Google+ Hardboiled SCB: Februar 2014

Freitag, 28. Februar 2014

28.02.2014 EHC Biel - SC Bern 2:1

Unterirdisch. Sorry, nun hilft nicht mal mehr eine 40 cm dicke SCB-Brille, um diesem Gegurke noch irgendwas positives abzugewinnen. Noch 3 Spiele, ein Zitterfight um die Playoff-Teilnahme, doch oha, die Piller, ihrerseits schon seit Wochen in den Playouts und ohne gröberen Ziele in diesem Spiel, gewinnen das Spiel absolut verdient, beklagten 4 Pfostenschüsse, machten zwar auch Fehler die aufzeigten, dass man in den Playouts enden wird. Aber: Die waren mit Herz und Hirn dabei, bei unseren Walrossen spreche ich das Herz niemals ab, aber langsam frage ich mich halt schon, ob unsere Jungs speziell isolierte Helme haben die keine Hirnaktivität mehr nach draussen lassen. Es kann doch einfach nicht sein, dass man die vorhandene spielerische Klasse genau 10 Minuten zeigen kann, danach ins bodenlose Mittelmass absackt und Tore nur noch mit der Brechstange schiessen will? Wisst ihr was? Ich habe eine Theorie: Wir losen uns in die Playoffs, wäre ja auch Kult, morgen ablutschen und am Dienstag, trotzdem werden wir grün aufleuchten weil der Lasagne HC auch alles abgeizt. Das ist defintiv die schlechteste Quali die ich je gesehen habe, Skandal!

Also, es beginnt flott. Das waren die 10 Minuten, die mir Mut machten. Der Schlendrian war zwar ab und zu da, aber es ging gut los. Nach den ersten versiebten Chancen, begann das Spiel ab Minute 10 zu drehen. Biel, vorher nicht existent, lief nun plötzlich zu ihrem uns immer Mühe bereitenden Überfall-Hockey auf. Hinten spielten sie sauber, wussten wie einen Angriff auszulösen und hatten bereits da Pech mit Latten- und Pfostenknallern. Das wären völlige vermümmelte 20 Minuten von uns.

Aber es ging logo noch schlimmer. Im zweiten Drittel war dann das wenig gute auch noch weg, der Müll begann seine stinkenden Kreise zu ziehen und erstickte jede Kreativität. Biel war auch nicht gerade am Dominieren, aber bei unserem Gesabber hatten sie es locker im Griff. Erst als wir überraschend im Powerplay durch wie immer Röschti Olaf in Führung gingen, merkte ich wieder dass mein Klub spielt. OK, einem geschenkten Bier sagt man niemals Tier, die Führung packten wir und gingen ins letzte Drittel.

Dort war dann nicht mal mehr der Ansatz eines Konzepts zu erkennen. Was wollten die Typen in ihren weissen Shirts eigentlich genau? Unsere Angriffe waren undurchsichtiger als jede Minestrone und rochen dazu noch strenger. Wir kriegten ab und zu ein paar Chancen, versiebten sie aber in gewohnter Manier oder Sekuritas Meili, der doch damals Amerika verraten hat weil sie Geld in die Schweiz geschleudert haben, hielt gut. Biel blieb gefährlich und profitierte dann wieder von Hirnstrom-Aussetzern in unserem Team. Erst foulte Plüss völlig unnötig den Nittel, kurz darauf hämmerte Blumenkohl unbedrängt die Scheibe 300 Meter über die Bande. Das anschliessende 5:3-Spielchen konnte Biel zum Ausgleich einschieben. So, quo vadis ihr Kummerbuben? Es geschah genau nichts, die Piller waren gefährlicher und witterten ihre Chance, uns erneut einen in die Weichteile zu Semmeln. Das passierte dann selbstverständlich dann auch, das 2:1 für die Seebeckenhoden war für mich verdient. Nur wer denkt der lenkt oder so. Die 3 Minuten Druck von uns nach diesem Gegentreffer können wir getrost vergessen, "Zug zum Tor" ist ja schon gut, muss denn aber jetzt jeder Stürmer auf engstem Raum in den Torwart reindrippeln? Gott war das schwach heute!

Angenommen die Lasagne und wir losen wirklich noch bis Ende der Quali ab und Zug gewinnt seine 2 Spiele noch - dann wären die Innerschweizer übrigens in den Plaoyffs weil sie gleich viele Punkte haben aber in der Direktbegegnung vorne liegen. ES WÜRDE MICH NICHT MAL MEHR ÜBERRASCHEN! Wie viel will uns dieser SCB Ausgabe 2013/14 eigentlich noch in den Hintern schieben??

Mittwoch, 26. Februar 2014

Der SC Bern hat Hardboiled SCB aber voll und ganz begriffen

Oh, was für eine Ehre. Über 4600 Follower die ich alle mag wie meinen Metzger, zum Teil Rekordzahlen bei den lesenden Leuten (der Bericht über Schelling-Schatz haben über 23'000 Leute gelesen), und jetzt das: Marc Chief President Money Wallstreet Lüthi erwähnt mich Wurst in seinem regelmässig erscheinenden Blog "Im Slot mit Marc Lüthi".

Es ist wie ein Ritterschlag für mich der schon beflügelt. Ich bin weder anonym, ich liebe den SCB und ich habe einfach das Verlangen, eine Hockeyseite zu haben die es so nicht gibt in der Schweiz. Derber Humor, ins Lächerliche ziehen, abartige Vergleiche machen, Spannung wecken, aber trotzdem immer total hinter dem Team stehen. Oft meinen ja Leute ich hasse die Spieler wirklich, wenn ich denn mal wieder eine Schimpf-Tirade losgelassen habe. Ich kann Euch versichern: Ich liebe jeden aus dem Team, egal wie oft ich Zoten über ihn reisse. Meine Liebe zum SCB ist so intensiv wie zu einer gut duftenden Prinzessin, auch wenn sie in dieser Saison etwas nach Jauche riecht und bei jedem zweiten Schritt einen fahren lässt. Aber nach 35 Jahren Saisonabi kennt man ja so einiges von den Lieblingen auf Kufen. Egal, Nase zu und durch.

Die letzten 3 Spiele werden Nerven kosten, egal wie es läuft. Sei hier pünktlich drauf wenn Du die aktuellsten Wahrheiten lesen willst.

