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Sonntag, 23. April 2017

Furzkopf der Woche - Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist



Furzkopf der Woche - Wenn man realisiert, dass die Saison nun endgültig zu Ende gegangen ist
Wenn man sich an einem Samstag auf dem Bundesplatz trifft, dann ist es ein Zeichen, dass die Saison nun endgültig Geschichte ist. Auf eine Art macht das traurig, auf eine Art sammelt man sich schon wieder, um ab September den Angriff auf den dritten Titel in Serie zu starten.
Die Fuhre auf dem Bundesplatz war gut, es waren sehr viele Leute da, die unseren Jungs einen würdigen Abschied bereiteten. Was die Boys auf dem Eis geleistet haben, wird uns wohl erst so richtig im Sommer bewusst werden. Ich habe gestern lauter Helden auf der Bühne gesehen. Wir sind die verreckteste Playoff-Mannschaft aller Zeiten! Beweise? Nun, wir standen gegen Zug unter Druck nach 2 Niederlagen stand die Serie 2:2 - und was machen unsere Jungs? Sie gewinnen die 2 nächsten Spiele mit dem Torverhältnis von 11:2 - das braucht keine Worte mehr!
Ich vermisse das Kribbeln im Ranzen schon jetzt. Jetzt geniessen wir alle den Sommer, danach greifen wir wieder an in alter Stärke- abgemacht?

Montag, 17. April 2017

Playoff F 6: EV Zu - SC Bern 1:5 SCHWEIZERMEISTER GOPFERTRAMMINOMAU

Einfach nur stolz dürfen wir sein! Mit einer gnadenlos guten Leistung haben wir heute sämtlichen Zuger Schienen die Weichen auf Absturtz gestellt. Zum ersten Mal seit 2000 Jahren hat ein Verein den Titel verteidigt. Baumeister für diesen Triumph waren für mich Karl Neinonen, der das Team taktisch brilant kutschierte, dann Leo, dann Unti, dann eigenlich jeder in diesem Team. Ganz vorne auch die Trüffelnacht! Was für ein Playoffspieler! Etwas weinen musste ich bei Schlusssirene trotzdem, weil es doch das lezte Spiel der Legenden Schobä und Armert und Plüsch Ferdu war. Tut weh! Aber jetzt wollen wir anständig feiern! Gott wie geil ist das denn!!! Und wir wollen auch die Verlierer aus Zug nicht vergessen: man kann ihnen zu einer grossen Saison gratulieren. Fast hätte es diese Jahr gereicht, der schlimmse Satz komm jetzt: Zweiter werden ist ja auch geil. Uha. Gell EV Zug. Uha.

Also, wie genau holten wir unseren 15. Meistertitel?

Nun, im ersten Drittel hatten wir (auch ich) sehr viel Respekt vor dem EVZ. Die hatten uns ja einiges angedroht mit Tempo und so weiter. Doch wir standen ihnen von der ersten Sekunden an auf den Füssen herum. Einfach gut! Wir kämpften wirklich wie Bären. Das beinduckte scheinbar auch den Gegner. Denn der Lichtbild-Mann Diaz velor nervös vor dem eigenen Tor sie Scheibe sehr stümperhaft an unsere Trüffffelnacht, der in seiner typisch sympythischen Art hervorgrub und eiskalt zum 1:0 abschloss. Wir waren früh auf Meisterkurs! Noch viel mehr, als der Lasch das 2:0 schoss. Von hinter dem Tor erziehlt. Tobi die Ananas schaute wohl gerade "Sponegbob Keiskopf" im TV. Der Lasche sah, dass Steifan doof stand und lupfte ihm die Scheibe an die schwitzende Achsel, von dort fiel der Puck zum 2:0 über die Linie. Das Meisterbier schmecke schon viel viel besser. Die Reaktion der Zuger konntenn wir cool abfedern, so das wir mit einer 2:0-Führung in die Pause konnten. Was für ein geiles Drittel der Boys!!!

