Google+ Hardboiled SCB: Februar 2015

Samstag, 28. Februar 2015

Playoff VF 1: SC Bern - Lausanne HC 1:0

Stand in der Serie: 1:0

Das ist wirklich das erste Mal, das sämtliche Prognosen von mir eingetroffen sind, nur beim Torschützen habe ich mich getäuscht, der Baron Richard hat eingenetzt, nicht der Holdrioway. Aber sonst war es zu 100 Prozent, was ich erwartet habe: Lausanner Beton, bis zur Unsäglichkeit gut gespielt! Wir taten uns massiv schwer gegen die Weissweinfürze. Lege ich meine SCB-Brille aus Diamantglas ab, gebe ich sogar zu, dass die Lasagner ganz ehrlich gesagt dann trotz ihrem Steinzeit-System die besseren Torchancen als wir hatten. Bei uns war alles Kampf und Krampf, spielerisch war wirklich Playoff-Time. Das Schöne daran: Es ist sowas von Wurst wie man gewinnt, Hauptsache man gewinnt. Wir haben den Beton nicht eingerissen heute, was ich mir gewünscht hätte, wir haben kurz drangepinkelt, mehr aber nicht. Das braucht noch ganz viel harte Arbeit!

Ein paar Sekunden waren gespielt, und er Beton von Lausanne war bereits gegossen. Aber man darf sie nicht ausbuhen, es ist ihr System, dass sie auf Rang 7 gehebelt hat. Würde Lausanne in die Offensive stechen, wären sie hemmunglos untergegangen und würden jetzt aus den Playouts winken. Wir müssen diese Serie genau so gewinnen wie heute Abend: Irgendwie einen reinmurksen, so wie der Baron Richard eben in der 11. Minute. Kolbensu schoss, Huet wehrte ans Plexi ab und der rückprallende geile gutgeformte schwarze Kobold südderte zurück, wo der Dirty Ritchie aus der Luft einhämmerte. Geilo, aber Lausanne dachte nicht daran, irgendwas zu ändern. Unsere Jungs pennten fast ein und wurden dann 2 x beinahe eiskalt erwischt, als die Lausanner durch die Mitte durchbrachen und erst an Beppo scheiterte. Beppo war heute für mich die wichtiste Person auf dem Eis, der war sicher und cool heute, auch das ist eine Vorausssetzung um diese Serie zu gewinnen.

Das zweite Drittel war dann mühsam. Auch weil Lausanne nun ab und zu sogar ein bisschen Druck auf uns machte. Wir waren gnadenlos unpräzise, kaum ein schlauer Pass, kaum ein öffnender Pass, wir waren dann irgendwann auch am Beton anrühren. Das hiess: No risk, no fun. Leider, aber eben, es sind Playoffs. Aber spielerisch muss da von uns dann schon noch ein bisschen mehr kommen, das hat mich heute etwas enttäuscht. Aber nur kurz.

Im letzten Drittel waren wir 2 x nahe am 2:0, aber es bestand bei diesem doofen Zwischenstand immer die Gefahr eines Zufalltreffers, für die Nerven war das nicht gut heute Abend. Aber, das muss man auch sagen, wir haben den Lausannern heute gezeigt: Wir können den Beton ebenfalls anrühren, was wir dann auch hemmungslos machten. Aber who cares, wir führten und es wäre an den traumatischen Nagelbuben gelegen, etwas zu riskieren. Wir hatten sie aber eigentlich dann mehr oder weniger im Griff, so ganz grob gefährlich wurde es nicht mehr.

Also, Spiel 1 ist durch, wir führen, wir haben als einziger Verein den Heimvorteil behalten, es sieht nicht ganz sooo schlecht aus wie zum Teil von depressiven Leuten georakelt wurde. Wir müssen unser Spiel so durchziehen, es geht nicht um Schönheit, es geht um Geilheit. Wie im Swingerklub eben. Ach, noch etwas zu den Schiris: Es ist halt dann auch so, dass man mehr laufen lässt, Lausanne biss, klemmte, strubelte, hakte, hielt zurück ... alles Playoff-ich-pfeife-nicht. Ist OK. Warum dann aber bei uns bei kleinsten Vergehen die Hand sofort hochgeht ...? Egal. Brilliant war dann eher die Szene, als Huet den Stock verloren hatte, ein Feldspieler das Teil von der blauen Linie zu Huet brachte, klare 2 Minuten, keiner der Cellulitis-Zebras sah das ... irgendwie schon unglaublich. Oder hat die Regel bereits wieder geändert? Auch egal.

Noch 3 Siege!

Mein Gott bin ich Playoff-Geil!

In ein paar Stunden geht es endlich los! Die schönste Zeit des Jahres steht quasi schon auf der Hausmatte. Und ich kann Euch sagen, ich bin sowas von geil auf die Playoffs, es ist kaum mit Worten zu beschreiben. Doch, einen Vergleich kann ich Euch geben:

Mal angenommen, ich würde mir heute um 18.30 eine Schnittwunde am Arm zuziehen, was ihr ja sicher nicht hofft, ich wäre also im Spital, 75 Minuten vor Spielbeginn, wisst ihr was ich dem Arzt sagen würde??

"HERR DOKTOR, WAS GEHT SCHNELLER, NÄHEN ODER AMPUTIEREN?"

Ja, so bin ich, der alte verlederte langhaarige Haudegen, der sich trotzdem immer noch wie kleines Kind auf die Playoffs freut. Über die Serie ist schon genug geschrieben worden, ich musste aber aus einem Zwang heraus wieder das Orakel befragen. Ich will diese Saison ohne Tricks die Wahrheit wissen, das ist mir brilliant gelungen!

Viel Spass, man sieht sich heute Abend wenn die verkesselten Weissweinfürze hoffentlich die Tinte in den Hintern kriegen!

Freitag, 27. Februar 2015

Operation "Lausanne bricht wie ich alben wenn ich voll bin" beginnt!

Respekt zu haben vor dem Gegner, das ist in unserer ausgeglichenen Liga sicher gut - aber zuviel Respekt haben, das schadet Dir nur. So einfach möchte ich die bevorstehende Serie gegen die Lausanner einleiten. Selbstverständlich wird es eine harte Serie werden, keine Frage. Die Welschen protzen mit einem defensiven Beton, der seinesgleichen sucht. Trotz Rang 7 haben sie am zweitwenigsten Tore der gesamten Liga reingebimmelt gekriegt. Dann kommt noch dazu, dass sie uns in 4 Spielen sage und schreibe 3 mal geschlagen haben.

Dein Job als SC Bern ist es nun, den Schlüssel zu ihrem Schloss zu finden. Das tönt mir zu erotisch. Nochmals: die Abrissbirne für ihrem Beton zu finden. Guy Fleischer Boucher wird die Lausanner analyisert haben ohne Ende. Unser Team hat sich merklich in Sachen Engagement zuückgehalten und wird frischer denn je zu der Serie einlaufen, dazu taktisch geschult. Also spricht wirklich gar nichts dagegen, dass wir das Lasagne-System knacken werden. Der Schalter muss auf Playoff stehen, dann sehe ich keinen Grund, warum wir nicht 4 Spiele gegen die Mauer-Bande gewinnen sollten.

Wie reisst man jetzt genau den Lausanner Beton ein? 100 Jahre ranpinkeln ginge, irgendwann ist das Teil weich und bricht dann von selber ein. Doch soviel Zeit haben wir nicht. Vergessen kann man mal primär die Schüsse aus sinnlosen Winkeln. Die lassen den Huet nur seine Gicht abschütteln und das wärmt ihn brilliant auf. Es wird Dauerdruck brauchen und vor allem Stürmer, die flinker sind als die Abwehr und schneller reagieren. Grosses Gewicht wird auch die blaue Linie haben, wer dort abfeuert soll das mit Herz und Kraft machen, gegen gefährliche Ablenker ist auch ein Huet machtlos. Das Wichtigste aber wird sein: Kein Zelebrieren, keine Künstleraktionen, keine Zirkusartistik, keine Jongliernummern ... nur noch die harte, knochenharte Arbeit ist jetzt gefragt. Entschlossenheit, Wucht, Dynamik und Power ... dann werden sie zu bröseln beginnen. Wie eine Aufbachzüpfe aus dem Coop.

Eine weitere kurze Info: Heute Abend spielen unsere Elite-Jungs das zweite Spiel gegen den EV Zug im Playoff-Halbinal. Die jungen SCB-Boys haben mit einem Auswärtssieg sich in der Serie in Führung geschossen. Wer Zeit und Lust hat, kann das heute ab 20.00 in der RossFirlefanz Arena das Spiel gaffen gehen, die Jungs hätten viele Zuschauer mehr als nur verdient!

Dann noch zu dieser Seite: Die Gewinner des Tippspiels werden nächste Woche präsentiert, das interessiert wohl wirklich nur die Gewinner. Aber eine tolle Botschaft habe ich noch, es wird ein Orakel geben für die Serie gegen Lausanne, aufgeschaltet wird das Teil morgen früh. Und nun ist Playoff-Time, ab jetzt stinkt jeder Gegner nach Fisch, keine Ausnahme, nur der Sieg zählt!


Donnerstag, 26. Februar 2015

Alarm in Lausanne: John Gobbi trifft nicht mehr!

2 Tage vor dem ersten Playoff-Spiel gegen den attraktiven SC Bern, herrscht in Lausanne Panik. Ihr Verteidiger, John Gobbi (34), hat scheinbar massive Zielstörungen. Damit sind nicht etwa seine Schüsse von der blauen Linie gemeint, nein, es geht um seine präzisen, meist hinter dem Rücken des Schiris durchgeführten, Stockschläge in die Kniekehle der Gegner. Aufgefallen ist das nicht seinem Trainer, dem sympatischen dänischen Mocken Ehlers, nein, seine Freundin hat den Lausanner HC informiert, dass wohl etwas nicht mehr stimme.

Scheinbar trainiert John Gobbi (Rückennummer 43, gewählt hat er diese Nummer weil er diese Zahl nicht schreiben kann) seine perfekten Schläge überall, also auch Zuhause. Seine Freundin, die nebenbei ein Massageinstitut für geschwollene Kälber betreibt, bestätigt die Gerüchte in einem Interview. Dort erzählt sie, dass sie sich inzwischen an die Stockschläge gewöhnt hat. "Es passiert überall, beim Duschen, beim Fernsehen, beim Einkaufen, plötzlich macht es "zack" und man knickt zusammen" sagt die sympatische Frau. "Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, am Anfang hatte ich meine Probleme, aber inzwischen habe ich in der Kniekehle mehr Hornhaut als ein verledertes Flusspferd" kichert die Dame ins Mik. "Meine Kniekehlen waren oft so geschwollen, dass ich mir Hosengrösse 54 kaufen musste, 2 Nummer grösser als normal" fährt die stark geschminkte Dame weiter.

Doch gestern Mittwoch passierte das Unfassbare. Gobbi's Anhang war gerade mit einer Nachbarin im Gespräch, als der John trainierte und gezielt drauf gehalten hat - doch der Schlag verfehlte um gut 30 Zentimeter sein Ziel (s. Bild). Gobbi war verunsichert, und schlug danach noch mehrere Male mit höchster Konzentration zu - das Ergebnis war jedoch nicht besser. "Das bringt natürlich gar nichts wenn er dort trifft, keine Gegenspieler wird das spüren, da er dort mit dem Schlittschuh geschützt ist" mein ein sichtlich verärgerter Trainer. Die Ursachen für Gobbi's Zielstörungen sind unklar. Es wurde sofort ein MRI seines Stocks gemacht, eventuell hat der Stock einen Faserriss, was natürlich brutal wäre, da kein Ausrüster mehr Stöcke für Gobbi liefert, die Angst vor einem Imageproblem halt ("mit xxxxx-Stöcken wurde dieses Knie zerstört" ist halt nicht unbedingt geile Werbung).

Die in den letzten Spielen eher etwas diskreten Leistungen von unserer #51 rücken jetzt auch in ein anderes Licht. Scheinbar hat der Garten neue Schoner ausprobiert, die das ganze Bein umschliessen. Total ungewohnt für den Spieler, deshalb wohl auch das sehr gschtabihafte Auftreten. Eine weitere Möglichkeit sich zu schützen wäre die "Flamingo-Operation", der Spieler hat danach die Knie verkehrt, also gegen hinten, was Gobbi sicher verwirren würde. Diese Option hat der SCB jedoch abgelehnt, weil der Metzger keine Lust auf einen Zoo hat.

