i,mmcren" lesen. So ging es mit fast jedem Wort. Aber der Weisswein war wirklich fein, das Problem war wohl, dass um 11.00 Uhr die erste Flasche geköpft wurde. Da singst Du schon vor 15.45 Uhr tolle Lieder ohne Melodie. Aber egal.

Selbstverständlich bot sich Gottéron für den Furzkopf an. Viele Leute Fragen sich natürlich: "Hat der Tuni was gegen Gottéron weil er doch dauernd so böse Witze über sie macht?". Die Antwort ist: ich mache Witze über das, was sich anbietet. Wir, Zug und Zürich sind in der witzfreien Zone. Es gab auch schon andere Zeiten, klar, aber in dieser Saison kann ich ja den SC Bern nicht anzünden, wenn er doch die Liga so geil rockt. Die Klubs im Mittelfeld bieten sich ab und zu an, aber selbstverständlich sind die Latrinen der Rangliste ein Lieblingsziel. Wenn sie geografisch noch so Nahe liegen wie zum Beispiel Langnau oder Fribourg, dann reizt es ungemein heftig. Und Gottéron macht diese Saison wirklich alles, damit mein Humor dauernde Ausbrüche feiern kann.

Selbstverständlich weiss ich, dass Trottelfon in der CHL eine gute Falle macht und die grösste Chancen hat, ins Halbfinale vorzustossen. Der Z und wir haben eine Herkulesaufgabe zu lösen. Klar, das Problem ist nur, dass die CHL effektiv niemanden so richtig interessiert und die nationale Meisterschaft 300 Stufen ob dem europäischen Gegammel steht. Unvergessen ist ja auch die Schadenfreude, als wir mit den Playouts kämpften, da lachte ganz Fribourg so laut, dass man die Ohren stopfen musste. Man muss den Humor niemals verlieren, auch wenn es einem dreckig geht. Wir hatten dunkle Zeiten, schon mehrmals in der Geschichte, aber wir sind auch dank grünen Tischen immer wieder aufgestanden. Um das geht es.

Als absolutes Highlight habe ich nun noch entdeckt, dass ich die Hardboiled SCB-Weihnachtsgeschichte gestern im Vollrausch geschrieben habe. Es ist eine Geschichte, die jedem Leser die Tränen aus der Zwiebel presst. Nicht weil sie so süss ist, sondern weil gebündelter Schwachsinn auch in einer Weihnachtsgeschichte seinen Platz gefunden hat. Uha. Ich bin fasziniert ab der Geschichte. Sie erscheint am 23. Dezember um 08.00 Uhr, lest sie und wir werden am Abend auf Hutzenbrohn treffen, ihr werdet mit einem Glitzern in den Augen ans Spiel gehen, Weihnachtsgeschichte sei Dank!

Geniesst die Woche in vollen Zügen, die Pause wegen der Nati nervt zwar, aber man kann sich ja immer gut regenerieren in so spielfreien Wochen. Patrick der Fisch versucht ja am kommenden Turnier in Biel ein interessantes Experiment: er will versuchen, mal ein Spiel zu gewinnen. Nicht schlecht. Hut ab. Falls er es gewinnt, kann er ja in Fribourg anheuern, dort wissen sie nicht mehr, wie man Punkte holt. Aber lieber Letzter sein als gar nicht sein, so muss das Motto lauten!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Furzkopf der Woche - Die Fribourger Hodenträume

Ja, es ist neidlos so, dass die Hutzenbröhne die CHL rocken ohne Ende. Mein Gott, vieleicht reicht es ja für das Halbfinale! Larry föhnt sich bereits die Haare, am Po meine ich, weil die oben sind ja vor lauter Gel steif wie dem Conz sein Hals wenn er denn einen hätte. Was für ein hochstehender Satz. Das ist Literartur wie anno damals unter Johann Wolfgang Schmuddelporn Göthe. Oder wie hiess der Langweiler? Egal!

Aber irgendjemand, der keine Angst vor ansteckenden Krankheiten hat, sollte jetzt mal auf Fribourg fahren, sich vorher gründlich desinfizieren und mit der ganzen Stadt mal Klartext reden. "Hallo Hutzenbröhne, die CHL ist ein Wettbewerb analog die Scheiden eurer Mütter, ziemlich ausgelodelt und auch nicht sehr hygienisch. Viel wichtiger wäre es, in der Meisterschaft ab und zu mal wieder einen Punkt einzufahren. Denn im Moment seid ihr Pfeifen wieder mal LETZER, ein Titel, den sonst nur ungewaschene Nutten kriegen.". So müsste die Rede lauten und nicht anders.

Aber wir wollen es ja nicht verschreien, viel wichtiger ist doch, dass der Durchschnittsverteidiger und Playoutbomber Rathgeb in Fribourg bleibt. Ein Mann, der nur wegen der Presse als "Jahrhunderttalent" angepriesen wird, obschon er so beschissen spielt wie ein toter Dachs, der an Durchfall gestorben ist. Das Kader von Gottéron Hutzenbrohn hätte Qualität, sind wir mal ehrlich. Gut, die Früchte im Coop haben auch Qualität, und troztdem kriegt man Durchfall ab dem pilzbefallenen Scheissdreck.

Also Gottéron, ich habe euer Problem erkannt. Ihr wollt Dorftrottel zu Helden hochstilisieren, ihr zahlt diesen Wurstweggen unhuren Löhne, dabei solltet ihr doch arbeiten wie es zum Beispiel der EHC Pill macht. Die bilden Talente aus, die dann in der ganzen Liga heiss begehrt sind. Eure Wurstweggen aus Fribourg sind höchstens interessant für die von kanadischen Elchfickern gepushten Lasagne-Brüder, nicht aber für den Rest der Liga. Unterschreibt ein Gagelpeter wie Rathgeb bei euch, dann nur weil kein einziger Verein auf dieser Erde mehr als 3 Franken für diesen überschätzten Playoutbomber zahlen wollte.

Aber das ist ja Nebensache. Ich möchte mit allen Fribourgern hier eine Diskussion starten. Das Thema ist "Uha, warum fühlt es sich so Scheisse an, wenn man Letzter ist, obschon der Trainer die Haare immer schön hat und die Ehefrau Zuhause sich artig die Muschi mit einem Gasbrenner rasiert, sich den Genital-Brand dann in Larrys Haargel löscht, 3 x furzt und dann Gottéron schreit". Das sind die wirklichen Probleme in Fribourg!

Krass ist auch, weil der Sportchef von Trottelfon sich massiv um neue Spieler bemüht, wegen seiner hohen Stimme aber alle Agenten das Telefon aufhängen, da sie meinen, ein 8-jähriges Mädchen sei am Telefon. Furchtbar!

Fribourg ist der übelriechenste Furzkopf aller Zeiten! Weltklasse!

11.12.2016 EHC Kloten - SC Bern 1:4

Yes. Da haben wir mal wieder den Untergrond abgelutscht wie Jenna Billigster, die alte Hafenhure aus Konstanz. Mit einer soliden Leistung brachten wir die Kerosin-Schnüffler an den Boden des Erfolgs. Erneut können wir ein 6-Punkte-Weekend einschreiben, das macht Spass, ich will Spass, gebt weiter Gas! Wir waren heute klar besser, der 4:1-Sieg ist logisch, allerings brauchte es auch wieder eine abgeklärte Leistung, um dem Flieggagelfürzen die Leviten so richtig zu lesen.

Ich bin ehrlich mit Euch. Meine Tochter feierte heute ihren 14. Geburtstag, also war das Hockey heute nur Nebensache. Wir hatten eine schöne Feier, schade dass es ab 11.00 Uhr nur noch Weisswein gab, ich bin fadengerade umgefallen, aber immer noch fähig, einen besoffenen Matchbericht zu schreiben. Das Spiel habe ich neben Heavy Metal auf dem Tellerklub gesehen, allerdings nur Bruchstücke, zu besoffen war die Party,  aber egal. Es folgt ein unhuren nüchtermer Matchbericht, der ganz sicher in die Geschichte eingehen wird.

Oder auch nicht. Also, wir waren auf der Höhe und wir erhöten das Score locker vom Hocker durch Plüsch Ferdu, Müllerbrüller, Maserati und Deckenfrau auf 0:4. Weil wir gut standen, gut angriffen und gut einlochten. Ich habe das Spiel extrem intesiv verfolgt, nach 3 Litern Weisswein war das ja selbstvertändlich. Könnte bitte jemand das Zimmer nicht mehr drehen, denn mir geht so was von Sauklatsch. Unerträglich dieser Zustand.