Hier der Link zum Blog von Marc Lüthi: Aber bitte mit Respekt


Dienstag, 25. Februar 2014

25.02.2014 SC Bern - Lakers 6:0

Ja was soll ich sagen? Wie ging es Euch? Ich habe mir noch gerade die Teleclub-Zusammenfassung angeschaut, Kent das Kinn und Samuel sein Sohn haben das Spiel zusammengefasst mit "Top-Leistung" und "die Playoffs sind für Bern schon fast geschafft". Mein Hirn beginnt zu rotieren. Ich habe ein etwas anderes Spiel gesehen. Aber ganz klar muss gesagt werden: Rappen hatte einen Schlappen, die waren kein Schuss Pulver wert, nur der unhygienische Hans-Dieter Aebischer zeigte etwas Emotionen, nur leider total dämliche. Wir haben sie dominiert und unterdrückt, das war für mich das Positive. Über spielerischen Gehalt und starke Technik muss man ja heute Abend nicht unbedingt reden. Es gab noch so viele Fehler und Aussetzer in unserem Spiel ... naja. Aber in unserer Situation ist das momentan Hundewurst und Dattelbaum. Es zählen nur die Punkte. Wir müssen unsere Leberflecken nun noch in drei Spielen holen, unbedingt. Eine Entscheidung ist noch überhaupt nicht gefallen. Positiv war sicher der Auftritt von der Metro und von Grillrost.

Also, das Gekratze fing wie meistens mit dem ersten Puckeinwurf an. Augenfällig war, dass der Metzger wirklich total auf Tempo und Druck setzt. Die Rappen hatte keine ruhige Sekunde und hauten Iceings wie alben Fribourg wenn sie am Weinen sind. Allerdings, sind wir mal ganz ehrlich, boten wir ihnen auch die Führung an, als wirklich krasse Abspielfehler in der eigenen Zone passierten. Da wird Boucher Tränen in den Augen gehabt haben. In der NHL wäre so ein Wursti im Farmteam, hier hast Du einfach keine Alternativen. Aber egal. Unser unpräziser Dauerdruck führte dann bald zum 1:0. Röschti Olaf wurde freigespielt, der Olympiasieger im einbeinigen Skispringen knallte uns herrlich in Front. Bereits in diesem Drittel schlugen die Rappen relativ motiviert mit ihren Stöcken auf die Arme unserer Buben, die Strafe folgte mit einer Strafe, die Strafe für diese Strafe war dann die noch grössere Strafe. Plüsch Ferdu konnte ein Getümmel einnetzten, das 2:0 war dann doch schon die halbe Miete.

Im zweiten Drittel wurde der Murks dann grösser und grösser. Zwar war die Angriffsauslösung mit viel Tempo, das Problem sind dann eben die Grobmotoriker an den Flügeln. Was da für Pässe versemmelt wurden oder achtlos einfach ins gegnerische Drittel geschwartet wurden weil man mit der Puckannahme mehr Mühe hatte als ein Pfarrer im Puff mit Gummi überstülpen. Der Abwehr wurde das des Öftern wohl zuviel, also spielte man die Scheibe doch 4 x brandgefährlich zu einem Gegner ... mir fiel fast der Ofen in das Holz. Aber Beppo, obschon er mir nicht sicher schien, wehrte sich mit Händen und Ohren. Es war vom Niveau her dann schon fast ein Witz, dass wir die Rappen in diesem Drittel endgültig erlegen durften. Althügel traf dann nach 121 Spielen ohne Torschuss das Tor wieder mal, OK, für mich war das ein Kicker, aber es war mir auch völlig egal dass die Zebras das als gültig erklärten. Im nächsten Powerplay knallte dann Metro einen Granatapfel-Ofen hin, herrlich in den Angel gezimmert. Und als Rappi dem Heulen nah war, lenkte Olaf noch einen Barschi-Schuss zum 5:0 in die Maschen. War glaube ich auch im Powerplay. 5:0 nach zwei Dritteln, es tönte gut, aber wirklich nur mit den Ohren, die Augen litten!

Im letzten Drittel war dann der Ofen aus, logo, Kräfte sparen ist OK. Allerdings machten wir es gar nicht so schlecht, es ging schon immer noch was gegen vorne, nun klappten auch ab und zu Pässe über 2 Meter. Der schönste Angriff des Abends über Wellblech zu Dosenkopf brachte dann noch einen herrlichen Knarst zum 6:0. Ich war froh um diesen Ofen, schon nur weil der sicher immer in Bern so Scheisse aufführende Aebischer nun die Hucke gefüllt hatte. Der Rest war dann noch mehr oder weniger unterhaltsam, man tickerte die Zeit nach unten und ist ab sofort wieder über dem Strich.

Also, wenn ich von "gutem Spiel" oder so lese schüttle ich den Kopf. Wir haben mal primär den sackschwachen Tabellenletzten ins Gurkenglas gelöffelt. Wir haben einen Pflicht- und Arbeitssieg eingefahren. Das es mit einer gewissen Dominanz passiert ist, hat mit dem Systemwechsel zu tun, das stimmt mich auch positiv. Und auf der Center-Position haben wir definitiv kein Problem mehr. Wenn jetzt noch die Flügel zu rotieren beginnen, dann könnte es ja vielleicht wirklich noch was werden. Aber eben, die 3 Punkte waren massiv wichtig, bereits am Freitag folgt ja der Brüller in Biel. Eine alte Frau mit ganz viel Cellulite am Füdi sagte vor dem Bierstand: "Hach, die Bieler, die wollen gar nicht gewinnen gegen uns, die stellen sich schon auf die Playouts ein". Dann furzte sie. Liebe Orangenhaut-Frau: SIE KENNEN DIE BIELER IN DEM FALL ABER GANZ UND GAR NICHT! Das wird ein Drama auf Kufen am Freitag, wetten?

2 Wochen Feinschliff und wir steuern das Schiff

Die Spannung steigt von Minute zu Minute. Sind wir mal ganz ehrlich: ganz tief in uns drin hasst man solche Spiele wie heute. Die Nerven liegen blanker als der Schädel bei John Fust. Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass man an das Positive glaubt. Schaut, ich hatte gestern auch ein leichtes Tief als mich Fatschbuck sperrte. Doch was passiert heute Mittag? Knochenmark Zuckenberg ruft mich persönlich an, um sich zu entschuldigen! Sie hätten überreagiert weil halt das Cellulite-Füdi etwas sehr seiner Frau geglichen habe. Kein Problem sage ich, wurde dann aber noch mehr überrascht! Wisst ihr
was sie mir als Entschädigung angeboten haben? Ihr werdet es nicht glauben, ist aber kein Witz: Ich darf so eine Nachrichten-App, Whatsapp oder so, total gratis benützen!!!! Wer hätte das nach dem gestrigen Geleier erwartet? Niemand, oder? Was ich damit sagen will: Oft ist Negatives dann beim zweiten Hinschauen etwas positives. Das muss das Motto für heute Abend sein.!