Schwere Probleme also beim Gegner, Hauptsache bei uns läuft es. Vor dem Playoffstart kriegt ihr noch Infos zum abgeschlossenen Tipp-Spiel (10 Gewinner gilt es zu feiern) und eine Voranzeige für unsere goldenen Junioren Elite, die ja bekanntlich im Halbfinal gegen den EV Zug antreten. Bleibt dran!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Playoff Studio Viertelfinal vs Lausanne

Ein erstes echtes Fernsehstudio für Hardboiled SCB! Besten Dank dass ich Eure Räumlichkeiten brauchen durfte Raicio Telewasinoici Bukaresti. Danke auch für den Gratis-Flug, auch wenn eine Türe nicht ganz geschlossen hat war es ein toller Flug.

Also, hier meine Einschätzung zur schweren Serie gegen die Lasagne-Brüder aus Lausanne. Unverbindlich, aber wie immer Glück bringend!

Lieber Verband

Für 2/3 aller NLA-Vereine beginnt nun die schönste Zeit des Jahres - die Playoffs. 1/3 der Vereine gurken in den Playouts rum, da wollen wir jetzt nicht darauf eingehen. Also, die Playoffs starten am Samstag, den 28.02.2015. Da wird es wieder die in der Regular Season vermissten grossen Emotionen geben.

Das Bild, das ich im Photoshop mit rund 800 Stunden Aufwand geklebt habe, zeigt eigentlich recht deutlich, wie es in dieser Zeit abgeht. In den Playoffs wird die Sportart Eishockey quasi neu erfunden. Das macht auch den Reiz dieser Zeit aus, die Emotionen kochen hoch.

Damit diese Playoffs auch ein Hit werden, hoffe ich doch schwer, dass ihr Eure Zebras alle nochmals unter die Fittiche genommen habt. Schiri sein ist schwer, das ist mir klar, wie schon tausendmal erwähnt haben sie keine Zeitlupe und müssen innert Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen treffen, die wir erst nachher in Einzebildzeitlupe in aller Ruhe kritisieren können.

Aber es gibt ein paar Sachen, da braucht man keine schnellen Entscheidungen zu treffen, da muss man eine gesunde Autorität auf dem Eis ausstrahlen. Es gibt ein paar Punkte, die ich in der Regular Season bemerkt habe, die auf die Playoffs sofort abgestellt werden sollten:

- Da unsägliche Geleier mit dem Schiri von Spielern, die weder das "C" oder ein "A" auf der Brust haben. Es nervt nur noch, wenn ein paar Heulknaben nach jeder harten Charge weinend zum Schiri gehen. Ermahnen, im Wiederholgungsfall auf die Gefängnisbank schicken und basta.

- Das unsägliche Zeitspiel gewisser Coaches. Die Verwarnung für Spielverzögerung muss da viel früher ausgesprochen werden, im Wiederholungsfall dann ebenfalls den 2er aussprechen. Es kann nicht sein, dass das Spiel durch Regeln beschleunigt wird, durch dauernd reklamierende und lamentierende Coaches dann aber immer verzögert wird.

- Das Bully-Drama abschaffen. Man hat oft das Gefühl, dass der Linesman zwei Chirurgen beim Bully erwartet, die Mikromillimeter genau alles so machen, wie es im Regelbuch vorgebetet wird. Meistens muss das Bully wiederholt oder abgebrochen werden. Lustigerweise geht es beim zweiten Bully dann schnell und zügig, obschon die zwei Typen genau so wie die ersten zwei sich bereit gemacht haben.

- Den Supervisor einführen. In den Playoffs wäre es doch so langsam an der Zeit, im Jahr 2015 einen Mann hinzusetzten, der mit dem Schiri über Funk in Verbindung ist und bei kritischen Toren sich alles anschaut und dem Schiri dann Bescheid gibt. Es kann doch nicht sein, dass zwei vor Schweiss triefende Head's sich in das Zeitnehmerhäuschen quetschen und auf einem 8 x 8 cm Bildschirm eine Szene minutelang ansehen zu müssen um zu einem Entscheid zu kommen. Wenn ihr schon dauernd zur NHL schielt, dann nehmt doch die guten Sachen von dort hierher. Dazu gehört auch die Übertorkamera, kostet verdammt wenig Geld und kann in jeder Halle montiert werden.

Natürlich weiss ich, dass sich nichts ändern wird, da jede gute Idee eh in ihrem Bürosessel versandet. Aber nerven tut es trotzdem, die Hoffnung auf Besserung bleibt aber bestehen. Ab und zu geschehen ja noch Wunder.


Dienstag, 24. Februar 2015

EHC Biel - SC Bern 2:4

Uha. OK, ich werde nicht zu hart sein. Nach diesem Spiel ist defintiv fertig mit der Quali, ab jetzt zählt nur noch der Sieg, vielleicht eine Disziplin in der wir gar nicht so schlecht sein werden. Das heute war einfach mal wichtig, so dass wir nicht mit 5 Niederlagen in Serie in die Playoffs starten müssen, wäre dann doch etwas komisch gewesen. Allerdings brachte dieser Sieg heute wohl auch nicht gerade die Offenbarung in die Kufen. Wir spielten ungefähr so zittrig wie die Zähne von Rottweiler Otto, der seit Jahren an Parodontitis leidet. Hinten waren wir so offen wie ein Gang-Bang-Loch, mehr Gegner sind wohl noch selten in einem Spiel alleine auf Beppo gerasselt. Aber eben, nun folgt der alte DOS-Befehl delete *.* und dann format c: Es wird geresettet und neu begonnen.

Also, immerhin reichte unsere Konzentration heute schon für 11 Minuten, eine Minute mehr als üblich. Wir begannen engagiert und druckvoll, schossen durch den jungen Hügel, der eine Schobä-Granate noch ablenkte, das frühe 1:0. Es ging gut weiter, allerdings versiebten wir wegen Präzisionsfehler die dicksten Eier. Gleichzeitig erwachte Biel, die kamen wie aus dem Nichts, waren dann aber da und wir konnten uns grob bei Beppo bedanken, dass es nicht viel eher eingeschlagen hat bei uns. Es war schlussendlich dann ein ausgeglichenes Drittel, das 0:1 für uns ein sehr gutes Resultat.

Im zweiten Drittel schoben wir dann noch durch eine Granate von Kolbensu das 2:0 in die Maschen. Aber das Gefühl war für mich trotzdem nicht auf "Sieg", noch lange nicht. Biel brach durch unsere Abwehr durch als hätten wir Slime-Slips an die ekelhaft am Sack kitzelten, es kann doch nicht sein dass die mit einem Pass durch die Mitte bei 5:5 Feldspielern alleine auf unser Tor huntern können?? Genau so eine Situation führte dann zum Anschlusstor. Beppo konnte in höchster Not retten, aber der Nachschuss der sass. Danach überboten wir uns im Boxplay an Passivität, schlussendlich war ein Bieler so alleine, dass der im Slot noch sein Znünibrot fressen konnte und erst dann den Ausgleich erzielte. Himmelarsch. Nach dem Ausgleich ein gewisses Bestreben bei uns, nun doch nicht gleich den Löffel im Honig zu lassen. Immerhin konnten wir in einem Powerplay erneut in Führung gehen, Holldrioway traf.

Im letzten Drittel rannte Biel an, wir konnterten mit der Präzision eines Meteors, der auf der Erde irgendwo irgendwann irgendwie einschlagen möchte. Nur weiss niemand genau, wie und wann es passieren wird. Biel hatte die Chancen, machte sie nicht, und urplötzlich lenkte Trüffelnacht einen Gagelhardy-Hammer ins Netz. 2:4 und das wars.

Versteht es nicht falsch, das war ein Matchbericht mit meinen Emotionen, weil ich bei jedem SCB-Spiel Emotionen habe. Mir ist klar, dass es nun endlich endlich richtig losgehen wird und diese letzten Quali-Spiele keine Sau mehr interessieren werden. Ich heben einfach den Finger und sage trotzdem: Wir müssen uns brutal steigern, ich hoffe den Schalter kann man wirklich einfach umlegen.

Dieses Jahr präsentiere ich Euch ein Neuheit, nein, nicht das Orakel, das hatten wir schon, es gibt neu vor jeder Serie das Hardboiled SCB Playoff-Studio mit mir und unzähligen Studiogästen, mein Hund und so, seit gespannt, es wird abgehen, ungeschminkt, langhaarig und angetrunken, so wie Playoffs eben sind!

Kloten feierte Playout-Party

Mit diesem Artikel schliesse ich dann so langsam ab über unsere Playout-Wonneproppen. Selbstverständlich werde ich bei sich anbahnenden neune Skandalen wieder das Wort ergreifen, so wenn zum Beispiel Ambri noch nach vorne prescht und entweder Kloten oder Gottéron in den Playout-Final drängt.

Gestern war ich eingeladen in Kloten. Obschon mit dem klaren Verfehlen der Playoffs die Saison quasi im Hintern steckt, luden die Verantwortlichen der Kloten Flyers am Montagabend zur grossen Playout-Party im Festzelt "Zahnstein" bei Bülach. Es wurde eine grandiose Zelebrierung, die ich Euch hier nicht vorenthalten möchte. Nur soviel: Es war das erste Festzelt, bei dem am Feierabend noch sämtliche Holztische standen. Das lag nicht an der Musik, die war wirklich gut, aber es hatte dann halt schon etwas wenig Leute, die mitfeiern wollten. Eigentlich schade!

Eröffnet wurde der Anlass von Katja Ebbestein, die ihren Hit "Playouts ist ein bisschen wie sterben" zum Besten gab, da kochte das Zelt ein erstes Mal. Danach betrat der grosse Präsi die Bühne. Er wetterte 1 geschlagene Stunde gegen den unsäglichen Modus, gegen die Liga, gegen die Schiris, gegen den ZSC, gegen sich selber und am Schluss noch gegen die erste Mannschaft. Ein starker Auftritt. Weiter wurde bekannt, dass die gesamtschweizerische Selbsthilfegruppe "Playouts - was nun?" aus Platzgründen abgesagt werden muste, da fast 8'000 Anmeldungen aus Fribourg kamen.

Danach wieder ein kurzes musikalisches Intermezzo, Eine Helene, die nach Fisch roch, war live auf der Bühne, im Z-Shirt, sie coverte den Welthit "Punktelos in die Nacht". Tosender Applaus und überall zustimmendes Nicken unter den Zuschauern.

Danach für mich der Höhepunkt: Ein Mann, gekleidet wie ein Mönch, betrat die Bühne und sang Sätze ins Publikum, die das gesamte erste Team dann ebenfalls singend wiederholte. Es tönte fast wie an einer katholischen Messe, hier ein paar Auszüge:

Mönch: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns einen Torhüter verpflichtet hast der im alten Testament bereits erwähnt wurde".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns einen Torhüter verpflichtet hast der im alten Testament bereits erwähnt wurde". 

Mönch: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns den Peter Müller wieder geholt hast obschon er seit 30 Jahren keine Rennen mehr fährt".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du uns den Peter Müller wieder geholt hast obschon er seit 30 Jahren keine Rennen mehr fährt".

Dann ein bewegender Moment, Denis Hollenstein steht plötzlich neben dem Mönch und singt: "Danke Herr Gaydoul dass Du meinen heissgeliebten Daddy entlassen hast obschon wir auf Rang 8 standen und danach denn Herrn Simpson samt siamesischem Zwilling engagiert hast obschon er uns direkt in die Playouts gelangweilt hat".
Und das ganze Team im Chor: "Danke Herr Gaydoul dass Du meinen heissgeliebten Daddy entlassen hast obschon wir auf Rang 8 standen und danach denn Herrn Simpson samt siamesischem Zwilling engagiert hast obschon er uns direkt in die Playouts gelangweilt hat".

Bewegende Momente! Danach 2 Stunden Stille im Zelt. Die eine oder andere Träne wurde verdrückt.

Als Abschluss betrat dann, wie könnte es anders sein, Beatrice Eglifilet die Bühne und knallte mit "Mein Darm brennt" dann wohl den wegweisenden Text für die nächsten Wochen in die tobende Masse.

Fazit: Was für ein gelungenes Fest, die Kloten Flyers einmal mehr als Vorreiter in Sachen "mir doch egal, immerhin haben wir einen Flughafen".


Montag, 23. Februar 2015

Auch das noch: Gottéron-Fan vergeigt 1 Mio Franken!

Ja, wenn es einem hat, dann hat es einem. Der Playout-Schock sitzt in Fribourg immer noch tief. Geht man durch die Gassen der Altstadt, sieht man viele Leute die sich mit Asche bestreuen und sich selber die Peitsche auf den Rücken hauen. Was aussieht wie "Fifty Shades of Grey" für Onanisten, ist in Wirklichkeit die unsägliche Trauer der Einwohner über die verpassten Playoffs. Wir Berner können ja da mitfühlen, genau vor einem Jahr waren wir gleichweit. Allerdings wussten wir, dass es bei uns schon bald wieder aufwärts gehen wird, das ist bei Fribourg nicht unbedingt der Fall.