Also, nächste Woche starte ich mit alter Kraft in die beschissene Anti-Pause, Gopfertrammi korrigiert mich die Autokorrektur nach jedem Wort, da ich massiv angesoffen bin und mehr Fehler beim Schreiben mache als ein Fribourger beim Oralsex. Es steht ja noch der Knaller gegen Anal Prag auf dem Spiel, CHL, wenn ich wieder nüchtern bin dann geht es aber ab! Aber man muss Prioritäten setzten, eine glückliche Tochter mit Namen Julia mit ihren leuchtenden Augen zu sehen als sie ihr iPhone7 in den Händen hatte, ist mehr wert als jeder Ofen gegen die unsäglichen Kerosin-Schnüffler aus Kloten.

Wir waren heute klar besser als gestern, weil wir unseren Job fast perfekt erledigten. Die Bettler aus Kloten wurden endlich mal in die Schranken gewiesen. Ein geiler Sieg, eine geile Geburifuhre, was will ich mehr, ich entschuldige mich wegen meinen Promillen, bald geht es weiter in alter Stärke, aber diesen Absturz habe ich gebraucht.

Haltet die Ohren steif, Hardboiled SCB kommt bald wieder halbnüchtern zu Euch treuen Lesern, mein Gott schwimmen die Buchstaben auf diesem föcking Bildschirm! Also, nochmals, ein geiler Sieg, geile Tore, geile 3 Punkte, alles geil, auf dem muss man aufbauen, mein Suff wird spätestens morgen vorbei sein.

PROST!

Samstag, 10. Dezember 2016

10.12.2016 SC Bern - SCL Tigers 4:2

Ja, ein Murks-Sieg. Warum denn nicht? Macht auch Spass. Ist ja wie beim kontrollierten Beischlaf. Hauptsache es kommt. Uha. 4:2 haben wir die Tigers weggeräumt. Und eines gleich vorweg: Alle die Leute, die sich über die unsäglichen Head-Schiris genervt haben: Habt Verständnis. Beide Heads wollen in ihrem zweiten Leben sich eine Existenz als Bauer aufbauen, sind aber letzte Woche gnadenlos durch die Melkprüfung gefallen. Klar, dass da ein bisschen Goodwill für die Tigers da war. Bitter für die Bauern-Schiris: Bei der Melkprüfung wurde ihnen keine Simmentaler Kuh hingestellt, sondern Mocken Ehlers. Klar dass da die Nerven versagten! Aber nichts desto Trotz haben wir einen guten 3er nach Hause gekegelt. Das Spiel durften wir nicht verlieren, hätten es aber verlieren können. Lest in diesem atemberaubenden Matchbericht, warum!

Also, es startete mit einem Abtasterli-Spielchen. Wir gingen meistens vorwärts, hatten es gegen hinten im Griff, waren aber erneut verspielt wie 2 Monate alte Hundewelpen, die gerade festgestellt haben, dass ihre Mutter Kondome ablehnt. Das Tor wollte man schiessen, aber man wollte ein schönes Tor schiessen. Man wollte der bumsvollen Halle was fürs Auge zeigen. Das funktionierte aber nicht, auch wenn der Tschatscho kaum einen Schuss blockieren konnte und es hunderte Abpraller gab. Was für ein Unterschied zu Leo. Trotzdem jubelten die Landwirte als Erste. Eine Strafe gegen uns war gerade abgelaufen, jau jau, alles OK, uh uh, nur sollte man dann den Mann vor dem Tor nicht vergessen. Das war ein Alzheimer-Ofen. Dem sagt man so, kann nichts dafür. Danach rannten wir an, Langnau hatte aber dann plötzlich eine gröbere Druckphase, da waren wir leicht im Zittern. Als die Schiris aber dann das 32'321 Halten endlich als Strafe pfiffen, spielten wir das Play mit Power. Auch weil das Drittel dem Ende zu raste. Es war Moser der Du bist, der eine knappe Sekunde vor Schluss mit einem Hocheckschuss ausglich.

Im zweiten Drittel wähnte man sich dann kurz an einem CHL-Spiel. Nicht weil Langnau so europäisch spielte, nein nein, die blieben beim Krautrüben-Hockey mit dem Mocken als Dirigent. Aber der Pass von Maserati Akrobat Alkoholbeller auf Unter dem Sand war eine Kopie des Ausgleichs gegen die Prager Domspatzen. Unti schloss auch ungefähr gleich geil ab. Die Führung wiegelte uns dann in falscher Sicherheit, denn die Tigers haben unter Heinz dem Öhler gelernt, das Frauen niemals jammern, auch wenn einen Penetrierverwechslung der Löcher vorliegt. Die reagierten mit einem "naja, ich bin Schiri und unterstütze aussterbende Urvölker"-Tor zum Ausgleich. Was für ein Müll. Alles war wieder offen, umso mehr als die Schiris dann einen Knaller von der Gerbere annulierten, weil die "Gesellschaft für dunkelhäutige Hartgummischeiben" Einspruch erhob, weil Gerber ihr Mitglied so hart geschlagen hat. Es blieb unentschieden, das letzte Drittel musste den Sekt von der Jauche trennen.

Wir waren immer noch eine Spur zu kompliziert und schossen sehr oft daneben. Aus den besten Positionen. Der Tschatscho sah wohl vor seinem geistigen Augen schon die Überschriften im "Bauer heute"-Magazin: "Der Held, der ein Sack hat wie ein Euter und Bern entnervte" oder ähnlich. Nichts da. Es kam der auftritt von Kammerjägerzin. Er schob dem Amateur einen ganz jämmerlichen Bauerntrick in die Krätze. 3:2 und nun war es fast geschafft. Allerdings musste Leo nur Sekunden danach einen völlig alleinstehenden Tiger entschärfen. Mein Herz urinierte fast vor Angst. Aber nun beschränkten wir uns mit Erfolg auf die 3 Punkte, die Plüsch Ferdu mit einem Leernetzer dann sicherte.

Also, 3 Punkte, das ist geil. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Kloten. Was für ein Analgegner, verloren wir doch mit 1:12 Toren die beiden Spiele. Uha. Noch ein Wort zu Langnau: die haben wirklich Fortschritte gemacht unter Ehlers, eigentlich hätten sie nach dem Spiel gestern gegen den Z und heute mehr als 0 Punkte verdient. Sie fribourgern im Moment ein bisschen durch die Liga. Es werden sicher wieder bessere Zeiten kommen, wenn die Bauersfrau sich endlich schamrasiert.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

CHL: 07.12.2016 SC Bern - Sparta Prag 1:1

Unentschieden im Eishockey nerven ohne Ende. Es ist wie die Schwester küssen, weil einfach etwas fehlt. Aber der Modus in der CHL will es halt so, dafür gibt es ja ein Rückspiel in der Bierbusenstadt Prag. Dieses 1:1 ist aufgrund des Spielverlaufs in Ordnung, Prag zeigte mehrmals, warum sie in der CHL auswärts noch nie verloren haben. Bei uns war viele Gut, aber lange nicht alles. Ein paar Mal luden wir die Tschechen durch Abwehrfehler fast ein, einen Ofen zu notieren, ein paar Mal vergeigten wir in der Offensive die besten Chancen, weil der berühmte Pass zuviel gesucht wurde. Im Grossen und Ganzen waren es zwei ebenbürtige Teams, die sich Saures gaben. Das Problem ist nur, dass wir eben Zuhause spielten und nun in Prag dann relativ grob gut stehen müssen, um das Halbfinale zu erreichen. Was solls, unterhaltsam war die Partie, es war interessant zum Anschauen, wie das Prager Eishockey schnell und zielstrebig aufgebaut ist. Allerdings sind sie auch nicht gerade Meister im Toreschiessen, für das Rückspiel ist alles offen!

Das erste Drittel war eben wie mit der Schwester. Es ging flott hin und her, aber es fehlte die ganz richtig grossen Checks. Es war auch schwierig, weil die Prager wirklich flink sind und im Kopf auf fast jede Situation eingestellt waren. Gestartet sind die Nachtklubbuben besser als wir, bei uns brauchte es wieder eine gewisse Zeit, bis der Motor in dieser Sauhundkälte auf Temperatur war. Hinten musste Leo den Schaden begrenzen, in der Defensive hatten wir oft alle Hände voll zu tun, weil die Stocherisieche aus Tschechien immer wieder in gefährlich Postitionen kamen. Aber auch wir hatten nun Torchancen, mir fehlte da der Killerabschlusswutblick in den Augen der Stürmer. Der Höpperle oder wie der hiess wurde zwar bis Ende Drittel mehr beschäftigt als Leo, aber so richtig warm wurde dem Menschen nicht in seinem altsowjetischem Tiefschutz.

