Google+ Hardboiled SCB: Juli 2015

Sonntag, 26. Juli 2015

Furzkopf der Woche - Die Franzosen und ihr GPS

Ja aber Hallo, da bin ich wieder, habt Ihr mich vermisst? Ich Euch massiv, aber auch ich ziehe mir ab und zu eine Woche im Ausland rein und mache Ferien wie ein Papst ohne Hut. Ich konnte es vorher nicht ankündigen, die Grimminalbolizei hat ja davor gewarnt, dass man seine Ferien auf Flutschbuck bekannt gibt, weil doch die doofen Einbrecher dann kommen. Aber egal, nun bin ich wieder hier, den Ferien haben wir auch gleich den ersten Furzkopf der Woche zu verdanken.

Also, wir haben mit unseren Familienfreunden aus Australien eine Villa mit Pool gemietet, irgendwo in Südfrankreich. Nicht direkt am Meer, das kann keine Sau zahlen, 80 km oberhalb von Marseille lag das Prunkstück. Ihr kennt das ja alle sicher selber, ungefähr 1 Woche bevor die Reise beginnt, kriegt man ein EMail des Reiseveranstalters, der einem den genauen Standort der Villa bekannt gibt. Alles OK dachte ich, etwas beunruhigt war ich dann zwar, als weder Google noch Apple auf ihren Maps auch nur im Entfernten diese Adresse gefunden haben.

Egal, im Autonavi hat es dann tatsächlich einen Treffer gegeben, war auch bitter nötig, denn wir fuhren in 20 Minuten los. Ich war beruhigt und glücklich. Die Fahrt war Klasse, zwar wenig Autobahn und über grobe Hügel, aber es ging vorwärts.

Dann folgte die Navigation zum Zielort. Das war dann die absolute Weltklasse. Wir fuhren durch Felder, unbenannte Schotterpisten, Granatwerferalleen, schlussendlich waren wir an der richtigen Strasse. 90 Minuten acherten wir im Bitz umher, weil es auf dieser Strasse die Hausnummer 350 scheinbar einfach nicht geben wollte. Der Wohnungsvermieter rief 4 mal an und fragte immer hässiger, wann wir denn nun endlich ankommen würden, er wollte uns ja den Schlüssel übergeben.

Völlig entnervt drehte ich mein Navi ab. Kurz und gut: Schlussendlich haben wir dank Michel und den tollen Frauen das Haus gefunden. Das Problem war: Die Strasse hatte das Navi gefunden, nur war es in einer Ortschaft, die 15 Kilometer entfernt war. Was für ein Gagel.

Liebe Franzosen, ich weiss, ihr seit anders als andere Menschen, ist mir eigentlich auch egal, aber könntet ihr anstatt die Marseillese zu furzen auch nur mal eine Sekunde an eurer vergagelten Infrastruktur rummurksen damit Sandalen-Touristen wie ich mit einem normalen Navi eure Saukäffer findet? Ist ja absolut unsäglich sowas. Und liebe Navi-Hersteller: Wenn ich Ortschaft X eintippe, dann bitte nicht abändern auf Ortschaft Y nur weil es dort eine solche Strasse gibt. Affen-Software! Und nochmals an die Franzosen: Nicht einfach Strassen erfinden die dann mit einem Karton so angeschrieben sind, dass jede Sau sieht, dass es die Strasse erst seit 2 Wochen gibt! Frösche!

Aber um Euch zu beruhigen: Die Ferien selber waren dann Weltklasse.

Freitag, 17. Juli 2015

Fribourger liefert Löcher für den Sommer

So, nach den wirklich extrem witzigen Beiträgen über unsere Rivalen aus Langnau, bei denen man feststellen konnte, dass einige von ihnen das Humorverständnis einer Landmine haben (einige, zum Glück nicht alle!), müssen wir nun auf ein total ernstes Thema zu sprechen kommen. Es wurde öffentlich gemacht (unter anderem in 20Min, siehe Bild), dass Kossmann letzte Saison bei Gottéron nicht etwa vom Sportchef oder wie bei uns ab und zu vom CEO gefeuert wurde, nein nein, wir sind bei Gottéron, 8 Spieler hatten nach einer Niederlage in Lausanne der Klubleitung mitgeteilt, dass entweder Kossmann gefeuert werden muss, oder sie dann eben in den Streik treten.