Und wenn einem das Pech an der Röhre hängt, kommt es ja meistens noch knüppeldick hinterher. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit trat das langjährige Gotttéron-Vereinsmitglied Jakob Hülfstein beim Tiroler Privatsender "Alpensaugadi" auf. Dort wird "Werde reich wie ein Scheich" gespielt, ein Pendant zu der berühmten Sendung "Wer wird Millionär?". Ihr kennt das Spiel, wenn man 15 Fragen richtig beantwortet, gewinnt man schlicht und einfach eine Million, in diesem Fall Euros. 

Hülfstein, der seit Jahrzehnten mit dem HC Fribourg Gottéron mitfiebert (er hat sich sogar eine Frau genommen, die aussieht wie Schüschu Sprunger!), startete souverän in die Runde. Er beantwortete die Fragen mehr oder weniger souverän, darunter ganz krasse Fragen zu Quantenphysik oder der Menstruation. Hülfstein verbrauchte zwar alle Joker, war dann aber am Ziel seiner Träume: Die Millionen-Frage kam.

Aber eben, Gottéron im Blut bedeutet meistens "Absturz". Ihr ahnt es bereits, Hülfstein vergeigte die Frage grauenhaft. Er setzte auf Antwort "A", obschon "D" die Lösung gewesen wäre. Der bittere Moment konnte ich mit Standbild festhalten, es ist schon fast unglaublich wie das Pech an Gottéron und seinen Anhängern klebt.

Sonntag, 22. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Die unfaire Berichterstattung aus Frankreich gegen Gottéron

Selbstverständlich gibt es auch diesen Sonntag einen Furzkopf, obschon ich ja schon von den dramatischen Ereignissen in Fribourg berichtet habe. Ich habe mir lange überlegt, wen oder was ich genau als Furzkopf der Woche wählen soll. Da waren mal Schiris, die zwar artig jedes Häkelilili pfeifen, dann aber hammerharte illiegale Checks durchwinken. Dann wäre sicher auch die Kloten Flyers und natürlich unsere Freunde vom HC Gottéron ein Thema. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher warum, irgendwas war doch mit den beiden Klubs? Moment, ich lese schnell nach ... ah ja, Playouts, alles klar. Aber da wird im Netz schon so viel gewitzelt, tausend Bilder sind im Umlauf, da wäre ich ja fast ein bisschen langweilig, gelle?

Aber per Zufall zappe ich durch meine 530 Sender und sehe per Zufall irgend einen Froschfresser-Kanal. Und mir erstarrte der Alk in meinem Blut! Die berichten tatsächlich über unsere Eishockey-Meisterschaft, ich bleibe natürlich auf dem Sender. Sie künden einen Bericht über "Gottéron" an, ich sauf einen Schluck und ... es ist ein Skandal. Es reichte mir gerade noch um ein Standbild zu ziehen, damit ihr Zeuge seid.

So was geht natürlich ganz und gar nicht, liebe Franzosen. Klar, Fribourg liegt ihm Niemandsland, Frankreich will sie nicht, die Deutschschweiz will sie nicht, aber das ist noch lange kein Grund, so despektierlich über diesen Verein mit seinen dauerenttäuschten Fans herzuziehen! Echt jetzt, auch wenn man Frau Merkel des Öftern zu Besuch hat, heisst das jetzt nicht dass man so über Gottéron reden darf.

Selbstverständlich habe ich nichts unternommen und einfach weitergeschaltet, ich war aber schon ein bisschen schockiert - nicht wegen der Sendung, sondern weil mein Bier schon wieder leer war. Was solls, irgendwann wird sich der Spott legen, dauert ja schon 77 Jahre, irgendwann wird Schluss sein, ich weiss es. Zum Beispiel wenn sie sich auflösen oder so.

Erste Reaktion auf die Playouts: Fribourg entlässt seinen Drachen per sofort!

Es ist schon hart! Nur weil man die Mehrheit der 49 Spiele gespielt hat wie ein Fischkleister-Fondue mit Wurmgagel drin, stehen die Fribourger also bereits 1 Runde vor Abschluss der Qualifikation als Playout-Teilnehmer fest. Während in den vergangenen Jahren immerhin bis Runde 50 gekämpft werden musste, sind die Entscheidungen in dieser Saison bereits jetzt gefallen. Rappi war klar, Ambri ist schade, Kloten ist herrlich und Fribourg - ist offenbar die gerechte Antwort auf ihre beispiellose Schadenfreude, als es letztes Jahr den SC Bern in die Playoffs erwischte. Da zog viel Spot vom Westen her gegen Bern. Die Fribourger, seit 77 Jahre ohne einen einzigen Titel, beleidigten den immerhin 15-fachen Titelträger SC Bern massiv. Anschliessend vergeigten sie hemmungslos erneut die Playoffs, aber es war ihnen wie immer egal. Nun ist die Antwort gekommen. Der SC Bern hat die weinerliche Truppe in dieser Saison 4 mal ohne Diskussion geschlagen, und so seinen Beitrag zu den verdienten Playouts geliefert. Alles wieder im Lot.

Aber Fribourg kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Verschiedene Massnahmen drängen sich auf oder werden von Sponsoren aufgedrängt. Hier die ersten Gerüchte aus der verbotenen Stadt:

- Der Drache wird fristlos gefeuert. Alle Vereine haben authentische Wappentiere, der Drache hat ausgedient. Er ist bereits auf dem Weg ins Emmental, wo er ein ruhigeres Leben als Hausfrau haben wird, dort leben ja schon viele Drachen getarnt als Ehefrauen.

- Als neues Wappentier steht entweder a) Eine Bettwanze oder b) ein Silberfisch oder c) eine Filzlaus zur Diskussion. Es soll ein Tier werden, das in Fribourg in jedem Haushalt vorkomm und nicht so ein Fabelscheiss wie ein Drache. 

- Die McDonalds-Sponsoren-Aktion "Fan-Menu Gottéron" wurde abgebrochen. Bei jedem dieser Menus ging ja 1 Franken in die Kasse von Schüschu, damit man sein astronomisches Salär zahlen konnte. Die 12 Franken pro Jahr brachten es aber nicht so ganz. Dafür hat McDonalds angeboten, den sogenannten Playout-Burger anzubieten. Ohne Brot wird ein gedämpfter Schweineanus serviert. Im Jargon eben dann ein Friburger. Gute Idee. Und erst noch gratis.

- Die Saläre von Schüschu, Dubé und Bykov werden angepasst. Die Klubleitung schlägt vor, ihnen 1000.- weniger zu zahlen. Pro Jahr. Bei den Torhütern wird neu die "Zahltag pro Parade" eingeführt, das heisst, dass die Goalies pro gehaltenen Schuss 100 Franken kriegen, bar auf die Hand. So kann Conz Ende Jahr die geschätzten Einkünfte von 8000 Franken dann gleich in eine Halsvergrösserung inverstieren. Gottéron spart so ungefähr 300'000 Franken, die man dann eventuell noch dem Schüschu in den Po drücken wird. Schwarz. Sonst wird Bykov hässig.

- Greg Mauldin kriegt einen neuen Vertrag, der ihm mehr Eiszeit garantiert. Fribourg wird darauf eingehen, da sich sonst Greg weiss ärgert.

- Unter der Leitung von Gerd Zehenhaus wird eine Selbsthilfegruppe gegründet, "Erfolg muss nicht unbedingt sein". Man hofft, dadurch den Spielern die Vorteile der Playouts näher zu bringen. So quasi: Nervt Euch nicht, im Kampf um den Meistertitel hättet ihr eh alles vergeigt wie in den letzten 77 Saisons, so spielt es eigentlich kein Rolle wo wir genau spielen. Richtig so, das ist Moral!

Dann machen wir uns mal auf die langweiligste 50. Runde ever gefasst. 

Samstag, 21. Februar 2015

SC Bern - HC Lugano 2:3

Immerhin waren ja mal die ersten 10 Minuten nicht schlecht und dann die letzten 10 Minuten. Ein Fortschritt in einem sonst unterirdischen Spiel. Beunruhigt bin ich nicht, auch wenn wir das 4. Mal in Serie abgelutscht haben. Es funktioniert nicht mehr viel, aber doch schon ein bisschen mehr als auch schon. Mir ist es auch egal, wenn wir am Dienstag gegen die Playoff-Pillen nochmals vergeigen. Denn was niemand so richtig mitgekriegt hat: Das Tor von Holloway hat uns Lugagel vom Sack geschüttelt. Dank diesem Treffer haben beide Teams in den Direktbegegnungen jetzt 9:9 Punkte und ein 13:13 Torverhältnis. Und wenn das der Fall ist, zählt dann das gesamte Torverhältnis, und da wird uns Lugagel mit Garantie nicht mehr einholen. Also war es trotzdem ein kleiner, klitzekleiner Grund zum Feiern. Rang 2 ist sicher und es wird eine Serie gegen Lausanne werden. Die hatten wir noch nie, auch mal geil nicht immer gegen sie Seppen aus Senf zu spielen.

Das Spiel? Nun, wir haben nicht so schlecht begonnen, im Moment fliegen die Pucks halt auch einfach nicht auf die richtige Stockschaufel. Von Lugagel war nicht allzuviel zu sehen, die Provokationen spitzen sich einfach schon nach ein paar Minuten hoch. Danach sackten wir ebenfalls auf ein unattraktives Niveau ab, mir kommt es vor als wären wir vom Potential eine Sexbombe, haben aber leider im Moment die Mens und Durchfall gleichzeitig. Aber eben, kein Problem, in einer Woche sollte alles eingetrocknet sein.

Im zweiten Drittel spielten wir weiterhin gegen unten, das Niveau stuhlte quasi in das Scheisshaus rein. Das Powerplay war kompliziert, die Angriffe waren unpräzise, so eine Phase hatten wir schon mal durchgemacht, nur dass wir halt damals nach spätestens 2 Spielen wieder gesiegt haben. Lugagel nutzte dann eine Unachtsamkeit von uns zur Führung und doppelte dann auch noch nach als wir irgendwie schon fast aufgegeben hatten. Amüsant war es alleweil wenn man dem NHL-Verlierer Brunner zugeschaut hat, im Austeilen Klasse, im Einstecken ein Kleinkind, logo dass er in der NHL nicht mal mehr als Zamboni-Fahrer gebraucht wird. Nimm Dir mal ein Vorbild an El Nino Du elender Nasenbär. Als Kolbensau ihn im Visier hatte, liess er sich beim Bully vom Verteidiger ersetzten ... GRANDE BRUNNER! Solche Männer braucht man. Wohl beim pissgelben Nordländer in die Schule gegangen?

Im letzten Drittel zeigte dann GRANDE BRUNNER was er am Besten kann: Einen herrlichen Pass in die leere Kiste schieben und dann provokativ Jubeln. Geiler Typ, eben, GRANDE BRUNNER! Der Mann, der die NHL erschütterte, weil der Mannschaftsarzt in der NHL pro Nacht 14 Telefonate von Damian Diabolo erhielt. Einmal hatte er Schnupfen, ein anderes Mal einen krassen Mückenstich, dann konnte er nicht einschlafen ... nene, die Schweizer Liga ist die einzige Liga der ganzen Welt wo er reinpasst. Egal. Nach dem 0:3 kam dann immerhin die beste Phase von uns, es war dann Plüsch Ferdu, der uns etwas heranbrachte. Und dann, ohne Beppo, der historische Treffer von Holldrioway der den Tessinern die Fischkruste aus den Eier bimmelte. Rang 2 können sie sich in die einer Pizza ähnelden Arschbracke schieben.

Also, Tendenz nicht soooo schlimm wie es manche Leute und die Presse wahrhaben wollen. Wir können es schon noch, keine Angst. Und für alle Massiv-Motzer: Schliesst fest die Augen, und überlegt mal, wie es genau vor einem Jahr ausgesehen hat ... dann steckt man diese leichte und begründbare Durchhänge-Phase locker weg! Immerhin haben wir heute alle Schlägereien gut durchgezogen und klar gewonnen, das war mir auch schon mal wichtig.

