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Dienstag, 20. Februar 2018

Macht die olympischen Spiele nur noch alle 40 Jahre

Alle 4 Jahre ist übertrieben. Ich wollte mich neutral und unabhängig in das Spektakel stürzen, doch meistens sah ich nur Lauch hoch neun. Es ging soweit, dass wir quasi den Befehl erhielten, auch Verlierer zu feiern. Wenn man die Medaillen-Bilanz anschaut, sind wir auf der Höhe der Malediven. Oh wow! OK, alle die dabei sind, geben ihr Bestes, aber irgendwie sind wir nicht mehr so eine Winternation wie auch schon. Doch halt, ich vergesse da denn schweizerischen Doppelsieg im Slopestyle. Eine Sportart, die man bis jetzt gar nicht gekannt hat. Aber egal.

Nach der Push-Meldung schaue ich mir am Morgen die Wiederholung des Wettkampfs an. Also, ein Springer fährt los, der Reporter wird ganz hektisch und schreit "Achtung, jetzt Tschigg Tschigg Mascarpone Do Do rückwarts angefahren". Uha. Bahnhof, aber so geht der Sport. Am Schluss fliegt der Mensch wie eine Granate durch die Luft und kriegt dann Noten. Alles gut. Keine Ahnung ob die Noten gerecht sind. Ist ja auch egal.

Das Hockeyturnier stiess bei mir auf grösseres Interesse, leider lauchten wir dort bis jetzt auch ziemlich ab. Wir können es noch retten, wenn wir heute um 13.10 Uhr den grossen Bruder Deutschland schlagen. Ja dann stehen wir im Viertelfinale gegen Schweden, wo wir dann ja eh chancenlos ausscheiden.

Man darf gespannt sein auf die Partie heute, es gibt da ja noch diverse offene Rechnungen mit den Daitschen Briedern. Der Fischerlehrling an der Bande hat es ja geschafft, Leo zu demontieren. OK, bei 2 Toren der Kanadier sah er nicht sehr gut aus. Aber vor ihm spielte der totale Lauch. Nun wird Jonas Ananas Hiller wohl der Star im Tor werden. Aber wehe ihm, wenn wir heute verlieren, dann bashe ich ihn ohne Ende. Ohne schlechtes Gewissen. Denn auf dem Bild sehen wir, das Sport nicht alles ist, unser Beppo hat sein erstes Kinderbuch veröffentlicht. Auch Jonas kriegt das hin, wetten?

Oh, ich muss Schluss machen, sehe gerade, dass eine Aufzeichnung vom "Big Air" kommt, das ist ähnlich wie der Humbug oben, nur dass die Athleten den "Do Do" nur in der Verlängerung zeigen dürfen oder so. Uha.

Ich bin so froh, wenn es hier endlich wieder weitergeht mit Hockey. Ich frage mich einfach immer noch, warum man dauernd uns unter die Top-Three schreiben will ...? Canada, USA, Schweden, Finnland, Tschechien ... erst danach kommen wir Lauchstengel. Egal.

Sonntag, 11. Februar 2018

Furzkopf der Woche - Gottérons Spione sind überall

Unser Meisterschaftsbetrieb ruht, weil die Olympischen Spiele laufen. Bis jetzt haben erst die Damen auf dem Eis wüten dürfen, das sehr überzeugend, die vereinte koreanische Löffelequipe wurde mit 8:0 vom Eis gefegt. Eine hohe Messlatte für unsere Goldfavoriten von Franz Fischer. Egal, Tatsache ist, dass ich mich im Moment ziemlich langweile. Doch da ich medial vernetzt bin wie eine digitale Spinne 2.1, fällt mir eben alles auf. So sehe ich die militärisch getrimmten Choreos der südkoreanischen Zuschauern. Sieht bekloppt aus. Aber irgendwie auch herzig. Wenn ihr euch das Video ankuckt, achtet Euch aber bitte auf den Mann in der äusseren Reihe. Was für ein Lauch, wie ist der denn dorthin gekommen? Nun, meine Recherchen haben ergeben, dass das Luc Salle de Bain handelt, den Chef der Szene Sense aus Fribourg.