Ich habe viel geweint, als ich diesen Artikel gelesen habe. Nein, das jetzt auch nicht gerade. Die Quelle ist übrigens zuverlässig, ich finde es eher dümmlich aber wenn man das nach dem Ausscheiden aus dem Gremium in einem Interview noch breitklatscht. Aber egal. Also, der Kossmann wurde mit uns als Assi Meister, vorher hat er sein Handwerk bei McSorbet gelernt, danach kam das Angebot von Gottéron, als Headcoach das Team in den Himmel zu heben. Und aha, er hatte eine sensationelle erste Saison und führte das Team ins Finale.Gegen uns. Ihr wisst das noch. Kossmann wusste haargenau, dass gegen uns nur mit gnadenloser Härte und 110% Mut und Einsatz eine Chance besteht. ER hatte die Eier dazu, machte keinen Fehler, nur war das offenbar zuviel für einige Spieler. Unvergessen seine Wutrede in der ersten oder zweiten Drittelspause bei der vorentscheidenden Heimniederlage, als seine Spieler wie Angsthasen auf dem Eis rumgagelten. Nach der 4:1 Finalniederlage sah man die Gottéronistis auf dem Eis und in der Kabine heulen wie rosarote Pelikane. Wieder war es nichts geworden mit dem Meister. Weil die Spieler genau das gespielt hatten, was der Kossmann eben NICHT wollte. Mit Füdi-links, hoppel, Füdi-rechts, hoppel, kannst Du in der Regular Season vielleicht punkten, in den Playoffs wirst Du umgemäht. Basta.

Klar, Kossmann ist ein harter Hund. Ich sah ihn mal in Florida am Strand. Die weissen Haie verkleideten sich als Delphine, nur damit sie von Kossmann nicht gebissen wurden. Aber für mich wäre er ein Garant dafür gewesen, dass bei Gottéron eine neue Kultur Einzug hält. Entweder will man Meister werden oder weiter angenehm und nett spielen - OK, kein Problem.

Ganz ehrlich gesagt: Man hätte diese 8 Spieler fristlos entlassen müssen. Schlimmer als die Playouts hätte es ja nicht enden können. Spieler, die so direkt gegen einen Trainer intervenieren, haben in Deinen Klubfarben echt nichts mehr verloren. Man stelle sich nur vor, dass von diesen unloyalen Typen noch immer ein paar auf dem Eis im Gottéron-Shirt rumkurven - echt eklig!

Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass in anderen Klubs der Trainer über allem steht. Jeder Verein hat Spieler, die dem Coach den Landjäger quer in den Hintern schieben möchten. Die geben vielleicht nicht mehr ganz alles, reissen sich den Arsch nicht mehr auf. Aber auf Erpressungen darf doch kein Verein auf der ganzen Welt eingehen. Ein Trainer, der das merkt, wird den Spieler eh unter die Wolldecke stecken und ihm dann nahelegen, den Verein zu verlassen. Ein Spieler, der am Ende den zwar widerlichen aber trotzdem schönen Pokal in die Höhe stemmen will, wird Stacheldraht fressen und auch einem Wurstsepp an der Bande zuhören.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Dank Hardboiled SCB: Langnau kauft seinen Einwohnern einen PC

Der sympatische und unglaublich witzige Beitrag von "Hardboiled SCB-TV" über unsere Erzrivalen aus Langnau hat nun sehr positive Auswirkungen für die Einwohner von Langnau. Der Gemeinderat hat mit 1:0 Stimmen beschlossen, das langjährige PC-Verbot aufzuheben. Per 16.07.2015 wird im Gemeindehaus ein für die Bevölkerung frei zugänglicher PC stehen. Ganz freiwillig passierte das Ganze allerdings nicht, vielmehr beschwerte sich SRF in Langnau, da unzählige Leute dort angerufen haben und gefragt hätten "auf welchem Kanal denn dieses JuDub zu sehen sei". Da SRF über diese Belästigung ein "Kassensturz extra" drehen wollte, hat nun die Gemeinde reagiert.