So, nun gehe ich schlafen, die restlichen Spiele schaue ich mir alle morgen im Teleclub an, ich habe nichts mitgekriegt was die anderen Vereine gespielt haben. Die Ausgangslage war ja mega spannend, schafft es der HC Fribourg Gottéron noch in die Playoffs? Bitte verratet mir die Resultate auch nicht als Kommentar hier, ich will morgen wirklich alles so sehen, als wäre es live. So schlecht sind die Chancen für die Sense-Bürger nämlich gar nicht. Da liegt noch ALLES drin sag ich Euch!! Also, wenn ich dann weiss, wie sie heute gespielt haben (bitte wirklich nicht verraten), werde ich mich dann schon dazu äussern. Ich bin mega gespannt!! Gut, ich glaube es geht am Dienstag noch um alles für Gottéron, es kann ja nicht sein, dass man schon eine Runde vor Schluss in den Playouts ist! Aber eben, verratet es mir ja nicht!

Freitag, 20. Februar 2015

HC Lugano - SC Bern 3:1

Ja, war zu erwarten. Es war vom Kampf her OK, spielerisch haben wir wohl im Moment eine Menstruationspause eingelegt, da war ganz wenig gutes drin in den Angriffsbemühungen. Sieht man ja auch schon an unserer magistralen Torausbeute. Eben, Rang 1 ist weg, sind wir Realisten, den Rang 2 sollte man jetzt aber irgendwie schon noch halten, denn die Feigenlecker sind jetzt genau 6 Punkte hinter uns auf Rang 3. Sie könnten uns mit einem hohen Sieg dann noch überholen wenn wir weiterhin solchen Offensiv-Müll abliefern. Aber daran denke ich noch nicht, viel wichtiger wird sein, dass wir so langsam aber sicher den Tritt in die Playoffs dann schon finden, einfach so Schalter umkippen funktioniert meistens nicht.

Also, die ersten 10 Minuten hatten wir eigentlich alles im Griff - zumindest hinten. Gegen vorne ging es genau bis zur blauen Linie gut, danach war meistens Schluss mit dem Künstler-Latein. Zu viel war auf Zufall, wenn man dann mal durchkam, versuchte man mit Trickpässen die Abwehr auszuhebeln, was mir eben schon zeigte, dass man den Schaum vor der Fresse nicht hatte. Nach 10 Minuten riss dann unser Faden noch mehr, Lugagel kam besser ins Spiel und schläpperte sich durch einen haltbaren Weitschuss in Führung. Unsere Reaktion war kurz da, es wurde zum Teil knüppelhart gehebelt, aber mir wäre lieber gewesen, wenn man so was ähnliches wie Torgefahr erzeugt hätte. Das blieb aber aus.

Im zweiten Drittel sass man kaum, da erwischte der Holldrioway den immer noch mit nervenzuckungen geplagten Planzato widerlich zum 1:1, der Fribourger Ausschiss Vauclair lenkte unhaltbar ab. Dann war das eigentlich unser Drittel, Lugagel kriegte nun selber den Sack nicht mehr auf den Boden. Doch eben, wir hatten zwar Chancen, doch das "ich murks oder schlenz ihn rein" ist bei uns im Moment nicht mehr da. Da war sicher auch Pech mit dem Pfostenschuss von Moses, da war sicher auch Pech das Dirty Ritchie im Moment der Chancentod des Jahres ist, der nur noch trifft wenn er von hinten in den Rücken rammt. Aber bevor jetzt die ganze Dattelfraktion aufheult, sollen sie sich mal ihren Elchscheissefresser mit dem Pisshelm anschauen, selten so ein Schwein auf Kufen gesehen. Aber kein Problem, morgen wollen wir erneut nicht gewinnen, sondern dann vielleicht einem Schweden zeigen, wieso es besser ist wenn sie saufen und in die Hosen pissen als Hockey zu spielen. Wird aber ein Wunschtraum bleiben, denn gesperrt werden wegen diesem nordländischen Kajakbumser will wohl kein Spieler.

Im letzten Drittel müllerte es uns dann die Entscheidung gnadenlos rein. Der andere Elchlecker und der richtige Elchlecker schossen uns in die Niederlage. Der Rest waren dann noch Abrechnungen und Fouls gepaart mit haarigen Versuchen unsererseits, den Anschlusstreffer noch zu erzielen. Es blieb bei den Versuchen, weil es halt föcking bullschit war, was wir vor ihrem Tor abzogen. Aber egal.

Morgen muss die Devise klar sein: den nötigen Punkt holen, damit uns die Mafiosi nicht noch aufholen können, dann vielleicht noch dem Elchscheissefresser noch einen diskret aufs Maul geben. Chiese, unser Käsa des Jahres, wird übrigens vielleicht morgen nicht spielen können, seine Frau gebar im vor 12 Minuten einen gesunden Schimpansen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Lugagel lechzt nach Hagel

Und weiter geht es mit einem nutzlosen Knaller. Zumindest für uns, für die Lugagels geht es doch noch um einiges: Den Heimvorteil in den Viertelfinals. Unseren Plan habe ich inzwischen ebenfalls begriffen: Gegen den Z wollten wir gewinnen, mit 9 Punkten Vorsprung hätte man Rang 1 auf sicher gehabt. Das ist missglückt, und nun betreibt man minimalen Aufwand und lässt sich nicht vom Rang treiben, riskiert keine Verletzten mehr und akzeptiert auch Rang 2. Nur so kann ich mir den Schlappafter-Match gegen Lausanne erklären, nur so! Im Moment nervt es mich leicht, doch wenn wir in 8 Tagen die Playoffs starten und keine neuen Verletzten haben, werde ich wohl darüber hinwegkommen.

Der Palmenklub freut sich extrem auf unseren Auftritt heute in der Resega. Patrick Fischer, die Angelrute an der Bande der Grissini-Stangen, denkt ebenfalls schon leicht an die Playoffs und will seine Nordlichter heute nur 50 Minuten auf dem Eis lassen, damit sie in den Playoffs dann Kraft für mindestens 1 Spiel haben. Lugano rechnet sich natürlich gute Chancen auf 6 Punkte an diesem Wochenende aus, auch die haben Abschnitt 1 in diesem Artikel begriffen.

Ich wurde sogar von der Clubleitung des HC Lugano angemailt, sie haben mir das in diesem Artikel angehängte rührende Bild geschickt, wo Präsidialdame Montegazzo (deutsch: Frau Schwanzberg) den Sebastard Reuille für sein 800. NLA-Spiel ehrt. Absolut herzig, bloss: Lieber HC Lugano, ist ja alles schön und gut, aber könntet ihr nicht noch eine Beschriftung mitliefern, damit man weiss, wer rechts und wer links steht. Beide haben ein Zeichen von Lugano auf der Brust, beide haben den gleichen Haarschnitt, also bitte Lugano, denkt auch an die Leute, die nicht tief mit eurer Organisation verwurzelt sind. Ich schätze mal das Reuille rechts steht, der spielt doch mit einer Gitterbrille? Egal.

Der einzige Nachteil für die Blankolehris könnte heute sein, dass wir uns ja jetzt nicht in die Playoffs losen wollen. Nach dem arschkrepierenden Match gegen Lausanne wollen wir garantiert einem möglichen Playoff-Gegner den Tarif durchgeben. Ich bin ja mal gespannt, was das für ein Spiel wird.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fribourger Hundezüchter züchtet Dalmatiner ohne Punkte!

Sportlich sieht es nicht sehr gut aus für den Wonneproppen-Verein an der Sense. 7 Punkte Rückstand auf die Piller, nur noch 3 Spiele, da braucht es jetzt die volle Konzentration und den Glauben, dass Biel keine 3 Punkte mehr holt. Die Teamleitung hat aus diesem Grund eine klare Devise verlauten lassen: "Kein Gedanke an Punkte mehr, einfach gewinnen und nicht rechnen". Das dauernde Gerede über die fehlenden Punkte sei hemmend, so die Meinung in der Chefetage der Fribourger. Deshalb wurde den Spielern alles verboten, was mit Punkten zusammenhängt. So dürfen sie im Car keine Pippi Lanstrumpf-Filme mehr anschauen, weil das gute Mädchen so viele Punkte im Gesicht hat. Jassen wurde ebenfalls verboten, weil es da um Punkte geht. Ebenso dürfen die Spieler keine AkuPUNKTur mehr in Anspruch nehmen. Auch dürfen sie ihre Briefe nur noch mit Komma schreiben, keine Punkte mehr setzten, was dann zu einem unhuren Geleier ausartet, da die Sätze dann länger werden als Schüschu in Zentimeter.

Das sind harte Zeiten für die Erfolgstruppe. Umso erfreulicher ist der sensationelle Zuchterfolg, den Hundetüchter Rotzetter in seinem Dalmatiner-Schlag hatte. Zum ersten Mal gelang es ihm, die Dalmatiner ohne Punkte zu züchten. Eine Sensation. So dürfen auch die Spieler des HC Fribourg Gottéron sich wieder ein Dalmatiner-Welpen kaufen. Ihr ahnt es bereits, die regulären Dalmatiner sind den Spielern ebenfalls verboten worden.

Wie ist dem Herr Rotzetter diese Zucht denn gelungen? Es sein nicht schwierig gewesen, betont der sympatisch riechende Mann. "Der Rüde mit Namen Heins hat das Weibchen mit Namen Sprunger einfach während einer Live-Übertragung eines Gottéron-Spiels gedeckt". Das war alles? "Ja", versichert der verlederte Haudegen. Er habe das schon mal probiert, allerdings sei dann der Torhüter zuviel im Bild gewesen und die Welpen hätten dann keinen Hals gehabt. Nun aber ist die Zucht geglückt, ich bin mir sicher, dass sich bald die gesamte Weltpresse um den Züchter reissen wird.

Fribourg-Gottéron - der Konkurrenz immer ein paar Punkte hintendrein!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Das einzig positive Feeling am jämmerlichen Abend gestern


Ja, als fliegender News-Reporter habe ich natürlich meine unheimliche moderne Kamera gezückt, damit diejenigen von Euch, die nicht am Spiel waren, diese Bilder sehen könnt. Sieht attraktiv aus, es gab sogar etwas Wärme ab, so dass man nun den Einlauf auf Playoff-Niveau hat. Nur sollte es das Team auch noch zeigen, sonst sehen wir diese Show nicht mehr sehr häufig.

Mein Vorschlag wäre gewesen, die Spieler nach dem Spiel mit bluttem Arsch auf diese Röhren zu setzten, quasi ein Hardboiled Waxxing, nach dem Gekratze wären abgebrannte Arschhaare wohl die gerechte Strafe gewesen.

Dienstag, 17. Februar 2015

SC Bern - Lausanne HC 0:2

Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern. Der Eishockeysport entstand zwischen 1840 und 1875 in Kanada, wo britische Soldaten das schottische Shinty auf Schnee und Eis spielten. Die Bezeichnung Hockey kommt aus dem Französischen und bedeutet etwa „krummer Stock“.
Heute haben wir doch gezeigt, dass wir die Definition von "Eishockey" aber sowas von perfekt realisiert haben. Wir spielten tatsächlich wie Schinti auf Schnee und bei uns war heute nicht nur der Stock krumm, sondern auch die Beine, die Nüsse und der Kopf. Hey, über dieses Spiel fehlen wir wirklich fast zum ersten Mal die Worte, das war schlimmer als die ganze letzte Saison zusammen. Unsäglich, untauglich, vergeigt, demotiviert, zweikampfschwach, beschissen, passunsicher, schussscheissemässig, doof. Es war so unterhaltsam heute, wie wenn der Urologe Dir seinen Finger in Deinen heilige Öffnung steckt und irgendwas an der Prostata rumfingert.
Im ersten Drittel sah man Scheisse mit Reis.
Im zweiten Drittel sah man Scheisse mit noch mehr Reis.
Im letzten Drittel sah man geschissenen Reis mit einer Prise Kuhdreck obendrauf.
Kurz und gut: Wir spielten wie Kloterons Flyburg. 
Ich möchte mich ja auch irgendwie was Positivies aus diesem Spiel nehmen. Ich gebe mir Mühe. Also, laut Metzger ist es scheissegal, ob man Rang 1 oder Rang irgendwas hat. Das Schwierige wird wohl sein, dass wir hier in der Schweiz sind, nicht immer gleicht man da den Auswärtsnachteil aus, auch wenn man gut drauf ist. Aber egal, das Zeichen des Teams war heute deutlich: Man wartet auf die Playoffs, egal was man noch alles vergeigt, es spielt für sie keine grosse Rolle mehr.
Mehr kann ich zu diesem Gurkensalat mit toten Fliegen drin wirklich fast nicht schreiben. Das war heute desolat wie alben mein Feldwebel Bösiger, wenn er in der Kaserne sich mit einer Escortdame vergnügen wollte, irrtümlich im Vollsuff aber einen Mann bestellt hat und es erst am Morgen bemerkt hat weil er mit O-Beinen zum Antrittsverlesen einlief und es brannte wie Feuer.
Viel spannender war heute natürlich der Kampf unten am Strich. Die Situation hat sich nicht dramatisch verändert, Gottéron vergeigte eine 3:1-Führung und Kloten hat das Freilos Rapperswil in der Verlängerung geschlagen. Noch 3 Spiele und 7 Punkte Rückstand für die Heldenteams ... da liegt noch alles drin! Mein Tipp: gebt auf, denn Biel wird noch gegen unseren "ohne Bobo ins Playoff"-Team spielen. Konzentriert Euch auf eine saubere Platzierungsrunde, sonst leckt Euch Ambri noch in eine Serie gegen Rappi rein!