Er wirkt noch etwas passiv in der Choreo, aber aufgepasst: Gottéron will diese Stimmung scheinbar mitbringen und nach den Olympischen Spielen bei ihren Heimspielen ausleben.

Liebe Fribourger, lasst das bitte sein. Was mir an Euch bis jetzt gefallen hat: Ihr habt keine Klatschaffen-Arena wie zum Beispiel Kloten. Lasst Eure Stimmung so wie sie ist, die ist wirklich gut, sogar in den Playouts. Nun, dieses Jahr wird es ja wohl gegen oben gehen, aber mit einer solchen Anfeuerung wird es nichts.

Die staatlichen Cheerleaders aus Südkorea nennen sich übrigens "Curva Kloten dai Kim". Ich sehe in dieser Art anzufeuern schon Potential, der SCB bezahlt Dich für Stimmung zu machen, geiler Job, vorallem die Choreo würde extrem gut aussehen mit betrunkenen Zuschauern, die aber nicht einen Move begreifen würden.

Also, lassen wir die Olympischen Spiele durchgehen und warten auf unsere Fortsetzung der Meisterschaftsgeschichte. Trotzdem ist der Lauchmann Kult!

Samstag, 3. Februar 2018

SC Bern - EV Zug 2:0 und Qualisieger

Mit Dauerhupe fuhr ich nach Hause. Qualisieger. YES! War es denn heute ein Spitzenkampf in der schönen Arena? Ja, war es, ab und zu auch ein Spitzenkrampf, aber was solls, wenn es um etwas geht, dann sind wir parat. Somit können wir nach den unsäglichen Spielen in Vietnam oder wo locker an die letzten drei Partien ran. Und wir können den SCL Tigers helfen, damit ihre Playoffs ebenfalls Tatsache werden. Der SCB war heute gut, der EVZ ebenfalls, einfach Leo hatte was dagegen und holte den nächsten Shutout. Schlecht waren heute die Zebras, aber gegen beide Mannschaften, mein Tipp: lasst sie kein koreanisches Futter essen sondern schickt sie in Weiterbildungskurse oder so.

Also, das erste Drittel zeigte mir, dass man wieder mehr Sorge zur Scheibe trägt. Ein schnittiges Spiel entstand, bei uns immer noch ein zu gut gemeinter Pass dazwischen, ab und zu hätte ich lieber: "Mit Schaum vor der Fresse abdrücken als gäbe es kein Morgen mehr". Aber es ging gut ab, höllisch aufpassen musste man, wenn die Zuger angriffen. Sehr gepflegtes Angriffsspiel, das muss man schon sagen. Im ersten Drittel wollte aber der schwarze Kobold nicht über die Torlinie flutschen. Egal, auch ein 0:0 kann attraktiv sein.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel. Wir stocherten an der Führung herum, Zug ebenfalls, oft war es Zufall, das die Scheibe nicht im Tor landete. Oder einfach schlecht gezielt. Oder eine Glanzparade der Torhüter. Nach 40 Minuten immer noch 0:0, ich war neidisch auf YB, die hatten ihre 2 Öfen bereits erzielt.

Im letzten Drittel dann endlich der Durchbruch. Was für ein Murkstor zu unserer Führung. Junghügel berührte die Scheibe als letzter, das Tor zählte, obschon man da schon diskutieren könnte. Aber nach dem 3:2 von Gottéron gestern war das heute einfach ausgleichende Gerechtigkeit. Nun kam Zug so richtig auf die Schienen, angetrieben von ihrer Anti-Einstein-Verteidigung (Diaz, Morant ...) hatten sie den Ausgleich ein paar Mal auf dem Stock. Gut aber, dass wir meistens noch dazwischen konnten oder dann Leo souverän wehrte. Ganz zum Schluss konnte Deckenfrau auf das nackte und verlassene Tor ziehen. Kult wie er wartete und 0.4 Sekunden vor Schluss einnetzte. 