Schaut das Bild an. Glenn Metropolit wird hier nach dem Abschlusstraining behandelt. Das tönt primär mal negativ. Stopp stopp stopp stopp! Was haben wir oben in meiner historischen Geschichte gelernt? Richtig! Es wendet sich zum Positiven! Glenn wir heute gehen wie die Sau, glaubt mir! In Lugano liessen sie ihn oft einfach unter einer Palme liegen wenn er kaputt war vor lauter Training. Hier kriegt er Fürsorge und Aufmerksamkeit, er wird es uns heute mit 16 Assists danken - auch wenn sie vielleicht daneben gehen.

Oder unser neuer Trainergott an der Bande. Ein NHL-Trainer hat meistens ungefähr 18 Monate bis er die Mentalität und Logik hier begreift. Wenn er denn nicht schon vorher nach Hause geflogen ist. Dann wechselt der Metzger scheinbar auch noch das System. Tönt negativ weil er unsere Grobmotoriker damit sicher überfordert. Aber: meine Güte werden wir unberechenbar sein! Unsere Gegner werden nichts mehr schnallen wenn unsere Raumdeckung dann mal alles deckt was Raum ist. Die Gegner werden noch freier zum Schuss kommen als der Güggel in der Hühnerfarm. Da wir aber hinten unseren Beppo haben, ist genau das des Gegners Tod! Jawohl!

Was einfach etwas gegen uns spricht: Wir haben seit 3 Jahren kein Spiel nach einer Olympiapause mehr gewonnen. Aber eben, Statistiken sind was für Fribourger und sonstige Loser. Bei uns hat der Countdown "Playoff 2013/14" bei der Zahl -4 begonnen. Und wenn wir heute verlieren, werde ich mein Abo querwegs einer VIP-Dame reinwursten. Aber ich sag nicht wo.





Montag, 24. Februar 2014

Wir müssen Haber in den Hosen haben

In einem Tag geht es mit einer Hochspannung weiter, die man sonst nur an Strommasten findet. Die Ausgangslage ist klar, wir sind auf Rang 9, spielen morgen gegen die schlappen Rappen und können mit einem Sieg auf Rang 8 vorstossen. Insofern hat sich alles vereinfacht. Wir müssen nur noch auf die Lasagne HC Weisswein-Fraktion schauen. Die Welschen steigen ab Freitag wieder in die Meisterschaft ein und haben noch 3 Auswärtsspiele zu bestreiten. Aber das muss uns egal sein, unser Ziel müssen 4 Siege sein und basta. So schaffen wir es aus eigener Kraft.

Doch die Vorhersage für diesen Krimi ist massiv schwierig. Wie oft schon haben wir diese Saison geglaubt, dass es nun Obsi geht mit unseren Schneehasen? Danach folgte prompt wieder ein grauenhafter Auftritt ins Bodenlose. Das darf nicht mehr passieren, sonst sind wir geliefert. Hoffen wir mal, dass der Metzger sein Konzept den Buben reingehämmert hat und dass es auch Erfolg hat. Mit Metro und Grillrost (nur wenn ich böse bin heisst er Grillfurz) haben wir uns ja noch veraltert und verstärkt, unser Verletzungslazarett ist bald grösser als das Siechenhaus in Burgdorf anno 1741. Alles steht auf wackligen Beinen.

Wie wird die Situation von den Fans gesehen? Nehmen wir 2 extreme Beispiele. Beginnen wir mit Manfred Ragel. Manfred ist die SCB-Brille auf zwei Beinen. Er geht an die Heimspiele in Migros-Jeans-Kutte und hat 300 Aufnäher von Mutti draufnähen lassen. Er ist massiv fanatisch, sieht aber oft nur den eigenen Klub. Er skandiert den Müllwagen an, weil er meint es sein ein Fancar aus Fribourg. Er hat schon seiner Oma einen geklatscht, weil sie zum Spass "Hopp Langnau" an seiner Konfirmation gesagt hat. Er ging ins Tattoo-Studio und wollte sich den Namen seinens Lieblingsspielers auf sein bestes Stück tätowieren lassen, bis er entsetzt festellen musste, dass nur knapp die Rückennummer drauf Platz hat. Diese Manfred denkt so: "Oh, kein Problem, gegen Rappi und Biel spielen wir gegen die Letzten der Tabelle, Gottéron haben wir immer geschlagen wenn es um was ging und der Z wird nicht mehr bei der Sache sein. Wir holen 12 lupenreine Punkte."

Dann gibt es die Magensaft-Leiersäcke. Sie jubeln nicht mal bei einem Meistertor weil sie noch ein Haar in der Hose finden. Kuno Kleebein ist so ein Typ. Nie zufrieden mit dem Verein, mit den Spielern. Kuno denkt so: "Rappen hat nichts mehr zu verlieren und will uns mit Garantie in die Suppe furzen. Nur damit sie an ihrer GV darauf hinweisen können, dass auch der stolze SCB in den Playouts war. Gegen Biel auswärts gewinnen wir nicht mal, wenn sie ohne Torhüter spielen. Gottéron wird uns mit einem Lächeln vor den schwarzen Zähnen die gelben Füsse ins Gesicht halten. Und der ZSC wird mit einem Sieg über uns dann Lausanne als Gegner in den Playoffs haben, ist alleweil besser als unsere alten Rösser die in den Playoffs dann plötzlich eklig werden könnten."

Zwei Menschen, zwei Ansichten. Wie ist meine Meinung? Nun, es wird brutal schwer werden. Aber ich sage nur soviel: Das Spiel morgen ist ein kapitaler Bock-Match. Es geht um 3 Punkte die man OHNE WENN UND ABER HOLEN MUSS. Für mich noch wichtiger ist aber die Art und Weise, wie man die Punkte holt. Kein Zittersieg, kein Verlängerungs- oder Penaltyschiess-Tubeli-Gewurste. Stolz, selbstbewusst, hart, zu allem bereit. Es wäre nun wirklich an der Zeit zu zeigen, dass man lieber den Torpfosten fressen würde als zu verlieren. Mit dieser Ausstrahlung, damit meine ich in keiner Weise Überheblichkeit oder Grosskotz, muss man die Gegner vom Eis quetschen. Mir ist bewusst, dass dann noch 5 Spieler mehr am Stock in der Reha sitzen werden. Aber unser Saisonziel hat sich nun einfach auf 4 Spiele reduziert. Und wenn das Team wirklich nicht in der Lage ist, 4 Spiele lang nun Vollgas-Hockey mit Niveau zu spielen, dann sollen wir echt in der Playout-Runde schmoren und an den eigenen Unterhosen ersticken. 