Montag, 16. Februar 2015

Neues Rätsel dank Herrn Hintermann

Seht ihr, so kann es einem gehen. Da will man mal wirklich nett und anständig auch in Richtung Westen sein, da kommt der Herr Hintermann und beleidigt wirklich recht heftig die gesamte Fan-Schar vom Götterklub SC Bern. Dabei waren die Leute so nahe an der Lösung, die natürlich "Prähistoriemaske" war, oder auch was anderes, ist egal, mitmachen ist wichtiger als gewinnen, das Motto wurde nicht von Olympia-Fanatikern erfunden, nein, das ist das bewährte Motto von Herrn Hintermanns Lieblingsklub, dem HC Fribourg Gottéron, und das nicht erst seit heute, seit 77 Jahren.

Das neute Rätsel kam mir erst jetzt in den Sinn, auch weil der Herr Hintermann sich so grob geäussert hat. Ihr seht wieder 4 Bilder und gesucht wird 1 Wort, es ist absolut egal wenn ihr ganze Sätze bildet, hier ist Hardboiled SCB-Toleranz und nicht die preussische Erziehung von Herrn Hintermann.

Ihr seid wirklich meine Zeugen, dass ich Gottéron heute nicht gebasht habe. Mit keiner Silbe habe ich Witze gemacht oder erwähnt, dass eine der teuersten Mannschaften auf Rang 9 rumgurkt und die Playoffs nur noch schafft, wenn ein Wunder passiert. Ebenso fehlten dumme Sprüche wegen dem 0 Punkte-Wochenende der Dragoner, alles habe ich mich verklemmt, weil ich mich bessern wollte. Und nun sowas.

Egal, viel Spass beim Raten!

Hardboiled SCB kupfert ein tolles Spiel ab!

Es ist mir stinklangweilig, nach Niederlagen noch extremer, OK, morgen geht es bereits weiter mit dem Saucisson-Derby gegen die Lauchstengel aus Lausanne mit ihrem mockigen Trainer Enzo Ehlers. Normalerweise keine grosse Geschichte, aber wir müssen doch ziemlich cool einen Dreier holen, damit wir den Z im Zaum halten können. Die Doppelrunde gegen die Lugagels vom Wochenende wird ja dann zusätzlich schwer, bevor das "ich wähl mir meinen Playoff-Gegner"-Spiel in Biel folgt.

Da ihr alle gleich seid wie ich, werdet ihr hocherfreut sein, dass ich ein beliebtes Handy-Spiel (4 Bilder - 1 Wort) abgekupfert habe. Wir starten heute sehr schwer in dieses Game, schaut Euch die Bilder genau an und findet das gemeinsame Wort heraus. Euren Lösungsvorschlag schreibt ihr in einem hochstehenden Kommentar darunter. Richtige Antworten, originielle Antworten, doofe Antworten, wie immer ist auf Hardboiled SCB alles erlaubt. Preise gibt es keine, da ihr alle meine Preise in der Vergangenheit abgelehnt habt. Auch dieses Mal hätte ich Knaller-Preise gehabt, so zum Beispiel ein Betty Bossy-Kochkurs mit Roman Wick oder ein Wellness-Weekend mit Josh Holden. Aber eben, lassen wir die Preise sein und raten einfach zur Freude. Ich darf natürlich auch mitmachen, da ich die Lösung schon wieder vergessen habe.

Ein historischer Beitrag übrigens! Zum ersten Mal seit Monaten findet ihr hier kein Gottéron-Bashing, das nur zum Zeigen, dass es auch anders geht. Abgesehen davon muss man ja gar nicht mehr bashen, die Rangliste basht sie ja bereits genug. Und in den letzten 4 Runden werden die alles geben, wenn sie denn Lust dazu haben.

Der Strichkampf wird mich aber natürlich weiterhin beschäftigen, ist ja unheimlich spannend dort. Zwei aus dem Trio Gottéron, Kloten oder Biel werden es vergeigen, für mich natürlich eine perfekte Vorlage für messerscharfe Analysen und Schlämperlige.

So, nun viel Spass beim Raten!

Sonntag, 15. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Die Schweizerische Teletext AG

Uha, was für ein Bock haben denn die geschossen? Und niemand merkt den Fehler, das ist noch fast skandalöser. Aber das ein Unternehmen überhaupt so was öffentlich machen darf, gibts doch eigentlich auch nicht. Findet ihr den Fehler? Schaut Euch die Rangliste nach dieser Runde mal ganz genau an!

Da wird doch der HC Fribourg Gottéron unter dem Strich geführt. Uha uha uha, ich kann nicht mehr, da hat wohl jemand den Rechenschieber in eine Öffnung eingeführt. 4 Runden vor Schluss, Fribourg unter dem Strich, uha uha uha, schön wäre es ja. Da hat jemand wohl etwas zuviel gebechert bei der Teletext AG. Als ob Fribourg, ein Meisterkandidat, jemals von 46 Spielen deren 28 verlieren würde. Nein also sowas, ich kugle mich vor lachen, das ist sehr peinlich.

Wäre diese Rangliste wahr, dann würden sie ja nicht in die Playoffs kommen, schon dieser Gedanke ist sowas von schizophren, dass man sofort an was anderes denken muss. Sie haben eine sehr teure Mannschaft und sie stehen in Wahrheit sehr viel weiter oben, oder?

Oder habe ich da etwas verpasst? Nein jetzt, die haben doch in letzter Zeit so grosse Erfolge gefeiert, kommt schon, das kann nicht sein, oder? Sie haben zum Beispiel ja den ... also ... egal, kommt mir jetzt gerade nichts in den Sinn, aber ihr mögt Euch da sicher besser erinnern als ich.

Das aus Fribourg niemand reklamiert finde ich auch krass. Ich rufe schon an, wenn beim SCB bei den geschossenen Toren ein Fehler ist, aber wenn mir gefühlte 30 Punkte fehlen, würde ich Strafanzeige machen! Echt jetzt!

Aber auch wenn die Rangliste so stimmen würde, ich bin jetzt selber ein bisschen unsicher geworden, denn die Teletext AG irrt sich eigentlich nie, wäre es ja kein Problem. Gottéron hat noch 4 Spiele gegen Lugano (a), Genf (h), Genf (a) und Kloten (h), da wird man ja die benötigten Punkte locker einspielen. Was sind schon 5 Punkte wenn man es mit unserem Universum vergleicht? Ein Klacks!


ZSC Lions - SC Bern 3:1

Ja, das war Party pur in der Mehrzweckhalle zu Zürich, die mit einem Eishockeystadion noch nie was zu tun hatte. Mit einer für mich absolut untauglichen Offensiv-Leistung geigen wir mit 1:3 in den Keller. Nicht das Resultat nervt mich, sondern die Art und Weise wie wir gespielt haben. Offensive Aktionen? Fehlanzeige. Gute Konter? Fehlanzeige. Kernige Kombinationen? Fehlanzeige. Hinten hielten wir einigermassen dicht, das war OK, allerdings konnte man auch mit einem Beppo in geiler Form so nicht gewinnen. Dabei wäre die Effizienz ja geil gewesen, aus 4 gefährlichen Schüssen haben wir ein Tor gemacht. Wir hatten keine Chance heute, das Rennen um den Qualisieg ist wieder offen.

Dabei begann es eigentlich sehr gut. Wenige Sekunden waren gespielt und schon führten wir. Simon Moses lenkte einen Holldrioway Schuss-Pass in die Krätze ab. Was bewirkte die frühe Führung? Nichts, gar nichts. Im Gegenteil, ab diesem Moment spielte nur noch der Z und drückte uns happig ins Drittel rein, so dass der Metzger im ersten Drittel bereits sein Zeitaus nehmen musste. Sagt genug, oder? Aber die Zürcher, angeführt von Mutterhutzenbrohn Fick, zogen zwar Druck auf, waren aber in der Offensive genau so Blindschleichen wie wir. Nur das sie eben zu Torchancen kamen, bei uns versandeten die Angriffe wie Giraffenscheisse im weichen Schnee. Ein schwaches Drittel, trotzdem führten wir.

Der zweite Abschnitt läutete dann unseren Untergang ein. Und es war eigentlich auch verdient. Mich nervte aber, dass wir verhängissvolle Unterzahl-Situationen en masse hatten. Hatte nicht der Crawford-Krähenvotz im ZSC-Kluborgan "Blick" sich mal beschwert, dass die Heimklubs von den Schiris zu gut behandelt werden? Per Zufall gerade vor dem Cuphalbfinal, den die Lions ja happig vergeigt haben und uns schlussendlich zum Cupsieger gemacht haben? Nun, er hat wirlich recht, nur sollte er auch abheueln wenn sie in ihrer grässlichen Mehrzweck-Musikantenstadel-Beatrice-Egli-Halle spielen. Die Strafen gegen uns waren alle OK, nicht dass ihr mich falsch versteht. Aber bei den von Muttervotzi Fick angeführten Spielern ging sehr vieles durch, was bei uns sofort eine Strafe gab. In diesem Spiel kann man immerhin sagen, dass der Sieg dann auf die richtige Seite rutschte. Frauenversteher Tallinder, Pippi Langstrumpfs Pferd Nilsson und die Frau von Ozzy Osborne (Shannon) schossen uns in diesem Drittel ab. 3:1 und wir waren eigentlich schon finitio.

Im letzten Drittel kam lange nichts von uns, erst als die Uhr wie ein Meth-Kocher von der Langstrasse langsam den Löffel abgeben wollte, entwickelten wir so etwas wie Druck. Aber nicht den Druck, den wir hätten machen sollen. Da erwarte ich Druck wie von einem Matrosen, der 8 Monate nur mit Thunfischen geküsst hat und dann das erste Mal vor seiner Helga steht, die zwar 31 Kilogramm zugenommen hat, ihn aber in Handschellen und Strapsen erwartet. Wir zeigten aber höchstens eine Nummer wie wenn der Herr Pfarrer seine Frau zwecks Kinder machen begattet. Aus, Schluss, vorbei, Zug kann sich seine Träume von Rang 2 mal wieder etwas in den kleinen Hintern von Matschbirni schieben, wir müssen uns den Quali-Sieg halt weiter hart erarbeiten.

Nehmen wir es locker, 3 Punkte Vorsprung sind zwar nicht die Welt, aber die Züricker müssen ja auch mal uns erst überholen, bevor wir den Rang verlieren. Für die Playoffs ist es mir egal ob Rang 1 oder 2, nicht aber für ein eventuelles Finale, denn nehmen wir mal die Spiele gegen den Z, da haben seit 2 Jahren immer die Heimteams gewonnen. Auch wichtig ist, dass wir immer noch 39 Punkte Vorsprung auf Gottéron haben, die sollten uns ja so kaum mehr überholen können. Uha.

Freitag, 13. Februar 2015

SC Bern - HC Fribourg Gottéron 4:1

Regel 1: Als Cupsieger feiert man nicht ab, geht dafür mit dem nötigen Elan in das nächste Spiel. Fazit: Erfüllt. Regel 2: Wenn Du als Gastklub um die Playoffs kämpfst, musst Du alles geben, Pucks fressen, Banden lecken, boxen, prügeln, motoren und ohne Slip spielen. Fazit: Nicht erfüllt. Eine solide Leistung reichte uns, um die Furzburger relativ deutlich und ungefährdet vom Eis zu arbeiten. Wir waren eklig heute, standen den Hutzenbröhnen mehr auf den Füssen rum wie ich alben wenn ich tanzen sollte, das hat bereits gereicht. Gottendrohn spielte ohne Feuer, ohne Überzeugung, so wird das mit Garantie nichts mit Playoffs. Bei uns braucht es allerdings auch noch viel, um einigermassen ins Playoff-Niveau zu kommen. Mir passte heute das Powerplay nicht, mir passten heute die diversen Aussetzer in der Abwehr noch weniger. Aber egal, noch ist nicht Party-Playoff-Time, es bleiben ja noch zwei Wochen.