Das schnuckelige Modell mit Baujahr 1981 wiegt 33 kg, hat einen bombastischen 2K-Hauptspeicher. Der Prozessor ist unbekannt, erste Tests haben gezeigt, dass für ein Aufbau eines Bildes rund 3 Tage benötigt werden. Aber man kann nicht alles haben, das Teil war dafür mit sFr 3000.- sehr günstig. Ebenfalls installiert wurde der erste Internetanschluss in der Gemeinde, so dass der virtuellen Welt nun nicht mehr viel im Weg steht. Verzichtet wird allerdings auf WLAN, nicht dass das zu teuer gekommen wäre, nein, vielmehr stört die Funkverbindung die hochempfindlichen Steuersysteme der Melkmaschinen. Zwar bietet der PC analog den Smartphones mit dem "Flugmodus" einen "Melkmodus" an, aber das sei zu unsicher.

Diese grosse Investition ist auch eine Chance für den neuen Trainer, der Benoit Diebrücke. Für seine taktischen Schulungen mit dem Team kann er jetzt auf diesen PC ebenfalls zurückgreifen. Bisher wurde das mit Daumenkinos gemacht, was doch eher umständlich war. Man darf gespannt sein, ob die Zielsetzung des Klubs (4 Spiele gewinnen, weniger als 350 Gegentore kassieren) nun nicht doch leicht nach oben korrigiert wird.

Seit 08.00 Uhr läuft dieses Ding, auch Google hat registriert, dass es nun abgeht im Emmental. Die ersten Suchbegriffe waren übrigens "Todd", "Elik", "Töddeli", "Cusson", "Beaudin" und "Jeansladen in der Nähe".

Wir freuen uns auf Online-Emmentaler!


Montag, 13. Juli 2015

Hardboiled SCB-TV anal ysiert die SCL Tigers-Fans

Ja, so an einem späten Montagabend wird sogar Hardboiled SCB sehr sehr wissenschaftlich. Ich bin ja studierter Hardcore-Fan, ich musste meinen Abschluss machen wie all die Onkel Doktors damit ich mich so ein tolle Seite betreiben kann.

In meinen Arbeiten hatte ich vor 2 Jahren das Thema "Herzblut, Intelligenz und übel riechende Ställe", so dass ich unwillkürlich zu den SCL Tigers geführt wurde. Meine Arbeit über die Fans der SCL Tigers brachte mir dann den Doktortitel ein.

Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten, Hardboiled SCB-TV zeigt alles, Hardboiled SCB-TV ist immer am Puls der Zeit. Umsomehr als dass die netten Emmenschwirren ja nun aufgestiegen sind. Schaut Euch das Video an, es wird Euch vieles klarer sein als auch schon.

Hier der Link:

http://youtu.be/OupJtmUs1GU

Furzkopf der Woche - Wie kann man seine Box mit Boris Becker füllen?

OK, unser Roger wurde gestoppt, leider, ich hätte ihm den Sieg von Herzen gegönnt. Allerdings muss man neidlos anerkennen, dass der Djoker auf einem schier unglaublichen Level gespielt hat. Er ist der beste Returnspieler der Welt, seine Präzision von der Grundlinie ist schon fast überirdisch. Fedex hat aber ein herrliches Turnier gespielt und wurde erst im letzten Moment gebremst, wir können trotzdem Stolz auf ihn sein. Das dauernde Geleier um seinen Rücktritt nervt, Roger ist noch auf einem Top-Level, auch wenn er im Moment probleme hat, seinen Rekord-Sieg an Grand-Slams zu holen.