Der Countdown läuft.

Sonntag, 23. Februar 2014

Furzkopf der Woche - Die besten Spieler der Welt

Oh wie geil. Endlich haben es mir die besten Spieler der Welt wieder mal gezeigt. Wie geil ist das denn, wenn 22 Kanadier 60 Minuten lang auf das gegnerische Tor spielen. Klar, ich weiss, die Klasse dort finden wir hier einfach nicht in der Schweiz. Aber es ist mir, unabhängig von der Klasse, was anderes aufgefallen: der unbändige Wille, diese verfluchte Scheibe in die Nähe des Tors zu bringen. Egal welcher Helmi vor Dir steht, egal wie gross und stark der ist, das Ziel im Eishockey muss sein, diesen schwarzen Kobold vor den Knarst zu bringen. So entsteht Torgefahr und Tumult. So macht man einen Gegner langsam aber sicher mürbe. Vorausgesetzt natürlich, das vor dem Tor die Mitspieler stehen und auf die Scheibe eindreschen als gäbe es kein morgen mehr. Nix von "ich kurv noch mal ne Runde an der Bande, geht doch schon mal wechseln", nein, gerade, schnörkellos und geil.

Es gab auch Abdreher zur Ecke hin, aber dort gewannen die Jungs dann halt viele Zweikämpfe und gruben die Scheibe wiede aus. Ebenso wenn sie den Puck ins gegnerische Drittel pfefferten, die Chance zur Rückeroberung war immer da, pfeilschnell die Stürmer, zweikampfstark und mit der nötigen Aggressivität. 

Aber diese leichten Depressionen müssen wir wegstecken, wir leben halt mit dem was uns in Bern vorgesetzt wird. Es wird die entscheidungsschwerste Woche ever ever ever folgen. 4 Spiele in 8 Tagen, die Playoffs vor den Augen, gleichzeitig auch die Playout-Runde halb im Arsch. Aber mit kanadischem Geist kann man sich auch aus diesem Müll retten. Vergesst russische Kürläufer und nordländische Elchscheisse, entweder gehen wir wie Kanadier ab oder wir werden uns die Blamage des Jahrzehnts in den Hintern schieben können. Nur eine Mischung aus Kampfkraft und Emotionen wird uns die Playoffs bringen, spielerische Kaulquappen-Misthaufen kann man von mir aus in anderen Stadien beklatschen.

4 Spiele, 240 Minuten, wenn ich auch nur einen Pimmel auf dem Eis sehe der diese 4 Stunden nicht alles gibt, wird derjenige mein neuer Intimfeind auf Lebzeiten!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Holt Schelling für die letzten 4 Spiele zum SCB!

An der Olympiade hat die Dame 1'321 Schüsse auf den Knarst gekriegt, eine Abwehrquote von 103% erreicht, sie ist mit der Schweiz auf den 3. Rang gesegelt, sie liess sich nie unterkriegen und ist eine tolle Frau. Wenn der SCB Grips hat, dann wird die Dame sofort verpflichtet und in den letzten 4 Zitterspielen auch eingesetzt. 

Stellt Euch nur vor, wenn der Schatz Gottes zwischen den Pfosten stehen würde. Wir kennen das noch aus der Schule wenn Du ein tolles Mädchen im Team hattest. Du zerreisst Dich für die Dame, als Verteidiger wirfst Du Dich in Schüsse, ja sogar in Pässe, Du zeigst keine Schmerzen auch wenn Du 3 Rippen gebrochen hast, Du willst ihr imponieren, jaja, so sind wir doch wir Böcke. Und stellt Euch vor sie wird angegriffen obschon sie die Scheibe schon hat, nie würden mehr SCB-Spieler auf den Gegner eindreschen, jeder möchte doch vor der Florence der Stärkste sein, oder nicht? Balzverhalten für Fortgeschrittene! Dazu kommt die automatische Überheblichkeit der Gegner wenn sie alleine auf Schelling fahren, jeder möchte dann den coolsten Ofen schiessen, die würden völlig die Realität verlieren, nur weil sie Mister Obercool bei der Dame werden möchten. 

Dann wäre man auch sofort die Frau Bückeli los, die hat kein Interesse an Frauen, also wäre die PortoFinanz-Arena ab sofort Bückelfreie-Zone. Erstrebenswert. Dann müsste man nicht mehr teuer produzierte Videos mit Helmkamera machen und so, ein Video mit dem Titel "Unser Torhüter zieht sich um" hätte auf Jutub mehr Klicks als Beppo und Venom zusammen - nach 3 Minuten wohlgemerkt.

Klar, der SCB wird zu Konservativ sein um meine Forderung umzusetzen. Aber dann lasst mich wenigstens der Frauen-Nati gratulieren. Bronze ist Wahnsinn, ein 0:2 aufholen schafften unsere Bartlis nicht, die Damen aber schon! Das war Klasse!

DIESE BRONZE FÜHLT SICH AN WIE SILBER! GRATULATION!

Dienstag, 18. Februar 2014

Neuer Ausländer beim SCB - Ein Grillfurz!

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, so liebe ich es eben. In Russland fahren sie ihre langweiligen Hänge hinunter und hier brodelt die Kacke. Da unsere Verteidigung weiterhin als Lazarett auftritt, hat Sven Tigerberger nun reagiert und den Schweden

Daniel Grillfors

für den Rest der Saison verpflichtet. Grillfors tönt schauderhaft unerotisch, deshalb ist Grillfurz ab sofort der offizielle Name hier. Die Beschreibungen kann man alle getrost weglassen, er hat eine gewisse Grösse, er wiegt irgendwas, interessiert keine Sau, es interessiert einfach nur wie er spielt. Der Metzger hat jetzt also die dankbare Aufgabe, in 4 verbleibenden Qualispielen noch die Metro und den Grillfurz einzubauen, eine recht schwere Aufgabe. Oder wurde der Schwede einfach geholt weil wir viele Würste haben und es jetzt einfach einen GRILL braucht um ihnen Kohle in den Hintern zu schieben? Egal, wir werden sehen, vielleicht haben wir ja jetzt wieder mal einen Nordländer der nicht im Koma auf dem Eis rumrapst.