Die einheilige Meinung war nun: Zug kommt aber jetzt im 2. Drittel wie die Sau. Es ging so. Nach in paar Sekunden stocherte Moser der Du bist das 3:0 in die Kiste. Jubeln, Hüpfen, kompakt hüpfen! Dann kam die erste Strafe für Zug, es dauerte nur Sekunden, bis Uni abzog und Tobi die Ananas eneut daneben reckte wie ein ausgebildeter Danebenrecker. 4:0!! Zug und das gute Heimpublikum gaben jedoch NIE auf. So wursteten sie uns dann halt das 1:4 in den Kasten. So kindisch im Fall! Aber mit einem 1:4 nach 40 Minuten kann man ja leben, nicht? Uha.

Im letzten Drittel schaute man eigentlih fast nur noch auf die Uhr. Zum Glück das Team nicht. Die gaben weiterhin alles, ohne Pause und Bier. Und sie schossen nach einem wunderbaren Angriff durch das Ehebett die Entscheidung. 1:5 und Tränen in den Augen! Der Titel war da, das wusste man jetzt. Was für eine Party! Was für ein geiler Support der Berner Kurve! Ich bin heute unglaublich stolz , SC Berner zu sein!!! Das bin ich immer, aber das war heute wirklich von A-Z geil!!!!

Sonntag, 16. April 2017

Playoff F 5: SC Bern - EV Zug 6:1

Liebe Leser. Nein, nur ein Scherz, ich hatte mich heute souverän im Griff und kann noch scheiben, ist ja auch was! Der SCB hatte es ebenfalls im Griff. Merke: Scheinbar läuft es bei mir gleich wie bei den Buben auf dem Eis. Stürze ich fadengerade ab, stürzt auch der Verein ab. Also, die Leistung heue war souverän, wir fegten Zug dank einem geilen Startdrittel 6:1 aus der Halle und können also am Ostermontag in Zug Meister werden. Der Sieg heute war natürlich enorm wichtig - nun können wir mit dem nächsten Sieg den Sack aber so richtig zu machen. Achtung, das Spiel am Ostermontag findet erstaunlicherweise erst um 20.15 Uhr statt! Nicht dass ihr dann zu früh in diese furchtbare Stadt anreist, gelle?

Also, ich mag Playoffspiele, die bereits im ersten Drittel die Geschichte geschrieben haben - vorausgesetzt, WIR schreiben die Geschichte. Das ist heute passiert, und drum bin ich so glücklich! Wir rannten und kombinierten, hielten die Zuger in Schach und skorten endlich auch demensprechend. Die Trüffelnacht brachte uns früh im Powerplay in Führung. Ich habe so laut Tor geschriehen wie ein Wasserbüffel auf Drogen. 4 Minuten später knalle die Deckenfrau eine Scheibe aber sowas von geil in den Angel. Zug wirkte fahrig und arbeitete in der Defensive schlecht. Das nützten wir nochmals aus, als wir in der 10. Minute herrlich konterten, und die Müllere affengeil in den Angel traf. 3:0 und Party on! Das Stadion klatschte so heftig im Takt, dass sogar ich mitmachte, obschon mir mein Bier so natürlich leicht überschwappe. Egal. Was für ein geiles und dominantes Drittel von uns!

Zur Spielhälfte schoss die Trüffelnacht im Powerplay herrlich und ein Zuger lenkte die Scheibe an Tobi der Ananas vorbei und wir führten 4:0. Was für ein fröhliches Eierfärben! OK, Zug murkste dann bald einen rein zum Anschluss. Danach hatten die Innerschweizer kurz etwas Oberhand, bis dann Arco der Beller entwischte und herrlich zum 5:1 einschoss - 2 Minuen später. Nun war die Suppe geleckt. Man wusste es: das geben wir nicht mehr her. Gut war, dass wir am Drücker blieben, und nicht zuviel auf "Verwalter" machten. Am Schluss hatten wir eine Schussbilanz von 41:16 erreicht - wir waren aktiver! Geil so!

Im letzetn Drittel konne man ohne überheblich zu sein so richtig geil abfeiern. Unti knalle nochmals im Powerplay das 6:1 hin. Der Matchpuck war da. Aber eben, er ist erst da, holen müssen wir ihn noch. Das letzte Drittel schrieb keine Geschiche mehr.