Eben, nichts gegen Djoker vom Tennis her. Aber wie um alles in der Welt kann man auf die Idee kommen, mit Bumbum Becker einen total demontierten und leicht abgedrifteten Menschen in die Box zu setzten und ihn noch als Coach auszuweisen? Sportlich war Bumbum eine Attraktion, keine Frage. Sein Tennis, vor allem in Wimbledon, war sehenswert und meistens Spektakel pur.

Nach seinem Rücktritt vor 20 Jahren hat der Herr Becker dann aber wirklich keinen Fettnapf ausgelassen, um sich mit einer bemerkenswerten Konstanz selber zu demontieren. Seine Weibergeschichten hingen einem zum Halse raus, seine Lügen in der Beziehung ebenfalls, dann hinterzog er Steuern, gurkte in der Schweiz ohne Erfolg als Geschäftsmann rum, veröffentlichte eher peinliche Memoiren, duellierte sich mit dem Gurkenkopf Pocher in der wohl peinlichsten Fernsehshow aller Zeiten (s. Bild), bringt seinen Schützling Djokovic mit dümmlichen Interviews in Bedrängnis. Das schlimmste aber war: Bei Traumbällen von Djokovic blendet das TV dann den Boris ein wie er mit unheimlich doofem Arroganz-Blick in die Arena sabbert. Als ob er, nur er, diesen Ball befohlen hätte. Es nervte.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass nicht Djokovic den Becker bezahlt, sondern Becker dem Djoker Geld hinblättert, dass er sich "Coach" nennen darf. Djokovic hat doch keinen Clown als Coach nötig, der war ja schon vorher stark ohne Ende und hat Wimbledon auch ohne den Rotbarsch gewonnen. Bevor man über den Rücktritt von Federer diskutiert, soll man zuerst diese Wurst aus dem Staff von Djokovic verbannen.

Freitag, 10. Juli 2015

Endlich gute Nachrichten für Ambri Piotta

video
Ja, unsere Ambrosen. Sie haben es wirklich nicht leicht, trotz der überwältigenden Sympathie, die sie in der Restschweiz geniessen. Letzte Saison seppeln sie in die Playouts, dann wird ihr geplanter Stadion-Neubau verschoben weil sie zu wenig Baumaterial von den Bergen abspitzen konnten. Zu guter Letzt wird ihr herziger Bube Pestoni grauenhaft umworben, alle Klubs der Schweiz huren quasi in der Valascia rum und bieten Geld, Geld und nochmals Geld. Scheinbar schwingt Gottéron da mit der ganz grossen Kelle rum. Das Problem für Gottéron ist nur: Pestonis Vertrag läuft noch bis 2015/16, er kann also erst auf 2016/17 wechseln, und in die NLB geht er sicher nicht, also bitte Gottéron.

Aber es gibt auch gute Nachrichten für die Leventiner. Ich muss sie nur rasch suchen. Ach ja, da sind sie. Also, Ambri hat markant mehr Saisonkarten verkauft denn je. Die Steigerung ist krass und zeigt, dass Ambri in der Bevölkerung fest verwurzelt ist. Wurden letzte Saison nur lächerliche 21 Abonnemente verkauft, musste die Klubleitung nun den Verkauf nach 32 Abos beenden, da die Kopiermaschine ausgestiegen war. Die Mehreinnahmen will Ambri in einen NHL-Spieler mit "mindestens 500 NHL-Spielen in den Knochen, 195 gross, 100 kg schwer und pro Spiel mit einem Schnitt von 2 Punkten" engagieren. Das sind gut investierte 10'000 Franken finde ich.