Gleichzeitig testen wir noch einen tollen Namen, Orlando, allerdings den Miguel von Ajoje. Er ist Spanier, heissblütig, 141 cm gross und 39 kg schwer, er ist ein begnadeter Fischer und wird mal vorderhand 2 Freundschaftsspiele lang getestet werden, irgendwie spielen wir ja diese Woche gegen Traktor Brtlpakjatjalava und Segorotloski Lokomitive EV. 

Nun bin ich überzeugt: Wir werden Meister der Herzen!

Spontane Spiele für jedermann

Ja, diese elende Pause macht dem SCB-Herz keine Freude. Klar, man kann sich die Olympiade reinziehen, doch irgendwie ist der Fokus schon total auf den 25.02.2014 justiert. Heute in einer Woche geht es dann endlich weiter mit der Entscheidung aller Entscheidungen.

Dabei muss einem nicht langweilig sein. In Zusammenarbeit mit Ravensburger habe ich ein Stegreif-Spiel entwickelt, dass den SCB-Fan und die ganze Familie über Stunden begeistern wird. Das Spiel heisst "SCB-Workenborken" und kann überall gespielt werden, wo es Leute und Essen hat. Es braucht 2 - unendliche Mitspieler.

Beginnen kann das Spiel jeder der am Tisch sitzt. Der Start des Spiels erfolgt durch einen spontanen "Toooosioooo"-Ruf eines Mitspsielers. Durch diesen Ruf wird er zum Benchcoach. Benchcoach kann man nur einmal werden, ausser der Trettan gibt ihm im Verlauf des Spiels einen Kwertel. Mehr dazu später. Also, der Benchcoach nimmt nun einen essbaren Gegenstand vom Tisch wirft den einem belieben Mitspieler an den Kopf (oder besser: versucht den Kopf zu treffen). Verfehlt er den Kopf müssen alle Mitspieler aufstehen und "Rubin ... Rubin" skandieren. Trifft er den Kopf, dann ist der Getroffene ein sogenannter "Beppo".  Der Beppo wird nun neu zum Benchcoach und muss ein 3-Minuten-Ei innert 21 Sekunden essen. Die Mitspsieler singen dazu "Eier von uns, Eier von uns, Eier isst Eier von uns". Ist die Schale nicht schön geschunten worden, kann ein Mitspieler vespertieren. Dazu braucht er ein Kartenspiel mit 52 Karten. Er zieht eine Karte aus dem Stapel. Ist die Karte ungerade und schwarz, dann kriegt man den oben erwähnten Kwertel. Den sollte man aufbewahren. Zieht man gerade und rot kriegt man eine Sumpfstrafe und muss ins Zimmer. Die Strafe kann nur auifgehoben werden, wenn ein Kwertel (ohne vorherigen Beppo) die Türe öffnet. Gewonnen hat, wer als erstes sämtliche Spieler auf dem Teller hat. Hat man einen doppelten Spieler der nichts bringt, ist man ein Finne und darf 1 Jahr nicht mehr mitspielen.

Spielt das Spiel eine Woche bei jedem Nachtessen, und ihr freut euch das erste Mal im Leben auf einen Gegner wie Rappen. Anschliessend folgt ja nach dem Spiel gegen Pill das Erbrech-Derby gegen Gottéron, da hat es ja auch noch ein Gesellschaftsspiel, die offizielle Brennbox, hier zu bestellen:

 https://www.hardboiled-scb.ch/shop/hutzenbroehne-brenn-box

Wir müssen alle Geister beschwören um die Playoffs zu kriegen!

Sonntag, 16. Februar 2014

Furzkopf der Woche - Der Spielplan-Depp Sektion Hockey in Sotschi

Furzkopf der Woche


Der Spielplan-Depp Sektion Hockey in Sotschi

Nichts gegen diese wirklich gute Olympiade. Die Schweizer sind absolut auf Kult-Level, es reisst Dich des Öftern vom Sitz, man sieht plötzlich eine Dame mit MG die im Langlauf auf Hasen feuert, dann weiterseckelt und Silber holt, es ist einfach begeisternd.

Auch die Hockeybuben konnten einem nicht schlecht erfreuen. Primär sicher diese Weltklasse-Hexer im Knarst, ist schon fast unglaublich wie stark Hiller und Berra spielen. Beide sagen übrigens, dass Beppo ihr grosses Vorbild ist. Nein, das war jetzt ein Witz. Uha uha uha. Aber eben, im Sturm läuft es noch nicht so gut, egal, wir sind nun im Achtelfinal gefordert. 

Doch was passiert nun da? Wir spielen wieder gegen die unsäglichen Letten, die wir bereits vor einer Woche gespielt haben. Das aufgrund eines verblödeten Spieplans der wieder irgend ein 92-jähriger Olympia-Helmi ausgetüftelt hat. Das war vielleicht noch in als sie in Fellen an die Spiele gesauriert sind, aber in der Neuzeit im 21. Jahrhundert sollte es doch möglich sein, die Spiele so anzusetzten, dass eine Paarung gegen einen Gruppengegner im Achtelfinale nicht möglich sein kann? Das ist wirklich ein Torfkopf-Mist wie ich es noch selten erlebt habe. 

Wenn man schon gegen Gruppenletzte spielen darf, dann doch einer aus der anderen Gruppe, ist wirklich unsäglich. Oder muss der erste der Kombi-Abfahrt dann plötzlich auch im Slalom mit Curling-Steinen nach der grossen Schanze werfen? Absolut saudoof!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Die Elite A steigen in die Playoffs

Die Elite A steigen in die Playoffs


Was für ein tolle Gefühl. Die Elite A-Junioren haben eine gute Regular Season gespielt (ja, das gibts beim SCB tatsächlich!) und beginnen am Sonntag ihre Playoff-Serie gegen den HC Davos.

Achtung jetzt, die Jungs geben in jedem Spiel alles, haben Speed drauf und machen die Leute glücklich. Für die Anhänger der 1. Mannschaft sind das ja ganz neue Gefühle. Die Jungs haben ebenfalls Support verdient. 

Meistens tummeln sich nur 80 - 100 Zuschauer in der PornBrillianz-Arena, davon sind 95 Prozent Verwandte und Offizielle. Es wäre doch schön, wenn unsere motivierten Boys auch von gestandenen Fans wie wir unterstützt werden würden. Wie ihr dem Spielplan entnehmen könnt, segeln sie elegant am Spielplan unserer Kratzer vorbei.