Das zweite Drittel war dann für mich das beste Drittel an diesem Abend. Nicht nur weil es Tore gab. Nun wurde die ganze Geschichte auch intensiver, die Zweikämpfe verbissener, die Torchancen klarer. Allerdings war es dann ein Gagelofen, bei dem Leo allerdings nichts sah, der die Prager in Führung brachte. Es schwante einem Böses, da die Prager in den vergangenen Spielen eben meistens im Mitteldrittel die Differenz machten. Doch nach dieser Führung liefen wir auf sie los, nur kurze Zeit später servierte der Maserati dem Unter dem Sand einen Traumpass auf die Kelle, der herrliche Verteidiger schoss eiskalt den Ausgleich in die Arena. Gut so. Nun wogte das Spiel hin und her wie eine Gummipuppe aus Elefant, es war noch attraktiv zum Anschauen, auch wenn die Spielernamen der Prager einfach keine Vokale drin haben. Spielt mal Glücksrad ihr Meisenkeiser und kauft euch ein paar E, sonst brechen unsere Berner Zungen ab Eurem Vlkkd-Namensscheiss.

Im letzten Drittel wurde mit jeder Sekunde deutlicher, dass das 1:1 für beide Teams die Türe offen liess. Wir versuchten zwar, den Heimsieg zu holen, andereseits musste man auf ihre Konter brutal aufpassen, die sind schlittschuhläuferisch auf einem guten Level. Sie erinnerten mich etwas an den EHC Sagendermuschter, den es gar nicht gibt. Uha uha uha. Nein, sie waren stark, kein Vergleich mit den Schiessbuden, die Gottéron gestern schlagen durften. Der musste einfach noch sein, ne? Uha.

Also, das wird ganz hart in einer Woche. In Prag ist die Begeisterung fürs Eishockey hoch, weil an den Spielen von Sparta Prag die Stripklubs und Bierkneipen geschlossen haben. Also geht man halt ins Stadion sich die Lampe füllen. Die werden kommen wie die Feuerwehr, leider können wir das am Wochenende nicht trainieren, weil die Honigfüsse aus Langnau kommen und wir danach zu den Bettlern reisen. Aber egal. Noch ist alles offen und ich bin heute nicht besoffen. Gut so.

Wer Sparta Prag sagt, muss auch an Jiri Holecek denken

Im Eishockey sind Torhüter für mich das furchtloseste Geschöpf auf dem Spielfeld. Ich weiss, dass auch die Feldspieler mutig und hart sind, aber der Goalie ist eine spezielle Rasse. Sie müssen diese mit zum Teil ohnmächtiger Wucht abgefeuerte schwarze Hartgummischeibe auf "Teufel komm raus" von ihrem Netz fern halten. Der kleinste Fehler macht sie zum Deppen. Die Rolle des Torwarts ist so wichtig, da er ein Spiel alleine gewinnen kann. Aber eben auch verlieren ... Grosse Torhüter hat es immer gegeben - Jungs, die jeden Gegner in jedem Spiel zur Verzweiflung bringen konnten, weil sie alles hielten, was auf das Tor zuflog. Von der Neuzeit muss ich da nicht viel erwähnen, das habt ihre alle ja dauernd vor Augen. Weil unser Gegner heute in der CHL Sparta Prag ist, möchte ich über den "Fakir" (war sein Spitzname, komisch zwar, nagelte er soviel umher??)  Jiri (da Tschechisch wird es "Hirschi" ausgesprochen) Holecek ("Holetchegg"). Er spielte von 1973 - 78 bei unserem heutigen Gegner und ist in der Tschechei eine Legende, fast so verreckt wie Tosiooooooo bei uns.

Holecek wechselte erst im Alter von 29 Jahren zu Slavia Prag, spielte dann aber noch 5 starke Jahre. Vorher war er bei 3 anderen Klubs unter Vertrag. Aufgefallen im Westen, da damals zwischen Ost und West noch dieser grauenhaft schwere gusseiserne Vorhang hing und man kaum was mitkriegte im Osten, ist der Holecek mit seinen Auftritten in der tschechischen Nationalmannschaft. Holecek spielte 12 Jahre für die Nationalmannschaft, er bildete mit Dzurilla ein Atomduo. Der Holecek fiel sofort auf. Da war erstens seine noch heute gefürchige Maske (s. Bild), die man heute nicht mal mehr beim Gageln tragen würde, weil die Verletzungsgefahr zu gross ist. Aber zu dieser Zeit war es Hightech, also lacht den Jiri nicht aus. Der Puck war gleich hart wie heute, klar, die Spieler hatten wegen den Holzstöcken noch nicht ganz den Hammer von heute, aber es kamen schon respektable Knaller auf das Tor. Ein Schädeltreffer führte trotz Maske meistens zu einer Platzwunde, Hirnerschütterung und Hängehoden.

Holecek war der mutigste Torhüter, den ich je gesehen habe. Die damaligen Weltmeisterschaften standen immer im Zeichen des Zweikampfs Sowjetunion gegen die Tschechoslowakei. Die Schweden und Finnen konnten den beiden Ostblöcklern das Wasser nicht wirklich reichen. Die Russen waren immer Favorit gegen die CSSR, hatten aber meistens das ganze Stadion gegen sich, da man die Politik damals in den Sport einfliessen liess. Niemand mochte sie, weil sie halt viele Völker (unter anderem eben auch die Tschechoslowakei) hemmungslos unterdrückten. Da war immer Brisanz auf dem Eis ohne Ende. Trotzdem eroberte die CSSR 1972, 1976 und 1977 den Weltmeistertitel. Weil die Russen an Holecek scheiterten wie die Gegner im Moment an unserem Leo. Absolut unglaublich, was dieser Torhüter gegen die mit Abstand weltbeste Nationalmannschaft aus der UdSSR hielt (Kanada und USA waren damals ausgeschlossen, da sie Profistatus hatten und vom Welthockeyverband gesperrt wurden, so kindische Scheisse gab es damals!). Holecek war ein Held für die ganze Nation, wurde 5 Mal als bester Torhüter eines WM-Turniers gewählt, obschon mit Wladislaw Tretjak ("der Mann mit den 1'000 Händen) auf russischer Seite ebenfalls einer der besten Torhüter aller Zeiten im Knarst stand.

Holecek, der seine Karriere von 1978 - 1981 in der zweiten (!) deutschen Liga (München, Essen) ausklingen liess, steht noch auf beiden Beinen. Wenn ich ihn heute im Stadion per Zufall sehen würde, glaubt mir, ich würde meine Lippen auf seine pressen. Er war unter den Männern, die mir die Faszination Eishockey so richtig vor Augen geführt haben.


Dienstag, 6. Dezember 2016

Tierische Sensation: Australische Forscher entdecken neue Robbenart, die nach Damien Brunner benannt wird!


Es ist eine hektische Zeit. Klar, im Dezember ist das normal. Im Moment bereite ich mich auf das Viertelfinale gegen Sparta Prag vor, lerne eifrig tschechische Flüche, da rattert mein Fax und eine weitere Sensationsnachricht tickert über den Äther. Australische Forscher haben in der Antarktis eine bisher unbekannte Robbenart entdeckt. Was hat das mit Eishockey zu tun? Nun, da ich inzwischen weltweit gelesen werde, wandten sich die Forscher an mich, um der neuen Art einen Namen zu geben. Weil ich doch immer so tolle Namen erfinde für unsere Pappenheimer auf Kufen. 

Die Forscher aus Australien (Ninabina und Justinfrustin) schickten mir einen Beschrieb der Robbe und ein mit versteckter Kamera gedrehtes Video. Die Robbe wurde mir als stattliches Exemplar beschrieben, was sich im Video bestätigte. Allerdings, was die beiden Forscher überraschte, ist das Tier fast grenzenlos wehleidig. So isst sie nur widerwillig Fisch, weil sie scheinbar Angst hat, sich an den Gräten das Zahnfleisch zu verletzten. Ebenso heult sie klagend auf, wenn sie einen legendären Robben-Furz ablässt, da sie Angst hat, ihr Po sei nun gespalten. Auch bei der Paarung gibt es Probleme, da das Tier sich vor dem Akt totstellt, weil es Angst hat, erdrückt zu werden, Als ich all diese Fakten hatte, dann noch das unbearbeitete Video (s. oben) gesehen hatte, war der Fall für mich klar. Wer sieht stattlich aus, heult aber bei jedem Mitesser auf der grossen Nase auf, als wäre ihm der Pimmel in ein Mühlenrad gezogen worden? Richtig, unser aller Freund Damien Oscarpreisträger Brunner. Also schickte ich den Vorschlag ab, die Forscher weinten vor Freude, die BRUNNERROBBE war geboren! 

Als Taufpate sollte unser Bodenmann vorgesehen werden, davon habe ich aber abgeraten, da die Brunnerrobbe sonst wie tot am Boden liegen bleibt, anstatt artig das Männchen zu machen und mit den grossen Flossen zu klatschen. Nun steht als Taufpate der Gottéronisti Sebastian Schilt hoch im Kurs. Er brach sie ja in einer Schlägerei beim Dreinschlagen den Daumen und fällt bis Januar aus. Was aber nur die halbe Wahrheit ist, da der Daumen noch ganz war nach dem Boxen, er hatte einfach etwas Schmerzen, der Bruch passierte dann in der Kabine, als der Mannschaftsarzt (der eigentlich Pferdemetzger in Düdingen ist) den Daumen verarzten wollte. Die beiden Forscher sind überzeugt, dass so ein Pechvogel (viele Fribourger vogeln mit Pech) genau der richtige Pate für die Brunnerrobbe wäre.