Das Beste finde ich aber, dass Ambri endlich eine neue Zeremonie für den Pre-Game erfunden hat. Gut, erfunden ist auch ein bisschen viel gesagt, man hat es gnadenlos Genf abgekupfert. Aber Ambri darf das! Also, die Idee war, dass ein Adler vom Berg runter in die halboffene Valascia fliegt, auf dem Kopf des Präsidenten landet, der im Anspielkreis steht. Dann singt der Räuber der Lüfte "La Montanara" durch ein Mik. Atemberaubend. Nur: Adler können nicht singen, das wurde leider nach 3 Monaten Training auch dem Ambriotten bewusst. Was nun? Keine Sorge, Tessiner sind weltoffen, Tessiner sind spontan! Schnurstracks wurde als Ersatz der Zwergkakadu "Lars" eingeflogen. Der trat schon als Backgroundsänger bei der Eggli mit dem Weggli auf. Der Flug klappt bereits, die neusten Videoaufnahmen belegen, dass auch "La Montanara" bereits perfekt sitzt. Tönt wie echt, schaut Euch das Video in Ruhe an. Ein Grund mehr, nach Ambri zu pilgern. Hühnerhaut!

So, fürs Wochenende habe ich dann noch einen tollen Beitrag auf Hardboiled SCB-TV für Euch, der SCB hat sich bei mir gemeldet, ich darf exklusiv über eine tolle Aktion berichten: Für verdiente Spieler, die aber aus technischen Gründen nicht unter das Dach gehängt werden können, werden in der Stadt Bern nun Statuen aufgestellt. Ich bin selber gespannt, also bleibt dran!

Donnerstag, 9. Juli 2015

Happy Day mit Hardboiled SCB-TV

Ja seht ihr, kaum habe ich volle Follower, bin ich kaum mehr zu bremsen und produziere das erste öffentliche Hardboiled SCB-TV-Beiträgeli. Die Phase im Moment ist aussergewöhnlich langweilig, wir alle warten doch wie die Sau auf den Saisonstart. Also produziere ich sogenannte Lückenfüller.

In Zug an der Streithockey-WM lernte ich ja eine Fribourger Frau, einen Fribourger Mann und einen Bieler Mann kennen. Nicht über Tinder oder so, nein, die hatten ja alle eine hohe Funktion an der Streithockey-WM, oder waren eingeladen wie ich.

Da ging es um die Schweiz, da zählt der Klub nicht, Hardboiled SCB ist immer bereit, sich mit Bier und Wurst über jeden Verein zu unterhalten.

Heute kommt dann ein dramatischer Anruf zu mir, den ich selbstveständlich ernst genommen habe und sofort meinen Kameramann eingepackt habe, um zu helfen. Was für eine Dramatik!

Seht selbst: Happy Day mit Hardboiled SCB-TV

Mittwoch, 8. Juli 2015

Hardboiled SCB baut sein Medien-Imperium weiter aus

Ja, wenn denn bei unseren Wurstis keine News mehr kommen, dann muss Hardboiled SCB wie üblich in die Bresche springen. Allerdings geschieht es nicht ganz freiwillig, denn ich hatte in diesen unheimlich schwülen Nächten eine besorgniserregenden Traum. Mir erschien der neuerdings total schamrasierte Josh Holden. Er sprach: "Mach TV, Du Tuni aller Tunis, ansonsten hockt Dir Bückeli aufs Gesicht". Und wusch, weg war er. Ich wachte auf, schweissgebadet trotz meinem Frotté-Pyjama mit Füssen dran, und ich wusste: Das war eine Botschaft!

Hardboiled SCB gibt es als Blog bei Google, als Google+-Seite, auf Twitter und, das ist keine Überraschung, am meisten verbreitet auf Mark Zuckerbergs Facebook. Da tobe ich mich in schriftlich hochstehender Art aus, da schreibe ich bis mir die Tasten glühen.

Aber es gibt noch eine andere Seite von Hardboiled SCB: Die Ruhige, Sensible. Die lebe ich bis jetzt eher schüchtern auf YouTube aus. Nach dieser Botschaft von Holden Hermann ist mir klar: Das muss sich nun ändern. Auf der FB-Seite habe ich bald 6'000 "Gefällt mir"-Angaben, auf YouTube erst 60 Abonnenten. Ich musste weinen. Dabei können auch Videos ihren Dienst leisten. 