Wenn Du also Lust hast, reines und ehrliches Hockey in Playoff-Atmosphäre zu sehen mit Spielern die noch nicht Föhnfrisuren tragen und nicht pro Bully mehr Geld verdienen als Du in einem Monat - dann geh doch hin. Zudem ist es die einmalige Chance, eine Mannschaft des HCD zu sehen die nicht vom grausamen Arno gecoacht werden. Sei dabei!

Sonntag, 9. Februar 2014

Die Abstimmer-Würste in Aarau

Die Abstimmer-Würste in Aarau


Ihr wisst, ich werde wirklich nie politisch. Aber die Abstimmung, die ja wohl die ganze Schweiz bewegt hat, muss ich hier nun auch zum Thema machen:

Aarau stimmt gegen die Aufwertung des Aareufers

Tränen laufen über mein von Botox durchsiebtes Gesicht! Wie kann man das Aareufer nicht aufwerten lassen? Von Thun bis Bern geben wir uns unhuren Mühe mit diesem Fluss, damit er dann in Aarau nach Fisch riecht und übel aussieht? Ich bin wirklich fassungslos ab soviel Intoleranz. Was sagt nur Europa dazu? Mit Ausnahme von Italien haben die alle Kläranlagen installiert. Wirklich nur in Italien läuft die Spühlung noch unverdünnt in den Po. Das ist ein Fluss. 

Aber vielleicht war der Zeitpunkt für die Abstimmung auch falsch, gleichzeitig wurde der treue Stimmbürger mit Gähn-Themen wie Wassereinwanderung poppen (das könnte zwar einen Zusammenhang haben ...!) und das Hooligan-Konkubinat. Wer will denn schon mit einem Hooligan in wilder Ehe zusammenleben? Sinnlose Abstimmungen sind das!

Gut, nun müssen wir halt geradestehen für diesen Fehlentscheid. Demokratie bedeutet ja nicht, dass man sich dann daran halten muss. Onkel Werner legt noch immer keine Sicherheitsgurte an, weil er damals nein gestimmt hat! Stellen wir doch einfach nach Bern die Aare ab! Sollen dann sehen wie sie austrocknen die Weisssocker!

Freitag, 7. Februar 2014

Es geht ja sowas von ab

Es geht ja sowas von ab


Es ist lustig wie doch viele Leute schockiert sind ab den tollen Einträgen hier. Dabei ist es doch sonnenklar, dass hier alles durch den Kakao gezogen wird. Vor allem wenn man nach 46 gespielten Runden sich unter dem Strich befindet und mit einem amtierenden Meister um die Playoffs zittern muss. Die Saison 2013/14 ist der totale Reinfall, immer noch mit der kleinen Hoffnung dass die Playoffs alles retten können. Aber dazu müsste man dann halt wirklich auch in diese Spielaus-Serien kommen.

Transfermässig befinden wir uns ebenfalls in einer ungemütlichen Lage. Das Mittelalter will nicht zu uns wechseln, die Jungen wollen höhere Ziele avisieren, die älteren Spieler sind zum Teil mit Rentenverträgen ausgestattet worden. Der Umbruch, den jedes Team mal machen muss, wurde bei uns (nicht erst seit diesem Jahr) gänzlich verpasst. Die ganze Last der Verantwortung liegt ewig auf den gleichen zum Teil schon angeknacksten Schultern.

Das jetzt der Leckdonner getauscht wurde gegen die Metro ist in Tat und Wahrheit ja nur gut. Der Finne war für mich persönlich eine massive Nullnummer. Null Biss, Zero Kampfkraft, No Abschlussglück. Klar kommt mit der Metro ein talentierterer Spieler, aber, so leid es mir tut, es ist wie Domodossola halt eine kurzfristige Notlösung. Wir basteln an dieser verkorksten Saison rum wie Manfred im Bastelstudio "Cementit". Wie neidisch schaue ich auf den Lasagne HC ... kein Trainerwechsel, ein Team das seit Beginn der Saison mehr oder weniger steht, eine verschworene Einheit mit einem klaren Konzept. Das könnte ein grosser Vorteil sein in ihren restlichen 3 Auswärtsspielen. Wir müssen oft siegen in den letzten 4 Spielen, so mein Gefühl, um die Playoffs zu schaffen.

Wäre die Playout-Qualirunde ein Untergang? Nö, eventuell würde es ALLEN sogar mal richtig gut tun. Man müsste dann mal wirklich gewisse Sachen überdenken, so zum Beispiel die Philosophie der Spielkultur. Um zu Rumpeln sind wir zu weich, um Tempohockey zu spielen fehlen uns die Mittelalter-Granaten und es fehlt an der Technik. Wir gewinnen die Spiele, wenn wir den Gegner abmurksen, in den Playoffs ist das gut, in der Regular Season dann halt meistens mühsam. Also, was will man in Bern?

Gut, wir lassen ab Montag jetzt den Guy Boucher losmetzgen. Er hat genau 2 Wochen Zeit, um aus einem wirren., verunsicherten, unbegabten Haufen eine verschworene, harte Mannschaft zu machen. Eventuell schaffen wir die Playoffs, eventuell spielen wir dann auch gute Playoffs, aber die Probleme werden auch dann noch da sein. Fragwürdige Ausländer, fragwürdige Schweizer, bis jetzt 2 Transfers, ein bulliger Spieler Trüffelnacht und ein Ersatztorhüter ... wenn da nicht noch einiges passiert wird die Saison 2014/15 sehr ähnlich abgehen. 

Aber eben, gedulden wir uns nun noch bis zum 25.02.2014. Vorher können wir uns aus Sotschi Buckelpistenfahrer und Curling-Schlagschüsse reinziehen. Macht doch diese Olympiade im Sommer, diese Unterbrüche nerven!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Das kann nur der SCB - Aus Fisch wird Metro

Das kann nur der SCB - Aus Fisch wird Metro


Ja, bald wird es gleich offiziell durch die Kanäle röhren: Transfergott Sven Tigerberger hat wieder brutal zugeschlagen. Für den finnischen Fischerjungen Lehntonen (26 Jahre jung) wechselt der rüstige Mann Glenn Metropolit (39 Jahre) aus Lugano zum SCB. Endlich ein Transfer für die Zukunft. Lange lange haben wir auf einen alten Spieler gewartet, diese Jungspunnen-Transfers gingen mir sowas auf den Sack!