Die NHL hat übrigens das OK für "Brunnerrobbe" ebenfalls gegeben, die Gewerkschaft der Zamboni-Fahrer hat nichts dagegen, dass ein ehemaliger Angestellter von ihnen nun Namensgeber für eine seltene Tierart ist. Somit hat Damien Brunner seinen ersten ganz grossen Titel erreicht. Ein fürchterlich furzendes, Fisch essendes Tier, das sich an Land so elegant bewegt wie ein besoffener Elch, trägt also nun seinen Namen. 

Das Eishockey belohnt immer die richtigen Spieler!


Montag, 5. Dezember 2016

Weihnachten naht - uns gehts gut, denken wir auch an die, denen es Scheisse geht - Gottéron zum Beispiel


Das Wochenende hatte es wirklich in sich. Wir spielen 2 Spiele, kriegen keinen Gegentreffer, holen so logischerweise 6 Punkte und liegen uns in den Armen. Wir stellen Genoni-Bilder in Altarform auf, loben und preisen den Kari Jalonen und den Ville Peltonen, benennen unsere Haustiere nach den Spielern (meine erste Katze heisst neu Untersander, die zweite Genoni, weil auch sie keinen rein lässt; der kräftige Hund heisst ab sofort Tristan, die Schildkröte heisst Ferdu weil sie so alt ist wie Plüsch). Meine grösste Angst war, dass wir in den Meisterblues verfallen, eine Quali zeigen wie in den letzten Jahren, doch weil wir Charakterspieler haben und ein Weltklassecoach an der Bande, haben wir eher den Meister-Heavymetal-AC/DC-Hammer als irgendein Furz-Blues. Klar, es ist noch nichts gewonnen, aber der SCB macht Freude, spielt attraktiv und mein Herz ist total aufgegangen! Danke allen, die Jahr für Jahr eine Heidenarbeit machen, um uns diese Gefühle zu ermöglichen!

Aber genau in diesen Momenten muss man Grösse zeigen, und auch an die Klubs denken, die nicht soviel Freude ausstrahlen wie unser Verein. Lugagel hatten wir ja schon ein paar Mal durch, die Probleme sind dort bekannt, nur löst sie niemand da sie erst seit 10 Jahren existieren. Uha. Die Dogge Schredder kann sich im Moment noch halten, weil sie gegen die Hutzenbröhne gekantert haben, das ist aber nur Augenwischerei. Es soll uns aber vor Augen führen, was passiert, wenn man einfach ohne Hirn einkauft und meint, nur mit Kohle kann man sich Meistertitel kaufen. Nö. Das braucht trotzdem harte Arbeit, weise Entscheidungen und Fachmänner auch in den technischen Jobs. So wie bei uns.

Wenn man alles sportliche Elend dieser Liga zusammenfasst  und es sich noch vermehren lässt, kommt man dann zum HC Fribourg-Gottéron, der auf Rang 11 rumgagelt. Als sie einen Trainer hatten (Kossmann), der endlich mal forderte und resolut durchgriff, sie ihn den Playoff-Final führte (wo sie gegen uns dann ziemlich ablutschten), rebellierten die Spieler dann gegen den harten Hans, so dass er entlassen wurde. Erneut versuchte man es mit Softie-Lösungen, die hatten sie mit Zehenhaus, der entschied sich aber dann für die Liebe. Das Karussell drehte wieder, mit Larry die Harasse holte man den nächsten ausrangierten Mann. Bevor dass er mit der Mannschaft trainiert, kämmt er sich 2 Stunden die Haare, damit er dann auch gut aussieht, da nur er Interviews geben will.

Genau jetzt müssten die Grossverdiener aufstehen und das Team auf dem Eis anführen. Schön spielen und mit der Fankurve Tänze erfinden, kann jeder Spieler wenn es läuft. Wenn Du aber in der Scheisse steckst, dann braucht es Männer. Und da sucht man bei den Hutzenbröhnen halt vergebens. Von weitem sehen sie so aus, aber wenn sie sich umdrehen, sieht man Busen und Lippenstift. Die Fehlentscheidungen dort habe ich nicht gross kommentiert, eher still für mich den Schädel geschüttelt, aber all diese Entscheide kommen jetzt wie ein Gewitter über die Meisterlosen. 

Wer in 2 eminent wichtigen Spielen gegen Biel und Lugagel 0 Punkte holt, mit 4:13 ablutscht, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Es ist fast unglaublich, dass dieses Kader sich aber Jahr für Jahr noch neue Verträge ergattern kann. Das hätte schon lange mal einen radikalen Schnitt gebraucht. Traurig bin ich nicht, klar, ich liebe es wenn ich meine Witze machen kann wie im Video oben. Aber emotionelle Spiele machen definitiv mehr Spass, wenn der Gegner auf Augenhöhe steht. Hat jemand mal den Mut, in Gottéron mit dem Mistwagen das Kader zu erneuern?

Sonntag, 4. Dezember 2016

Furzkopf der Woche - Betrunkene Journalisten

Ja, ich suche immer, wenn ich eine unbegreifliche Situation erlebe, nach der Möglichkeit, diese Situation zu ergründen und zu verstehen. Ihr wisst sicher noch, als letzte Saison im Spiel 2 gegen den ZSC der vermeintliche Ausgleich von Zürich nicht gegeben wurde, weil Stefan im Eck im Torraum stehend von einem Zürcher Stock voll am Helm getroffen wurde. Der anschliessende Schuss ging dann rein, aber der Schiri pfiff die Situation ab. Das Geheule in der Presse war danach extrem, überall heulte man weil dieses Tor nicht gezählt hat. Man vergass dabei locker, dass der Z wegen einem absolut illegalen Tor ein paar Jahre zuvor Meister geworden war. Aber egal, die Presse heulte wegen dem annulierten Treffer wie ein schwangerer Blauwal, der gerade festgestellt hat, dass er von einem Delphin gebumst wurde.

Ich wollte mich in die Situation der schreibenden Presse hineinversetzten. Aber es hat gedauert, bis es nun endlich soweit war. Vorher hatten wir schon annulierte Tore gekriegt, aber ich habe mich höchstens 12 Sekunden geärgert. Dann hiess es "Maul abwischen, Entscheid ist Entscheid, weiter gehts Buben". Aber dank jahrelangem Training konnte ich diese Situation nun am Samstag gnadenlos nachstellen und kann Euch jetzt das Gehemnis der weinenden Presse lüften. Was war passiert? Also, der Noro knallte von der blauen Linie herrlich zum 2:0 in der von der Mumie Huet gehütete Sarkophag. Lausanne heulte auf, die Schiris schauten sich das ganze am 2cm-TV an und annulierten den Treffer. Skandal. Der Spieler vor Huet steht nicht im Torraum, hat den Stock nicht erhöht und der französische Weichkäse reckt unserem Spieler in den Stock. Die Blindnüsse entscheiden dann auf Behinderung und annulieren den regulären Ofen.

Ich tobe! Ich kann mich nicht mehr beruhigen. Vor allem, wenn man die Zeitlupe noch genau analysiert. Warum gerate ich nun so aus der Fassung und vorher nicht? Warum reagiere ich nun wie die Heulpresse in den letzten Playoffs, als der Zürcher Treffer richtigerweise nicht gegeben wurde? Nun, ich habe das Geheimnis nun gelüftet: Ich hatte ungefähr einen Hektoliter Weisswein im Blut. Ich lallte wie ein wiederkäuendes Paviankind. Die Szene trieb meinen Blutdruck hoch, weil ich mich nicht mehr ganz im Griff hatte. Anschliessend beleidigte ich alles was nach Franzose aussah. Ich war ausser Rand und Band. Das darf man ja auch mal sein. Ich, der ja als Hobby "siamesische Dattelkerne einfärben" hat.

Aber für mich war es der Beweis, dass das Geheule in den letzten Playoffs von besoffenen Journalisten entfacht wurde. Sie gehen vor dem Spiel ins Apéro, bremsen sich einen leichten Hiller rein, sitzen am Spiel und bechern weiter bis sie Errektionsstörungen haben, kriegen dann mehr Mut und ziehen, nachdem sie der Toilettenfrau die Pofurche gefummelt haben, ohne Hemmungen den ZSC-Schal an. Nur so ist so ein Geheule möglich, ich habe es jetzt gestern am eigenen Körper erlebt.