Also, die Cupsieger waren wirklich bereit, das muss ich neidlos sagen. Ich habe nach dem Cupsieg wohl mehr gesoffen als das ganze Team zusammen. Egal, ich bin ja auch nur Fanatiker und nicht Aktiver. Von Beginn an waren wir wirklich bissig, liessen den Krabbenburgern keine Raum, störten gut. Bald schon hatten wir einen Penalty zum Knallen, aber Plüsch Ferdu hämmerte das Teil dem Conz an den Hals. Uha uha uha. Kann ja gar nicht sein, gell? Wir kamen zwar mit Wucht, meistens war das Eindringen in ihr Drittel mit Murks und Krampf verbunden. Es fehlte die Tube Gleitcreme, ganz klar. Aber unser Gegner packte da seine Chance viel zu wenig, irgendwie war das Angsthasen-Hockey. Die ganz grossen Chancen fehlten auf beiden Seiten, es gab ein paar getümmelartige Szenen, die aber verfurzt wurden. Kurz vor Ende des Drittels wurden wir dann von einem Lob-Pass überrascht, Daniel Frisch konnte wirklich oberdoof einschieben, weil Beppo 3 Meter weghechtete. Egal. Das passte mir gar nicht, aber zum Glück haben wir ja Doc Holliday, seine Granate brachte uns noch im ersten Drittel zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel zogen wir dann energischer unsere Bahnen. Die Hutzenbröhne brachen ihre Angriffe meistens schon ab bevor sie begonnen hatten. Und hinten räumten sie gnadenlos nicht auf, so dass der junge Hügel uns bald in Führung bombte. Da sämtliche Reaktionen der Gotteronistis ausblieben, stocherte Lochrand ungefähr 300 mal nach bis er die Scheibe zum 3:1 in die Krätze fegte. Das war bereits sowas wie ein K.O. für die Seppelbande aus dem verbotenen Tal. Fast krass wie unbeholfen sie sich anstellen, was war mit Julien los fragte sich das ganze Stadion. Irgendwann war der doch gefährlich und gut, heute war er so ein Gschtabi wie noch selten gesehen. Wurde er beim Onanieren erwischt? Von Mutti? Oder noch schlimmer ... vom Trainer? Egal. Nach 40 Minuten war für mich der Fall klar.

Der letzte Abschnitt brachte dann sofort die endgültige Klarheit. Holldrioway knallte uns herrlich zum 4:1, endlich mal ein flüssiger Angriff, heute war vor allem mein Getränk flüssig, nicht aber unsere Angriffe. Im Powerplay übten wir weiterhin relativ gnadenlos schwach, zwar hatte es gute Ansätze, aber es war etwa so gefährlich wie ein Sprung vom untersten Treppentritt auf den Boden. Doch eben, es reichte zum ungefährdeten Sieg, auch weil Beppo nach ein paar Aussetzern am Schluss dann grandiose Paraden zeigte und die Hutzenbröhne dann noch fast ein bisschen nervte.

Also, wir leadern gewaltig, 6 Punkte sind gut auf den Z, auch wenn am Sonntag die Zürcher 100:0 gewinnen werden wir Leader bleiben. Sowas habe ich mir gewünscht, wagte es aber nicht auszusprechen. Ach, noch ein kleines Detail ist mir in den Sinn gekommen: Wir haben am Mittwoch mit 2 Stunden harter Arbeit mehr Titel erreicht als Gottéron in 77 Jahren. Schon krass. Aber geil.


Kommt heute auch Gottéron zu spät nach Bern?

Nach der unrühmlichen Reise der Kloten Flyers nach Bern, droht heute bereits die nächste Verspätung. Wir erinnern uns: Die Kot Flyers sind im Stossverkehr durch das engste Loch der Welt gefahren und blieben prompt stecken. Also Quasi ein motorisierter Analverkehr. Die Auswirkungen waren bekannt: Kloten kam verspätet in Bern an, spielte wie ein Gurkenverein der zu spät angekommen ist und verloren das Spiel wie ein Verein, der zu spät angekommen ist.

Der HC Fribourg Gottéron hat das zur Kenntnis genommen und auf diesen Missstand sofort reagiert. Für die Auswärtsfahrt nach Bern wurde die Abfahrtszeit auf heute Morgen 03.00 Uhr festgelegt. Auf dem Navi-Gerät sah der Buschauffeur dann schon, dass sie ja gar nicht durch den Gubrist-Tunnel fahren müssen, aber es war schon zu spät. Die Route wurde von Verkehrsexperten ausgearbeitet und soll absolut stausicher sein.

Das Problem ist jetzt allerdings, dass der Bus über Wanderwege geleitet wurde. Prompt passierte das Unvermeidliche und der Car rutschte rechts ab dem schwammigen Weg und blieb stecken. Sofort wurden die Eltern der Spieler angerufen, damit sie den Car mit Muskelkraft aus dem Schlamassel befreien. Scheinbar kriegen die Spieler von der ganzen Aufregung nichts mit, da sie drinnen eine Endlosschlaufe des Films "Teletubbies zeigen ihre inneren Organe" sehen.

Die Eltern der Spieler sind aber nicht in der Lage, das Gefährt auf die Bahn zu heben. Der HC Fribourg Gottéron bittet nun alle Wandersleute in der Region Napf, doch schnell mitzuhelfen. Falls es per Zufall noch Wanderer hat die circa 200 Liter Benzin mit sich rumtragen, sollen die doch auch kommen, da der Tank der Fribourger noch leerer ist als der Punktestand der Hutzenbröhne. Es war halt nur Benzin drin für 60 Kilometer. Der HC Fribourg Gottéron hat den Standort des Cars wie folgt beschrieben: Links und rechts ist Wald und eine kleine Strasse führt nach vorne. Sollte man finden können. Region Napf.

Also, helft bitte mit wenn ihr gerade am Wandern seid. Jeder Helfer darf anschliessend total gratis dem Car nachschauen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Die wahren Facts zum Gubrist-Stau von gestern

Es wurde viel geredet über die Anfahrt der Kloten Flyers nach Bern. Nicht einmal ein Reisebüro aus Hinterkappelen würde wohl eine Fahrt Zürich - Bern um diese Uhrzeit organisieren. Aber egal, das müssen die Flyers selber wissen. Tatsache ist, dass viele Unwahrheiten über den Vorfall berichtet wurden. Hardboiled SCB hat sich wie immer auf die Spuren der Wahrheit gemacht und kann Euch dank einem Polizeifoto die wahren Facts präsentieren.

1. Der Stau war provoziert. In der 5 Reihe vorne, das 16. Auto von links ... deutlich zu sehen, dass es sich um die Karre von Fige Hollenstein handelt. Scheinbar war der Moment für ihn gekommen, saubere Rache für die Entlassung zu nehmen.

2. Der Car der Flyers hat NICHT gebrannt. Die Rauchentwicklung war da, aber das war Peter Guggenmusikberg der eine Pfeife voll Gras dampfte. Nichts aussergewöhnliches.

3. Sean Fenstersims Simpson hat sich als einziger über die Verspätung aufgeregt, da ihm so viel Zeit fehlte, ins Leere zu starren.

4. Die Spieler empfanden das späte Eintreffen in Bern als Erlösung, da sie nun nur 30 Minuten von Simpson mit Anschweigen und depressiven Themen belästigt wurden.

5. Ebenfalls gefallen hat der Stau dem Herr Gay Du. Freudig soll er gerufen haben "das sieht ja aus wie an einer Denner-Kasse um die Mittagszeit!".

6. Der Gubrist-Tunnel wurde inzwischen abgetragen und steht im Garten von Victor Stancescu. Ideal als Aufenthalt wenn er Besuch von den Verwandten kriegt.

7. Martin Gerber hat jeden Final, den er gespielt hat, hemmungslos verloren. Als Trost wurde er dafür für die "Gottéron-Trophy" nominiert, die er aber trotzdem fast nicht gewinnen kann, weil immer Gottéron gewählt wird.

Für mich steht deshalb fest: Die ganze Aktion war von "Blick" organisiert, damit man sogar noch eine Anreise als Reisser-Geschichte verkaufen konnte.






Cupfinal SC Bern - Kloten Flyers 3:1 WIR SIND CUPSIEGER!

Es ist etwas spät geworden, ihr verzeiht mir, gell? Aber wenn man doch einen Titel holt, auch wenn es der Cervelat-Cup ist, dann lötet man halt ein paar Bierchen noch runter bevor man nach Hause zischt. Die ganz grosse Fuhre war es nicht, es war eine grosse Freude, klaro, aber ehrlich gesagt denke ich bereits nur noch an den Freitag, wo wir doch den Hutzenbröhnen die Pelle über die Wurst stülpen wollen. Ach ja, wichtige Meldung noch nach Fribourg: Wir haben unseren 15. Titel geholt, jaja, so kann es gehen wenn man einigermassen erfolgreich spielt, schade haben ein paar Teams den Cervelat-Cup nicht ganz so ernst genommen wie wir und Kloten. Obschon die Klo aus Ten haben meine Nerven heute sehr strapaziert, nicht wegen dem Spiel, sondern wegen ihrer Mega-Weltklasse-Lufthansa-Airbus-Planung für dieses Spiel. Man stelle sich vor: Es ist wohl das letzte Spiel in dieser Saison, bei dem die Buben was gewinnen können, und sie fahren um 17 Uhr in eine Stau rein, der ihnen die ganze Vorbereitung auf das Spiel in den Hintern presst. Hallo? 17 Uhr auf der A1 Richtung Bern? Da gibts sogar noch Stau wenn ein Eichhorn eine Eichel auf den Hammer presst. Amateure!

Aber kommen wir zum Spiel, dass uns den 15. Titel bescherte. 15 Titel! Das sind ja jetzt mal so grob gerechnet 15 Titel mehr als zum Beispiel Ajoje hat ... oder der EHC Mirchel ... oder, hmm, ist schwer, oder Fribourg? Bin mir da zwar nicht ganz sicher. Egal, also, wir haben ab der ersten Minute heute nicht gut gespielt, wir haben einfach hart gearbeitet. Vorbei war es mit dem Trauermarsch wie noch vor 2 Wochen, als wir gegen die Flugblätter wie Gonzos untergegangen waren. Heute stimmte die Einstellung, das Spielerische war erfahrungsgemäss nach einer Natipause noch nicht auf dem Toplevel. Aber es war egal, wir hatten die Flieger im Griff als gäbe es keine Flügel mehr. Torchancen gab es kaum, aber wir kamen mit unseren Angriffen immerhin vor ihr Tor, im Gegensatz zu ihnen. Es wäre fast ein 0:0-Drittel geworden, hätte da nicht der endlich wieder genesene Holldrioway nach einem Bully herrlich in den Angel geschlenzt. Dieses späte Tor war dann schlussendlich eigentlich schon die Vorentscheidung, weil die Taktik von Kloten schnell klar war: Komisch spielen, keine Angriffe zeigen und auf das Penaltyschiessen hoffen. Aber, merkt Euch das, der SCB ist KEIN Tunnel mit Stau!

Im zweiten Drittel ging es dann scorermässig mehr zur Sache. Innert ein paar Sekunden war der Pott in unseren Armen. Erst murkste Moses einen rein, danach verarschte Schwerweh die Abwehr und provozierte ein Eigentor der Marke "Hans Fenstersims kann gar nicht Sean Simpson sein, da der Simpson meistens einen Lätsch macht als hätte er Collin Muller als Assistenten-Tusse an der Bande".  Das 3:0 liess dann bereits Feiergedanken hochkommen, vor allem spielte Kloten in diesem Drittel den totalen Müll zusammen. Hey, die müssen aufpassen, dass sie nicht noch in die Playouts kommen. Uha uha uha. Egal, das Drittel war durch, 3:0, der 15. Titel war griffbereit. 15 Titel! Hallo Fribourg ... 15 Titel!

Im letzten Drittel waren wir wie Immodium Akut, das berühmte Medikament wenn Dir der Darm rumpelt und Du unter wehklagenden Winden alle 3 Minuten auf den Topf musst: Wir verhinderten einfach nur noch. Allerdings ging für mich nun deutlich zu wenig gegen vorne, aber wer will es den Jungs verübeln, der 15. Titel kam immer näher! 15. Titel! Schon geil wenn man einen Verein hat, der alle paar Jahre einen Titel einhamstert. Das können sie nicht in jedem Klub sagen. Echt jetzt, es gibt Vereine, die haben bis heute nur "dabeisein ist wichtiger als siegen"-Diplome im Schrank. Soll es geben. Also, Kloten macht noch einen, war ihnen zu gönnen, dafür kriegten sie als Belohnung einen Gubrist-Tunnelführer mit allen Abkürzungen durch den Tunnel.