Fast zeitgleich habe ich mich entschieden, die Angebote von SRF, Telebärn, RTL, CNN und Hausfrauen-TV abzulehnen. Ich mache eine Sendung, aber frei von Kommerz und Vorschriften. Ab nächster Saison wird es SCB HARDBOILED-TV geben, ohne Werbung und so. Weil es noch keine Sau schaut. Es wird als Ergänzung angesehen zu der üblichen Berichterstattung, die Matchberichte und alle übrigen Schund-Reportagen werden selbstverständlich in der gewohnten Form bleiben. Aber mir schwirren da so einige Ideen im Schädel rum, was man da produzieren könnte:

-  Ergänzende und sicher alkoholisierte Aussagen zu bitteren Niederlagen
-  Verfilmte Fribourger-Witze
-  Rubrik "Spielerfrauen unter der Dusche"
-  Rubrik "Drittelspausen-Gespräche"

Ihr seht, es ginge was. Wichtig: Bitte geht doch auf den Hardboiled-SCB-Kanal https://www.youtube.com/c/HardboiledSCBTuni und abonniert das Teil. Man kriegt gewisse Privilegen, wenn der Kanal von vielen Leuten abonniert wird, so 1000 Leute sollten möglich sein. Und achtung jetzt: Jeder der denn Kanal abonniert, hat den Kanal abonniert. Echt jetzt!

Facebook ist zwar nicht schlecht, aber beim Abspielen der Videos gibt es doch das eine oder andere Mal hässliche Ruckler oder die Bildqualität sinkt auf Langnauer Verhältnisse. Ist das Ganze auf YouTube, sieht es schon eine Spur eleganter aus.

Als Bonus dafür, seht ihr den neuen Vorspann vom Hardboiled SCB-TV bereits hier und exklusiv: https://youtu.be/RymQ0xNHRw8

Also, fleissig abonnieren und auf die Skandale in Wort und Bild warten!  

Montag, 6. Juli 2015

Furzkopf der Woche - Skandal - Fribourg-Fan findet in der Achselhöhle sein seit 30 Jahren vermisstes Haustier!

Ja, diese Sauhitze! Ihr habt auch alle artig geschwitzt nehme ich an. Man wäre froh, wenn man in kühlen Ländern wie Italien leben könnte. Die Hitze war wirklich bombastisch. Nur viel Bier und ein Grill konnten einem vom Hitzestau retten.

Die Hitze hat dann auch noch andere Auswirkungen. In Fribourg hat ein leidenschaftlicher Anhänger vom HC Gottéron völlig überraschend seine seit 30 Jahren vermisste Hausfliege wieder gefunden - allerdings tot und versteinert. Scheinbar lebte das Tier glücklich in der Achselhöhle des Mannes, bis der in die Pubertät kam und seine Schweissabsonderungen die fribourgischen Dimensionen annahmen. Das Tier war rettungslos gefangen und erlitt wohl einen qualvollen Tod. Zwar suchte der Besitzer noch auf einer lokalen Fliegenzeitung nach seinem Liebling, doch das Tier blieb unauffindbar, da es sich in der zähen Masse unter der stark behaarten Achsel nicht mehr befreien konnte.

Wir hier würden jetzt sagen "ach quatsch, wenn man duscht und sich artig wäscht wird man das Tier doch auffinden". Eben. WIR würden das sagen. 30 Jahre lang blieb die Fribourger Achselhöhle wie üblich von jeder Art Wasser verschont, so dass die Salzkruste bis Gestern gut 11 Zeintimeter stark wurde. Ein Experte für kinetische Energie erklärte mir dann, dass es nicht etwa eine Dusche war, die das Tier freigelegt hat, nein, durch das Gewicht wird der Salzstein früher oder später automatisch aus der Achselhöhle fallen. Für die Fribourger ein gefundenes Fressen, Salz ist Salz sagen sie, deshalb esse ich in Fribourg wirklich NIEMALS Pommes oder so.