Ich bin ab sofort für Alkoholkontrollen auf der Pressetribüne. Wer mehr als 1 Promille im Blut hat, darf nur noch für SRF einen Bericht schreiben. Saufen ist Kult, dann aber immer bei der Wahrheit bleiben wenn man nüchtern ist. Uha. Es macht nichts, wenn man dann schreibt "bei der zweiten Betrachtung muss ich sagen, dass der Schiedsrichter richtig entschieden hat".  Prost.

Samstag, 3. Dezember 2016

03.12.2016 Lausanne HC - SC Bern 0:4

Bevor ich den Matchbericht schreiben, möchte ich, dass ihr alle euren Slip auszieht und Eurem jetzigen Sitznachbarn um das Gesicht haut. Der Grund ist ganz klar: Thomas Rottmeier, der Kultreporter vom Tellerklub, feiert genau heute seinen 40. Geburtstag. Die einzig wahre Stimme auf allen Sendern dieser Welt, der Hockey mit geiler Emotion in Deine Wohnstube bringt. Ich hatte ja letzte Saison die Ehre, von ihm interviewt zu werden. Ein cooler Typ, der Hockey nicht nur liebt sonder sogar lebt. Ganz Hardboiled SCB (und das sind jetzt bald 8'000 Leute!!!) wünschen Dir einen tollen 40igsten Geburi! Danke für Deine geilen Reportagen, Du kannst es und wirst hoffentlich vom Tellerklub zu Perdioden-PC wechseln! Geniess den Tag, morgen kannst Du abfeiern ohne Ende! Danke für alles!

2 Spiele. 9 geschossene Tore. Danke SCB. Und ganz speziell: Danke Leo. 2 Spiele in Serie mit einem Shutout ... Klasse. Nur damit das klar ist: Ich war nie gegen Beppo. Aber ich denke IMMER in Richtung Zukunft. Und mit dem Transfer von Leo haben wir uns die Grundlage für weiter Meistertitel gelegt. Ich hatte etwas Schiss vor dieser Partie, ich gebe es zu. Die Lasagne wird ja in den Zeitungen gerühmt die feuchte Wiedergeburt einer Dampfhure. Wie gut die sein sollen und so. Tatsache ist die, dass wir die Mümmelseesauger mit ihrem unsäglichen Weisswein, der den Geschmack nach Pferdepisse hat, souverän mit 4:0 in die Keller aller Analhöhlen geschickt haben. Obschon uns die unfähigen Schiris ein Tor geklaut haben. Aber egal, ein geiler Sieg, um das gehts, wir sind auch in der Regular Season wieder eine Macht!

Also, die Dampfnudeln begannen wie frisch geröstet. Die waren lebendiger als ein Samenerguss von Sprunger. Die hüpften im Bitz umher wie sturm geschlagene Wespen. Wir lauerten erst mal auf unsere Chance, das war richtig so. Denn hinten stand mit Leo wieder die absolute Wand im Knarst. Unglaublich, welche Ruhe er in seinen Aktionen hat. Die Torgefahr der leberkranken Weissweindeppen hielt sich wegen Leo in Grenzen. Ab und zu zeigten wir auch tolle Bemühungen, um einen Knarst zu erzielen. Aber der Vor-Dinosaurier Huet zeigte ein paar geile Paraden. Aber er sah aus wie eine zerquetschte Bräme, als Maserati Akroboat Bello ihm einen unter den Hoden durchstocherte. Das 1:0 war wie Balsam auf unsere strapazierten Haare. Wie beim Coiffure alben, wenn ich meine unhuren Rockermähne leicht schneiden lasse. Der Skandal passierte danach, als Noro genial von der blauen Linie traf, aber die Wichser mit Zebradress auf Intervention der Weissweinschwuchteln das Video gaffen gingen, es war das korrekteste Tor ever, aber irgendwie kriegte das Duo Blind/Anal es hin, es zu annullieren. Analpissfistelmonster-Entscheid. Egal.

Im zweiten Drittel war Schadensbegrenzung angesagt. Die Traubenbuben aus dem versifften Weissweingebiet wollten nun unbedingt ihr treu und dumm singendes Publikum mit dem Ausgleich verwöhnen. Pech eben, wenn Leo hinten hext. Scheisst mal in die Hosen. Wer französisch als Muttersprache spricht,  hat eh einen an der Waffel. Ein kurzer Schock war da, als die Lasagne ein 100-Meter Offsidetor erzielte. Bei den Blindgängern auf Kufen musste man das schlimmste befürchten. Kari Hockeygott Neinonen nahm richtigerweise diese komische Challange, so konnte das vorgehende Offside auch den blinden Zebras gezeigt werden. So blieb es beim verdienten 1:0 für unseren Götterklub.

Das letzte Drittel war dann sehr Swingerklub-mässig. Erst fragte man sich, ob denn nur dicke Paare rumbunsen wollen, als man dann besoffen war, schlugen wir zu wie ein Kolbenheinz in einem Pornofilm. Der Sturm von Lausanne war heftig, ungefähr wie ein Furz von Huet, wir hielten dicht und schlugen dann gnadenlos zu. Trüffelnacht schoss mit dem 2:0 den Sieg eigentlich schon heraus, aber der unersättliche Deckenfrau doppelte nach, auch der Lasche machte noch seine Krätze, so dass wir 4:0 in Führung waren und ich meiner Tochter angeboten habe, ab jetzt alle Französischstunden zu schwänzen. Die Sprache ist Scheisse wie die Klubs die dort spielen. Basta.

Also, 6 Punkte dieses Wochenende, das ist mehr als Gottéron in 100 Spielen holt, das war ja heute ein genialer Auftritt mit der Harasse, nur 8:1 verloren gegen das unsäglich schwache Lugano, uha uha uha. Jämmerlich. Wir selber sind wieder auf Kurs, ich bin betrunken wie eine alte Traube aus dem Lack Lömä oder wie der Scheisssee heisst. Egal. Go on, SCB, ich bin hockeygeiler denn je!

Freitag, 2. Dezember 2016

02.12.2016 SC Bern - HC Lugano 5:0

Hossa! Ich finde es unheimlich sexy, wir wir heute dem HC Lugagel die Brusthaare ohne Narkose einzeln gezogen haben. Die Dogge Schredder war so geschockt, dass er nicht mal mehr rot anlief. Seine beste Aktion heute an der Bande war, als er eine Trinkflasche aufgehoben hat. Wir waren, obschon wir nicht optimal starteten, heute den Risottos in jeder Beziehung haushoch überlegen. Sorry, wer eine Mannschaft mit soviel Talent so grauenhaft in den Abgrund führt wie die Dogge, der soll doch Nationaltrainer der Schweizer Nati werden ... uha. Vorne waren wir genügend bis gut, hinten waren wir nach etwas harzigem Beginn dann immer besser. Wir knallten dem gut haltenenden Iltis von Merkel dann regelmässig die Öfen in die Krätze, so dass es einen souveränen 5:0-Sieg gab. Erneut ein Shutout für unsere Wand, Donald Trump hätte seine Freude an unserer neuen Mauer im Tor, nur dass er niemals nach Mexico geht, der Leo. 3 Wichtige Punkte, weil wir den Schlendrian doch deutlich weggeräumt haben.

Also, gestartet sind wir recht spritzig. Aber für mich zu verspielt. Immer wieder suchten wir den Killer-Pass, der dann auf Jutub 30'000'000 Mal angeklickt wird mit Kommentaren wie "fantastic" oder so. Gleichzeitig liessen wir die Lugagels ab und zu auch gewähren, hätten es eigentlich im Griff gehabt, doch durch ein paar sinnlose Abspielfehler brachten wir die Blankonerro-Buben, bei den Brunner merklich fehlte weil keiner den toten Mann spielte, in 2 ganz heisse Abschlusspositionen. Aber eben, Leo die Mauer, einfach Klasse. Als wir dann Kraftspiel spielen durfte weil die Furrere gefoult hatte, war das Powerplay dann gut, sehr gut wurde es als der Unter dem Sand lebende einen fadengeraden Hammer in den Angel setzte. 1:0 und alles gut, allerdings mit Potential nach oben.

Die zweiten 20 Minuten waren dann richtig spannend. Schredder onanierte scheinbar in der Kabine vor den Lugagels, so dass sie richtig heiss aufs Eis kamen. Weil sie noch nie einen so roten Kolben gesehen hatten. Leo musste, auch wegen einer Strafe gegen uns, ein paar mal cool retten. Wir dampften nun etwas zielstrebiger gegen die Lugagel-Kiste, was dann auch belohnt wurde, als der Ehebett das 2:0 nach einem zügigen Angriff erzielte. Vom Aufwand her war die Führung zu knapp, denn wir verlöffelten für meine Begriffe zu viele Chancen. Aber ich will nicht jammern, der Sack war ja schon halb zu, nur Schredders überdimensinale Nüsse lugten noch hervor.