Also, der Cup ist hier, war toll, ganz warm wurde mir nicht bei diesem Wettbewerb, aber wenn man Titel holen kann, dann holt man sie. Schade das nicht alle Vereine so denken. Ajoje zum Bespiel. Mirchel. Oder auch Hutzenbrohn. Geniesst den Moment, aber bereits morgen bzw. heute ist mir alles egal, am Freitag muss die verbotene Stadt in unserem 15-Titel-Stadion fallen.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Heute ist Cervelat-Day (deutsch: Cupfinal-Tag)

Ja, die unsägliche Pause ist nun endlich finito. An einem ungewohnten Mittwoch geht es heute vor ausverkaufter Hütte weiter mit dem Cupfinal gegen die Kot Flyers. Wer in diesem Cupfinal steht, will ihn auch gewinnen, das ist logisch. Nichts ist schlimmer als Finalniederlagen, sei es im Hockey, Fussball, Tischtennis oder im Unterhosenweitwurf. Da dieser Wettbewerb bis jetzt erst 11-mal ausgetragen wurde und der letzte Cup im Jahr 1972 war, gibt Hardboiled SCB wie gewohnt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Um was geht es heute: Wer das Spiel gewinnt, der gewinnt den sogenannten Schweizer Cup. Es ist quasi wie ein Playoff-Final mit best-of-one.

Was bedeutet ein Cupsieg: Das Du Cupsieger bist.

Schaut das Ausland auch zu: Kaum, da der Hockey-Cup nur noch in Sri Lanka und auf den Malediven gespielt wird.

Wieso ist der Cupfinal, wie sonst üblich, nicht an einem neutralen Ort: Das weiss wohl nur der Verband, ich nehme an es geht darum, dass möglichst viele Zuschauer kommen. Man stelle sich einen Cupfinal Rappi gegen Ajoje vor, in Langnau ... man müsste die Leute zwingen ins Stadion zu gehen.

Ist es für Kloten ein Nachteil, dass sie Auswärts antreten müssen: Auf jeden Fall. Der Heimvorteil für uns ist sicher wichtig. Allerdings hat der Verband reagiert und mit Kurmann einen Schiri aufgeboten, der Dir schon mal einen Titel wegpfeifen kann. Als zweiter Head ist Massy aufgeboten, der ist ein Heimschiri wenn wir Auswärts sind, ein Auswärtsschiri wenn wir Zuhause sind. Also ist der Nachteil für Kloten wieder ausgeglichen worden.

Was hat Kloten für spezielle Vorkehrungen getroffen: Nun, sie haben sich in der Tabelle zurückfallen lassen, damit man sie unterschätzt. Gleichzeitig haben sie einen neuen Trainer engagiert, der eigentlich Hans Fenstersims heisst, nun aber total kanadisch als Sean Simpson angepriesen wird. Das genaue Gegenteil von uns, wir sagen dem Boucher ja Metzger, sympathisch eingedeutscht. Wir geben die kanadischen Elemente lieber auf dem Eis wieder.

Wird es heute, wie in den Playoffs, auch viele Touristen im Stadion haben: Ja, auf jeden Fall. Finalspiele, egal wo und wie, ziehen immer Leute an, die keine Ahnung vom Stadion und vom Sport haben.

Wie erkennt man Touristen: Nun, sie stehen an der Schnellimbiss- und Sauf-Theke und bestellen vor Dir ein 4-gängiges Menu, 7 nicht-alkoholische Getränke, tempiert und mit Röhrchen. Danach machen sie nicht etwa Platz, sondern bleiben an der Theke stehen und beginnen zu diskutieren. Weiter beliebte Diskussionsorte, um Dir den letzten Nerv zu rauben: vor dem Eingang zur Toilette oder Beiz. Sapperlot, kickt sie raus!

Dann hoffen wir mal alle, dass wir diesen Retro-Pokal heute gewinnen. Gross gefeiert wird nicht werden, in 2 Tagen bereits kommt die fleischgewordene Ausscheidung aus Fribourg. Aber egal, ich wiederhole mich: Ein Final ist da um gewonnen zu werden! Schluss. Punkt.

Dienstag, 10. Februar 2015

Bührer: Cupsieg, Meister und dann Modedesigner?

Spezielle Ereignisse wie der Cupfinal müssen auch speziell dokumentiert werden. Nach dem Artikel gestern über die Kloaken Flyers ist also heute der andere Finalist dran: WIR! Die Göttlichen! Wir hatten diesen Cup ja schon einmal in den Klauen, nur mag sich niemand daran erinnern, weil es irgendwie knapp nach dem 2. Weltkrieg war. Aber egal, die Vergangenheit kann man gegenwärtig machen, wenn man morgen in einem hoffentlich packenden Spiel diesen unsäglichen Cup in die Vitrine spielt.

Für unseren geliebten Torhüter Marco "Beppo" Bührer wird es ein wegweisendes Spiel sein. Gewinnt der SCB nämlich das Double (Cup und Meisterschaft), hat ihm ein grosser Versandhandel zugesichert, dass sie seine von ihm entworfene Fan-Lederhose "Beppo" (s. Bild) offiziell in den Verkauf aufnimmt. Das ist für unseren Fanghand-Gott natürlich eine unheimliche Motivationsspritze, muss er sich doch langsam über sein Leben nach dem Hockey befassen. Zwar hat er ein Angebot vom Verband, dass er Goalietrainer der Goalietrainer werden könne, aber als er gesehen hat, das Löcherbecken Aebischer dann unter ihm trainieren würde, hat er dankbar abgesagt. So bleibt ihm vorderhand halt nur der Schritt in die Modewelt, der aber sicher erfolgreich sein wird. Die Lederhose "Beppo" hat durchaus das Potiential zum Verkaufshit:

- Die Hose gibt es in jeder Grösse, für Knabenfüdelili bis zum Panzer 68!
- Das Leder ist nicht irgendwie billiges Rind, nein, es ist Mumien-Leder!
- Durch ein patentiertes Druckknopf-Verfahren einstellbar auf jedes Gehänge!
- Einmaliger Gehänge-Simulator (Fülltasche für alten Socken oder Heering, unsichtbar eingenäht)
- Das Damenmodel mit eingebautem, waschbarem Tampon oder automatisiertem Bindenauswurf
- Spezielle Gummi-Gerbung, wenn man einen Klatsch auf den Arsch kriegt, tönt es wie ein Slapshot
- Fleckenabweisende Oberfläche. Ob Bier, Schaumpflaum oder Senf vom Bärezipfel - alles tropf ab
- Singender Hosenladen. Öffnest Du die Hose, ertönt "Mir hei ä Goalie, mir hei ä Goalie ..."
- Falls ein alkoholiserter One-Night-Stand mit einem Kadaver droht, ertönt eine Alarmglocke

Mehr Motivation kann man fast nicht haben! Es kribbelt, es geht bald los! Selbstverständlich werde ich mir diese hässliche Hose niemals kaufen, aber es geht ums Prinzip! 1 day left ...



Montag, 9. Februar 2015

Wunderheiler für Santala - Kloten versucht alles!

Ja liebe Freunde, in zwei Tagen geht es endlich weiter, und zwar gleich gnadenlos. Zuerst der Cupfinal, danach die letzten Spiele in der Quali, danach nahtlos angefügt die Playoffs. Bei den Klotener Flugblättern sieht es wohl etwas anders aus, erst der Cupfinal, danach ein verzweifelter Kampf um den Strich, danach nahtlos in die Playoffs. Von dem her werden die blauweissen Buben mächtig motiviert sein, um den Cup am Mittwoch zu gewinnen - es wäre der grösste Erfolg seit 20 Jahren für die Flieger - um eventuell danach einer der grössten Misserfolge mit dem erreichen der Playouts zu feiern. Krass - aber mein Mitleid hält sich nach unserer letzten Saison etwas in Grenzen ...

Es tönt aber noch in andren Belangen nicht gut für die Klotener. Bei Bern melden sich Doc Holliday und Kolbenschef scheinbar wieder zurück, so dass wir mehr oder weniger komplett einlaufen können. Wenn wir denn wollen. Anders die Situation bei Kloten, sie haben ja Santala nach einem präzisen Stockschlag von Wonneproppen Holden mit einem Armbruch ausser Gefecht gesetzt gekriegt. Holden wurde mit 5 Spielsperren belohnt, für viele Leute ist das zu wenig. Aber man muss eines bedenken: Holden hat auf seiner Rabat-Karte für grobe Fouls nach der 10 Sperre nun halt einen Bonus zu Gute, da kann man halt nicht einfach die Gesetze ändern. Ihr kennt das auch, wenn ihr die 10 Pizza beim Kurier bestellt ist meistens die Elfte gratis. Auch wenn man dann die Karte eben gerade nicht mehr findet. Es geht ums Prinzip!

Aber die Kloten Flyers versuchen alles, um den finnischen Fisch fit zu kriegen. Aus diesem Grunde wurde der scharmanische Wunderheiler "Knarkender Hirsch" (s.Bild) verpflichtet. Ihm werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Der leidenschaftliche Kiffer soll bereits unzählige Menschen von Armbrüchen befreit haben. Sein Vorgehen ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Er bricht dem Patienten mit einem sauberen Handkantenschlag auch den gesunden Arm. Seine seit Jahrhunderten weitervererbte Theorie: Wenn beide Arme gebrochen sind fühlt es sich wieder normal und gesund an. "Best stickhandlig after this" meint der sympatische Mensch. Dazu greift er sich in den Schritt, so dass ich mich frage, ob er wohl das richtige "Stickhandling" meint?

Egal, das müssen die Flyers selber wissen. Chef Gay-Du hat den Wunderheiler übrigens in Scharmanen-City kennen gelernt, als dort eine Denner-Filiale für Schrumpfköpfe eröffnet wurde. Am besten verkauft wurde das das Mannschaftsbild der Flyers. Meine letzten Infos besagen aber, dass es dem Medizinmann nicht rechtzeitig auf Kloten reichen wird, da er vor jedem Flug das Flugzeug aus Aberglaube mit einer Kräutermischung einstreicht und dafür ungefähr 32 Wochen braucht. 

Lassen wir uns überraschen und kümmern uns nicht um sie, wir geben Gas, wir geben alles und wir wollen diesen Pott. Ist doch eigentlich ganz einfach, nicht? 2 days left ...

Sonntag, 8. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Hardboiled Althauer



Den Eishockey-Fans ist es langweilig. Das ist klar, wartet man doch unsägliche Stunden darauf, dass es endlich weitergeht mit der Meisterschaft. Es gibt jetzt allerdings 2 gute Nachrichten: Erstens ist das die letzte Pause bis zur Entscheidung in der Meisterschaft, zweitens kommt ja am Mittwoch bereits der Cupfinal gegen die Fickschnitzel aus Kloten. Ein Licht am Ende der Taschenlampe!

Aber, das ist halt auch eine Tatsache, der pöbelende Hockeymob sucht natürlich eine Nebenbeschäftigung. Ich habe lange recherchiert, um den Leuten auf die Schliche zu kommen, endlich habe ich sie in flagranti erwischt. Die schlafen nicht etwa Zuhause, nein nein, sie brauchen Hockey als Droge, was liegt da näher als an ein Bambini-Turnier des HC Münchenbuchsee zu fahren und dort sich schlecht zu benehmen. Althauer halt, immer auf Trab, immer am Limit.

Meine Videoaufnahmen belegen das schwarz auf Bild. Erst sehen wir ein Traumtor der Buben, der anschliessende Torjubel tönt dann aber schon nicht mehr nach netten Eltern, da hört man den Schrecken pur. Unter Einsatz meiner Gesundheit habe ich schnell nach hinten gefilmt und habe den furchtbaren Mob kurz im Bild festhalten können. Vorne stehen Lizzie Mizzi mit einem Bobhelm, daneben Madeleine Muskat, beide Damen sind nur für einen Zweck da: Provozieren. Hinten sieht es dann bedrohlicher aus, Roscher Rieder ist in deutlicher Kampfstellung zu sehen. Ich war froh, konnte ich wieder nach vorne linsen.

Fazit dieses Auftritts: 2 vorbeilaufende Damen wurden freundlich gegrüsst, der Serviertochter in der Beiz gab man provokativ Trinkgeld und am Schluss klatschten sie sogar den Bambinis Beifall. Wo bleibt da die Polizei wenn solche Horden nun schon in solche tollen Eishallen einfallen?

Aber es zeigt auch eines: MANN SIND WIR HEISS AUF DEN POT AM MITTWOCH!


Mittwoch, 4. Februar 2015

Riecht Gottérons Kurve bald nicht mehr?