Mit Metropolit, der hier ab sofort Metro heisst (man kann jetzt mit dem Metro zum Domodossola fahren, wie geil) wechselt der nächste Oldie vom HC Lugano zum SCB. Die Tessiner haben 1 Woche Freinacht eingegeben weil bereits die 2. alte Diva nun bei unseren unheimlichen Verein gelandet ist. Lugano wird es völlig egal sein, dass Leckdonner nicht viel kann, er wird dort eh nie spielen, aber hauptsache sie sind Glenn los geworden. Saubere Sache! Jedenfalls für sie.

Nun hat der SCB auch die Katze aus dem Sack gelassen betreffend Teamzusammenstellung. In ca. 3 Jahren werden wir noch Tschosch Amok Holden holen und dann in das Guniessbuch der Rekorde kommen mit einer Sturmlinie die 150 Jahre hinblättert. Auch Kult. Die Stärken von Gränn Metro sind übrigens nicht Tore sondern Assists, er wird hier noch ziemlich auf die Welt kommen wenn seine Traumpässe von unseren Teigtaschen 8 Meter am Tor vorbeigesemmelt werden. Wir werden hier auch seine Statistik ins Bodenlose fallen lassen, logo!

24/7 - der SCB geht auch unter alte schrumplige Haut!

Montag, 3. Februar 2014

Hallo Fränggu Kohlenberg

Hallo Fränggu Kohlenberg


Im Trouble um die unsägliche Leistung in Fribourg, die uns wieder unter den Strich geschossen hat, ging fast etwas unter, dass der Herr Kohleberg, aka Thor Hammer, nach der Olympiapause seine blonde Mähne wieder für uns wehen lassen wird. Auch wenn er schon bei uns war wird der Herr natürlich bei Hardboiled SCB gebührend empfangen. In Form eines offenen Briefs.

Lieber Herr Kohlenberg

vielen Dank dass sie zu uns zurückkehren. OK, nicht ganz freiwillig, scheinbar hatten sie massiv Lämpe in Rappi da sie das Heu nicht auf der gleichen Bühne hatten mit Edelstink und Zeiger. Das muss sie nicht beschäftigen, das ist normal dass man mit diesen Ernie und Bert-Verschnitten nicht auskommt.

Letzte Saison bei uns hat es sie auch etwas hart getroffen, das war ja dann auch der Grund dass sie uns trotz Meistertitel den nackten Hintern gezeigt haben. Wir haben sie geholt nachdem sie sich in der NLA zum Stammspieler entwickelt haben. Bei uns schoben wir sie dann aber sofort auf Rappen ab, weil sie neu waren und man die alten bestandenen lahmen technisch unfähigen Verteidiger lieber hier sah als sie. Ich verstand ihren Frust, bei einer solchen Matschbirnen-Personalpolitik wäre ich wohl auch über alle Berge entwichen. Aber sie waren dann, als wir sie wieder brauchten weil unsere Abwehr das Inselspital alleine füllte, bereit und haben wirklich gute Playoffs gespielt. Sie absolvierten ein Mammut-Programm und kämpften als einer von 3 gelernten Verteidgern alles nieder. Dafür nochmals "DANKE".

Nun, in der Zwischenzeit hat sich einiges verändert bei uns, ich hoffe sie werden sich trotzdem sofort zurecht finden. Als erstes wird ihnen auffallen, dass ein Metzger an der Bande steht. Vorbei mit finnischen Lebensphilosophien und Taktiken. Der Herr wird seine Linie durchziehen. Ein paar Jungs werden sich weiterentwickeln, aber ein paar Jungs werden ins Heulen geraten und den Klub verlassen. Kein Problem, schauen sie nicht auf die Heulsusen.

Geändert hat sich auch noch, dass wir mit Beppo in diesem Jahr den totalen Sandsack im Tor haben. Er macht sich oft einen Spass daraus, die dümmsten Tore zum dümmsten Moment zum Teil noch selber ins Loch zu löffeln. Ebenfalls neu ist, dass die Abwehr spielt wie in Watte verpackte Blindschleichen mit den technischen Begabungen eines Besenstiels. Also, da werden sie uns schon gut tun, sie können ja effektiv einen guten ersten Pass spielen. Ärgern sie sich auch nicht zu sehr über unsere Stürmer, das ist die offizielle Bezeichnung für unsere Wachteln die vorne spielen. Ihr Pass kann noch so genau sein, ich verspreche ihnen dass der Herr vorne a) die Scheibe nicht annehmen kann oder b) auf die Scheibe steht und auf den Ranzen fliegt oder c) den Puck gar nicht sieht. Lassen sie sich nicht unterkriegen. 

Wir zählen auf sie, da sie unseren Altersdurchschnitt um mindestens 12 Jahre senken werden. Sie wissen ja aus letzter Saison bereits alles über unseren Verein. Klar, es könnte sein dass sie als Höchststrafe bald gegen die Rappen spielen müssen, weil unsere gebashten Mümmelpeters die Playoffs nicht schaffen. Aber da gehen wir gemeinsam durch!

Hochachtungsvoll

Hardboiled SCB

Sonntag, 2. Februar 2014

Furzkopf der Woche - Mutlose Spieler

Furzkopf der Woche


Mutlose Spieler

Nein, wir schiessen mal sicher nicht gegen Boucher. Der wird zwar mit Angstschweiss auf der Stirn jeden Morgen erwachen und denken: "Auf was habe ich mich da eingelassen?". Aber er sichtet im Moment mal die Fakten, gibt den erschöpften Losern dann eine Woche frei und wird dann hoffentlich 2 Wochen lang den Hansis wieder die ersten Schritte im modernen Eishockey beibringen. 

Was mich neben der Tabellensituation stört, ist die Mutlosigkeit in unseren Reihen. Wir liefern fast nur Alibi-Arbeit ab, die in dieser Saison nun halt von den Gegnern brutal wegradiert wird. Eine handvoll Spieler zeigt mir Mut und Einsatz und Herzblut, dann sind aber ganz ganz viele, die sich schlichtweg einfach verstecken. In Situationen, wo es nicht so läuft wie man möchte, braucht man Männer auf Kufen, keine Kuscheltiere und Gritibänzen. Noch nie hat das Publikum gemotzt ab einem Spieler, dem vielleicht Sachen misslingen, aber das ganze Stadion spürt dass er mit Leib und Seele dabei ist.