Die Demontage der Lugagler fand im letzten Drittel dann seinen würdigen Abschluss. Es war schön zu sehen, wie wir nicht auf "wir mauern wie Maurer die gerade eine Mauer gemauert haben" machten, sondern mit Power und Energie weiterhin das Spieldiktat auf unsere Seite streichelten. Ein herrlicher Angriff wurde dann von Deckenfrau zum 3:0 in die Maschen zelebriert, das wars, Schredder schaute sich schon die Flugpläne an. Wenn es dann läuft dann läuft es so richtig, der Plüsch Ferdu versenkte noch einen mit der Hüfte, kurze Zeit später in einem erneuten Kraftspiel schoss dann dem Anders sein Sohn seinen ersten Treffer für uns. 5:0 und geilo! Basta!

Also, neben dem Shutout von Leo gibt es noch einen wichtigen Punkt: Beim 2:0 holte unser Hexenmeister ja erneut einen Assist, bereits der Zweite, somit steht unser Torhüter in der Scorerliste VOR Blumenkohl und Viereck. Ist ja auch was! Volle Konzentration auf Lausanne, die Lasange hat den Davosern den Anro über den Curto gezogen, die werden heiss sein. Hauen wir sie einfach weg!

Aufgepasst auf Lugano - auch wenn sie seit 10 Jahren nur noch ablutschen




Heute Abend um 19.45 Uhr steigt bei winterlichen Temperaturen die erneute Final-Revanche SC Bern - HC Lugagel. Es ist ein Spiel mit einem etwas wegweisenden Charakter. Bei uns musste man feststellen, dass nach den guten Vorstellungen nun etwas der "ach komm, es geht irgendwie oder dann halt nicht"-Schlendrian eingekehrt ist. Ambri hätte auch mit Aebi (der mir echt leid tut) gewonnen werden müssen, aber die Abwehrfehler waren zu massiv. Ambri nutzte seine Torchancen, während dem wir halt vor ihrem Kasten nicht sehr produktiv waren.

Nun kommt also Lugano. Seit Jahren werden dort Millionen ins Team gebuttert, der Ertrag ist gleich Null. Nach Amateur Fischer holte man dann Rotkopf Schredder, der kurz einen Aufschwung erreichen konnte und mit dem Team in den Playoff-Final vorstiess, wo sie dann von uns aber so richtig über den Löffel gestrichen wurden. Nun hat sich das Team an Schredder und seine vorsintflutlichen Methoden gewöhnt, der ganze Zauber ist verflogen und die wohl teuerste Mannschaft der Liga gurkt wieder massiv um den Strich herum. Keine Frage, die Luft ist für die Dogge sehr dünn geworden, böse Zungen behaupten sogar, dass heute bei uns er um seinen Vertrag spielt.

Das wäre ein grosser Vorteil für uns, denn dann wissen die Lugano-Spieler, dass sie mit einem erneuten Versagen den Wirrkopf an der Bande endlich los wären. Klar, es kann auch den Effekt haben, dass sie für ihn kämpfen. Uha uha uha. Das Problem ist aber nicht nur an der Bande zu suchen, vielmehr ist halt das Motto "wir kaufen alles, auch wenn es nach Schimmel riecht und sich dauernd am Penis kratzt (so wie Lapierre)". Bei ihren Transfers kommt man echt nicht so draus, das einzige was man begreift: Was muss das für Geld kosten ...!

Im Video seht ihr ein kurzes Interview mit einem Verwandten der Geldmaschinenfamilie Montagazza, die Aussagen sind gewagt, die Reaktion des Reporters aber nichts als die reine Wahrheit. Fehlen wird den Tifosis heute der NHL-Zambonifahrer Brunner. Er hat ein geschwollenes Knie und heult seit einer Woche den Luganersee voll. Zu meiner Zeit kriegte man da einen Wickel und biss etwas auf die Zähne, aber nicht bei der zarten Dame Brunner. Das spielt aber nicht so eine Rolle, denn getroffen hat er ja kaum mehr. 

Trotzdem braucht es heute von uns eine klare Steigerung. Neinonen war verärgert nach dem Ambri-Spiel, immer mal etwas, nichts wurde schöngeredet, er empfand es so wie die normaldenkenden Fans. Niederlagen kann es immer geben, aber eben, die akzeptiere ich auch, wenn ich dann auch das Gefühl habe, dass der Gegner heute eine harte Nuss war. Wenn der Gegner aber weich war und wir ihm verfrühte Weihnachtsgeschenke anbieten, werde ich halt grantig. 

Also, man sieht sich in Kürze im Tempel, 3 Punkte müssen erreicht werden, ohne "ja aber" oder "warum nur", das sind alles bereits Trainingsläufe gegen einen eventuellen Gegner in den Viertelfinals. Ach noch etwas, die SCL Tigers haben den Dosenkopf wieder in die Schweiz gelotst, viel Vergnügen, und noch ein Rat an Rathgeb: Wenn Geld keine Rolle spielt, sondern die sportlichen Aussichten, dann unterschreib einfach in Bern. Alles andere wäre Beilage!

Go SCB!

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Wie feiern eigentlich die Klubs so Weihnachten?

Die heilige Zeit ist mit dem 1. Dezember nun definitiv angebrochen. Noch sind diverse Spiele zum mitfiebern, aber der Geist der Weihnacht ist schon überall, auch in den Kabinen der 12 NLA-Teams. Auch in der Art und Weise, diese heilige Zeit zu zelebrieren, unterscheiden sich die Klubs massiv. Hardboiled SCB ist wieder durch jedes Schlüsselloch gestiegen, damit ich Euch butterwarm darüber berichten kann. Damit Ihr selber immer was zum Feiern habt, vergesst nicht den ultimativen Hardboiled SCB-Adventskalender anzuklicken. An jedem Tag ein Türchen öffnen, macht Spass und der Kalender hat es in sich! Hier der Link: Hardboiled SCB-Adventskalender

Dann aber weiter im Text. Ein paar Vereine feiern diese fromme Zeit absolut konservativ und langweilig. Zum Glück gibt es ein paar Ausnahmen, die hier lückenlos erwähnt werden.

HC Lugano
Die Dogge Schredder spielt wie immer den Weihnachtsmann, da man ihm nur einen roten Mantel anziehen muss, das Gesicht kann man so lassen wie es ist. Das spart Geld, das man dann wieder in Blindgänger wie Lapierre investieren kann. Allerdings ist Schredder als Weihnachtsmann ähnlich untalentiert wie als Trainer, das Foto (s. Bild) von der letzten Feier spricht Bände. Die Kinder weinen heftig, weil die Dogge sie, wie den kleinen Lars im Playoff-Final, massiv beleidigt. Brunner amtiert in einer Nebenrolle als NHL-Schmutzli. Pech ist nur, das nur Frau Schwanzberg an der Feier anwesend ist, da der Rest des Teams lieber zum Zahnarzt geht.

EHC Biel
Die Bieler feiern dieses Jahr nicht heftig, da seit dem Hiller-Transfer für sie nach wie vor jeder Tag wie Weihnachten ist. Zudem fehlt jetzt Kevin der Schläpfer, der durch sein Dauerweinen oft für die richtige Stimmung in der Kabine gesorgt hat.

SCL Tigers
Die aufwendigste Feier findet im Emmental statt. Dort glauben 98 Prozent der Bevölkerung halt auch noch an den Weihnachtsmann. Alle Spieler schenken sich was, doch dieses Jahr hat der immer mürrische Mocken Ehlers die Geschenke zertreten, als die Spieler nach dem Training am Duschen waren.

SC Bern
Kari Jalonen ist als Finne der perfekte Weihnachtsorganisator. Das Team musste sich in der Kabine versammeln, Justin Krueger spielte dann "Oh Tannenbaum" auf seinem Tiefschutz, es tönte wirklich wie eine Panflöte. Jalonen kam rein, grüsste knapp, gab nur dem Backup-Goalie Aebi ein Geschenk, nahm es ihm aber bald wieder weg und verschwand nach Hause. Kommt mir irgendwie bekannt vor ...? Egal.

HC Fribourg-Gottéron
Die Feier wurde abgesagt, weil man sich nicht einigen konnte, wer den Schmutzli spielen soll. Die schmuddelige Art passt auf die gesamte Mannschaft, so dass sich Larry die Harasse nicht entscheiden konnte. Man wollte dann nur mit Conz als Weihnachtsmann feiern, das scheiterte ebenfalls, da die Kostümbildner dem Benjamin den Bart an die Stirne kleben mussten. Hals failed halt.