Die Gerichtsmedizin Fribourg klärt nun ab, ob die Fliege im Schweiss ertrunken oder am Gestank erstickt ist. So richtig interessiert das wohl niemanden, aber "Anwälte der Tote" hat sich die Rechte an diesem Fall gesichert und will ihn authentisch verfilmen. Guten Appetit.

Dieser Artikel ist übrigens Jane Gallagher gewidmet. Sie ist Australierin und folgt Hardboiled SCB sehr treu, scheitert dann bei den Google-Übersetzungen meistens kläglich weil meine Sprache einfach nicht so doll übersetzt werden kann. Aber für mich ist es natürlich eine Ehre, wenn ich sogar in Downunder gelesen werde. Auch wenn man es nicht versteht! Ich trink mal einen mit Dir, Jane!

 


Donnerstag, 2. Juli 2015

Unsere Ausländer heissen Kobasew, Cornacher, Ebbett und Smith

Seht ihr, kaum ist Juli und draussen schmiltz der Teer, kommt der SCB nun endlich daher und lässt den Sack aus den Hosen. Seit ein paar Sekunden wissen wir, dass wir nun definitiv mit 4 Stürmern in die Saison 2015/16 starten werden. Neben dem Überbleibsel Kobasew (Kolbensu) werden neu der Cornacher (Kornacker), Ebbett (Ehebett) und ganz aktuell der Smith (Schmitt) für uns auflaufen. Ehebett und Schmitt können sowohl Center als auch Flügel spielen, also haben wir ein paar Optionen offen für die neue Spielzeit. Die Tendenz bei uns ist klar: Wir werden spielen wie ein AHL-Bomber-Team, es wird immer kanadischer in Bern, aber das haben wir uns ja gewünscht.

Über Statistiken und Skills mag ich mich nicht äussern, ihr wisst warum. Es ist total egal, was vorher gegangen ist, Vorschusslorbeeren zählen rein gar nichts und interessieren mich eine Bohne. Ich muss sie auf dem Eis sehen, ich muss sehen wie sie zum Team passen, ob sie Verantwortung übernehmen, ob sie den Bären sofort mit eigenem Herzblut versorgen. Alle 4 Jungs haben die eine oder andere Erfahrung mit der NHL gemacht, haben es, das darf ich sicher so sagen, dort nicht geschafft und waren schlussendlich mit leicht absteigenden Tendenzen in der AHL. Sie brauchen eine gute Saison hier, um der Karriere einen Schub zu geben. Man weiss aber auch, dass es den Jungs ziemlich auf die Nüsse ging mit dem dauernden "Du Schatz, kauf nicht zuviel ein, wer weiss wo ich morgen spiele". Hier sind sie in einem stabilen Umfeld, kommen jeden Abend nach Hause, dürfen ohne Gummipelle auf Mutti sitzen da eine Familiengründung hier nichts im Wege steht. Ausser Mutti mag nicht weil sie Kopfweh hat.

Der Charakter des Teams hat sich noch einmal geändert, 4 kanadische Ureinwohner werden uns sicher das Hockey in der von uns gerne gesehenen Art darstellen. Kanadier sind für mich der Ursprung einer jeder Hartgummischeibe, ich mag sie. Sie haben ja auch die Bieber erfunden, eigentlich sind das ja Ratten und haben dann aber den Kanadiern abgeschaut, wie man mit den Zähnen Bäume fällt. Kanadier sind so quasi der Chuck Norris der Hockeypieler. Wenn sie eine Blockhütte bauen, fällen sich die Bäume selber und rollen danach ohne Hilfe zur Baustelle. So sind sie, unsere Haudegen.

Lasst euch nicht täuschen von den nicht unbedingt furchteinflössenden Massen der Jungs. Wie gesagt, der Agro-Power muss man live sehen, Statistiken sind zwar wirklich gut wenn man Wettbewerbe macht, aber für ein Team zählt nur die Leistung auf dem Eis. Ich bin gespannt, es geht ja schon in ungefähr einem Monat mit den ersten Kratzspielen auf Puddingeis los.