OK, niemand kann uns mehr überholen, ein bisschen erleichtert bin ich schon, Rang 1 ist immer gut, wenn wir in den Playoffs noch den Körper besser brauchen, dann kann es wieder was werden. Achtung, noch eine Warnung: Wenn ihr am Sonntag Hockey im Fernsehen seht, dann ist es der Cupfinal Rapperswil - Davos. Der wird in 251 Länder live übertragen. Das Stadion ist ausverkauft, da sie in Rapperswil anstatt Parkbussen Eintrittstickets unter die Scheibenwischer klemmten. Uha. Dann doch lieber Qualisieger, nicht?

Freitag, 2. Februar 2018

HC Leeresregal-Gottéron - SC Bern 3:2

Einmal reisst jede Serie. Nachdem wir 9 mal ununterbrochen gegen die Käsepfannen gewonnen hatten, frästen wir uns heute die wohl fällige Niederlage ein. Entscheidend war ein aussergewöhnlich schlechtes Startdrittel, 2:0 in Rückstand und so, das 2. Drittel lief besser, 2:2 und wieder dran, im letzten Drittel gab es dann den K.O. den wir nicht mehr kontern konnten. Durch den Sieg von Zug wird es morgen also dann doch noch spannend betreffend Qualisieg. Ein Spiel mit Spannung, auch was neues für uns.

Es waren noch nicht 10 Minuten im Startdrittel gespielt, da winselten wir schon einem 2:0-Rückstand hinterher. Erst traf Glauser mit einem für mich haltbaren Schlagschuss, der Puck war ja schon in Leos Fanghand und rutschte von dort ins Tor. Oder kurz: Leo hat gebühret. Uha. Absolut nichts zu machen war beim 2:0. Eine Musterkombination schloss die Birne Michael direkt und gut gezielt ab. Da wir an unserem "ach, ich habe ne gute Idee, klar, Du wärst frei, aber ich probiere den Pass durch 3 Gegenspieler hindurch"-Symptom litten, kamen wir nicht mal in die Nähe des Anschlusstreffers.

Dann im zweiten wurden wir aufsässiger und eine Spur, aber nur eine Spur präziser. Das ganze Dilemma von uns zeigte sich innert ein paar Minuten. Erst zogen Trüffelnacht und Arko alleine auf Timo die Titte, Rüfi, in letzter Zeit ein richtiger Chancentod, zog den Schuss vor, der aber pariert wurde. Dann kurze Zeit später, zogen Pabba Ehebett und Hirschhierher fast alleine auf den Knarst, Pabba wollte es besser machen und passte, doch die Nummer 13 konnte den Puck nicht annehmen. Es war zum Fuzetea saufen. Doch dann, oh Wunder, nach einem Gewurste vor dem gegnerischen Knarst, knallte der Finne mit den vielen ä den Anschluss ins Netz. Und siehe da, nun ging plötzlich viel mehr. Knappe 3 Minuten später schoss Hirschierher herrlich den Ausgleich. Kurz den Level angehoben und schon ausgeglichen - fürs Köpfchen war das wohl nicht die richtige Nachricht.

Im letzten Drittel hätte man es so weiterziehen können, aber nun waren unsere Probleme wieder da. Nach einer Strafe gegen Häsu knallte das mexikanische Bier Cervesa uns erneut auf die Lutscherstrasse. 7 Minuten vor Schluss ... klar, nun seckelten wir wieder, kamen auch zu Chancen, aber wenn man schiessen sollte, versuchte man den Pass, wenn man schoss dann etwas überhastet und ohne Blick für den besser stehenden Mann. Was solls, auch ohne Leo klappte es nicht mehr, obschon die Chancen da gewesen wären.