Die grosse Hoffnung ist nun natürlich: Können wir diesen Schwung auch am Montag in Zug so dominant aufs Eis bringen?? Denn dann fetzten wir den EwouZätt aus der Halle und kommen mit dem Pott nach Bern!! Aber wir wissen es, das braucht eine Top-Leistung über 60 Minuten. Aber egal: Entweder triff tman sich zum Feiern oder dann zum Spiel 7 ... es gibt schlimmere Ausgangslagen. Ich mag kaum auf den Montag warten, es fehlt ein letzter grosser Schritt! Machen wir den doch einfach! Come on SCB!

Freitag, 14. April 2017

Playoff F 4: EV Zug - SC Bern 3:2 nV

Als erstes muss ich mich bei meiner Tochter bedanken, die zum zweiten Mal die Meldung "Pabba fühlt sich nicht so gut" gepostet hat. Jetzt, nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wieder fit. Habe vorhin gerade einen Halbmarathon gemacht. Alles grün wieder. Uha. Nicht wirklich. Aber egal, Playoffs sind Playoffs. Manchmal gibt es dann halt auch Playouts, nur bei mir. Also, so wie wir gestern gespielt haben, werden wir in dieser Serie kaum noch ein Spiel gewinnen. Das war, ganz ehlich gesagt, ein bisschen Loser-Hockey. Das war sicher auch der Grund, dass der Weisswein so grob bei mir eingeschlagen hat. Ich  in sehr sensibel, wenn etwas nicht so ist, wie es sein müssse, dann reagaiert mein wunderschön geformtes Mägeli halt so trotzig.

Also, das Spiel beginnt, ich sitzte frisch geschminkt auf meinem Stammplatz. Klar kam mir die schwarze Scheibe etwas schnell vor. Was ich jedoch noch haargenau gesehen habe: Zug war wild und entschlossen. Die hatten dieses "ich hau jetzt mal einfach drauf"-Gen im Blutkreislauf, während wir meistens am Verhindern waren, kaum am Agieren. Wenn wir was reissen wolleten, war es dann wirklich fast so kompliziert wie ein Schnittmuster aus "Meyers Modeblatt". Eben, diese wilde Entschlossenheit, wo ist sie? Oder hat uns jetzt Zug so gut im Griff? Wir waren 2:0 in Rückstand, es drehte schon leich in meinem Schädel.

Doch noch einmal kriegten wir eine Chance im zweiten Drittel. Plüsch Ferdu wurstete die Scheibe so vor das Tor, dass die Zuger ihn selber reinlöffelten. Nun waren wir wieder dran. Aber nach wie vor reichte es nicht. Schlussendlich muss man nur auf die Schussstatistik gaffen. 42:33 für den EV Zug. Also sind die Fragen schon mit dem fast beantwortet. Klar, dieser unsägliche Pfosten hat in letzter Zeit massiv etwas gegen uns.

Im lezten Drittel konne Moser der Du bist tatsächlich noch ausgleichen. 2:2 und nun gopfertammmi hätte das Spiel einfach für uns kippen müssen. Das einzige was nun kippte war aber mein Magen.

Die Verlängerung kriegte ich nicht mehr mitt, weil ich seit Minuten die Schüssel anstarrte. Auch Kult, das gibt ganz neue Perspektiven, meine Bindung zum Klo ist nun sehr intensiv geworden. Ich höre den Fluch meiner Frau und wusste: "wir haben es erneut versammelt". Dem entscheidenden Tor der Zuger ging eine Fehlerkette von uns voran. Zug nützt im Moment alles sehr brutal aus, was wir halt falsch machen. Endlich konne ich dann mein Magen-Gefängnis verlassen. Die Laune war dahin. Logo, auch meine Bewegungskoordination. Im dritten Versuch plumpse ich endlich in mein Bett und nicht auf den Boden. Das ist eben noch Kampfgeist, nicht?

Also, wir bauchen nun dringend den "Reset-Knopf". So werden wir das Finale verlieren, ganz klar. Unbegreiflich, wie man nach einem sooo souveränen Heimauftritt und dem anschliessenden Break nun die Serie nicht mehr im Griff hat. Jä nu, es läuft nicht immer wie im Trickfilm. Verloren ist noch nichts, wir brauchen nur noch 2 Siege, aber wir müssten nun dringend mal einfach den ersten der Beiden holen.