Der HC Fribourg Gottéron nutzt die Nationalmannschaftspause, um sich intensiv um die Hygiene seiner Zuschauer zu kümmern. Jahrelang haben sich die Fribourger gefragt, warum ausgerechnet sie die unbeliebteste Mannschaft in ganz Europa sind. Die Geschäftsleitung hat hunderte Fans von fremden Klubs zu diesem Thema nun wissenschaftlich befragen lassen. Die eindeutige Antwort: 99,8 Prozent alles Befragten kreutzen die Antwort an "Weil ihr stinkt wie ein toter Fisch, der vorher noch seinen Durchfall gegessen hat und die Kacke noch schnell gekotzt hat". Ein ehrliches, wenn auch ernüchterndes Resultat, hatten doch die Klubverantwortlichen eher darauf spekuliert, dass der Grund am Klub-Logo oder am Briefpapier liegen könnte.

Nun, wie dem auch sei, die Fribourger sind natürlich aktiv geworden. Vom SCB wurden nun diverse Aktionen von der offiziellen Homepage abgekupfert, in leicht modifizierter Form natürlich. So ist neu eine Aktion gestartet worden "Gottéron duscht Deine Schule", wo Spieler der 1. Mannschaft den Schülern beibrigen, wie die richtige Hygiene geht. Duschen wäre ja in Fribourgs Schulen eigentlich obligatorisch, aber am Sonntag eben, und da hat die Schule zu. Weiter wird der CEO von Fribourg ab und zu auf der Homepage einen Beitrag publizieren mit dem Titel "Unter der Dusche mit Raphael Berger", dann gibt es einen Eintrag vom Sportchef mit dem Titel "Duschpunkte" (wo man Duschgel hinstreicht und wo nicht). Höhepunkt wird sicher die Rubrik sein mit Gerd Zenhäusern die "Dusch Corner" heissen wird und nochmals minutiös alle Vorgänge beim Duschen in einem Zeichentrickfilm zeigen wird.

Die Fribourger machen sich als am richtigen Ort an die Arbeit. Ihr Spenglercup-Abenteuer war ja das beste Beispiel dafür, wie es nicht gehen sollte. Zwar brachte der Verein unzählige Supporter auf Davos, doch noch Tage später kam es zu sponaten Lawinenabgängen, Bergziegen die abgefaulte Euter hatten, spontane Brechattacken im ganzen Dorf, zum Schluss fiel von Arx noch der Bart ab.  Aber Fribourg redet nicht nur, es wird auch was unternommen. Neu wird die Fribourger Kurve, ob Auswärts oder Zuhause, zuerst von der "Security Smell Staff"-Clique gründlich abgerochen (s. Bild). Nur wer hier nicht nach altem, süesslichem Schweiss und anderen Köfperausscheidungen riecht, darf ins Stadion. Eingeteilt ist die neue Security in die Sektionen "Achselhöhle" und "Unterleib".

Die "Security Smell Staff"-Clique sucht übrigens noch Personal. Wenn es Dich interessierst, dann melde Dich doch auf dem Serketariat Gottéron, das Stichwort ist "Dusch Lampe". Die Sektion "Achselhöhle" ist bereits ausgebucht, es ginge also um die aufgestellte Sektion "Unterleib". Es gibt keinen Lohn, dafür eine Jahreskarte fürs Freibad Plaffeien.


Dienstag, 3. Februar 2015

Janick Gschweltener neu ab 2015/16 beim SCB

Ja, ab und zu kann einem der SCB dann schon noch überraschen. Da sitzt man in dieser unsäglichen Nationalmannschafts-Pause im Bitz umher, fühlt sich leer, hat Entzug nach Hockey - und plötzlich raschelt es im Blätterwald, weil der SCB einen Goalie verpflichtet hat. Es ist ein Goalie mit Hals, ohne Nervenzuckungen und anderen Abnormalitäten. Klar, er war in dieser Saison etwas die Escort-Nutte aller Goalies, eigentlich gehört er Davos, wurde dann nach Thurgau gebucht, anschliessend musste er dem McSorbet den unsäglichen Speckler-Cup gewinnen gehen, danach wechselte er auf Kloten wo er das Schlachtross Gerber ersetzten musste - und nun hat Telefonsexer Sven ihn nach Bern geholt. Nun gut, es ist wohl das gleiche Prinzip wie bei den Escort-Schnitten: nur wer es gut macht, wird auch gebucht.

Ich kann den Transfer einfach nur vermelden, ich muss mich live dann von dem jungen Herrn ein Bild machen. Was mich persönlich aber nach wie vor stört: Es wäre langsam aber sicher an der Zeit, Klartext zu reden. Das fast krankhafte festhalten an "Beppo ist unsere Nummer 1" mag ich so langsam nicht mehr hören. Der Vertrag von Beppo läuft noch 1 Jahr, das ist mir klar. Aber eine Stammplatzgarantie rauszuposaunen, finde ich in der heutigen Zeit doof. Als Schäfer, der nicht Nummer 2 sein will, den Beppo herausgefordert hat, stieg die Fangquote von Beppo merklich an - um dann, nach der Verletzung vom Schläfer, wieder abzusinken. Ein Torwart braucht heute mehr als einen Backup à la Gigon ("macht nichts wenn ich nicht spiele, dafür habe ich eine Playstation"), ein Torwart braucht Druck und Konkurrenz. Der Bessere spielt, nicht derjenige der mehr verdient. Zudem ist es von Vorteil, wenn man einen Goalie in den Playoffs hat, der noch nicht auf dem Zahnfleisch furzt.

Gschweltener wird im kommenden Jahr also nun auf Herz und Hoden geprüft werden. Das heisst für mich, dass es einen dauernden Wechsel zwischen ihm und Beppo geben wird, sonst kann man ihn ja nicht testen. Und wir vergessen alle nicht, dass dem Beppo sein Vertrag nächste Saison ausläuft, so langsam aber sicher muss man sich um die Zukunft kümmern. Auf Hiller oder Berra zu warten kann sich ein anderer Verein erlauben, wir müssen bereits für nächste Saison todsichere Optionen einlösen. Spekulative Transferwünsche haben keinen Platz in der Zukunfsplanung, und diese zwei Helden sind im Moment nicht zu haben. Hiller spielt nicht schlecht und wird so lange wie möglich in der NHL bleiben, Berra macht etwas gröbere Anstrengungen durch, aber ich glaube nicht, dass der Herr schon so früh aufgeben wird. Sonst droht ihm wieder ein Vertrag in Pill. Uha uha uha. Egal.

Also, nehmen wir den Transfer zur Kenntniss und reden weder euphorisch noch negativ darüber. Wir warten ab was die Zukunft bringt.

#Fangdenpuckgoalie

Montag, 2. Februar 2015

EV Zug will Straffreiheit für Josh Holden

Ihr habt alle die Szene sicher gesehen: in der Verlängerung des Spiels Kloten Flyers - EV Zug (4:3 nV) hat der Josh Holden wieder mal den Knochenbrecher aus dem Rucksack gepackt und dem Santala mit einem doppelhändigen Stockschlag, 3 cm hinter den schützenden Handschuh, den Arm gebrochen. Kleine Randnotiz: Zug war in doppelter Unterzahl, weil die Schiris auf eine unsägliche Schwalbe von Denis Zahnstein hereingefallen sind, das nur so nebenbei. Selbstverständlich ist der Einzelrichter bereits an der Arbeit, er hat missmutig seine DVD "Almsäcke auf Hügeltitten" ausgeworfen und muss sich nun das Foul anschauen, um eine Bestrafung für Holden festzulegen. 

Der EV Zug ist aber sehr verärgert über die sich nun anbahnende Strafe gegen Holden. Die letzten 22 Sperren von Josh seine alle schon verjährt, und trotzdem stemple man ihn schon als Knochenbrecher ab. Zudem sei nicht sicher, ob der Arm von Santala sich wirklich auf den Schlag vorbereitet habe. Die Verantwortlichen von Zug glauben sogar zu erkennen, dass Santala mit seinem Arm zuerst den Stock schlägt, bevor der Stock zuschlägt. Die Zuger haben bereits Rekurs eingelegt bevor das Urteil überhaupt gesprochen wurde. Es muss nur noch von Harold Kreis unterschrieben werden, der schläft aber immer von Samstagabend bis Montagmorgen.

Gleichzeitig hat der EV Zug eine grosse Solidaritätsaktion gestartet (s. Bild). Scheinbar ist es so, dass alles im Umfeld von Holden früher oder später mal Gips tragen. Ob Haustier, Nachbar oder Bedienung im Restaurant, gegipst wurde schon fast alles. "Er ist halt einfach so", sagt ein Funktionär aus Zug. "Wenn man ihn kennt, dann schützt man sich halt vorher!". So wird berichtet, das an einem gemütlichen Spielnachmittag der Holden da sitzt und alle seine Spielpartner einen Töffhelm tragen. Wenn Josh beim Leiterlispiel auf ein schlechtes Feld kommt und 3 Reihen runterrutscht, kriegt halt jemand einen hinter den Löffel. "Aber das ist doch nicht schlimm, das passiert überall" meint der hohe Funktionär. "Zudem ist ein Armbruch ja nicht wirklich ein Beinbruch, Santala kann ja immer noch einhändig spielen wenn er will".

OK, dann sind wir mal gespannt auf das Urteil. Dem Wick aus Genf hat der Steinmann ja nicht so drannehmen können, weil das Rekursgericht die Sperre massiv reduziert hat. Grund: Die Qualität der Bilder sei zu schlecht gewesen, um alles zu erkennen. Vielleicht hätte man als Überbringer des Videos auch nicht McSorbet bestimmen sollen, mir auch klar dass auf der CD Melasse, Melchfett, Cola, Ketchup und Senf klebten.

Mein Vorschlag: Sperrt Holden nicht sondern nehmt ihm sein Leiterlispiel Zuhause weg!

Sonntag, 1. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Die fehlende Strafe gegen diesen Modus

Sorry, aber jetzt muss irgendwer unsere Bosse und den Verband zur Vernunft bringen. Dieser Modus ist für mich nur noch ein Hohn. Es geht ja noch knapp, dass man 50 Runden ausspielt um dann zu wissen, gegen wen man im Viertelfinale spielt ... aber was unter dem Strich abgeht, das kann ja nur noch ein Witz sein, oder?

Es kann doch einfach nicht sein, dass ein Verein den Ansprüchen der NLA nicht genügt, kaum ein Spiel gewinnt und dann aber trotzdem noch mit Bonus den Ligaerhalt hinkriegen wird. Weil sie sich bereits gegen den Gegner im Playout-Finale retten können (wie es Rappi immer geschafft hat). Oder dann im Notfall in einer best of seven-Serie gegen den NLB-Meister. Mit Heimvorteil in der Serie.

In keiner offenen Liga der Welt steigt der Tabellenletzte nicht ab. In Fussball-Deutschland ist im Moment die grosse BVB-Abteilung auf Rang 18. Ist das zum Schluss der Saison so, dann steigen sie ab, ohne wenn und aber. Klar wird es traurig sein für ganz viele Leute, aber so spielt der Sport in unserem Breitengraden.

Oder macht es dem Publikum in Rappi wirklich noch Spass, gefühlte 22 Heimniederlagen und 22 Auwärtsniederlagen zu sehen, dafür noch Geld auszugeben? Gegen die Piller waren wohl fast mehr Bieler im Stadion als Einheimische. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein. Ein sauberer Abstieg, eine Neuorganisation, vielleicht auch ein Umdenken, muss nicht immer schlecht sein. 

Wohlgemerkt, das ist keine Brandrede gegen Rappi. Das ist eine Brandrede gegen den unmöglichen Modus. Es beginnt ja schon mit dieser unsäglichen Playout-Zwischenrunde. Warum nicht mehr best of seven von Beginn an? Weil man die knapp nicht in die Playoffs kommenden Vereine schützen will, logo. Grauenhaft. Dann spielen die beiden Letzten noch um die Wurst im Umzug, aber keine Angst, auch wenn man verliert hat man immer noch die grosse Chance auf den Ligaerhalt. Denn man konnte sich ja noch bis 01.02.2015 verstärken, ausgemusterte A-Spieler holen, die wechseln für die gute Kohle halt nicht zu einem budgetschwächeren Verein in die B. Dann hat man noch Heimvorteil, dass man dem B-Verein so quasi gleich die Löffel lang ziehen kann.

Es ist mir egal ob da wirtschaftliche Interessen dahinter sind oder nicht - es ist der unsportlichste Modus der ganzen weiten Welt. Und das würde ich auch schreiben, wenn der SCB auf Rang 12 hocken würde. 

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