Also, morgen die Tramschienen, jeder Klub denkt beim Wort SCB im Moment an "Sieg". Es liegt NUR an UNS, das sofort wieder zu ändern. Dazu braucht es aber 60 Minuten eine konstante und gute Leistung. Das bringen wir im Moment einfach nicht aufs Eis.

Egal. Fribourg wird bald den 80igsten Versuch starten können, etwas zu gewinnen. Nach der Leistung heute gehören sie auch in die Playoffs, wenn man ihr Spiel mit dem Gurkenhockey aus Genf oder Lausanne vergleicht.

So, erneut gehe ich angesäuert pennen, es nervt.

Dienstag, 30. Januar 2018

EHC Kloten - SC Bern 0:2

Also, wir als Leader gegen den Tabellenletzten. 3 Punkte und ein Shutout, von dem her ist die Pflicht erfüllt worden. Über das WIE müssen wir nicht zu gross lamentieren, solche Spiele muss man einfach gewinnen, egal wie. Dass es lauchartig abgehen würde, war ja schon vorher klar. Klar, Kloten hat unter Tränendrüse Kevin Fortschritte gemacht. Sie waren nicht schwach heute und hätten eigentlich mehr verdient als einen Buller. Das Schussverhältnis war ungefähr ausgeglichen, sie versuchten alles. Immer noch können sie mit hohem Tempo angreifen, einfach die Abschlüsse waren playoutwürdig. Aber egal. Warum haben wir gewonnen? Nun, weil Pabba mal einen Abpraller versenkte und Arko das leere Netz traf. Wir standen in der Abwehr nicht immer gut, aber immerhin so, dass wir die gefährlichen Scheiben wegfegen konnten.

Das erste Drittel lauchte gewaltig ab, weil wir den Tritt nicht fanden. Kloten war zügig unterwegs und drückte ab und  zu uns ins Drittel rein. Bei uns fehlte die Präzision, um dem Angriffsschwung der Tiefflieger mit knackigen Kontern die Quittung zu geben. War mir aber egal, denn ich schaute fast nur auf Moser der Du bist, unser Capitano war endlich wieder dabei und bewies in vielen Szenen, wie wichtig er für unser Spiel ist. Aber schlussendlich war das 0:0 nach 20 Minuten OK.

Im zweiten Drittel waren wir bissiger in den Zweikämpfen. Nun konnten wir Kloten eindrücken wie Alubüchsen. Bei Spielhälfte schlug es dann ein. Moser auf Hirschhierher, der mit einer wunderschönen Pirouette, Schuss, Abpraller beim Bolzenkopf und Pabba Ehebett versenkte ins leere Tor. Die Führung war da, mir entwich ein argentinischer Torjubel, 12 Minuten lang. Aber die Nerven waren noch nicht ruhig, weil Kloten im Powerplay auf unsere Kiste knallte als wäre Silvester. Aber Leo hielt dicht. Das war wichtig.

Im letzten Drittel hoppelte Kloten weiter gegen unser Tor. Klar, muss ja so sein. Aber was sehen meine Rehaugen? Wir konterten! Zwar versemmelten wir 80 Prozent der Konter schon vor dem Konter, aber wenn ein Konter dann wirklich ein Konter wurde, waren wir sogar gefährlich und versemmelten das zweite Tor ein paarmal nur knapp. Oder Bolzenkopf hielt gut. Als Kloten Bolzi aus dem Tor nahm, kam die Scheibe via Moser zu Arko, der knallte aus 131 Metern ins leere Tor. Schluss, aus, das wars.

Also, 3 Punkte geholt, OK so, El Capitano Moser bereits mit 2 Assists, ich hatte auch schon schlechtere Laune nach einem Dienstagsspiel. Und am Freitag warten ja die "nur ein Aschenbecher im Regal, egal"-Gottéronistis. Schauen wir mal wie es uns da geht, motiviert werden wir sein, das spüre ich.