Dann werde ich mich jetzz mal auf den Weg machen und das Altglas entsorgen gehen. Die Sauhund-Weissweinflaschen werde ich mit soviel Entschlossenheit in den Container hämmern, dass das ganze Quartier auf dem Bett stehen wird. Egal. Was weg muss, muss weg. Wir treffen uns morgen in der Allmend, was für ein wichtiges Spiel! Sehen wir wieder Playoff-Hockey made by SCB oder kurven wir weiterhin rum eine Skischule alben einen Hoger runterrutscht? Fragen über Fragen. Mann habe ich eine Scheisslaune! Bitte SCB, bing mich wieder auf die Höhe! Morgen! Keine Diskussion!

Mittwoch, 12. April 2017

Genonis Fanghandschuh wird rechtsmedizinisch untesucht

Da sieht man doch, dass der SCB die Niederlage gegen den EV "Tram im Schlamm" nicht einfach so hinnimmt. Da ich überall in der Stadt meine Spitzel habe, kriegte ich soeben die Info, dass der Fanghandschuh von Leonardo Genoni in die Gerichtsmedizin Bern überführt wurde. Die zuständigen Forensiker sollen dort prüfen, ob mit dem Teil wirklich alles in Ordnung gewesen sei. Ihr wisst ja noch, der Schuss von Liliput Matschbirni hätte Leo sonst eigentlich im Schlaf gefangen. Doch gestern rutschte im die Scheibe ins Tor.

Die ersten Befunde aus der Rechtsmedizin deuten dann auch auf Sabotage hin. Es wurde eine grosse Dosis Salatöl am Fänger gefunden. Das gleiche Salatöl, dass Matschbirni alben baucht, wenn er keine Schmerzen will, wenn der Josh ... aber lassen wir das, es lesen ja auch Kinder mit. Aber die Sache stinkt zum Himmel, also die mit dem Fanghandschuh, nicht das wo der Matschbirni sich sonst das Öl hinschmiert. Aber uns egal, wir leben mit dem und kommen nur noch stärker in die Serie.

Zug nutzt einfach jedes Mittel, um dran zubleiben. Mehr haben sie ja trotz dem Sieg gestern nicht erreicht. Auch bei Johann Morant hat der Seelenklempner Miller ganze Arbeit geleistet. Der Johann litt ja sehr darunter, dass ihn nicht mal die eigene Mutter mag, obschon sie ihn bis 21 gestillt hatte. Miller meldete Morant nun auf "Tinder" an, wer kennt sie nicht die Dating-App für Notgeile. Wochenlang gab es aber keinen "match" für Morant, so dass der Rüpel immer depressiver wurde. Doch gestern dann das Wunder: Morant hatte unmittelbar vor dem Spiel einen "match". Er schaute mit zittrigen Fingern nach ... und es stimmte! Jemand interessierte sich für Johann! Er weinte vor Freude! Er weinte noch viel mehr, als er sah, dass sich ein Heuballen für ihn interessierte. Wegen der gleichen Frisur und so. Morant schnallte, dass das nur ein Psychotrick von Miller war und haute ihm einen auf die Nuss, deshalb sah man die verwirrenden Bilder vom Psychologen gestern mit zerschlagener Brille.

Morant hat sich inzwischen beruhigt und hat nun eine Beziehung mit dem Heuballen. Beim Küssen fühle es sich an wie wenn er seine Tante küssen würde, es steche ähnlich.

Aber wir dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nichts ist gestern passiert, ausser das wir nicht gut gespielt haben. Die Psychospiele der Zuger werden bald zu Ende sein. Wir brauchen eine Steigerung, klar, vor allem der Sturm sollte mehr Gas geben können. Zug unter Druck ist wie Johann mit Magen/Darmgrippe: irgendwann hängen die Unterhosen bis in die Kniekehle.

Ich bin nun noch überzeugter, dass wir Meister werden. So ein Spiel wie gestern wäre für ein labiles Balettteam schwer zum Verdauen. Aber wir sind Berner Gopfertamminomau!!! Es gab schon viel bitterere Niederlagen in den Playoffs. Im schlimmsten Fall ist die Serie jetzt dann unentschieden, im besten Fall holen wir uns die ersten Meisterpucks. Wir haben (noch)  nichts zu verlieren, echt jetzt! Also geben wir alles und noch ein bisschen mehr! Und unsere Kurve muss sowas von kompakt hopsen, dann kommt es gut!!