HC Davos
Wie immer artete die eigentlich besinnliche Feier total aus. Dino Wieser war der Weihnachtsmann, kam aber nur mit einem Hut bekleidet in die Kabine und schrie: "Wer will an meiner Kerze ziehen?". Die Spieler waren geschockt, leider war Arno nicht in der Kabine, er gab seinem Sohn gerade Fahrstunden. Das Team schmiss Dino Wieser aus der Kabine und rauchte danach den aufgestellten Weihnachtsbaum und hörte dazu Janes Joplin-Lieder, gleichzeitig tanzten sie auf dem Trip ihres Lebens südindische Ausdruckstänze.

Ihr seht, alles ist im Lot, auch Hockeyspieler sind nur Menschen, die ebenso Gefühle haben wie wir. Das ist mir aber morgen Abend so ziemlich egal, denn da will ich gefühllos die 3 Punkte gegen die Lugagler erobern.

Mittwoch, 30. November 2016

Die heilige Zeit naht - verkürze sie mit dem Hardboiled SCB-Adventskalender!

Weihnachten naht - das treibt sogar den härtesten Männer dieser Erde die Tränen in die Augen. Es ist ein Fest der Liebe, vorausgesetzt man kriegt möglichst teure Geschenke. Uha. Endlich trifft man sich ohne Hektik wieder einmal, uns säuft sich dann hemmungslos unter den kindisch geschmückten Tannenbaum. 

Hardboiled SCB will, dass seine Leser so richtig in Stimmung kommen. Aus diesem Grund habe ich für Euch einen fantastischen Adventskalender online erstellt. Ihr kennt das ja von Zuhause, wenn dieser Müll an der Wand hängt. Als erstes öffnet man klarerweise gleich das grösste Türchen vom 24. Dezember, da dort am meisten Schokolade drin ist.

Das ist bei meinem Kalender nicht möglich, da er sehr genau mit einer Zeitsteuerung bestückt ist. Ihr könnt also immer nur am richtige Tag das richtige Türchen öffnen. Empfohlen wurde mir dieses Vorgehen vom Verein "Fair geht vor", wo ja unser Tristan Scherwey seit dem Check gegen Grassi zum Präsidenten gewählt wurde.

Auch wenn es eine besinnliche Zeit ist, selbstverständlich verschmähe ich hinter diversen Türchen die Menschen aus Langnau, Lugano oder Gottéron und noch viele andere. Hardboiled SCB ändert sich nie. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, und über ein paar Klubs muss man halt mehr lachen als über andere.

Ich wünsche Euch mit dem Kalender viel Vergnügen, gleich findet ihr den Link, wo ihr mit euren Sexy-Mauszeigern einfach draufklicken könnt. Ihr müsst aber jeden Tag wiederkommen, sonst könnt ihr nicht alle Türen öffnen, das würde dann heissen, dass ihr an Weihnachten einen Zungenkuss von Johann Morant kriegt, also! 

Hier der Link zum Adventskalender des Jahres: Hardboiled SCB Adventskalender

Dienstag, 29. November 2016

29.11.2016 HC Ambri Piotta - SC Bern 6:3

Nein, so richtig verbissen wollten wir dieses Spiel scheinbar nicht gewinnen. Das hat nichts mit dem Einsatz von Greenhorn Aebi im Kasten zu tun, damit meine ich die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind. Dreimal gingen wir in Führung, relativ locker, kassierten jedesmal den Ausgleich und gingen dann in eine legendär schlechten Schlussdrittel mit 4:0 ins Gotthardloch. Der 6:3-Sieg von Ambri war verdient, weil die Risottos um jeden Preis gewinnen mussten und viel mehr für den Sieg taten als wir. Dank unserer Nonchalance wird der Strichkampf nun immer brutaler. Da sind wir zum Glück weit weg davon. Entscheidend war, dass wir bis Ende des zweiten Drittels immer locker in Führung gehen konnten, dann aber bei der erstmaligen Ambri-Führung von den Emotionen der Polenta richtig überfahren wurden. 6 Gegentore gegen den Tabellenletzten sagen genug, dieser 29. November 2016 habe ich bereits aus meinem attraktiven Gehirn gestrichen. Erneut muss ich sagen: Maul abwischen und weiter gehts.

Ambri war von der Tabellenlage her unter Druck und kriegte gleich zu Beginn einen Ehebett-Ofen in die Krätze. Ein Schock für die Plankoblöds oder wie sie heissen. Eigentlich hätten wir da nachdoppeln müssen, aber ein doofer Gegentreffer brachte Ambri wieder auf die Bahn, die wir dann durch Moser der Du bist gleich wieder mit dem 2:1 zerstörten. Danach schrammte Trüffelnacht einen an das gefrorene Gestänge, das hätte eventuell das Spiel verändert. Solange Ambri eine Chance sieht, bleiben sie dran, das Team will die Kurve singen hören, ihr kennt ja das Kult-Lied "La Montagazza", das die Tifosis heissblütig singen wenn sie gewonnen haben und dazu ein Damien Brunner-Shirt schwenken. Das Drittel ging an uns, bei uns fiel Massenhauer noch aus, aber das war nicht entscheidend für meine Sorgen. Mir machte Sorgen, dass man scheinbar unbedingt das "Tor des Tages" erzielen wollte und für meine Begriffe vieeeeeeel zu verspielt agierte. Da war nicht mehr dieser unbändige Druck aufs Tor. Aber egal, man führte ja.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel am Spiel, wohl aber die Schiris. Scheinbar wirkte der Grappa bei Kurmann und Fischer nun doch gröber, auch wenn sie ihn als Einlauf ins Füdi genommen hatten. Der erste annulierte Treffer von Ambri war klar, da war das Spiel abgepfiffen, zu früh zwar, aber Pfiff ist Pfiff. Als dann der aarige Ambri-Finne erneut den vermeintlichen Ausgleich erzielte, gaben die beiden Lustgurken dann den Treffer nicht, weil sie eine Strafe gegen Ambri angezeigt hatten. Trotz Wiederholung und extrem gut hinschauen sah man alleridings rein gar nix. Ich habe danach den Kurmann angerufen, scheinbar hatte der Ambri-Spieler den Puck geduzt, was natürlich gar nicht geht. OK, 2 Treffer nicht gegeben, die Wallascha heulte und schmiss alles auf Eis, was man werfen konnte, Brillen, Handys, dicke Italienerinnen, es war krass. Danach folgten herrliche Kompensationsentscheide der beiden Zebras, man wollte doch nicht wieder ein verbeultes Auto mit Gagel auf der Kühlerhaube. Der Ausgleich kam ja dann troztdem noch, den wir aber nur Sekunden später mit dem zweiten Ehebett-Tor gleich wieder gerade rückten. Mit einer 3:2-Führung gingen wir in die Pause.

Das letzte Drittel war dann eben ein Fiasko. Anstatt entschlossen die Entscheidung zu suchen, versuchte man mit russischen Kombinationen irgendwas zu spielen, was nicht zu uns passt. Ambri spürte, dass wir nicht so tierisch ernst drauf waren, nutzte die Gunst der Stunde und löffelte uns 4 Tore rein. 2 kriegte Aebi, danach kam Leo, der kriegte noch einen und dann, wie meistens, steckten wir noch einen Leernetzer ein. Das spielte keine Rolle mehr. Im Stadion blieb es erstaunlich still, weil inzwischen 80 Prozent der Zuschauer mit eingefrorenen Gliedern im Spital Bellinzona lagen und dort mit lauwarmer Bouillon die Nüsse gewärmt kriegten.

OK, ich gebe es zu: Steht man hoch oben in der Tabelle, sind einem Dienstagsspiele im Loch Ambri so ziemlich egal. Klar hofft man auf einen Sieg, aber wenn es nicht klappt kann man trotzdem schlafen. Allerdings muss bei uns schon langsam wieder besseres Hockey kommen. Im Moment bin ich nicht zufrieden, weil wir irgendwie den Zug und die Intensität auf Sparflamme halten. OK, man muss sich nicht mehr auskotzen wie wenn man um den Strich rumbumst, aber die Betriebstemperatur muss man trotzdem erreichen. Am Freitag gegen Rotkopfschredder muss es viel intensiver werden.

Sonntag, 27. November 2016

Furzkopf der Woche - Wenn Du ein technisches Tor erklären musst

Es war tatsächlich etwas ganz Seltenes, was sich in der Piller Uhrenarena zugetragen hat. Der SCB verlöffelte wie fast immer das von Hiller Piller verlassene Tor, kriegte die Scheibe einfach nicht rein, da setzt sich der Piller Maurer im Torraum auf die Scheibe und blockert das Teil 8 Sekunden vor dem Ende. Das Regelbuch schreibt klar vor, dass in dem Fall ein "technisches Tor" gegeben werden muss. Weil ein Penalty auf ein leeres Tor ausser von Gottéron wohl von niemandem verschossen werden würde. Also kürzt man es ab und gibt das Tor gleich so. Als Torschütze wird der Mann genannt, der als letztes an der Scheibe war, bei uns war es die Deckenfrau.