Aber dieser Geist ist bei uns verschwunden. Die Ausreden über die kläglichen Leistungen mag eh niemand mehr hören, wann zum Teufel kommen die Jungs eigentlich aufs Eis und zeigen dem Gegner, dem Schiri, dem Publikum, der Eismaschine und den Cheerleaders: ACHTUNG, WIR WOLLEN GEWINNEN, AUCH WENN ES HART UND KNOCHIG WERDEN WIRD UND UNSERE GEGENSPIELER WAHRSCHEINLICH ABHEULEN WERDEN AB UNSEREM WADENBEISSEN! Ich sehe immer nur die gleichen paar Jungs die alles für einen möglichen Sieg geben! Der Rest analysiert mal das Spiel, überlegt sich dann 2 Drittel ob er aus der Wohlfühlzone raussteigen will, falls ja ist es dann aber meistens zu spät weil nur noch 20 Minuten zu spielen sind. Unsäglich.

Schaut den Herr an da unten, das ist ein Bruder von einem Spieler von uns der nicht namentlich genannt werden will. Der Herr litt darunter, dass ihm kaum mehr eine Schnitte in den Schritt geschielt hat. Was macht er also? Zuhause abweinen? In der Disco ganz hinten anstehen wenn eine Tangamaus auf der Tanzfläche rumgeiert? NEIN! Aufstehen, Mut zeigen, von sich überzeugt sein. Es spielt keine Rolle ob es den Leuten schlecht wird, Du hast gesiegt weil Du es allen gezeigt hast!

Samstag, 1. Februar 2014

01.02.2014 HC Gottéron - SC Bern 3:2

01.02.2014

HC Gottéron - SC Bern 3:2

Gerne hätte ich einen schlechten Matchbericht über ein gutes Spiel geschrieben. Doch das Schicksal ist hart in dieser Saison. Also ist es genau umgekehrt. Ein herrlicher Matchbericht wird nun geschrieben über ein untermiserabeldesolates Sauhundgekraue von 22 Grobmotorikern die scheinbar effektiv kein Interesse an den Playoffs haben. Was war das für ein erbärmliches Gekratze heute Abend in der Urinade zu Fribourg! Man stelle sich vor, bei Fribourg fehlen 3 der besten Center, 1 gefährlicher Flügel, der Stammgoalie und sonst noch 2 Gageripeters. Zum Umrechnen: Wir ohne Dirty Ritchie, Plüsch, Garten, Schwerweh und Bührer. Egal. Also, die Rumpftruppe der Hutzenbröhne liess sich davon nicht beeindrucken - weil wir wie Mädchen auf dem Eis rumlungerten und wohl lieber mit Puppen gespielt hätten. Sorry, in unserer Lage, in unserer bedrohlichen Lage, so ein Spiel abzuliefern, geht gar nicht. Vorbei mit der Herrlichkeit von gestern, der Alltag ist wieder da, brutal sogar. Der Metzger muss nun in 3 Wochen dieses Team auf Kurs bringen, das ist eine herrliche Aufgabe, ungefähr so wie wenn Du den Eisberg fressen solltest und die Titanic schon am Horizont aufgetaucht ist.

Also, wir fangen zart an, können immerhin der ersten Schwall von Fribourg abwehren, stochern aber schon in den Startminuten zum Teil bedrohlich nahe am Müllsack rum. Aber eben, im ersten Drittel tat ich das noch als Taktik ab, konnte ich ahnen dass das die beste Phase in unserem Spiel war? Irgendwann knallte uns dann der Bertschey in Front, da war wie gesagt ab und zu Torgefahr von uns ersichtlich. Danach sackten wir wieder in diese grauenhafte Passivität ab und liessen die Hutzenbröhne aufkommen. Keine Konter, keine gefährliche Torschüsse auf den Ersatztorhüter, nichts, wir waren plötzlich nicht mehr zu sehen. Immerin sollte man doch dann das 1:0 über die Drittelspause retten, doch ich vergass dann noch den Herrn Schobär, seit Wochen ein Risikofaktor in der Abwehr mit Stammplatzgarantie. Er verzettelte die Scheibe hinter dem Tor und schenkte Gottéron 2 (!) Sekunden vor Ablauf des Drittels den Ausgleich. Unsäglich.

Doch oha, es geht noch schlechter, das zweite Drittel kam ja. Nun war endgültig der Ofen aus. Pro 10 Sekunden ortete man 8 Fehler von unseren Helden, das war Chaos on Ice. Wir gewannen aber gar keinen Zweikampf, weder vor unserer Krächze geschweige denn vor der Hutzenbrohn-Kiste. Wirklich grauenhaft sah das aus, was muss sich der Metzger an der Bande denken wenn er solche Spieler in Action sieht? Was muss er über den Sportchef denken wenn er diese unsichtbaren Verstärkungen wie Leckdonner auf dem Eis sieht? Ein unterirdisches Drittel, das dann noch überschattet wurde von einem groben Check an Schobä der vom Eis gebahrt werden musste. Scheinbar nur eine Hirnerschütterung. Erhol Dich in aller Ruhe, komm ja nicht zu früh aufs Eis, so auf nächste Saison wäre gut.

Im letzten Drittel forcierten die elenden Menschen dann ihre Angriffsbemühungen. Der Druck kam aber immer erst zu Stande, wenn wir grauenhaft im Schilf standen oder zu viert einen Murksangriff lancierten und dann brutal in einen Konter latschten. Einmal krachte es dann bei uns im Netz, ein sehr verdienter Treffer muss ich sagen. Und als der bis dahin beste Berner, der Beppo, scheinbar gerade überlegte welches Sofa er denn im IKEA-Laden kaufen soll, knallte uns Quartalkopf mit einem Tor von der Grundlinie (!) aus ins Elend. 2 Tore Rückstand, wie um Gottes Willen sollen wir das mit unseren geschwellten Kartoffeln von Stürmern denn schaffen? Klar, 2 Sekunden vor Schluss traf Venom als erster Stürmer die Ecke, was für ein unwichtiger und überflüssiger Ofen. Egal.

Also, Guy Boucher muss nun 3 Wochen lang mit unseren Pasteten ein Wunder vollbringen. Reden wir mal Klartext: Wir haben Rappi bei uns, Biel auswärts, wenn wir da nicht 6 Punke holen (gegen den 12. und 11. der Tabelle) dann sind wir schlichtweg nicht würdig die Playoffs zu erreichen. Klar hat Lasagne jetzt noch 3 Auswärtsspiele, aber unetschätzt mir die Weissweinsüffel ja nicht! Es werden brutale Zitterspiele werden, wir dürften keine Punkte mehr verlieren und basta. Man war das ein Gurkenspiel heute, ich bin immer noch fassungslos!!