Sonntagmorgens um 06.31 Uhr klingelt bei mir das Telefon. Breitenbach Ernst ist am Telefon, seit Jahren SCB-Fan, allerdings hat er noch nicht ganz alle Regeln begriffen, weil er etwas Mühe hat, sich Dinge zu merken. In der Schule konnte er noch einigermassen mithalten weil man da auch eine gekochte Kartoffel die 9 Jahre beenden lässt. Eine Lehre konnte dann Breitenbach Ernst leider nicht machen, da die von Ernst ausgewählten Firmen lieber in den Konkurs gingen. Aber was solls, der SCB ist nun seine Triebfeder. Ich nehme leicht verschlafen ab, Ernst ist am Telefon total aufgeregt. "Du, Tuni, was ist gestern in Biel passiert? Da steht was von einem technischen Tor, was ist denn das genau, ich verstehe das nicht!". Ich erkläre ihm das technische Tor, hole sogar mein Regelbuch, das gleich neben der Bibel und den Memoiren von Josefine Mutzenbacher im Regal steht, ich zitiere die entsprechende Regel und fühle mich danach gut, da ich dem Breitenbach Ernst etwas erklären konnte.

30 Minuten später klingelt das Telefon nochmals. Wieder ist es der Breitenbach Ernst. Leicht angesäuert nehme ich das Telefon nochmals ab. Ernst ist nun noch aufgebrauchter und sagt: "Tuni, ich habe Deine Erklärung begriffen, habe nun Replay auf dem Tellerklub geschaut, huh, Du, aber die Scheibe war gar nicht im Tor, warum ist es dann ein Tor??". Uha. Ich zähle langsam auf 10, und rede leicht erregt ins Telefon: "DAS HABE ICH DIR VORHIN GERADE ERKLÄRT DU HALBRENNER". Ernst schweigt. Hängt auf. 30 Minuten später klingelt das Telefon wieder, natürlich ist es wieder Ernst. Ich verfluche mich, dass ich seine Nummer noch nicht gesperrt habe. Ich nehme mit einem ziemlich strengen "JA, WAS WILLST DU AMÖBE DENN SCHON WIEDER?". Ernst sagt "Tuni, ich habe das technische Tor jetzt begriffen, ich wollte Dir nur "Danke" sagen, dann hat also Bern 2:1 gewonnen, weil das letzte Tor nur technisch war?". Ich zwitschere sympatisch ins Telefon "WEISST DU WAS DU ABGEFRESSENER TANNZAPFEN MIT DER INTELLIGENZ EINES JAUCHEWAGENS, NERV MICH NICHT MEHR, ANSTATT MIR ANZURUFEN WÜRDEST DU LIEBER AUF DEINE BOIE LEGEN, DIE DU "FRAU" NENNST UND SIE TECHNNISCH DURCHBRETTERN. HIMMELARSCH". Klick. Aufgehängt. Nummer von Breitenbach Ernst sofort gesperrt.

Solche Tore sind selten, wir hatten das glaube ich zum letzten Mal in den 80iger Jahren, als Bob Martin auf das Churer Tor laufen konnte, der Torhüter war draussen, da hat ein Verteidiger das Tor mit einem Stockwurf verhindert. Der Fall war klar, technisches Tor, nur kannte ich damals den Breitenbach Ernst noch nicht und musste mich nicht so grausam nerven.

Nur nebenbei: Wir haben auf die 1:8-Klatsche mit 2 Gegentoren in 120 Minuten unsere defensive Mischung wieder gefunden. Wir punkten, auch wenn noch nicht alles ganz rund lief, wir haben noch Spielraum nach oben, keine Frage, das macht mich schon jetzt heiss auf die Playoffs. Geniesst die Woche, denkt daran: Am Mittwoch, 30. November um 12.00 Uhr wird hier auf dieser Seite was tolles Interaktives für Euch veröffentlicht. Weil ihr geile Leser seid. Weil ihr nicht Breitenbach heisst!

Samstag, 26. November 2016

26.11.2016 EHC Biel - SC Bern 1:3

Uff. Ich hatte Pikett heute Abend, da verlangt die Firma, dass ich in kurzer Zeit bei einem allfälligen Alarm eingreifen kann. Das hiess nichts anderes, als mir trotz einer herzigen Einladung das Spiel heute live entrutscht ist. Egal, für das gibt es den Tellerklub, der ja jedes Spiel so dirket zeigt, dass man wirklich meinen könnte es sei live. Uha. Aber egal. Trotz Pikett habe ich mir wirklich herzig die Kappe gefüllt, klar doch, die Lutz rutschen auch in der eigenen Wohnung gut. Also, wir haben nach dem Kloten-Debakel nun 5 Punkte in unseren Eiersack gelegt, ein gelungenes Wochenende von den Resultaten her. Der Dreier heute war wichtig, hing aber ab und zu an einem ziemlich seiden Zahnseidescheissfaden. Biel war optisch in vielen Phasen ebenbürtig, nicht aber in den Entscheidenden. So konnte wir uns zum 3:1-Sieg schaukeln. Als Rarität erlebten wir noch ein technisches Tor durch Deckenfrau, die Scheibe war nie über der Linie, ich glaube das letzte Mal schoss der Schnauzer Bob Martin so ein Tor für uns. Ich erkläre es weiter unten.

Also, die wunderschöne Tissot-Arena war gut gefüllt. Klar, es war Derby-Time. Obschon wir ja gar keine See haben, sondern den schönsten Fluss der Welt. Wir waren mal primär darauf bedacht, hinten keinen Schaden einzufahren. Gegen vorne ging es ab und zu ganz gut ab, allerdings versemmelten wir die Chancen, weil Hiller hillerte. Gleichzeitig brauchten wir auch Leo, weil die immer frecher werdenden Seeländer dann ab und zu auch uns belagerten. Irgendwann gegen Ende des Drittels schlugen wir dann zu. Ein wirklich zügiger Angriff wurde vom Laschen herrlich abgeschlossen, die Führung war wie Wundpuder am verwolften Arsch. Kurze Zeit später lenkte Reichert einen Schuss vom überzeugenden Andersson ab, da führten wir bereits 2:0. Ein optimales Drittel, das musste auch mein dauernd leeres Lutzglas bestätigen.

Aber, das ist jetzt mein berühmter Mahnfinger, danach verpassten wir es im zweiten Drittel, den Bieler Cervelats die Schinti endgültig vom Knochen zu rupfen. Zwar konnte Biel ab und zu powern, aber wir standen auch dank Leo eigentlich immer dazwischen. Aber die Konter wurden schlecht gefahren, da hätte man eindeutig die Partie bereits in noch viel klarere Bahnen lenken können. Ich trinke übrigens jetzt eine Cola, da ich bereits einen unhuren Brand habe. Der Sonntag kann ja heiter werden. Wir frassen dann auch Strafen, die aber dann vom Sohn aller läufigen Stuten, dem Rossi, zum Anschlusstreffer genutzt wurden. Biel war wieder dran, und bei uns hoffte ich auf Anti-Lethargie-Pillen im Pausentee. Wir hatten schon gegen Davos das Problem, dass wir für meine Begriffe zu wenig resolut nach vorne seckelten, wenn sich die Chance ergeben sollte. So war Hochspannung fürs letzte Drittel leider garantiert.

Und da gingen wir wirklich nochmals durch jede Sülze, die es auf dem Erdboden gibt. Immerhin waren wir nur deutlicher bestrebt, das Spiel zu holen, versiebten aber ziemlich alles. Die Piller hatten ebenfalls 3 Mal den Ausgleich auf dem Stock, aber der Hexer hintendrin legte da seinen Einspruch ein. So zerrann die Zeit, irgendwann nahm der 181-jährige McDonald-Namara den Hiller raus, gross in Gefahr gerieten wir aber nicht. Im Gegenteil, nachdem wir die leere Krätze versiebt hatten, gab es ein Getümmel vor dem Bieler Tor und ein offenbar regelunkundiger Seeländer blockierte in höchster Not im Torraum die Scheibe. Der Entscheid der Schiris war klar: das war ein technisches Tor, dass der Deckenfrau zugeschrieben wurde. Was für eine Saugaudi. Keine Scheibe im Tor und trotzdem Tor. Da nur noch 8 Sekunden zu spielen waren, konnte ich das Siegerlutz auf all die Nervös-Lutz runterbechern.

Also, wir haben die Pflicht ohne Kür an diesem Wochenende erfüllt. 5 Punkte sind OK, die stabilisieren uns ganz vorne und zeigen, dass wir uns auch vor Rückschlägen nicht gross zu fürchten brauchen, da wir jederzeit gut reagieren können. Ich geh jetzt die Lutz ausschwitzen, man sieht sich am Dienstag wieder, wenn wir die Ambriotten umnageln wollen. Pfuuset guet!

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